Noch etwas deutlicher steht es in der Verordnung über die Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe (....), der AVO-GOBAK.
Dort heißt es u.a.:
Auf genau die hatte ich ja verwiesen, oder nicht?
Noch etwas deutlicher steht es in der Verordnung über die Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe (....), der AVO-GOBAK.
Dort heißt es u.a.:
Auf genau die hatte ich ja verwiesen, oder nicht?
Abiturprüfung | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de)
Ich bin zwar eher Fachmann für NRW, aber für NDS gilt im Grunde ähnliches wie in NRW. Der Schriftführer ist voll stimmberechtigt. Vgl. § 6 und 10 AVO-GOBAK.
Unabhängig davon denke ich aber, dass jede/r von uns ein bestimmtes Bild von der "Klischeelehrkraft" hat und ebenso auch Personen kennt, die das entsprechende Bild deutlich sprengen. Ich kleide mich z.B. gelegentlich extravagant oder eher sportlich/leger - allein damit falle ich je nach Kollegium schon auf. Von Piercings und Tattoos mal ganz zu schweigen.
Wenn Dein äußeres Erscheinungsbild dazu geeignet ist, Deine Seriosität und Professionalität anzuzweifeln, dann mag das seitens der Auswahlkommission voreingenommen wirken, jedoch greift dann das, was ich weiter oben geschrieben habe. Passt die Person ins Kollegium oder nicht?
Es steht Dir natürlich frei, ggf. Dein äußeres Erscheinungsbild den Erfordernissen anzupassen und dann nach erfolgter Unterschrift wieder zum "alten Outfit" zurückzukehren.
Ich habe einen sehr guten Abschluss und schätze mich selbst als recht umgänglich ein, auch wenn ich sicherlich nicht der 0815-Lehrkraft entspreche, sowohl von der Persönlichkeit als auch vom Aussehen her. Nichtsdestotrotz denke ich, dass ich mit anderen Menschen gut zurechtkomme. (Aber wenn wir ehrlich sind: Wer würde schon das Gegenteil von sich behaupten?
)
Ehrlich gesagt macht mich diese Passage schon stutzig. Ich habe mich gefragt, wieso Du das ausdrücklich erwähnst, wenn Du in Deiner Persönlichkeit, in Deinem Auftreten und in Deinem äußeren Erscheinungsbild keine nachvollziehbaren Gründe für eine potenzielle Ablehnung als Bewerberin siehst,
Versteh mich nicht falsch: Ich fände eine Ablehnung, die sich an Äußerlichkeiten festmacht, absolut daneben.
Was aber bei den Auswahlgesprächen auch eine Rolle spielt, ist die Frage, ob eine Kandidatin auch in das bestehende Kollegium passt oder nicht. Wenn diese Frage mit "nein" beantwortet werden sollte, wäre das weniger eine Diskriminierung ob der oben genannten Parameter als vielmehr ein in meinen Augen durchaus berechtigtes Anliegen der Auswahlkommission, in der ja nicht nur die Schulleitung sitzt.
Wir können es auch umdrehen und einmal unabhängig von Dir als Person sehen.
Wenn Du trotz sehr gutem Abschluss und trotz Umgänglichsein und dergleichen keine Zusage bekommen hast, dann lag das schlichtweg daran, dass andere BewerberInnen einfach besser waren bzw. die Kommission stärker überzeugt haben als Du. Das ist ärgerlich und nagt am Ego, aber diese Erfahrung haben Tausende vor Dir ganz genauso gemacht - ich übrigens auch.
Vielleicht kann man es auch so drehen, dass es dann eben einfach nicht gepasst hat. Dann passt es eben früher oder später an einer anderen Schule. So wie bei den meisten von uns auch.
Meine damalige Freundin war am Seminar Meppen und hatte als Ausbildungsschule eine in Papenburg bekommen. Da kamen die ReferendarInnen ja von überall her - ohne Auto war man da echt aufgeschmissen.
Ich habe gerade einmal die Infos meines alten ZfSL angesehen. Von "Wunschschulen" ist da nicht die Rede. Letztlich stimmen die ZfSL die Zuweisungen der LAA auf der Basis der Fächerkombinationen und des Bedarfs sowie der Ausbildungskapazitäten vor Ort ab. Wenn im Zuge dieser Abstimmung eine "Anforderung" käme, könnte ich mir noch am ehesten vorstellen, dass man hier die Möglichkeit eines entsprechenden Einsatzes prüfen wird.
