wenn ich mich selbst auf Photos sehe, habe ich auch eine krumme Haltung. Leider.
Das allein hat aber nichts damit zu tun, sich von den Schülern nicht hops nehmen zu lassen.
Wann genau merkst du denn, wenn es im Unterricht zu laut wird? Die Toleranzschwelle unter den Lehrern ist da ja sehr unterschiedlich groß. Und zu bestimmten Arbeitsphasen gehört auch eine gewisse Murmellautstärke, die gerne mal anschwillt.
Wo ist da deine Schmerzgrenze? Reden die Schüler kreuz und quer über einander hinweg?
Rufen sie in den Unterricht hinein? Zur Sache gewandt? oder Privates?
Sind es immer dieselben paar Störenfriede? Gibt es da einen Leitwolf, der die anderen mitzieht? Könntest du sie auseinandersetzen? Mit Stillarbeit versorgen? Einzelgespräche führen?
Sehr wirkklungsvoll: aufhören zu unterrichten, sich fest aufstellen, Arme verschränken, böse -noch besser: gelangweilt!- auf einzelne Störenfriede achauen, warten, bis Ruhe eingekehrt ist: "können wir endlich weitermachen?" Kurze Pause. Wenn es ruhig bleibt, weitermachen. Verlorene Zeit in Minuten an der Tafel notieren, wenn sich 45 addiert haben, einne Nachmittag zur beaufsichtigten Nacharbeit bestellen. (Vorher Info-mail an die Eltern)
Immer wieder hilfreich: Störenfriede zum Unterrichtsgeschehen aufrufen. Wenn sie wiederholt keine Antwort wissen: deutlich eine runde kleine Note in die Namensliste eintragen. Ist plump, kann aber helfen, besonders wenn man eine Klientel hat, die eigentlich durchaus lernen möchte, aber halt pubertätsgeschüttelt ist. Hilft vor allem bei deren Anführer.
Eine andere Möglichkeit: kann es sein, dass die Klasse dadurch, dass du "lieb" sein willst, die Klasse fachlich unterforderst?
Und natürlich die Frage: was gibt es an eurer Schule für erzieherische Maßnahmen? Daran solltest du dich orientieren.