die jüngeren Schüler stellen weihnachtskarten mit lateinischen Texten her,
die älteren übersetzen lateinschen Weihnachtsliedertexte und, die wir uns auf you tube gesungen anhören. Das eine oder andere Spielchen -- fertig.
Ganz klassisch ![]()
Beiträge von Friesin
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Alles mal ein bisschen lockerer sehen!
Wir haben es sowieso schon nicht leicht, jeden Tag mit 25-35 SuS unterschiedlichster Art eingesperrt zu werden, mit den ganzen Nebenschauplätzen, etc., die uns täglich einiges abverlangen. Man kann eben nicht immer perfekt funktionieren und ehrlich gesagt, will ich das auch gar nicht.
Den Beruf endlich mal ernst nehmen! Das wäre mein Tipp für dich.
Mich würde angesichts solcher Aussagen wirklich mal interessieren, was dich dazu bewegt hat, den Quereinstieg ins Lehramt zu starten

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ich bin kein Naturwissenschaftler, kann dir also fachdidaktisch nichts groß sagen.
Was jedoch in allen Unterrichtsentwürfen wichtig war/ist:
die didaktische Reduktion.Heißt, du bereitest den Stoff so auf, dass die Schüler im entsprechenden Alter ihn verstehen. Meist muss er dafür stark vereinfacht oder eben reduziert werden.
Als erstes setzt du das Lernziel fest. usw usw.
Die Entschuldigung, du seist ja ein Quereinsteiger, kannst du nicht gelten lassen. Und führe sie um Himmels willen nicht vor Schülern oder Eltern an.
Du bist als Lehrer an dieser Schule. Also musst du auch als Lehrer agieren. Sowohl didaktisch als auch erzieherisch.
Woher du dir diese Fähigkeiten aneignest, ist egal. Du musst sie einsetzen können (zur Beruhigung<: man lernt dabei nie aus. Niemand
)Als Quereinsteiger wird man da sicherlich ins kalte Wasser geworfen. Aber das hast du gewusst. Es mag zynisch klingen: zu irgendwas ist das Ref. tatsächlich gut

Wer also ohne Ref den Lehrerberuf, sprich ohne Ausbildung einen Ausbildung ausüben will, muss sich die dazu erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten anderweitig aneignen. Wie gesagt, auch ausgebildete Lehrer lernen immer noch dazu
Der Tipp mit der Hospitation bei Kollegen ist wirklich sinnvoll. Versuche, möglichst viel und möglichst in verschiedenen Jahrgangsstufen zu hospitieren. So kannst du dir ein Bild von dem machen, was von Schülern in welchem Alter realistischerweise erwartet werden kann.
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okay Okay, wahrscheinlich lassen sich Unterschiede nie ganz verbergen. Aus der Traum

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Da wären Schuluniformen ja so was von praktisch:
kein Ablenken mehr durch körperliche Reize,
keine soziale Ausgrenzung,
kein Markenhype in der Schule
keine Diskussionen
sondern klare Ansagen
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Interessant wäre noch zu erfahren (ernstgemeint!), was Deinen Lebensentwurf aus den 80er und 90er Jahren denn eigentlich auszeichnet
das würde mich auch interessieren.
Wie alt warst du damals eigentlich, Mashkin? -
ich tue mich ein wenig schwer mit dem "Zeitgeist" als alleinige Handlungsmaxime.
dem Zeitgeist entspricht auch eine derbe, z.T. unflätige Ausdrucksweise ("What the f.. "/ "f... off").
Muss man das in der Schule unterstützen, weil wir im 21.Jahrhundert leben? Nur so als prinzipieller Gedankenanstoß, rechtlich kenne ich mich nicht aus.
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Eigentlich ist es kein klassisches Gymnasialkind.
was ist denn ein "klassisches Gymnasialkind"?

