Guten Tag,
wie läuft das Referendariat in Baden-Württemberg ab (Gymnasium)? Schreibt man in dieser Zeit Prüfungen oder hat man nur Unterrichtsbesuche? Bekommt man ein Zeugnis und welche Fächer hat man als Referendariat?
Vielen Dank für eure Antworten.
Beiträge von Bolzbold
-
-
Ich finde den Familienzuschlag generell unangemessen.
Soll heißen, dass er gar nicht gezahlt werden soll?
-
Da das im verlinkten Artikel angesprochen wird: Wieso bekommt man eigentlich für das dritte Kind viel mehr Geld als für die ersten beiden? Macht ein drittes Kind plötzlich die dreifachen Kosten der ersten beiden Kinder?
Nein, tut es nicht. Aber der Familienzuschlag bei drei und mehr Kindern wurde als nicht angemessen erachtet.
Man könnte jetzt einwenden, dass es mit steigender Kinderzahl, dass beide Elternteile so viel arbeiten gehen, dass man über ein entsprechendes Einkommen verfügt. Das gilt aber natürlich auch für alle anderen Arbeitenden. -
Ich stimme Herrn Rau zu.
Darüber hinaus tue ich mich mit der Dominanz, mit der einige später dazugekommene UserInnen hier auftreten, sehr schwer. Oft denke ich, da müsste ich etwas zu schreiben. Und fast genauso oft ist der nächste Gedanke, dass das "nur" ein Forum ist und ich nicht meine Zeit dafür vergeuden muss, darauf zu reagieren, dass jemand meiner Meinung (R) nach Unrecht hat und/oder Unsinn schreibt.
-
Also ich war ja als temporärer Behördenmitarbeiter auch mehrere Monate im Homeoffice. Wenn meine Frau mir jetzt sagen würde, dass ich störe, dann würde mich das schon sehr treffen. Immerhin will ich ihr ja nichts Böses sondern nur meine Arbeit erledigen und ihr ggf. etwas unter die Arme greifen.
Natürlich entwickelt sich je nachdem, welches Elternteil anwesend ist (oder eben beide) eine andere Routine, das ist völlig normal.
Aktuell ist es ja so (zugespitzt): Frau ist genervt, weil Mann entgegen der bisherigen Routine plötzlich dauerhaft zu Hause ist. Da er zuvor immer auswärts gearbeitet hat, gab es nie die Möglichkeit, eine Routine zu entwickeln, wie er sich zu Hause nun im Rahmen der Arbeit, der Freizeit sowie der Care-Arbeit einbringen kann.Ich denke, da muss man sich zusammensetzen und überlegen, wie man die Tage unter der Woche so strukturieren kann, dass jeder von Euch arbeiten und Haushalt und Familie mit übernehmen kann. Momentan klingt das ein bisschen so, als stört Dein Mann Deine Routine. Ja, das wird so sein. Aber wieso ist das vor dem Hintergrund der Gesamtsituation allein sein Problem?
-
Midnatsol
Ich stelle mir das auf der Basis der Schilderung von Korte so vor:
Schüler A: Herr Korte, der B und der C mobben mich.
Herr Korte schnappt sich Schüler B und C.
Herr K: So, Ihr beiden, Euer Verhalten war überhaupt nicht in Ordnung, ich möchte, dass Ihr Euer Verhalten abstellt! Hier sind Protokolle, in denen Ihr eintragt, was Ihr gemacht habt. Die unterscheibt Ihr und lasst sie von Euren Eltern unterschreiben. Wenn das nochmal vorkommt, sehen wir uns bei der Schulleitung. Die Protokolle kommen in Eure Akte!
