Letztlich geht es doch immer darum, die eigenen Ansprüche mit dem Preis für die Erfüllung selbiger sowie den vorhandenen tatsächlichen Bedingungen in Einklang zu bringen. Da kommt dann jede/r wegen eben dieser drei Faktoren zu ganz individuellen und unterschiedlichen Lösungen.
Wir hätten uns ein doppelt so teures Haus leisten können. Wollten wir aber nicht. Dafür ist es zwei Jahre, bevor mein Großer ggf. studieren möchte, abbezahlt und nicht erst kurz vor der Pensionierung.
Wir hätten uns ein teureres, größeres Auto mit viel mehr technischem Schnickschnack kaufen können. Wollten wir aber nicht. Dafür haben wir das Geld mittelbar in Zeit für unsere Kinder investiert.
Wir hätten teurere Urlaube machen können. Wollten wir aber nicht. Dafür war immer für alle Dinge Geld da, die wir zwischendurch brauchten, reparieren oder ersetzen mussten.
Ich investiere nicht in ETFs, Aktien oder dergleichen, weil ich keine Ahnung davon habe, Angst vor Verlusten habe und meine größte Angst ist, dass ich womöglich zu denen werde, deren Gier das Hirn frisst.
Meiner Frau, den drei Kindern und mir geht es gut. Es fehlt uns an nichts. Alles über das, was wir haben, hinaus wäre teilweise Luxus, womöglich sogar Dekadenz. Vieles ist ein "nice to have", aber kein "must have".
So die Worte eines Users, der nach eigenem Bekunden zu doof ist, sein Geld optimal anzulegen und so sein Vermögen zu bilden.