Mein Seminar war damals knallhart. Ich hatte ziemlich konkrete Gründe, weshalb ich nicht zwei Stunden pro Strecke im ÖPNV verbringen konnte, aber das hat das Seminar seinerzeit nicht interessiert. Die Bonner galten damals als "knallhart". Das dürfte sich mit den seitdem erfolgten zwei Wechseln in der Leitung wahrscheinlich verbessert haben.
Dennoch: Das Referendariat ist kein Wunschkonzert. Daher sollte man diesbezüglich nicht zu viel erwarten.
"Damals", also vor 20 Jahren, ging das semi-offiziell. In dem Bogen des ZfSL konnte man Wunschorte eintragen und angeben, ob man "mobil" (sprich PKW) sei. Man konnte sich über die Schulleitung der Wunschschule "anfordern" lassen, was aber auch nicht immer geklappt hatte. Wunschschulen im eigentlichen Sinne konnte man nicht angeben.
Nein, kann man bei der Bewerbung nicht. Ggf nach Zuweisung zu einem ZfSL
Hallo und herzlich willkommen hier im Forum. Alle wichtigen Informationen zum Referendariat in NRW findest Du unter den beiden nachstehenden Links,
Vorbereitungsdienst (Referendariat) | Bildungsportal NRW (schulministerium.nrw)
Hinweise_fuer_Bewerberinnen_und_Bewerber.pdf (nrw.de)
Ich empfehle Dir, die entsprechenden Hinweise sowie die Informationen auf den Seiten des MSB genau zu lesen. Sollten sich danach noch Fragen ergeben, kannst Du sie gerne hier stellen.
Was die Frage nach dem Referendariat an der alten Schule angeht:
Das kann gut gehen, kann aber auch nicht. Du musst den Rollenwechsel hinbekommen, dass Dich die alten Lehrkräfte künftig als Kollegin sehen und nicht mehr als ehemalige Schülerin. Das klappt nicht in allen Fällen. Ein Blick über den Tellerrand hinaus ist sicherlich sinnvoll. Ob Du Deinen Wunschort bekommst und dann Deine Wunschschule, lässt sich von hier aus nicht beurteilen. Die Informationen aus den verlinkten Hinweisen lassen erwarten, dass es nicht per se ausgeschlossen ist, aber an so viele günstige Entscheidungen geknüpft ist, auf die Du weitgehend keinen Einfluss hast, so dass ich damit erst einmal nicht rechnen würde. Du brauchst den Wunschort, dann müsste sich die Schulleitung, die Dich erst einmal auch selbst haben wollen müsste, mit dem Seminar ins Benehmen setzen. Ob die Seminarleitung sich auf so etwas einlässt, ist eine ganz andere Sache.
Vielleicht noch als Ergänzung zum ursprünglichen Thema:
An einigen Unis in NRW waren die Lehramtsstudiengänge Studiengänge zweiter Klasse. Man saß mit den Magister- oder Diplom-Leuten in denselben Veranstaltungen und die pädagogischen bzw. didaktischen Veranstaltungen in den Fächern wurden oft halbherzig von demotivierten Professoren gehalten, die jedoch von Fachdidaktik keine Ahnung hatten oder wahlweise keine Lust darauf hatten. Soviel zu meinem Sek-I/II Studiengang.
Der Sek I-Studiengang für Musik war fachlich sicherlich nicht anspruchslos, aber definitiv auch nicht zu anspruchsvoll. Hier gab es viele Veranstaltungen, die GS-Studierende und HRGe-Studierende gemeinsam belegt haben. Mathematik war damals (um 2002 herum) von den GS-Studierenden gefürchtet - allerdings kann ich nichts dazu sagen, ob und wie berechtigt das war.
Ich kann die Erfahrungen von Laborhund vollumfänglich bestätigen - ich war einer der "Aussortierten" im Chemie-Studium bzw. einer derjenigen, die sich selbst aussortiert haben und dann letztlich doch ihre "Bestimmung" gefunden haben... ![]()
Zu NRW kann ich sagen, dass an manchen Universitäten der Mathe-Teil zu hohen Abbrecherquoten führt. Ich habe von (wohl durchaus anspruchsvollen) Mathe-Klausuren mit bis zu 95% Durchfallquote gehört. Wenn man bedenkt, auf welchem Niveau man sich fachlich in der GS bewegt, ist das schon etwas fragwürdig...
