Ursprungskonstellation:
10 Minuten mit dem Auto zur Schule. Jung und ungebunden, neue Stelle, alles super.
Zwischenkonstellation I:
45-60 Minuten mit dem Auto zur Schule. Zukünftige Ehefrau gefunden, Heirat und Kind, zusammengezogen in der geographischen Mitte. Privat das absolute Glück, beruflich bzw. fahrtechnisch weniger prickelnd.
Zwischenkonstellation II:
15-20 Minuten mit dem Auto zur Schule (immer noch dieselbe Schule). Umzug während der Elternzeit meiner Frau, um deren Versetzung in einen anderen RB zu erzwingen. Eigentlich die ideale Konstellation, wenn da nicht die berufliche Perspektive allmählich geschwunden wäre.
Zwischenkonstellation III:
45-70 Minuten mit ÖPNV zur Behörde - oder 45 Minuten mit dem Auto. Eine zunächst eher stressige Konstellation, die aber mit Homeoffice während Corona-Zeiten und anteiligem Homeoffice im Anschluss familiär nicht besser hätte sein können.
Zwischenkonstellation IV:
25-35 Minuten mit dem Auto zur neuen Schule. Das Maximum an dem, was ich zu fahren bereit gewesen bin - aber die Schule, deren Umfeld und das Kollegium wie die Schulleitung lassen die Fahrerei zu einem erträglichen Übel werden.
Langfristig würde ich mir wünschen, wieder dichter an meinem Wohnort zu arbeiten. Da käme aber nur eine Konstellation unterhalb der Schulleitungsebene infrage, die sich leider nur an wenigen Schulen vorfinden ließe - und in der unmittelbaren Umgebung gibt es das, was ich mir wünschen würde, nicht. Da ich aber nicht unzufrieden bin, lässt es sich mit der aktuellen Konstellation ganz gut leben.