Falls das so gewesen sein sollte, müssten alle Schülerakten dieser Schule an kleineren Notizen über Fehlverhalten überquellen.Und wenn eine Lehrkraft angesichts eigener einschlägiger Erfahrungen hier in meinen Augen überreagiert, dann mag ich das vor dem Hintergrund des Referendarstatus' noch nachsehen. Aber so kann man in meinen Augen nicht mit Mobbing umgehen. Aktennotiz für die künftigen internen Beratungen - OK. Aber damit zu wedeln - m.E. nicht OK.
-
Humblebee
Wenn das bei Euch gängige Praxis ist und es funktioniert, dann ist es ja gut. Dort wo ich gegenwärtig arbeite, bekomme ich ja im Wesentlichen die Fälle mit, wo solche Dinge nicht funktionieren... -
Ist das so (und wenn ja: steht das irgendwo geschrieben)? An meiner Schule wird es so gehandhabt, dass oftmals "Aktennotizen" für die SuS-Akten vorgenommen werden, wenn z. B. Gespräche mit der Klassenlehrkraft, der Schulsozialarbeit oder Erziehungsberechtigten stattgefunden haben. Das soll gem. SL uns einfach als Absicherung dienen bzw. als Nachweis, dass diese Gespräche wirklich stattgefunden haben, wann sie stattgefunden haben, was das Ergebnis war usw. Als "Eintrag" in die SuS-Akte oder als "Verwarnung" ist das aber nicht zu sehen.
Diese Aktennotizen werden aber bereits in die SuS-Akten gelegt, bevor die Erziehungsberechtigten über irgendetwas informiert werden.
Hier besonders Anlage 2.
Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen sind Teil der Schülerakte - ich würde jedoch nie ohne Rücksprache mit der Schulleitung oder dem Stufenkoordinator einfach so etwas in die Akte geben. Ich revidiere meine Aussage in der Hinsicht, dass die Protokolle und deren Zustandekommen aus meiner Sicht problematisch sind - aber konkrete Erziehungsmaßnahmen (z.B. schriftliche Missbilligung des Verhaltens) durchaus dort Eingang finden können. Theoretisch hätte man auch jede Nacharbeit unter Aufsicht als Erziehungsmaßnahme dort hineingeben können, aber das wäre aus meiner Sicht übers Ziel hinausgeschossen. Letztlich ist das auch in meinen Augen das eigentliche Problem von Korte - eine möglicherweise nicht sachangemessene und in diesem Fall womöglich unprofessionelle Reaktion ob persönlicher Befangenheit angesichts eigener einschlägiger Erfahrungen.
Ich kann das von der Sache her total nachvollziehen, allerdings macht man sich damit angreifbar. Und die Protokolle in die Akte zu geben, macht das Vergehen gewissermaßen hochoffiziell. Da wäre ich auch nicht unbedingt glücklich mit als Elternteil, wenn ich das Ding unterschrieben hätte. Ist halt insgesamt doof gelaufen.
-
Jein. Gibt es an Deiner Schule ein Anti-Mobbing-Konzept? Gibt es ggf. Ansprechpartner?
Natürlich muss man das nicht auf sich beruhen lassen. Allerdings muss man eben schauen, ob diese Form von Mobbing schon eine Weile geht, ob es wiederholt vorgekommen ist oder ein Einzelfall ist. (Und ob es überhaupt Mobbing ist. Es gibt ja auch alltägliche Konflikte zwischen SchülerInnen, die wegen des Totschlagbegriffs "Mobbing" schnell so genannt werden.)Letztlich reicht es, wenn Du weißt, dass es dort Mobbing gab und dass ggf. damit jetzt erst einmal Schluss ist. Im Wiederholungsfall wendest Du Dich an den Stufenkoordinator und die Schulleitung - dann könnt Ihr ein gemeinsames Vorgehen beschließen.
Die Sache mit den Protokollen ist natürlich jetzt echt blöd gelaufen. Nach dem Motto "Melden macht frei" würde ich das der Schulleitung schildern und sie fragen, wie damit umzugehen ist. Immerhin scheinen die Eltern sich ja nicht direkt an die Schulleitung gewandt zu haben. Du hast ja mittelbar eine Art "Geständnis" erzwungen. Vielleicht stärkt die Schulleitung Dir hier auch in welcher Form auch immer den Rücken.
