Beiträge von Friesin

    selbst an unserer seeehr technikaffinen Schule werden diese Listen ganz old style per Hand gemacht:
    Listen hängen im Flur, Kinder tragen die Eltern ein -- fertig.


    ansonsten arbeite ich für meine eigenen Klassentermine mit einer Google Docs-Liste, deren Link nur freigeschaltete Personen bekommen.
    Ist das datenschutzrechtlich eigentlich ok? :gruebel:

    Aktualisierung:
    Vor einer Stunde habe ich eine WhatsApp mit ähnlichem Inhalt wie die Mail bekommen, nur mit expliziter Androhung, dass Sie gleich Montag vor der 1. Stunde zur Schulrätin geht.

    Darauf habe ich nicht geantwortet. Nun kam gerade noch eine Mail hinterher. Ich solle sie nicht ignorieren, ich habe sie zu respektieren und das zu machen was sie befiehlt. „Befehl“ und „ignorier mich nicht“ sind hier mal direkt zitiert. Screenshot und speichern der Mail und WhatsApp.

    als erstes würde ich die Dame bei whats app und anderen privaten Kontakten löschen. Unverzüglich.

    Als zweites mich zurücklehnen. Stichwort: Glühwein

    ich arbeite an einer Privatschule. Super ausgestattet, tolles Konzept (in meinen Augen), ziemlich hoher Wohlfühlcharakter, allerdings geringfügig weniger Gehalt als im Staatsdienst.

    Bei den Internaten hier im Umkreis von 100 km, bei denen ich mich mal beworben hatte, war immer eine Präsenzpflicht inklusive: Nachmittags, aber auch abends zum Ins-Bett-Bringen deiner Hauptschülergruppe. Muss man mögen. Meins wars nicht ;)

    Reine Neugierde am Rande: Wie groß ist denn an allgemeinbildenden Schulen in etwa der zusätzliche wöchentliche Arbeitsaufwand pro Klassenleitung?

    je nach Alter der Schüler zwischen 3 und 5 Stunden die Woche:
    Klassenleiterstunde vorbereiten, Entschuldigungen in doppelter Buchführung, Elternmails beantworten, Klassenaufsichten während besonderer Events, zahllose Gespräche mit Schülern und/oder Kollegen, hinter Kollegen herrennen wegen Klassenbucheinträgen/ Notenprogrammeinträgen, pro Jahr mehrere Stunden für Kompetenzgespräche (Voschrift in meinem BL)...
    und bei uns ist man auch mit Nebenfächern KL (was ich persönlich fair finde ;) )
    Kommt schon ganz schön was zusammen. Puuuh

    Gerade frage ich mich, ob es wirklich so eine gute Idee war, sich initiativ als KL zur Verfügung zu stellen im "KL-freien" Jahr.... :sofa:

    Das klassische Beispiel sind eben der unordentliche Typ, der aber eben doch ein Genie in Mathematik ist oder das zaghafte, schüchterne, graue Mäuschen mit den besten, fantasievollen Aufsätzen, die man sich denken kann.

    die Klassiker unter den Klischees.

    und mit den Verhaltensnoten hat das gar nichts zu tun.

    "Verhalten" umfasst an meiner Schule mehr als 10 verschiedene Unbterteilungen, von Ordnung auf dem Tisch halten über Einhalten der Hausordnung bis hin zu Sozialverhalten innerhalb der Gruppe.

    Und ja, das ist schon sehr aussagekräftig!

    nach 6 Jahren KL am Stück hatte ich mir für dieses Schuljahr gewünscht, damit mal ein Jahr auszusetzen. Wurde mir gewährt, was ich extrem fair fand.

    Nun fällt nach wenigen Monaten eine Kollegin aus, die eine Klasse frisch übernommen hatte. Also hab ich mich angeboten, dauerhaft für sie einzuspringen. Was meine SL hoffentlich auch extrem fair fand :pfeif:

    Was ich also sagen will: versuche es auf die good-will-Tour. Vll klappts ja ;)

    Mappenführung, fachspezifische Kompetenzen (z.B. wie gut jemand mit einem Mikroskop umgehen kann), Arbeit in Partner- und Gruppenarbeiten, Tests, usw


    Was meinst du, warum es nicht "Mündliche Note" sondern "Sonstige Leistungen/Mitarbeit" heißt?

