Beiträge von gingergirl

    Mein Sohn hat berichtet, dass am ersten Schultag heute im Bus jeder Platz besetzt war und sich auch im Gang noch die Kinder gedrängt haben. Er schätzte über 70 insgesamt im Bus🤦‍♂️. Leider trugen dann auch einige ihre Maske nicht.

    Jule13: Es geht noch schlimmer. Ich hatte die Kombi zwischen RiesenQTipp gefühlt durch die Schädeldecke und Rachengewürge. Kommentar der Ärztin: "Wenn es Sie würgt, dann mache ich es richtig."

    Bei uns hat es super geklappt, auch Bayern. Mittwoch Nachmittag war der Test, Freitag Vormittag war das Ergebnis da, mitgeteilt durch die testende Arztpraxis per Telefon.

    Ich würde sagen, der Lehrerberuf wird gerade wieder deutlich attraktiver. Mein Cousin arbeitet bei einer der großen Unternehmensberatungen. An Weihnachten hat er noch große Töne gespuckt. Mittlerweile hat er Kurzarbeit und die ersten Entlassungen haben begonnen.

    Da schätze ich meinen Job doch sehr: er ist sicher, ordentlich bezahlt und ich mag meine Klassen durchaus.

    @Wollsocken80: Ja, ein Restrisiko bleibt. Ich denke, dass sich das aus deiner Lebenssituation heraus aber halt auch einfach sagt, dass man ein Restrisiko in Kauf nehmen muss. Wäre ich kinderlos und hätte keine alten vorerkrankten Eltern, um die ich mich kümmern müsste, dann würde ich das vielleicht auch so dahinsagen. Würde ich ernsthaft erkranken, dann betrifft es mein Umfeld viel mehr als deines. Insofern kann ich schon verstehen, dass manche Leute eher darauf bedacht sind "vorsichtig" zu sein als vielleicht du. Ich hätte es deswegen auch eher vermieden, jemanden zu treffen, der Kontakt mit einem Infizierten hatte.

    Ich verstehe dich nicht. Das Verhalten deiner SL ist doch nicht schlimm, sondern nur umsichtig. Solange dein Kind solche typischen Symptome hat und kein negativer Test vorliegt, hast du in der Schule nichts zu suchen. Andererseits würde ich mich jetzt auch nicht zu sehr aufregen. Ich habe es in letzter Zeit von mehreren befreundeten Familien gehört, dass die Kinder Symptome hatten und alle problemlos getestet wurden - alle negativ.

    In NRW passt meinem Empfinden nach der Umgang mit der Pandemie überhaupt nicht. Auf der einen Seite sitzen die Schüler mit MNS stundenlang im Unterricht, dürften dann aber anschließend zusammen in die Kneipe zum Massenbesäufnis bzw. Anfang September neben 13000 anderen Menschen Sarah CONNOR bei einer Massenveranstaltung beiwohnen. Da sind die Prioritäten doch falsch gesetzt.

    Wir wissen nun doch gar nicht, wie gefeiert wurde. Vielleicht lief das ja einigermaßen gesittet ab. Grillparty im Garten, 8 Freunde durchgängig im Freien und mit Abstand jeder auf seinem Campingstühlchen. Das würde ich meinem Kind zum 18. auch erlauben und halte das Infektionsrisiko in dem Fall auch für gering.

    Es ist doch noch gar nicht sicher, ob Wollsocken80s Schüler infiziert ist, oder? Insofern eine umsichtige Maßnahme, seine ersten Kontaktpersonen erstmal rauszunehmen. Die anderen, die erst heute mit ihm Kontakt hatten, kann man dann immer noch in Quarantäne schicken, falls ein positiver Befund vorliegt.

    Ich finde die bayerischen Regelungen, die an feste Zahlen gekoppelt sind, in Ordnung und besser vermittelbar als pauschale Anweisungen. Ab 20 Infizierte pro 100000 Einwohner in einem Landkreis Pflicht für MSN auch im Unterricht, ab 35 Wechselunterricht in geteilten Gruppen, ab 50 Schulen dann ganz zu.

    Ich habe letzte Woche jemanden gesprochen, der ist gelernter Krankenpfleger und mittlerweile freigestellter Betriebsrat in einem größeren Klinikverbund. Der hat null Patientenkontakt, muss aber auf der Arbeit immer Maske tragen. Er sagte mir, das gelte für absolut jeden, der im Krankenhaus arbeitet, auch für die reinen Verwaltungsmitarbeiter und das Reinigungspersonal.

    Dazu muss man anmerken, dass ich in einem ehemaligen Hotspot-Gebiet wohne und der Virus von einem Dialysezentrum mit starken Ausbrüchen in Pflegeheime weiterverbreitet wurde. Mittlerweile ist man hier deswegen besonders sensibilisiert, schätze ich.

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