Wir haben so viele Schüler, die im -scheinbar heilen- häuslichen Umfeld Probleme haben. Die ganz normale Vielfalt des ganz normalen Wahnsinns im ganz normalen Familienleben.
Ist halt so. Müssen wir durch.
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ich finde das geschilderte Verhalten zwar anstrengend, aber nicht wirklich unterirdisch.
Ruhig bleiben,Nicht die 528ste Erklärung geben, sondern ihm den Ball zurückgeben: Was kannst du tun, damit du es verstehst?
kurze, knappe Antworten,
ihm keine Bühne geben. -
Komm mal runter...
Der Ton von einigen hier driftet schon ziemlich unsachlich ab.was an der Erfahrung des Hamsterrads liegen mag, die der Threaderöffner uns hier vorsetzt.
Kennst du alle seine Beiträge?
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Eine Stunde nur in Einzelarbeit würde direkt als minderwertig abgestempelt werden.
von wem? und wann? im von dir erwähnten Alltag?
Vielleicht haben Kollegen da andere Erfahrungen gemacht als du?
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Mich wundert es halt, dass eine produktive Einzelarbeit plötzlich in der Sekundarstufe so gut wie nicht mehr möglich ist, wie im Eingangsbeitrag ersichtlich.
das sollte mich auch wundern. Meine Erfahrungen sind andere.
Übrigens sind nach meiner Erfahrung am Ende der SekI viele Schüler ganz froh, wenn sie EA machen können. Irgendwann wollen sie nicht immer die PA oder die GA, sondern wollen in Ruhe vor sich hinarbeiten.
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Die Sekundarstufe I braucht Leute wie mich. Sehr dringend sogar. Deshalb mache ich weiter, weil ich mich auf den Job freue und endlich ich selbst sein will vor den Schülern. Dann wird nämlich erst richtig die Post abgehen. Das ist ein Ansporn.
warum stellt sich bei mir beim Lesen dieses Abschnitts Bauchweh ein?

