Ich habe einmal eine Nachfrage zu den sehr aufwändigen Korrekturen: Stehen diese (also die ganzen Bemerkungen, Verbesserungen von seiten des Lehrers usw.) im Verhältnis zum Lerneffekt für die Schüler?
Wäre da nicht ersatzweise eine Nachbesprechung bzw. eine gemeinsame Verbesserung vom Lerneffekt her effektiver?
Da ich in der Oberstufe nur das positiv korrigiere, was die SchülerInnen aus meiner Sicht nicht wissen oder nicht besser schreiben konnten, spielt dieser Aspekt "nur" insofern eine Rolle, als dass der Lerneffekt nur bei den SchülerInnen vorhanden ist, die ohnehin leistungsstark sind.
Das Lesen, verstehen, entziffern, korrigieren, in das Bewertungsraster eintragen als Ganzes nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und ist eine Tätigkeit, die sehr viel Konzentration verlangt. Eine Nachbesprechung findet bei mir zusätzlich statt, da sage ich dann generelle Dinge zur Klausur.
Deiner Nachfrage stehen die KMK-Vereinbarung zur Oberstufe sowie die Oberstufenverordnungen der Bundesländer entgegen. Wir müssen das so machen - nicht zuletzt, da wir ab der Q-Phase bereits abiturrelevante Noten vergeben müssen.