Das nennt sich "Tandem"-Konzept. Bei den nicht unbedingt zwingend notwendigen Konferenzen (also nicht Zeugniskonferenzen etc.) können TZ-Kräfte untereinander Tandems bilden und so vorbehaltlich der gegenseitigen Information dann an "unwichtigeren" Konferenzen fehlen. Das erfordert im Vorfeld Absprachen und klare Kommunikation der Schulleitung, ob für die jeweiligen Konferenz Tandems möglich sind. Ansonsten bringen die KollegInnen ihre Kinder mit - habe ich auch schon gemacht.
Beiträge von Bolzbold
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Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade theoretisch mit meinem Einstieg in Teilzeit. Nun habe ich jedoch erfahren, dass mir laut unseres Konzepts, welches gerade überarbeitet wird, in TZ nur 1 freier Tag zusteht. Umgekehrt heißt das, auch wenn ich unterhälftig arbeiten gehe, werden diese Stunden auf 4 Arbeitstage verteilt. Ich bin gerade echt geschockt, da ich überlegt hatte, nur ein paar Stunden zu machen. Aber das nützt ja gar nix, wenn ich dafür an 4 Tagen eine Betreuung bezahlen muss. Auch sind die Zeiten, in denen man eingesetzt werden kann, quasi so weit auseinander, dass ich entweder die große Betreuung in der Kita buchen muss (7 - 16 Uhr) oder die mittlere (7:30 -14:30) und dann noch für 2 Nachmittage eine andere Betreuung finden muss.
Wie ist das bei euch? Ich bin gerade so fassungslos...
Die Rechtslage:
§ 17 ADOTeilzeitbeschäftigte Lehrerinnen und Lehrer
(1) Der Umfang der Dienstpflichten der teilzeitbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer (Unterrichtsverpflichtung und außerunterrichtliche Aufgaben) soll der reduzierten Pflichtstundenzahl entsprechen.(2) Die dienstliche Verpflichtung teilzeitbeschäftigter Lehrerinnen und Lehrer erstreckt sich auf die Klassenleitung und in der Regel auch auf die Teilnahme an Konferenzen und Prüfungen. Sonstige dienstliche Aufgaben (z.B. Vertretungen, Aufsichtführung, Sprechstunden, Sprechtage) sollen proportional zur Arbeitszeitermäßigung wahrgenommen werden. Bei Schulwanderungen und Schulfahrten bezieht sich die Reduzierung in der Regel auf die Anzahl der Veranstaltungen.(3) Bei der Stundenplangestaltung sollen unterrichtsfreie Tage ermöglicht werden, sofern dies aus schulformspezifischen, schulorganisatorischen und pädagogischen Gründen vertretbar ist; eine überproportionale Belastung durch Springstunden soll vermieden werden.
Das "Thema" hatten wir bei drei Kindern dementsprechend auch - und es hat für sehr viel Ärger und Frust gesorgt.
Als LehrerIn in Teilzeit musst Du dennoch leider damit rechnen, jederzeit trotz theoretisch möglicher freier Tage zwischen 8 und 16 Uhr beliebig eingesetzt zu werden. Infolgedessen brauchst Du in der Regel eine Kinderbetreuung, die das gesamte zeitliche Spektrum abdeckt - die bräuchtest Du aber auch von Halbjahr zu Halbjahr, weil sich da der Stundenplan in der Regel ändert. Und ab einer gewissen Stundenzahl (vor allem unterhälftig) lohnt sich das Ganze dann irgendwann nicht mehr.
Im Vergleich zu einer beliebigen Behörde, wo Du in der Regel von 8 bis 12 oder nach Vereinbarung Deine Zeiten legen kannst, funktioniert das im Schuldienst nicht, weil der Unterricht ja erteilt werden muss. Bei einer immer größer werdenen Teilzeitquote an den Schulen haben folglich alle Mütter (und manchmal auch Väter) mit kleinen Kindern das Bedürfnis, nur zwischen 9 und 13 Uhr eingesetzt zu werden, weil die Kinderbetreuung sonst entweder nicht buchbar oder nicht bezahlbar ist.So funktioniert das Schulsystem aber nicht - das ist für die Betroffenen zweifellos ärgerlich, aber systemisch nur bedingt zu ändern. Bei einer niedrigen Teilzeitquote lässt sich das noch abfedern, aber da nahezu alle Kolleginnen mit kleinen Kindern mehrere Jahre Teilzeit arbeiten und in der Regel auch nur selten wieder auf Vollzeit gehen, kommt die Rücksichtnahme auf die Belange ALLER Teilzeitbeschäftigten an seine Grenzen.
