Dass wir im Sommer sechs Wochen "Ferien" haben bzw. 12 Wochen bezahlten Urlaub ist ja das Stammtischgeplapper, das es seit Jahrzehnten gibt.
Wir hatten hier vor längerer Zeit einmal einen schwarz-weiß-Film verlinkt, der den Arbeitsalltag eines Volksschullehrers in den 50er/60er Jahren zeigt und auch da schon deutlich macht, dass das kein lauer Halbtagsjob ist. Die "Logik", dass alles, was man nicht sieht (also die häusliche Arbeit der Lehrkraft), nicht existiert, dürfte ähnlich alt sein.
Zurück zum Thema:
Als ich noch im Oberstufenteam war, haben wir eine Woche vor Unterrichtsbeginn, d.h. also Mittwoch oder Donnerstag mit den Vorbereitungen für das neue Schuljahr begonnen, sprich Kurslisten, Raumpläne, Kursmappen, SchülerInnenstundenpläne, Stundenplanoptimierungen etc. begonnen. Einige andere KollegInnen schauten dann auch bereits rein, um den Papierkram im Vorfeld zu sichten und zu bearbeiten,
Gleichwohl gab es und gibt es immer KollegInnen, deren Ferien tatsächlich erst mit der Schuljahresanfangskonferenz enden. Das ist halt so. (Es gibt ja auch noch immer VertreterInnen unserer Zunft, die dank zweier Nebenfächer in nahezu allen Ferien komplett wegfahren können.)
Worauf ich hinaus will:
Wann man anfängt, hängt stark von den Notwendigkeiten vor Ort sowie den jeweiligen Aufgabenbereichen ab. In diesem Jahr dürften sicherlich viele von uns wegen der großzügigen Nachprüfungsmöglichkeiten und entsprechend vieler Prüfungen früher am Start sein. Die erweiterte Schulleitung fängt auch zwangsläufig früher mit der Arbeit an.