Auf den ersten Blick suggeriert die Grafik, dass wir weniger verdienen. Das ist aber auf der Basis der dortigen Informationen so nicht herauszulesen. Das Gehalt hat sich "nur" nicht mit der Entwicklung des BIP proportional entwickelt.
Beiträge von Bolzbold
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Die Gesundheits- und Sozialleistungen müssen deutlich spürbar eingekürzt werden, da geht langfristig gar kein Weg vorbei.
In anderen Worten: Es müssen mehr Leistungen aus eigener Tasche gezahlt werden.
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In unserem Probenkeller wäre eine Spiegelwand ein echter Gewinn - das würde eine noch intensivere, persönlichkeitsentwickelnde Probenarbeit ermöglichen.
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Ich könnte weder im März noch im Mai im LK JS 2 unterrichten, im 1. Halbjahr wäre es ähnlich. 4 Monate keine relevanten Themen?
15 Tage, 3 Schulwochen pro Schüler pro Halbjahr und weil jeder andere Fächer hat...
Ich kenne das Problem.
Je nach Stundenplan fallen immer dieselben Stunden wegen Klausuren aus, so dass da mitunter ein ziemliches Ungleichgewicht entstehen kann. -
Es gibt sie nach wie vor - zu Beginn jedes Schuljahres aktualisiert - in gedruckter Form beim Ritterbach Verlag. Vorteil der Online-BASS ist jedoch, dass Änderungen sofort eingefügt werden.
Und dennoch gibt es keine große PDF-Datei, in der dann alle Dokumente enthalten sind.
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Ich finde Unterricht wichtig nicht nur Klausuren. Was frage ich, wenn immer einige fehlen?
That's part of the game. In den Klausurphasen muss man damit rechnen, dass einige SchülerInnen fehlen, daher sollte man dann vielleicht nicht gerade noch Details durchnehmen, die dann explizit in der Klausur drankommen. Gleichzeitig besteht dieses Dilemma auch, wenn SchülerInnen krank sind oder aus anderen Gründen fehlen.
Ungeachtet der Gründe ist das so oder so doof, aber man muss damit irgendwie umgehen. -
Meines Wissens nach gibt es das nicht - ich kann mir auch nicht vorstellen, dass daran flächendeckend Interesse besteht.
Was Du machen kannst, ist, Dir die für Dich wichtigen Verordnungen als PDF zu speichern und sie dann in einer Datei zusammenzufassen. Letztlich brauchst Du einen großen Teil der Vorschriften überhaupt nicht. Für mich ist es angenehmer, nur den jeweiligen Erlass oder die jeweilige Verordnung aufzurufen.Einmal abgesehen davon müsste diese PDF-Datei dauerhaft gepflegt und aktualisiert werden, da die Online-Bass ja mittlerweile die einzige rechtsverbindliche Fassung ist. Angesichts des vermuteten geringen Interesses weiß ich nicht, wie sinnvoll das wäre, hierfür jemanden mit dieser Aufgabe zu betrauen.
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Ja, es ist in der APO-GOst (Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Gymnasialen Oberstufe in NRW) festgelegt.
Wo wir wieder bei den nicht zu vereinfachenden Klausurlasten wären (Förderalismus!). Ich glaube, ab der Q1 ist alles mindestens (!) 3-stündigNun ja, mit der Oberstufenreform sind die Klausuren in der Q1 künftig gedeckelt und kürzer, dafür in der Q2 doppelt so lang. Wie man das sinnvoll trainieren soll, weiß ich noch nicht.
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Das besorgt mich nicht. Wenn man aber alles, was man für die Schule macht, auf die Stunde runterrechnet, kann es natürlich frustrieren. Insbesondere Schulleitungen arbeiten zu viel, wie Arbeitszeitstudien immer wieder belegen und schreibt Bolzbold ja selbst, rein rechnerisch lohnen Beförderungen kaum. Es wollen aber trotzdem viele machen, kann so unattraktiv also nicht sein.
Ich bin jetzt seit anderthalb Jahren in der jetzigen Funktion und merke, wie vielseitig die stellvertretende Schulleiterfunktion ist. In meinem Fall habe ich sehr viel Gestaltungsspielraum, was meine Arbeitsbereiche betrifft und kann mich auch mit meiner Persönlichkeit voll einbringen.
Der Stundenlohn kann selbstredend nicht der primäre Faktor für Arbeitszufriedenheit sein, sonst müssten ja alle arbeitenden Menschen, die weniger als wir verdienen, per se unzufrieden sein.
Die Arbeit wird im Großen und Ganzen vernünftig bezahlt, sie ist sinnstiftend und man hat auch (mittlerweile regelmäßig) Erfolgserlebnisse. So gesehen kann man diese Position dann durchaus als "attraktiv" bezeichnen. Das dürfte aber für die anderen A15-Stellen ähnlich sein, wenn die jeweilige Tätigkeit zu der jeweiligen Person passt.
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Ein mannshoher Spiegel in jedem Klassenraum - vor allem aber in meinem Büro - sollte drin sein. Schließlich möchte ich mich in jedem Raum sehen und mich dafür bewundern können, wie toll ich heute wieder aussehe...
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Es gab an meiner alten Schule einige wenige, die mit A13 in Pension gegangen sind. Das kann an nicht vorhandenen Ambitionen gelegen haben, mehr aber noch an dem über mehrere Jahre gehenden Beförderungsstopp durch die damalige(n) Landesregierung(en).
Einige wurden erst mit ca. 60 Jahren nach A14 befördert. Einige andere mangels Stellen dann eben nicht. Mittlerweile, so nehme ich das wahr, ist es eher eine Ausnahme, dass man als Studienrat oder -rätin in Pension geht.