Manche Dinge sind machbar, manche nicht. Manchmal gibt es einen günstigen Stundenplan, manchmal eben nicht. Wenn man außer sich selbst das gesamte System im Blick behält, auch die den eigenen Interessen mitunter entgegenlaufenden Interessen anderer Teilzeitkräfte, dann muss man das als Teil "des Spiels" sehen und darf es nicht persönlich nehmen. -
Ich rede ja nicht vom Gym. Sondern generell. So klang es bei dir.
Daher noch einmal die Frage: Ist es wirklich untersagt digitale Klassenarbeiten schreiben zu lassen?
Für NRW kann ich Dir aus sicherer Quelle sagen, dass dies als Prüfungsformat gegenwärtig nicht infrage kommt.
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Das wird bei Klausuren in der GOSt schwierig. Ersatzleistungen sind da ja nicht vorgesehen.
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Klausuren und Klassenarbeiten finden in NRW in der Regel im Präsenzunterricht statt. Da muss man schon eine gute Begründung haben, das anders zu machen.
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ich hab auch nochn irgendwas im Kopf mit "nur die erste nicht gemahnte 5 zählt nicht für die Versetzung", hab aber jetzt keine Lust in der Apo S1 nachzusehen oO
Schulgesetz § 50 Abs. 4.
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Anders sieht es bei Abschlüssen oder Berechtigungen aus.
Somit könnte es passieren, dass SuS zwar den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 nicht erreichen, jedoch in die Klasse 10 versetzt werden müssen.
Das ist/war aber immer schon ein Problem - so auch bei der Versetzung von der EPh in die Q1 bei gleichzeitig nicht erreichtem MSA auf der Basis dieser Regelung. Scheitert ein/e SchülerIn dann endgültig in der Q1, verlässt er/sie dann die Schule womöglich nur mit HS9.
In der Regel geht einem solchen Schreckensszenario aber eine lange Kette an Beratungsgesprächen voraus. So ganz überraschend kommt so etwas dann ja nicht, -
Doch, O. Meier, aber eben nicht der einzige. Unzählige Erwachsene machen es jeden Tag aufs Neue vor.
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Ich habe mir ein Headset für 50 Euro gekauft, das gute Klangqualität hat und einen Kopfhörer, über den auch Umgebungsgeräusche gut ausgeblendet werden. Es ist das Xbox Headset - ursprünglich wollte ich ein anderes haben, aber der Laden hatte ich letztes Jahr während des Lockdowns, als man die Sachen nicht selbst aus den Regalen und zur Kasse nehmen durfte, vergriffen. Da das Teil soweit gut funktionierte, habe ich es auch behalten.
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Die Spielplätze waren auch bei uns gestern so voll, dass wir auf dem Platz vor unserem Haus gespielt haben - da ist man sich nicht in die Quere gekommen.
Dabei wurde auch wieder deutlich, dass sich weder die Eltern (trugen alle keine Masken, kein Abstand) noch die Kinder (zu viele auf zu wenig Fläche) um Abstände und Infektionsschutz geschert haben.
Dummheit und Einfalt sind der größte Pandemietreiber und größer als es Schulen je sein könnten. -
Ich liebe an Bluetooth, dass ich auch mal eben in die Küche gehen kann und trotzdem alles mitbekomme

Vorzugsweise bei eingeschalteter Kamera...
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Hatte mit einem Elternteil telefoniert, S. sagte mir immer, er käme nicht rein. E. wollten ihm dann einen neuen Laptop besorgen - ich meinte da nur, ich sehe die Probleme woanders. Manche nutzen es gerne als Ausrede und gerade deswegen ist es wichtig eine klare Kante zu ziehen.
Das musst Du aber im Zweifelsfall nachweisen können. Und spätestens da wird es schwierig.
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Auch hier herrscht zum Teil das Missverständnis vor, dass Distanzunterricht = digitaler Unterricht wäre.
Die DistanzVO sieht hier nur vor, dass der Unterricht digital erfolgen soll, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Dies sind sie in der Regel nicht - also muss man auch andere Möglichkeiten nutzen. Die Zulässigkeit einer Kursabschlussnote etc. hängt sicherlich nicht davon ab, in welchem Umfang der Unterricht digital erteilt wurde.