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ich wende all die Handlungsmöglichkieten an, die Buntflieger und Midnatso beschrieben haben.
Dennoch habe ich zwei Schüler in verschiedenen Jahrgängen, die nichts machen. Nicht mitschreiben, nie (wirklich nie!) HA machen, keine Vokabeln lernen -- nichts. Nihil. Nada. Rien.
Entsprechend sieht ihre Epochalnote aus.Das haben sie übrigens am Schuljahresanfang mitgeteilt beokmmen, das habe ich mehrfach den Eltern geschrieben. (habe die beiden schon seit 3 bzw.5 Jahren)
Ganz ehrlich? Zwingen kann ich sie nicht. Ich habe meinen Schulabschluss gemacht, für den ihren sind sie dann selbst verantwortlich.
Übrigens sind sie im persönlichen Gespräch höflich, im Unterricht und in der Pause sehr hilfsbereit.
Zum letzten Satz:
gerade in unruhigen Klassen lasse ich verstärkt Einzelarbeit machen, Partner oder gar Gruppenarbeit geht dort gar nicht. Erst wenn sie aus der Pubertät wieder raus sind, lasse ich mehr Spielraum. Vorher brauchen gerade solche Klassen enge Vorgaben. So zumindest meine persönliche Erfahrung.
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Für Geschichte: erstelle eine chronologische Reihenfolge der zentralen Ergebnisse in Stichpunkten. Das Wissen hakst du wahrscheinlich bei einem Fließtext auch nur auf deinem Erwartungshorizont ab.
iDas ist ledigli
Und dann bei der Darstellungsleistung schön Punkte abziehen!
Frapper: in der Oberstufe wird in Geschichte kein pures Wissen abgefragt. Strenggenommen nimmt das in der SekI sukzessive ab
yestoerty:
nicht unbedingt.
Viel text heißt ja nicht, viel Wissen. Sondern entweder viel Geschwurbel oder/und viel Drumherum, das nicht wirklich zum Thema gehört. Gibt dann auch Abzüge.Ich habe zwei (!) Schüler, die es schaffen, auf den Punkt genau das zu formulieren, worum es geht. Kurz, knackig, präzise. Ein Genuss
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Alles Gute weiterhin!
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Eine Klausur dauert bei Stress nur 30 Minuten und wird korrekturfreundlich gestellt. Nach 120Minuten hat man einen Klassensatz von 25 Klausuren korrigiert.
Also wenige Seiten, eine Lösungsschablone und hilfreich ist eine Kategorisierung, d.h. alles richtig 100%, kleine Fehler 80%, Ansatz OK, viele Fehler60%......
Brauchst nur noch prüfen, welche Kategorie die Teillösung erzielt hat.soso, die dauert also nur 30 Minuten. Dann hat "man" sie korrigiert.
Wenn du meinst, dass "man" das so macht, dann könntest du ja mal eine Klausur in den Sprachen oder besser noch in den Gesellschaftswissenschaften für mich erstellen und korrigieren.
Wäre dir sehr verbunden
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in meinen beiden Fächern sind die Oberstufenklausuren auch am korrekturintensivsten. Du schreibst aber, dass du dir einen Erwartungshorizont anfertigst.
Dauert es denn so lange, den zu erstellen?
Und kannst du den nicht als eine Art Ratser nehmen bei der Korrektur?Ich habe anfänglich jede Schülerantwort minutiös für mich notiert, um ja die Vergleichbarkeit herzustellen. Mittlerweile geht das entspannter.
Lediglich die Zweifelsfälle gehe ich erneut durch und vergleiche sie miteinander.
Das müsste doch in Geo nicht viel anders sein als in Geschichte oder bei Textinterpretationen
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ich weiß nicht, ob meine Zeiteinteilung dir hilft, und ich muss dazu sagen, dass meine eigenen Kinder nicht mehr zu Hause wohnen:
ich bereite am WE die ganze kommende Woche vor. Komplett. Mit jeder kleinen Vokabelabfrage, mit Kopiervorlagen, mit allem.
Das geht momentan schneller als am Anfang (bin im 9.Jahr nach dem Ref). So brauche ich i.d. Regel nicht das ganze WE zum Vorbereiten und kann entspannt auch das eine oder andere Familientreffen einschieben.
Meine Kinder wohnen wie gesagt zwar nicht mehr zu Hause, aber mehr als 250 km entfernt. Also mit mal schnell 3 Stunden zum Kaffee gehen, ist da nix
Unter der Woche korrigiere ich am Nachmittag. Nach meinem Unterricht (VZ) brauche ich zwar ein halbes Stündchen mit einer Tasse Tee, bin dann aber wieder fit.
Spätabends arbeite ich nicht mehr, also keine Nachtschichten. Länger als bis 19.30 Uhr mag ich nur in Ausnahmefällen am Schreibtisch sitzen.Schlampige Korrekturen wollte ich nicht einplanen, das wäre für mich ein absolutes NoGo, besonders in der Oberstufe. Lieber augfgewärmte Stunden aus der Retorte holen

Allerdings müssen m.M. auch nicht alle Korrekturen nach wenigen Tagen erledigt sein, und zum Glück gibt es in Thüringen da auch keine Termine oder Respizienzen.
Ich bin übrigens morgens immer zur ersten Stunde an der Schule, auch wenn mein Unterricht später beginnt. Mein Mann steht eh auf

In der Zeit kann ich in Ruhe korrigieren oder für die Woche kopieren. Auch meine wenigen Freistunden nutze ich gerne für Korrekturen. Ich korrigiere allerdings immer quer, da kann man eher mal eine Zäsur setzen. Ginge das bei dir vll auch?Was ich mir allerdings abgewöhnt habe: ich nehme keine Termine mehr wahr, wenn ich nicht wirklich gerne hingehe. Also in der Schulzeit keine Termine mit Cliquen, in denen ich eher halbherzig (noch) bin. ich suche meine termine sehr genau aus, und das tut mir ausgesprochen gut

Trotzdem bleibt mir immer noch Zeit für die Leitung eines VHS-Kurses und für mein Hobby. Für mich passte es also.
waren da vll Ideenanstöße für dich dabei?
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