Zählen die Unterrichtspausen ZWISCHEN den Stunden denn arbeitsrechtlich als Pausen? Man hat ja tatsächlich sehr häufig etwas zu tun, seien es Schülergespräche, Versuchsvorbereitungen, aufsichten oder was auch immer. Im Gegensatz zu vieler anderer Mehrarbeit halte ich das auch tatsächlich für ebenso vorhersehbar wie normal und wäre jetzt nicht auf die Idee gekommen, das als echte, offizielle Pause einzufordern.
Drum leg ich (und auch ein großer Teil meines Kollegiums) großen Wert auf die 45 Minuten echte Mittagspause, in denen man dann auch mal was gscheits essen kann.
EDIT: Oder anders formuliert: In der - auch von mir - oftmals als Vergleich genannten freien Wirtschaft steht einem auch die erste offizielle Pause nach 6 Zeitstunden zu. Ich bin ja sehr dafür, dass Arbeitnehmerrechte auch für uns gelten und durchgesetzt werden, sehe an dieser speziellen Stelle aber kein Problem.
Ja, kann man machen.
Allerdings dürfte das insbesondere bei den Nicht-Korrekturfach-KollegInnen bei konsequenter und vollständiger Auslegung dazu führen, dass in den Ferien abzüglich des gesetzlichen Urlaubsanspruchs künftig Präsenz vor Ort eingefordert werden kann.
In der Behörde haben wir ein Arbeitszeitkonto - sowohl bei Arbeit im Homeoffice als auch vor Ort checken wir bei Arbeitsbeginn ein und bei Arbeitsende wieder aus. Nach sechs Stunden wird automatisch eine Pause von 30 Minuten abgezogen, d.h. die sollte man dann auch sinnvollerweise machen. Eigentlich wäre es ein Leichtes, dieses System auch in der Schule einzuführen.