Versetzung mit A15 ist vermutlich nicht so einfach, aber machbar schon oder? Du scheinst ja auch glücklich mit der Schule zu sein, aber vllt kommt ein Wechsel nochmal in Frage?
Wahlweise steht in den Ausschreibungen, dass so genannte "Versetzungsbewerbungen" ausgeschlossen sind, oder der/die KandidatIn muss bereits sechs Jahre seine Position innegehabt haben und bereit sein muss, die neue Position ebenso sechs Jahre innezuhaben.
Ich schließe einen Wechsel an eine andere Schule langfristig nicht aus - gleichwohl würde das wegen der Logistik daheim das Ganze auch nur um 15 bis 20 Minuten nach hinten schieben. Als ich noch einen Fahrtweg von unter 20 Minuten hatte, bin ich nicht wesentlich später aufgestanden.
In der Behörde hatte ich nach einem Jahr den Vorteil der Telearbeit, sprich, dass ich daheim anfangen konnte und dann nach dem Stau gemütlich ins Büro fahren konnte - das war natürlich deutlich entspannter.
Wenn man sich einmal von der ersten Liebe (gemeint ist die erste volle Stelle / die erste Schule nach dem Ref.) getrennt hat, fällt einem dieser Schritt beim nächsten Mal nicht mehr so schwer bzw. man lässt den Leidensdruck nicht mehr so groß werden. Ich werde mich auch nie mehr mit einer Schule so identifizieren. Meine jetzige Schule ist ein Arbeitsort, an dem ich gerne arbeite - und ich stelle fest, dass mir die Arbeit mit jungen Menschen nach wie vor Freude bereitet - das Korrigieren hingegen überhaupt nicht. Aber diese Kröte muss ich halt schlucken.
Und falls ich eines Tages der Meinung sein sollte, dass es einen anderen Arbeitsort gibt, an dem ich lieber arbeiten möchte und ich dort genommen werden sollte, dann gehe ich eben dorthin.
Beförderungstechnisch bin ich gleichwohl "durch", weil ich mir nach wie vor nicht vorstellen kann, als Schulleiter irgendwo die Geschicke einer Schule zu lenken. Das wäre aber dann auch wirklich ein Luxusproblem...