Wenn die Schülerzahlen steigen, die personellen Ressourcen aber nicht, dann muss das Angebot eben eingekürzt werden, bis beide Faktoren wieder zusammenpassen. Sich hier nicht ehrlich zu machen und nötige Anpassungen vorzunehmen, führt nur immer tiefer in die Abwärtsspirale.
Migration haben wir nun einmal, das gehört zur Realität, mit der man nun weiterarbeiten muss.
Mittlerweile gibt es in der dritten Generation der ZuwandererInnen eigentlich genug Menschen, die im öffentlichen Dienst arbeiten können und vermutlich auch wollen. Ob sie sich dort wohlfühlen, hängt dann auch von den "urdeutschen" KollegInnen ab. Wie ich anderenorts bereits schrieb, können Lehrkräfte und anderes pädagogisches Personal mit Zuwanderungsgeschichte ganz andere Identifikationsfiguren sein - und sei es nur, um den nächsten Generationen von ZuwandererInnen zu zeigen, dass auch sie es schaffen können.