Hat jemand von Euch praktische Erfahrungen mit dem Konferenztool BigBlueBotton? Da ja der Distanzunterricht weitergeht, bin ich über das System gestolpert und würde mich über Praxisberichte freuen.
Beiträge von gingergirl
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Söder lehnt Schäubles Ansinnen ab https://m.focus.de/familie/eltern…d_11891669.html
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state_of_Trance: ja schon, aber dafür haben in den späten Julitagen auch nur noch Schulfahrten, Wandertage, Projekttage und Schulfest o.Ä. stattgefunden. Fällt ja jetzt alles flach.
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Wo ist die Aussage nachzulesen?
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Stille Mitleserin: was hast du denn für eine Maske? Ich habe von Mama selbstgenähte, die gehen eigentlich. Für die Stimme okay und ich schnaufe ganz gut durch.
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keckks: du musst weit mehr Informationen haben als wir. Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Hier wird erstmal auf das KMS gewartet. Ich arbeite sicher nicht doppelt, nur weil die Klassen geteilt werden müssen.
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Kleiner grüner frosch: ja klar, die anderen Klassen sind nicht im Haus. Aber wie schaffst du es, dass die Abstandsregeln gewahrt bleiben? Du musst doch Klassen teilen und hast nicht doppelt Lehrer zur Verfügung, zumal Du ja auch Notbetreuung in kleinen Gruppen leisten musst?
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Kleiner grüner frosch: wer unterrichtet dann die 3 Gruppen? Du kannst doch deine Lehrer nicht verdreifachen?
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Tom 123: Söder hat heute gesagt, dass es in Bayern am 11.5. nur losgeht, wenn die Zahlen stabil bleiben. Finde ich gut.
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Moebius: ich weiß noch was Besseres: ihr könntet Kamellen werfen? Oder wie heißen noch mal diese Faschingsbonbons?
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Kris24: im Ostalbkreis sind die vielen Neuinfektionen auf die LEA in Ellwangen zurückzuführen: https://www.swr.de/swraktuell/bad…wangen-100.html
Da ist die Hälfte der Bewohner mittlerweile infiziert. Wird darauf zurückgeführt, dass die Leute keine Symptome zeigen, enge Verhältnisse herrschen und aufgrund der Sprachbarriere.
Ach nee, mir würde spontan ein weiterer Bereich einfallen, in dem viele Symptomlose weitere Leute anstecken könnten, es eng zugeht und wo die Anwesenden vielleicht nicht ganz so verständig sind.
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Bin auch sehr betroffen. Schlimm, wenn so ein wichtiger Lebensinhalt auf einmal weg ist. Denke bitte immer daran, dass Frau Hund das beste Hundeleben und das beste Frauchen überhaupt hatte.
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Dass die Opferzahlen relativ gering sind, mag daran liegen, dass die Schulen früh geschlossen wurden. In New York wurden die Schulschließungen am 9.3. verkündet, also vor uns. Sie bleiben auch bis September zu.
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https://www.deutschlandfunk.de/coronakrise-vi…ticle_id=474615
Kekulé: Öffnung der Schulen bringt Steigerung der Infektionszahlen. Er wünscht sich eine gesellschaftliche Debatte über diesen Punkt. Das ist auch das, was ich mir wünsche. Es wird meiner Meinung nach von den Befürwortern der schnellen Schulöffnung suggeriert, als sei das Risiko beherrschbar. Da sollte man schon ehrlich sein. Klar, Homeoffice mit Kindern ist stressig und nervt. Aber lieber genervt als krank sein!
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@NRW-Lehrerin: für mich liest sich deine Vorhersage wie ein Himmelfahrtskommando.
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Ich hab mir jetzt auch den Beitrag mit Söder im heute journal angeschaut: https://www.zdf.de/nachrichten/po…soeder-100.html
Ich hätte es ja auch nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber er hört sich wirklich vernünftig an. Er bezieht sich sogar auf die Lehrerverbände, die vor schnellen Öffnungen warnten. Die Aussagen der Leopoldina hätten ihn überrascht. Ich geh jetzt tatsächlich ein bisschen beruhigter ins Bett.
