Beiträge von Bolzbold

    Ich denke, wir können zusammenfassen, dass eine erkrankte Lehrkraft nicht zu dienstlichen Tätigkeiten herangezogen werden darf. Man kann jedoch ggf. erwarten, dass benötigte Unterlagen an eine/n Kollegen/Kollegin herausgegeben werden, damit die Arbeit vor Ort weitergehen kann.

    Der Fall ist ein trauriges Beispiel dafür, wie weit Schulleitungen gehen, wenn man sie denn lässt. Offenbar hat die Schulleitung hier noch nie Gegenwind, sei es vom Kollegium oder der Schulaufsicht, bekommen. Das Vorgehen ist ein klarer Verstoß gegen die Fürsorgepflicht und meines Erachtens hochgradig übergriffig.

    Hier ist das Einschalten des Personalrats und der Schulaufsicht dringend geboten.

    Mehr gibt es eigentlich dazu nicht mehr zu sagen,.

    cera

    Wie viele DezernentInnen kennst Du?

    Diese Angst vor dem Dezernenten ist die Erwachsenen-Version des Mythos, den man bereits sorgsam als Schüler kultiviert hat. "Wer etwas gegen den/die LehrerIn sagt, bekommt eine schlechte Note." Mal ehrlich: Wie oft hast Du das absichtlich so gemacht? Sicherlich eher selten. Warum sollten DezernentInnen das anders handhaben?

    Ist das das pauschale Misstrauen des Machtlosen bzw. des Untergebenen gegenüber dem Vorgesetzten oder dem Mächtigeren?

    Nebenbei: Die "SesselpupserInnen" aus der BR waren in der Regel entweder vorher selbst SchulleiterInnen oder zumindest jahrelange Mitglieder der erweiterten Schulleitung und davor Lehrkräfte. Anders kommst Du da bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht rein. Die haben mitunter wirklich mehr Ahnung von Schule bzw. dem System Schule als man selbst. Und wenn Du Dir mal das Aufgabenportfolio eines/einer Dezernenten/In ansiehst, dann schlackerst Du mit den Ohren.

    (Bisher habe ich übrigens im Kern nur nette bzw. umgängliche DezernentInnen kennengelernt... Mein ehemaliger Chef in der Behörde war sogar ein ausgesprochen Netter!)

    Das wird in der Regel vorher angemeldet, da ja auch der FPA im Vorfeld der Prüfung dann eigentlich durch den/die VertreterIn der BR geleitet werden müsste. Falls dem nicht so sein sollte, wäre das in der Tat irritierend. Gleichwohl muss ein Prüfling nicht zwingend alle Mitglieder des FPA kennen, wenn sie neu sind oder er sie nie im Unterricht hatte. Ggf. kommt es auch zu Amtshilfe, d.h. externe Lehrkräfte werden zu Mitgliedern des FPA bestellt. Das wäre dann dasselbe. Wichtig ist m.E. dass der/die PrüferIn wirklich die Fachlehrkraft ist.

    Ich bin ein wenig überrascht (und enttäuscht!) über/von den/dem spießig-larmoyant-defätistischen Grundtenor, der sich in den meisten Antworten (bis jetzt) offenbart...

    Traut euch mal was (zu). Ich berichte danach auch von dem Finale...

    Nur mal für mich zum Mitschreiben.

    Wer sich nicht so wie Du es planst verhält, ist spießig-larmoyant-defätistisch?

    Spießig:
    Als Spießbürger, Spießer oder Philister werden in abwertender Weise engstirnige Personen bezeichnet, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen und Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung auszeichnen.

    Larmoyant:

    Larmoyanz ist ein bildungssprachliches und (heute) abschätziges Lehnwort für Rührseligkeit und sentimentale Überempfindlichkeit bis zur Wehleidigkeit, Weinerlichkeit und zu ausgeprägtem Selbstmitleid.

    Defätistisch:

    Der Begriff Defätismus kann als Zustand der Mutlosigkeit oder Schwarzseherei beschrieben werden. Ursprünglich bezeichnete er die Überzeugung, dass keine Aussicht (mehr) auf den Sieg besteht, und eine daraus resultierende starke Neigung aufzugeben.

