Beiträge von Bolzbold

    Das gibt es doch schon: Hochhäuser. Klar, da leben auch andere Menschen, aber es können ja durchaus Mutter und Vater in Wohnung 1 und die Kinder in einer anderen/in mehreren anderen Wohnungen leben. Oder halt im Nachbarhaus, falls nicht so viele Wohnungen in einem Haus frei sind.

    Und genau das wäre für mich der zentrale Grund gegen ein klassisches Hochhaus. Zu laut, zu dreckig, zu anonym - um es mal ganz verdichtet zu sagen.

    Hallo Mia-Sophie,

    welche Qualifikation hast Du?

    Um welches Bundesland handelt es sich?
    Um welche Stelle handelt es sich?


    Also ein bisschen mehr als die paar Brocken könntest Du schon liefern, wenn Du eine qualifizierte und rechtssichere Auskunft haben möchtest. (Sagt jemand, der gegenwärtig in der Behörde arbeitet.)

    Bolzbold , das klingt sehr romantisch und solange man selbst noch kein Pflegefall ist, sicher schön. Aber eine flächendeckende Lösung für Mangel an günstigem Wohnraum ist es auch nicht gerade.

    Eine wirklich Alternative wäre es tatsächlich, in die Höhe zu gehen, d.h die Wohneinheiten nicht nebeneinander sondern übereinander zu bauen. Sozusagen ein Mehrgenerationenmehrfamilienhaus, wo jeder eine eigene Etage hat. (Dann würde ich gerne die oberste Etage bewohnen... im Alter braucht man ja Ruhe...) Vielleicht wäre der Entwurf und die Planung optisch wie architektonisch ansprechender Mehrfamilienhäuser, die maximal zwei Grundstücke für Einfamilienhäuser einnehmen, tatsächlich mal eine Idee. Andererseits wären das ab drei oder vier Stockwerken schon ziemliche Straßenschluchten, wenn man das analog zu Neubaugebieten mit freistehenden Einfamilienhäusern oder Doppelhaushälften baut.

    Deswegen schrieb ich auch statistisch vermutlich irrelevant. Vielleicht ist es ja im Einzelfall eine win-win-Situation, wenn sich alle gut verstehen. Nur irgendwann muss man doch anfangen, seine Probleme selbst zu lösen und auch sein Weltbild zu erweitern.

    Das ist ja keinesfalls ein Automatismus.
    Meine Frau und ich spinnen immer, dass wir eines Tages mit den drei Jungs, wenn sie erwachsen sind, einen Bauernhof kaufen, dort vier getrennte Wohneinheiten einrichten und dann mit der Großfamilie dort leben. Wir können uns dann nach der Pensionierung um die Enkelschaar kümmern, und die Damen und Herren können arbeiten gehen oder sich sonstwie verwirklichen, ohne sich um die Frage der Kinderbetreuung zu sorgen. Das funktioniert in der Tat aber nur dann, wenn man jeder Familie auch ihr eigenes Leben lässt und es sowohl eigenes Leben als auch gemeinsames Leben gibt. Dann werden weder künftige Hausfrauen noch Machos herangezogen

    Wenn der/die VertreterIn der Bezirksregierung tatsächlich Vorsitzende/r des ZAA sein sollte, dann müsste er/sie die Zeugnisse unterschreiben. Logistisch ist das natürlich alles andere als effizient, da der/die Dezernent/In dann mehrmals in die Schule kommen müsste. Wahrscheinlicher ist, dass ein/e Dezernent/in den Vorsitz in einer mündlichen Abiturprüfung übernimmt - da wird dann nur die Prüfungsakte unterschrieben,

    Dass Vorsitz der ZAA von der Schulleitung übernommen wird, ist eigentlich Standard. Da die Termine der mündlichen Abiturprüfungen in der Regel innerhalb eines Zeitkorridors liegen, hätte ein/e Dezernent/in auch viel zu tun, wenn er/sie jeweils den Vorsitz übernehmen wollte. Zur Prüfung, ob die fachlichen und formalen Standards gewahrt werden, tun sie sich das dann doch ab und zu einmal an. Es ist aber eher die Ausnahme. Ich habe das bisher auch nicht erlebt.

    Eine FHR-Prüfung gibt es im Regelschulsystem ja nicht - da müssen bis Q2.2 in zwei aufeinander folgenden und aufsteigenden Halbjahren die Punkte passen, dann hat man den schulischen Teil der FHR erworben.

    Aha, nimmst du es auch persönlich, wenn einer schlechte Noten schreibt, klaut, betrunken zur Schule kommt, schwänzt? Alles deine Schuld? Oder bist du nur verantwortlich, wenn ein Schüler Erfolge feiert? Komische Überhöhung deiner Person, sorry. Aber wenn es dir damit gut geht, ist es ja okay.

    Äh, ich glaube, da schießt Du nun wirklich übers Ziel hinaus - und zwar deutlich. Und mit Überhöhung der Person hat das überhaupt nichts zu tun. Vielleicht lässt Du zunächst auch andere Deutungsmöglichkeiten zu, bevor Du um Dich schießt.

    Zur Sache:
    Andrew hat völlig Recht mit dem, was er sagt. Es geht natürlich nicht um Schuld. Es geht darum, dass wir als Lehrkräfte durchaus Einfluss auf unsere Zöglinge haben - in der Regel wird er relativ gering sein und im Gesamtkosmos Schule sich mit zahlreichen anderen Einflüssen vermischen. Für den einen oder die andere ist dieser Einfluss aber im Guten wie im Bösen manchmal größer als angenommen.