    Hier mal als Beispiel für das Fach Mathematik:

    genau das verstehe ich unter "mündliche Mitarbeitsleistungen"

    Hefterführung bewerte ich maximal in den unteren Klassen, in den oberen Klassen und besonders in der Sek.II mache ich das nicht mehr.

    h frage mich halt (noch), ist das wirklich "emotionale Erpressung" oder einfach nur ein ziemlich doofes, unreflektiertes Verhalten, dem man auch mit Nachgeben oder vielleicht besser "Entgegenkommen" beikommen kann. Denn ich sehe schon, dass es bei vielen einfach der Leistungsdruck oder ein asoziales Umfeld ist, das sie bisweilen so agieren lässt.

    Anders gesagt: "Lernt man nur durch Schmerzen" ?

    "Nein, Nachgeben verstärkt dieses doofe, unreflektierte Verhalten - und sendet das Signal an alle Mitschüler, dass so ein Verhalten sich lohnt. Voraussetzung (wie Du ja sagst): Du bist von der Richtigkeit der Note überzeugt. Falls das nicht so ist, ist es auch richtig, einen eigenen Fehler / ein eigenes Fehlurteil einzugestehen."

    den unteren Beitrag von deadpoet kann ich gar nicht oft genug liken, wie er sinnvoll ist!!

    so ganz verstehe ich das Problem ehrlich gesagt nicht.

    Sie beschwert sich über die Note?
    Du hast sie ihr erklärt.
    Sie schmollt?
    So what? Ist das wirklich dein Problem? Will sie eine gute mündliche Note oder du?

    In der 11.Klasse sind die Schüler offiziell gesehen freiwillig. Das darf man ihnen ruhig mal spiegeln. Auf das Argument, sie seien ja nur auf Wunsch der Eltern in der Oberstufe, verweist du an die Eltern.

    In der Oberstufe haben die Schüler übrigens eine duetlich höhere Bringschuld als in der Sek I. Ist das in deinem BL anders?

    Fazit:

    ich würde mich -- bei aller Zugewandtheit an die Schüler -- nicht von dem spätpubertären Geschmolle manipulieren lassen. Die machen in 1,5 Jahren Abitur (die "Reifeprüfung"), vorher meist schon den Füherschein und zeigen dann noch so ein Verhalten??

    wenn ich mich selbst auf Photos sehe, habe ich auch eine krumme Haltung. Leider.

    Das allein hat aber nichts damit zu tun, sich von den Schülern nicht hops nehmen zu lassen.

    Wann genau merkst du denn, wenn es im Unterricht zu laut wird? Die Toleranzschwelle unter den Lehrern ist da ja sehr unterschiedlich groß. Und zu bestimmten Arbeitsphasen gehört auch eine gewisse Murmellautstärke, die gerne mal anschwillt.

    Wo ist da deine Schmerzgrenze? Reden die Schüler kreuz und quer über einander hinweg?
    Rufen sie in den Unterricht hinein? Zur Sache gewandt? oder Privates?

    Sind es immer dieselben paar Störenfriede? Gibt es da einen Leitwolf, der die anderen mitzieht? Könntest du sie auseinandersetzen? Mit Stillarbeit versorgen? Einzelgespräche führen?

    Sehr wirkklungsvoll: aufhören zu unterrichten, sich fest aufstellen, Arme verschränken, böse -noch besser: gelangweilt!- auf einzelne Störenfriede achauen, warten, bis Ruhe eingekehrt ist: "können wir endlich weitermachen?" Kurze Pause. Wenn es ruhig bleibt, weitermachen. Verlorene Zeit in Minuten an der Tafel notieren, wenn sich 45 addiert haben, einne Nachmittag zur beaufsichtigten Nacharbeit bestellen. (Vorher Info-mail an die Eltern)

    Immer wieder hilfreich: Störenfriede zum Unterrichtsgeschehen aufrufen. Wenn sie wiederholt keine Antwort wissen: deutlich eine runde kleine Note in die Namensliste eintragen. Ist plump, kann aber helfen, besonders wenn man eine Klientel hat, die eigentlich durchaus lernen möchte, aber halt pubertätsgeschüttelt ist. Hilft vor allem bei deren Anführer.


    Eine andere Möglichkeit: kann es sein, dass die Klasse dadurch, dass du "lieb" sein willst, die Klasse fachlich unterforderst?

    Und natürlich die Frage: was gibt es an eurer Schule für erzieherische Maßnahmen? Daran solltest du dich orientieren.

    Der Bibel folgende, die ja nun mal die Grundlage des christlichen Glaubens ist, muss man beim Verkauf seiner Tochter in die Sklaverei Geld verlangen (Exodus 21:7). hast du schon mal Sonntags Klausuren korrigiert? Wenn ja, musst du leider getötet werden (Exodus 35:2). Usw. usf.

    nichts gegen das AT, aber Christ sind für mich doch vorrangig die Texte des NT maßgebend

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