Quelle? Du meinst bestimmt, dass man einen höheren Lebensstandard hat, den man sich auch leisten kann, aber nicht muss. Oder warum hast du als Lehrer mehr Ausgaben als die E6-Sekretärin? Weil du in einem Haus leben musst und sie in einer Wohnung? Weil du häufiger in den Urlaub fahren musst als sie? Weil du ein fettes Auto braucht und sie das Fahrrad nimmt? Weil du Gourmet-Essen brauchst und sie sich mit Aldi-Essen zufrieden gibt?
Solche Beiträge erinnern mich immer an Reiche, die sich über die zu hohen Spritpreise beschweren und zugleich die fettesten/spritfressensten Autos fahren, die man so findet.
Wenn man calmacs Aussage nur als Feststellung betrachtet, dann trifft sie in der Tat zu. Der Lebensstandard orientiert sich auch - sicherlich aber nicht ausschließlich - am Einkommen. Daran ist auch erst einmal nichts verwerflich.
Die E6-Sekretärin KANN sich nicht mehr leisten, also lebt sie vermutlich in einer Wohnung, kauft im Discounter ein und fährt nicht dreimal im Jahr in Urlaub.
Der A13-A16 Unterrichtsbeamte kann sich mehr leisten - und es ist wie erwähnt nicht verwerflich, dies auch entsprechend zu tun. Es ist ebenso wenig per se verwerflich, seine unter anderem durch Bildung und Beruf erworbene soziale Stellung mit einem entsprechenden Lebensstandard zu leben. An der GleichWERTIGKEIT der Menschen ändert sich dadurch ja nichts,