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Bayern: Orientierung an Österreich, abgesehen von Prüfungsklassen kein Unterricht vor Mitte Mai.
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keckks: nicht nur für die Jugendlichen eine Zumutung, sondern doch auch für die Aufsichten. Ich halte das Szenario nun wirklich nicht für abwegig, sondern für absolut denkbar: wie sollte ich in diesem Moment angemessen reagieren? Ich schlaf jetzt schon schlecht, wenn ich an das Abi denke.
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Ich stelle mir gerade folgendes Szenario vor: Deutsch-Abitur, 20. Mai. Dauer: 515 min. Ich sitze mit einer Kollegin zur Aufsicht in einem Raum mit 8 Schülerinnen und Schülern. Die Arbeiten sind ausgeteilt, es wird seit 15 min. gearbeitet. Hölderlin: Gedichtanalyse. Alle Fenster des Raumes sind sperrangelweit zur Lüftung geöffnet. Die Hälfte der Anwesenden trägt einen selbstgebastelten Mundschutz, die andere nicht.
Auf einmal fängt Linus P. an zu niesen. Hatschi! Hatschi! Alle Köpfe zucken nervös zusammen. Hatschi! Linus P. stockt kurz, beteuert dann, dass er starken Heuschnupfen habe und wegen der geöffneten Fenster niesen müsse. Alle schreiben weiter. Das Niesen von Linus P. steigert sich weiter, inzwischen unterbrochen von kurzem trockenem Husten. Wieder hören alle auf zu schreiben. Linus P. meint, in besonders schweren Fällen würden seine Beschwerden asthmatisch, ich solle doch wegen der Pollen bitte endlich das Fenster schließen. Das Schließen des Fensters widerspricht den kultusministeriellen Vorgaben zur Durchführung des Abiturs. Da auf gute Lüftung zu achten sei, müssen während der Prüfung die Fenster göffnet bleiben. Als gute Beamtin folge ich den KM-Anweisungen und die Fenster bleiben offen. Es wird weitergeschrieben. Linus P. hustet weiter.
Katharina N., die neben den ihm sitzt, blafft ihn an, er solle doch bitte wenigstens auf die Niesetikette achten. Kurze Zeit Ruhe, danach wieder Husten. Alle schreiben weiter, wieder Husten. Plötzlich wird das Husten von einem anderen Geräusch unterbrochen. Cora H. hat heftig begonnen zu weinen und schluchzt, unter diesen Bedingungen könne sie nicht weiterarbeiten.
In der hintersten Reihe meldet sich Jonas S., der beste der Klasse. Er hat die vor ihm liegenden Anweisungen für Prüflinge genau gelesen und fordert mich nach Punkt 3.1. auf, dass ich Linus P. aufgrund "respiratorischer Probleme" unverzüglich von der Prüfung auszuschließen habe. Linus P. wird daraufhin pampig und brüllt, wegen seines Heuschnupfens lasse er sich sicher seine Abiprüfung nicht versauen. Bevor die beiden handgreiflich werden können, packt Cora H. ihre gerade einmal 3 beschriebenen Aufgabenblätter und wirft sie mir vor die Füße. Schluchzend verlässt sie den Raum.
Am nächsten Tag lese ich in der Süddeutschen, dass nach Auskunft des Sprechers des bayerischen Kultusministeriums das Deutsch-Abitur nach Plan und ohne weiteren Vorkommnisse verlaufen sei.
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https://www.spiegel.de/panorama/vorer…07-adf2eb07388b
"Wie viel Verantwortung wollen wir unseren Kindern aufbürden? Es geht um viel: Keinem Kind würde etwas Lebensentscheidendes fehlen, wenn es ein paar Monate zu Hause von den Eltern beschult würde. Wohl aber würde ihm im schlimmsten, aber nicht unrealistischen Fall, sein Elternteil fehlen. Nicht nur wäre der Vater oder die Mutter tot - das Kind müsste mit dem Gefühl weiterleben, daran Mitschuld zu tragen."
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