Beiträge von Friesin

    Oder du stellst dich mal dauerhaft in eine solche Klasse. Du klingst eher nach Professor im Elfenbeinturm. Ist halt so, wenn man Gymnasium und Latein unterrichtet; da ist man vom Lernprekariat sehr weit entfernt.

    ganz sicher nicht. Zumindest nicht so, wie es dir vorkommt. Aber Verallgemeinerungen sind schon was Feines, ja?

    Worum es mir aber ging: hier wird mit sehr abfälligen und harschen Worten verallgemeinernd eine Problematik aufgegriffen. Es scheint jedoch mehr um Jammern zu gehen als um konstruktive Lösungen (so ja auch der Titel)

    Und nein, das hat mit Elfenbeinturm nichts zu tun. Sondern damit, dass ich für diesen Tenor kein Verständnis habe, kein Verständnis für die Opferrolle, die dabei durchklingt, und schon gar kein Verständnis für die Nähe zu brauner Gesinnung.
    Punkt.

    Aber sie haben doch gesagt sie helfen mir wenn ich schaue was der Direktor macht” von der Schulrätin fallen gelassen worden ist.

    nein, so jemand muss einem nicht leid tun.
    So eine Absprache ist schlichtweg ein NoGo.

    Wer so unprofessionell ist, sich auf so einen Deal einzulassen, hat wirklich kein Mitleid verdient.

    Und nun zur Schulrätin:....... :pfeif:

    in allen Fällen, an die uch mich erinnern kann, konnten Probleme, die einzlene mit dem Rest des Kollegiums hatten, durch viele, z.T. aufwändige Gespräche beigelegt werden.
    Bis jetzt.

    Eine neue Kollegin ist nun mit an Bord, mit der eine Zusammenarbeit kaum möglich erscheint, einfach weil sie ihr Ding durchzieht. Probleme mit Schülern, Probleme mit Eltern, Probleme mit Kollegen -- Frau Kollegin macht ihr Ding wie bisher.
    Fragt nicht. Erklärt nicht. Plaudert nicht mit den Anderen (außer bei inhaltlich fachlichen Themen). Nimmt Ratschläge nicht an.

    Muss ich noch erwähnen, dass es sich eine Seiteneinsteigerin handelt, die mehrere Jahre an der Uni gelehrt hatte?


    Nein, mit ihr möchte ich nicht mehr zusammenarbeiten als wirklich und ernsthaft unbedingt nötig ist.

    Und das heißt schon was :D

    selbst an unserer seeehr technikaffinen Schule werden diese Listen ganz old style per Hand gemacht:
    Listen hängen im Flur, Kinder tragen die Eltern ein -- fertig.


    ansonsten arbeite ich für meine eigenen Klassentermine mit einer Google Docs-Liste, deren Link nur freigeschaltete Personen bekommen.
    Ist das datenschutzrechtlich eigentlich ok? :gruebel:

    Aktualisierung:
    Vor einer Stunde habe ich eine WhatsApp mit ähnlichem Inhalt wie die Mail bekommen, nur mit expliziter Androhung, dass Sie gleich Montag vor der 1. Stunde zur Schulrätin geht.

    Darauf habe ich nicht geantwortet. Nun kam gerade noch eine Mail hinterher. Ich solle sie nicht ignorieren, ich habe sie zu respektieren und das zu machen was sie befiehlt. „Befehl“ und „ignorier mich nicht“ sind hier mal direkt zitiert. Screenshot und speichern der Mail und WhatsApp.

    als erstes würde ich die Dame bei whats app und anderen privaten Kontakten löschen. Unverzüglich.

    Als zweites mich zurücklehnen. Stichwort: Glühwein

    ich arbeite an einer Privatschule. Super ausgestattet, tolles Konzept (in meinen Augen), ziemlich hoher Wohlfühlcharakter, allerdings geringfügig weniger Gehalt als im Staatsdienst.

    Bei den Internaten hier im Umkreis von 100 km, bei denen ich mich mal beworben hatte, war immer eine Präsenzpflicht inklusive: Nachmittags, aber auch abends zum Ins-Bett-Bringen deiner Hauptschülergruppe. Muss man mögen. Meins wars nicht ;)

    Reine Neugierde am Rande: Wie groß ist denn an allgemeinbildenden Schulen in etwa der zusätzliche wöchentliche Arbeitsaufwand pro Klassenleitung?

    je nach Alter der Schüler zwischen 3 und 5 Stunden die Woche:
    Klassenleiterstunde vorbereiten, Entschuldigungen in doppelter Buchführung, Elternmails beantworten, Klassenaufsichten während besonderer Events, zahllose Gespräche mit Schülern und/oder Kollegen, hinter Kollegen herrennen wegen Klassenbucheinträgen/ Notenprogrammeinträgen, pro Jahr mehrere Stunden für Kompetenzgespräche (Voschrift in meinem BL)...
    und bei uns ist man auch mit Nebenfächern KL (was ich persönlich fair finde ;) )
    Kommt schon ganz schön was zusammen. Puuuh

    Gerade frage ich mich, ob es wirklich so eine gute Idee war, sich initiativ als KL zur Verfügung zu stellen im "KL-freien" Jahr.... :sofa:

    Das klassische Beispiel sind eben der unordentliche Typ, der aber eben doch ein Genie in Mathematik ist oder das zaghafte, schüchterne, graue Mäuschen mit den besten, fantasievollen Aufsätzen, die man sich denken kann.

    die Klassiker unter den Klischees.

    und mit den Verhaltensnoten hat das gar nichts zu tun.

    "Verhalten" umfasst an meiner Schule mehr als 10 verschiedene Unbterteilungen, von Ordnung auf dem Tisch halten über Einhalten der Hausordnung bis hin zu Sozialverhalten innerhalb der Gruppe.

    Und ja, das ist schon sehr aussagekräftig!

    nach 6 Jahren KL am Stück hatte ich mir für dieses Schuljahr gewünscht, damit mal ein Jahr auszusetzen. Wurde mir gewährt, was ich extrem fair fand.

    Nun fällt nach wenigen Monaten eine Kollegin aus, die eine Klasse frisch übernommen hatte. Also hab ich mich angeboten, dauerhaft für sie einzuspringen. Was meine SL hoffentlich auch extrem fair fand :pfeif:

    Was ich also sagen will: versuche es auf die good-will-Tour. Vll klappts ja ;)

    Mappenführung, fachspezifische Kompetenzen (z.B. wie gut jemand mit einem Mikroskop umgehen kann), Arbeit in Partner- und Gruppenarbeiten, Tests, usw


    Was meinst du, warum es nicht "Mündliche Note" sondern "Sonstige Leistungen/Mitarbeit" heißt?

    Hier mal als Beispiel für das Fach Mathematik:

    genau das verstehe ich unter "mündliche Mitarbeitsleistungen"

    Hefterführung bewerte ich maximal in den unteren Klassen, in den oberen Klassen und besonders in der Sek.II mache ich das nicht mehr.

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