Das wird daran liegen, dass die Matheklausuren im GS-Lehramtsstudiengang nicht nur die vier Grundrechenarten beinhalten sondern deutlich anspruchsvoller sind.
Vom Prinzip her trifft das aber auch auf das Niveau im Gy/Ge-Studiengang zu. Das ist auch deutlich über dem, was man in den meisten Fällen jemals in der Schule zum Einsatz kommen lässt.
Es waren alles angenehme Menschen und es waren konstruktive Gespräche. Nur der Apart dahinter... Mich persönlich würde das wahnsinnig machen
Mir scheint, es gibt Menschen, die damit besser zurechtkommen als andere. Die allermeisten Leute in der Behörde sind ja dauerhaft dort.
Oh ja, dass kann ich gut verstehen. Ging mir schon zu meiner Unizeit so. Projekt in Zusammenarbeit mit dem MSB. Allein wie lang man sich nach einer Wahl sortiert, dann ein bisschen was passieren könnte und dann wieder nix passiert, weil man ja nicht weiß, was in x Monaten nach der Wahl ist...
Von Zuständigkeiten und Zusammenarbeit zwischen den Ministerien mal ganz zu schweigen.
Gegen kein Geld der Welt möchte ich dort Arbeiten, ich würde durchdrehen
Also auf den Bereich, in dem ich arbeite, lasse ich da nichts kommen. Das sind alles sehr kompetente wie menschlich sehr angenehme Leute - und insgesamt herrscht(e) dort auch während der Coronapandemie eine positive Grundatmosphäre. Also von der Warte aus betrachtet könnte ich mir sogar vorstellen, dort langfristig bzw. dauerhaft zu arbeiten. Es müsste natürlich auch die passende Tätigkeit für mich dort sein.
Bildungspolitik muss langfristig angelegt sein, d.h. über die jeweilige Legislaturperiode hinaus denken. Das kann sie aber natürlich aus politischen Erwägungen heraus nicht. Wie ich anderenorts bereits schrieb: Solange Entscheidungen im Bildungssystem immer auch politische Entscheidungen sind, die eben primär dem Machterhalt und dem Stimmengewinn bzw. -erhalt dienen, ist es egal, welche Partei am Ruder ist.
Rot-Grün hat bildungspolitisch ungefähr die Hälfte der WählerInnenschaft - das sind die Befürworter des integrierten Schulsystems.
Schwarz-Gelb hat die andere Hälfte der WählerInnenschaft, die das dreigliedrige Schulsystem befürworten.
Alle Parteien müssten im Grunde für eine Fortsetzung des Schulfriedens, d.h. für den Erhalt des status quo hinsichtlich der Schulformen eintreten.
Meine Zeit in der Behörde hat mich bildungspolitisch stärker ernüchtert als es 14 Jahre im aktiven Vollzeit-Schuldienst getan haben. Ich erwarte politisch nichts mehr. Solange Bildungspolitik Spielball der Parteipolitik, des Finanzministeriums, der kommunalen Träger sowie des MSB ist, kann man auch nichts mehr erwarten. Die Zeit vor Corona, aber auch die Zeit in Corona hat das sehr nachhaltig belegt.
@Pieksieben
Ich würde Dir in der Sache zustimmen, allerdings geht Dein Beitrag an dem konkreten Problem vorbei. Das Thema hätte auch ein beliebig anderes Thema sein können.
Ob sich der Ukraine-Krieg als Recherchethema in der vom TE vorgesehenen Form eignet, ist natürlich eine ganz andere Sache. Das kann man sicherlich zusätzlich diskutieren.
Damit hast Du doch hinreichend Anhaltspunkte.
Andererseits: Wer sich solcher Hilfen bedient, wird eines Tages auf die Nase fallen, weil man früher oder später Leistung komplett ohne Hilfsmittel erbringen können muss. In der Ausbildung wird das auf Dauer so nicht funktionieren.
Gönn Ihr zur Not den vorläufigen Triumph und glaube fest an Karma. Das hat im außerschulischen Umfeld in meinem Leben oft nachträglich für "ausgleichende Gerechtigkeit" gesorgt.
Behörde:
Urlaub beantragt und genehmigt bekommen. Abwesenheitsnotiz im Mailprogramm mit Rückkehrdatum für interne Mails, ohne Rückkehrdatum für externe Mails eingeschaltet. Dienstgerät verbleibt daheim bzw. in der Behörde.
Urlaub.
So möchte ich das auch bei meiner Rückkehr in den Schuldienst handhaben.
Werbung