Dann nimmst Du es als "wieder etwas gelernt" und gut ist. -
Ich habe im Kindergarten meiner drei Kinder mit dem offenen Konzept die Erfahrung gemacht, dass es eine andere Bezeichnung für "Beliebigkeit" bzw. Konzeptlosigkeit ist.
-
War das "Deine" Klasse, oder hast Du nur in der Klasse unterrichtet? Das macht einen nicht unerheblichen Unterschied. Was in die Schülerakte kommt und was nicht, hast Du nicht alleine zu entscheiden, das würde ich mit der Schulleitung absprechen.
Du hast Dich in der Tat sehr weit aus dem Fenster gelehnt und es wirkt so, als wärst Du emotional zu stark involviert gewesen. Anders kann ich mir Deine Reaktion, die Protokolle, die "Androhung" des Gesprächs mit der Schulleitung und den Wunsch, dass das Ganze in die Akte kommt, nicht erklären.
Mobbing ist kein Problem, das man mit der Brechstange lösen kann - besonders dann nicht, wenn die Vergehen der Bullies eher subtil sind und sich nicht in physischen Übergriffen bzw. strafrechtlich relevanten Taten äußern. -
Die Praxis ist in der Regel so: Als A13er bekommst Du Entlastungsstunden, als A14er mehr Geld und keine Entlastungsstunden.
-
Die kommen dann, wenn die Bedarfsermittlung und die Zuweisung der Stellen abgeschlossen sind. Wenn die Schulen das "Go" bekommen auszuschreiben, werden die Stellen im Stellenportal veröffentlicht.
-
Kurz gesagt: eine "sehr gut" bei A14 ist mehr Wert, als eine "sehr gut" bei A13.
In diesem Fall wäre das in der Tat so - und vor allen Dingen sehr eindeutig. Wenn man ab S. 322 ff. des oben stehenden Links weiterliest, dann findet man aber auch Aussagen dazu, dass sinngemäß "sehr gut" bei A13 nicht per se einem "gut" bei A14 unterlegen ist bzw. in solchen Konstellationen keine Automatismen greifen dürfen und der A14er nicht per se den Vorzug erhalten darf.
Die Praxis scheint in NRW tatsächlich so zu sein, dass beispielsweise bei einer Bewerbung eines A15ers auf A15Z in Konkurrenz zu einem A14er die Leistungsnote des A15ers um eine Note besser erachtet wird.
-
Es kamen wohl damals ALLE aus NRW?

Also bis auf einen User, der damals aus Berlin kam, aber meiner Erinnerung nach nicht extra deswegen, kamen in Oberhausen und Düsseldorf alle aus NRW. In Köln und im Trierer Raum waren es UserInnen verschiedener Bundesländer und -länderinnen.
-
Von mir aus gerne - wie lange haben wir beide uns jetzt nicht mehr gesehen? Das müssten an die 15 Jahre sein....
-
Einmal Dortmund, einmal Düsseldorf, zweimal Oberhausen, einmal im Trierer Raum und noch einmal in Köln - sogar mindestens sechs Treffen, an die ich mich grob erinnern kann.
-
Nicht nur eins, Birgit, nicht nur eins...
... ich glaube, ich war auf vier oder fünf.
-
Ich hatte das eher sarkastisch gelesen.
Darüber habe ich auch nachgedacht. Es wäre hier sicherlich hilfreich gewesen, das entsprechend zu markieren.
-
Es braucht Know-How, ein klares Konzept sowie ausreichend Geld. Mindestens ein Faktor ist immer unzureichend berücksichtigt - in einem der reichsten Länder dieser Welt. Offenbar geht es uns noch ganz gut...
Werbung