Und wenn Lehrkräfte so "schlau" sind, die Verfügbarkeit digitaler Peripherie bzw. deren (Un)zuverlässigkeit als eine der Grundlagen ihrer Notengebung zu machen, dann haben sie die Widersprüche faktisch selbst provoziert.Wenn ich als Lehrkraft mittlerweile um den Problemkomplex des Distanzunterrichts weiß, dann trage ich dafür Sorge, dass ich mir nicht mehr Arbeit als nötig mache hinsichtlich meiner widerspruchssicheren Notengebung. Falls der Präsenzunterricht nach den Osterferien für alle Klassenstufen wiederaufgenommen werden kann, dürfte es auch schwierig werden, die Schwächen des Distanzunterrichts für eine defizitäre Note im zweiten Halbjahr heranzuziehen.
Im Zweifelfall würde ich kein Defizit geben, wenn ich es nicht wirklich nachhaltig begründen kann - den Stress muss ich mir nicht zusätzlich machen. -
Der WAZ- Artikel und ein entsprechender RP-Artikel enthalten mehrere Fehler - da hatte entweder jemand keine Ahnung und/oder schlecht recherchiert.
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Wenn bei euch so mies geplant wird, solltet ihr schön brav Mehrarbeit abrechnen.
Das ist Aufgabe der Schulleitung - wenn sie die Teilung der Lerngruppen als lediglich "zusätzliche Aufsicht" oder ähnliches verpackt, würde sie die Mehrarbeit umgehen. Das kommt an Schulen tatsächlich vor.
Da wäre es Aufgabe des Lehrerrats bzw. der Lehrerkonferenz, hier für klare Regeln zu sorgen und vorher klare Kante zu zeigen. -
Was meine "Garderobe" angeht, bin ich geneigt zuzustimmen. Ich habe "meine" passende Hosenmarke gefunden, kaufe alle paar Jahre zwei oder drei Hosen, die ich dann entsprechend mehrere Jahre tragen kann. Bei Hemden ist der Verschleiß etwas höher, wenn man Baumwolle etc. und keine Kunstfaser nimmt, weil die Farbe früher oder später rausgeht.
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Paketboten sind heute das, was früher ungelernte Kräfte waren.
Diese Jobs scheinen nüchtern betrachtet besonders für Osteuropäer und arabischstämmige Personen attraktiv zu sein - die Anzahl der Paketboten ohne sichtbaren oder hörbaren Migrationshintergrund dürfte zumindest auf der Basis meiner Erfahrungen in der deutlichen Minderheit sein. -
Wenn der Grund für das Impfen nur die Sorge vor dem Verfallen ist und nicht der, dass man Obdachlosen helfen möchte, dann ist das vermutlich heuchlerisch.
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Ich finde das Ganze insofern krass, als dass wir ja letztlich für die Marktdominanz von Amazon mitverantwortlich sind. Bequemlichkeit, Auswahl und Preise sind in den letzten 20 Jahren die treibenden Faktoren hierfür gewesen. Und seien wir mal ehrlich: Wir alle finden Kapitalismus so lange geil, wie wir auf der Gewinnerseite desselben stehen.
Kapitalismus lebt von der Ausbeutung anderer Menschen zugunsten des Wohlstands einer kleine(re)n Anzahl an Menschen, die über Macht und Kapital verfügen, sich das so zu basteln.
Kapitalismus lebt aber auch von der Hoffnung der Ausgebeuteten, eines Tages auf der "anderen Seite" zu stehen.Kapitalismus in unseren Breiten legitimiert sich moralisch mit der angemaßten zivilisatorischen Überlegenheit der westlichen Welt gegenüber der restlichen Welt.
Manchmal habe ich den Eindruck, unsere einzige Überlegenheit besteht darin, eben diese wirksam der restlichen Welt zu suggerieren. -
qchn
Da hast Du völlig Recht. Durch den Lockdown dürfte diese Einsicht jedoch schwierig zu erzielen sein. Ich kaufe gerne auch anderswo als bei Amazon und gerne auch lokal vor Ort - nehme dafür auch ein paar Tage Wartezeit, bis der Artikel da ist, in Kauf.
Einige Unternehmen haben nur keine entsprechende Produktpalette vorzuweisen und dann bin ich hin- und hergerissen zwischen Umweltbewusstsein und Stärkung der lokalen Unternehmen auf der einen Seite und der freien Produktwahl auf der anderen Seite.
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