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Grob gesagt gibt es da zwei Fälle:
- Die Schule braucht für einen Arbeitsbereich jemanden, der ihn leitet oder federführend bearbeitet.
- Es gibt jemanden, der viel Vorarbeit geleistet hat und mit einer halbwegs passenden Stelle 'belohnt' wird.
Mit dem Aussterben der alten SL-Patriarchen wird Fall 2 seltener.
Auch wenn Schulen mit vielen Beförderungsstellen diese in der Vergangenheit für wunderliche Dinge vergeben haben, solltest du eher nicht davon ausgehen, dass bei den genannten Tätigkeiten eine darauf zugeschnittene Beförderungsstelle ausgeschrieben wird.
Das kann ich aus eigener Erfahrung unterstreichen. Ich habe beides im Guten wie im Schlechten erlebt.
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Ich kenne nur die "Hölle von Vettweiß".
Du meinst das dortige ZfSL (Studienseminar)?
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Ich habe am Freitag ein Gespräch mit der Schulleitung gesucht. Ich behalte meine Klassenleitung, der neue Kollege geht in die dualen Klassen. Erreicht habe ich das aber auch nur, weil ich ziemlich deutlich gemacht habe, dass das mein letzter Tag an der Schule sein könnte. Schade, dass man erst solche Drohkulissen aufbauen muss, aber da die Schulleitung mit ähnlichen Mitteln arbeitet, herrscht so immerhin Waffengleichheit.
Respekt und Kompliment für Deinen Mut. Manchmal geht es eben nur so.
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Da hast du recht. Aber um die Ferien herum ist es scheinbar besonders "schlimm". Wobei ich es hier für am wenigsten schlimm erachte. Die letzte Woche vor den Ferien ist oftmals relativ inhaltsleer was den Unterricht angeht. Man verpasst also Frühstück, Filme schauen und nettes Beisammensitzen. Naja.
Ich erlebe in der Schule oft Folgendes:
Bis zu zwei Wochen nach den Schulferien sind die Schüler noch nicht leistungsbereit oder -willig, weil gerade erst Ferien waren. Ebenso zwei Wochen vor den nächsten Ferien sind sie ebenso wenig leistungsbereit oder -willig, weil ja bald Ferien sind. Als Lehrkraft muss ich also regelmäßig gegen entsprechende Widerstände angehen.Henne - Ei?
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Zu 1: Bin ich bei dir. Passiert leider manchmal, dass man das falsch macht. https://rp-online.de/nrw/landespoli…m_aid-106773683
Kann man so sehen. Gleichwohl kann man sich im Vorfeld über das Vorhaben und die Chancen auf Genehmigung informieren - das wird ja auch von "normalen" Eltern erwartet.
Was ich hier wirklich für problematisch halte, ist, dass das einer von vielen Tropfen ist, der die Glaubwürdigkeit von PolitikerInnen aushöhlt. Wenn ich in einer Partei bin, die sich ganz besonders soziale Gerechtigkeit auf die Fahne geschrieben hat, dann darf mir so etwas nicht passieren. Die mitgelieferte Begründung ist ferner an Peinlichkeit nicht zu überbieten.In diesem Fall war das Verhalten ja auch noch geradezu dumm, andererseits aber eben "menschlich", da Frau Ministerin denselben Fehler gemacht hat wie sicherlich viele andere Eltern auch, indem sie ihr Vorhaben in den sozialen Netzwerken gepostet hat.
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Der eine Tag an sich ist nicht das Problem. Hier geht es um die Vorbildfunktion. Die Justizministerin (!) findet eine Legitimation, geltendes Recht zu dehnen. Quod licet Iovi, non licet bovi?
Und ob eine Schulleitung den Ar*** in der Hose gehabt hätte, den Antrag einer Ministerin abzulehnen...
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Ob ein Schulleiter selbst unterrichtet, ist mir völlig egal. Eine Schulleitung muss ihre Schule gut managen, nach außen vertreten und die Rahmenbedingungen so gestalten, dass eine angenehme Arbeitsatmosphäre herrscht und sie ihr Team bei Laune hält. Alles andere ist meines Erachtens absolut sekundär und ich glaube gerne, dass das Vollzeitpensum damit auch bereits gut ausgeschöpft ist.
Ja, das ist so. Und mein Schulleiter unterrichtet gerade notgedrungen umgerechnet zehn Stunden (zu 45 Minuten). Ich selbst bin aktuell auch spürbar über einer halben Stelle an Unterrichtsverpflichtung.
Sein Team bei Laune zu halten und die Arbeitsatmosphäre angenehm zu gestalten, ist eine Herausforderung. Ich muss feststellen, dass mich strahlende KollegInnenaugen mittlerweile zufriedener machen als strahlende Kinderaugen. Erstere sieht man deutlich seltener und es ist ungleich schwieriger, dies bei KollegInnen wieder herbeizuführen. Aber es lohnt sich. Und dann strahlen mittelfristig auch noch mehr Kinderaugen.
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Bei uns in NRW obliegt die Notengebung allein dem verantwortlichen Fachlehrer. Die Schulleitung darf den Fachlehrer nur beraten, aber auf gar keinen Fall die Note ändern. Schließlich muss der Fachlehrer die Note ggf. auch verteidigen.
Das findet sich so in der ADO. Laut Hoegg gibt es in krassen Fällen von Verstößen gegen die Grundsätze der Notengebung ein so genanntes Selbsteintrittsrecht der Schulleitung. In NRW müsste hier die Schulaufsicht ins Boot geholt werden. Das kann natürlich den Druck auf die Lehrkraft erhöhen.
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Um den Stundenlohn zu ermitteln und einen objektiven Vergleichsmaßstab zu haben.
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