    Ohne meinen Musiklehrer wäre ich selbst sicherlich nicht Musiklehrer und Chorleiter geworden. Er ist mittlerweile fast zehn Jahre pensioniert, und ich habe Ende des letzten Jahres noch einmal Kontakt zu ihm aufgenommen, um ihm für eben jenen Einfluss zu danken. (Ich habe im Sommer vor 29 Jahren Abitur gemacht und er war faktisch die ganzen neun Jahre mein einziger Musiklehrer. Später habe ich noch mehrere Jahre als "Ehemaliger" im Schulchor meiner alten Schule mitgesungen.) Von ihm habe ich den Wunsch, am Dirigierpult zu stehen und Musikensembles zu leiten.

    Mein Klassenlehrer von der 5. bis zur 7. Klasse war Weltkriegsveteran und Heimatvertriebener. Er kannte noch die "alte Erziehungsschule". Dennoch war er mir gegenüber in den paar Situationen, in denen ich über die Stränge schlug und für die seiner Schilderung nach "früher" sofort von der Schule geflogen wäre, unglaublich nachsichtig. Was ich heute über 30 Jahre nach meinem Latinum an Lateinkenntnissen noch habe, geht auf sein "Bimsen" zurück. Ich habe neulich noch daran gedacht und möchte mir diese seine Eigenschaft der Nachsichtigkeit an der einen oder anderen geeigneten Stelle, was man heute vielleicht als paradoxe Intervention bezeichnen könnte, ein stückweit zu eigen machen.

    Um den Bogen zurück zu schlagen: Beide hätten sich selbstredend nie "überhöht" oder seinen Einfluss selbst als groß bezeichnet. Wie groß die Einflüsse sind, zeigt sich oftmals erst nach Jahren - und die Maßstäbe dafür sind nicht wir als Lehrkräfte, sondern die Schülerinnen und Schüler und ihre Dankbarkeit, die wie in meinem Fall ihre Lehrkräfte erst nach Jahren erreicht.

    Eine meiner ehemaligen (kurzzeitigen) Schülerinnen ist heute Bürgermeisterin der in der Stadt meiner alten Schule. Aber da ich sie nur kurzzeitig in einem Nebenfach hatte, bilde mich mir darauf nichts ein. Was ich bewundernswert finde, ist, dass sie als U30-Frau es so schnell so weit nach oben geschafft hat - aber sie hatte damals schon die Krallen, um sich im Haifischbecken der Politik zu behaupten...

    Wenn die Bewertungsmitteilung so wichtig ist, warum wird so etwas dann nicht in die Prüfungsordnung geschrieben. Dann hätten wir Klarheit.

    Das steht doch drin. Die Mitte des Halbjahres gilt auch für die Q2.2. Nur entspricht die Dauer der Q2.2. eher einem Quartal als einem Halbjahr. Gerade wenn es dann um die Zulassungsentscheidung geht und das bei der BR oder dem VG landet, kann so eine ausgebliebene oder nicht dokumentierte Mitteilung zugunsten des Schülers oder der Schülerin ausgehen.

    DAS würde mich auch einmal interessieren.

    APO-S I und APO-GOSt haben wir ja jetzt durch. AO-GS ebenfalls. Auch im Erlass zu Hausaufgaben und Klassenarbeiten (BASS 12-63 Nr. 3) ist nichts dazu zu finden. Grundlegende Informationen im Bildungsportal sollten doch (hoffentlich) vorher durch die Fachreferate geprüft worden sein.

    Ein Problem sehe ich jedoch bei der Argumentation: Wir kennen alle die Stadtviertel, die vor allem in den 1970er-Jahren als "erschwingliche Wohnungen für die Masse" gebaut wurden und heute als Problemviertel gelten. Die Leute lehnen Plattenbau ab, ebenso Hochhäuser (Im Grunde hat fast jede Stadt mit mindestens 10.000 Einwohnern mindestens ein Hochhaus.) und wenn noch weitere Ansprüche dazu kommen, hast du schon wieder Standards, nach denen sich keine Sozialwohnungen bauen lassen, da zu teuer.

    Habt ihr auch die Sendung gesehen? Was wären eure Vorschläge für die aktuelle Wohnsituation in Deutschland?

    Und genau DAS ist eines der grundlegenden Probleme - die bestehen auch beim Hauskauf oder -bau. Ansprüche an Größe, Lage und Ausstattung haben sich so verändert, dass es schwieriger wird, das passende zu finden.

    Vielen Dank für die Antwort. Ich bin selber Lehrer in einer Berufsschule. Ich frage aber für meinen Sohn, der in die 4. Klasse geht.

    Die APO SI ist doch für die Sek 1, gilt das auch für den Primarbereich?

    Ok, das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, dass die ursprüngliche Anfrage sich auf die Primarstufe bezog. Frosch ja hierzu mittlerweile vollumfänglich geantwortet.

    Gerade die zahlreichen DINK Pärchen können es sich doch problemlos leisten auch in der Großstadt eine nette Wohnung zu mieten (und die für 2 Personen völlig ausreichende 3 Zimmer 85qm Wohnung kostet auch nur halb so viel wie die 5 Zimmer Wohnung 110qm, die diejenigen mit 3 Kindern suchen und ist noch dazu viel leichter zu bekommen).

    Kleine(re) Wohnungen sind im Vergleich immer teurer als größere. Das gäbe es hier auch noch zu berücksichtigen. In der Tat kann man aber die Frage stellen, ob man so viel Platz zum Leben braucht. Es gibt Menschen, die das mit "ja" beantworten. Denen kann man nicht per se einen Strick draus drehen.

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