    Sicher, dass Du die Begriffe nicht wie in einem totalitären Regime auswendig gelernt hast?

    Was wir Dir hier nahelegen, ist nicht spießig, nicht larmoyant und nicht defätistisch.

    Was wir Dir hier nahelegen, ist Anstand.

    Bist Du sicher, dass Du kein Elternteil oder SchülerIn bist? Eine solch kindische bzw. rachsüchtige Haltung kenne ich von studierten Erwachsenen eigentlich nicht.

    Ansonsten würde ich auch empfehlen, es zu lassen. Es ist unsouverän und ist dann Ausdruck Deines Charakters und nicht des von Dir verabscheuten Kollegiums.

    Das gibt es doch schon: Hochhäuser. Klar, da leben auch andere Menschen, aber es können ja durchaus Mutter und Vater in Wohnung 1 und die Kinder in einer anderen/in mehreren anderen Wohnungen leben. Oder halt im Nachbarhaus, falls nicht so viele Wohnungen in einem Haus frei sind.

    Und genau das wäre für mich der zentrale Grund gegen ein klassisches Hochhaus. Zu laut, zu dreckig, zu anonym - um es mal ganz verdichtet zu sagen.

    Hallo Mia-Sophie,

    welche Qualifikation hast Du?

    Um welches Bundesland handelt es sich?
    Um welche Stelle handelt es sich?


    Also ein bisschen mehr als die paar Brocken könntest Du schon liefern, wenn Du eine qualifizierte und rechtssichere Auskunft haben möchtest. (Sagt jemand, der gegenwärtig in der Behörde arbeitet.)

    Bolzbold , das klingt sehr romantisch und solange man selbst noch kein Pflegefall ist, sicher schön. Aber eine flächendeckende Lösung für Mangel an günstigem Wohnraum ist es auch nicht gerade.

    Eine wirklich Alternative wäre es tatsächlich, in die Höhe zu gehen, d.h die Wohneinheiten nicht nebeneinander sondern übereinander zu bauen. Sozusagen ein Mehrgenerationenmehrfamilienhaus, wo jeder eine eigene Etage hat. (Dann würde ich gerne die oberste Etage bewohnen... im Alter braucht man ja Ruhe...) Vielleicht wäre der Entwurf und die Planung optisch wie architektonisch ansprechender Mehrfamilienhäuser, die maximal zwei Grundstücke für Einfamilienhäuser einnehmen, tatsächlich mal eine Idee. Andererseits wären das ab drei oder vier Stockwerken schon ziemliche Straßenschluchten, wenn man das analog zu Neubaugebieten mit freistehenden Einfamilienhäusern oder Doppelhaushälften baut.

    Deswegen schrieb ich auch statistisch vermutlich irrelevant. Vielleicht ist es ja im Einzelfall eine win-win-Situation, wenn sich alle gut verstehen. Nur irgendwann muss man doch anfangen, seine Probleme selbst zu lösen und auch sein Weltbild zu erweitern.

    Das ist ja keinesfalls ein Automatismus.
    Meine Frau und ich spinnen immer, dass wir eines Tages mit den drei Jungs, wenn sie erwachsen sind, einen Bauernhof kaufen, dort vier getrennte Wohneinheiten einrichten und dann mit der Großfamilie dort leben. Wir können uns dann nach der Pensionierung um die Enkelschaar kümmern, und die Damen und Herren können arbeiten gehen oder sich sonstwie verwirklichen, ohne sich um die Frage der Kinderbetreuung zu sorgen. Das funktioniert in der Tat aber nur dann, wenn man jeder Familie auch ihr eigenes Leben lässt und es sowohl eigenes Leben als auch gemeinsames Leben gibt. Dann werden weder künftige Hausfrauen noch Machos herangezogen

    Wenn der/die VertreterIn der Bezirksregierung tatsächlich Vorsitzende/r des ZAA sein sollte, dann müsste er/sie die Zeugnisse unterschreiben. Logistisch ist das natürlich alles andere als effizient, da der/die Dezernent/In dann mehrmals in die Schule kommen müsste. Wahrscheinlicher ist, dass ein/e Dezernent/in den Vorsitz in einer mündlichen Abiturprüfung übernimmt - da wird dann nur die Prüfungsakte unterschrieben,

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