Es geht hier in meinen Augen primär um ein rechtssicheres Vorgehen - da kann ein Kontakt zur Schulleitung durchaus sinnvoll sein.
Wie die Eltern dann mit der getroffenen - rechtssicheren - Entscheidung umgehen, ist für die ursprüngliche Frage eher sekundär von Belang.
Eltern wählen gerne den Weg "nach oben", weil sie hoffen, dass ihr temporäres Gefühl der Ohnmacht bzw. Unterlegenheit gegenüber der Lehrkraft durch die in ihrem Sinne zu treffende Entscheidung der höheren Instanz kompensiert wird.
Ebensolche Schreiben gehen auch in die Behörde - mit der grotesk anmutenden Forderung oder Hoffnung, dass der/die MinisterIn höchstpersönlich in die nur die Schule bzw. eine/n SchülerIn, eine Lehrkraft und ein Elternpaar betreffende Angelegenheit eingreifen wird.