Ich behaupte einmal, dass die bildungstechnischen Voraussetzungen in Lehrerhaushalten dergestalt sind, dass überproportional viele Lehrerkinder am Gymnasium sind. Das ist meines Erachtens die Hauptursache.
Unabhängig davon, wie schlau oder nicht schlau meine Kinder im Vergleich zu anderen Kindern anderer Familien sind, so ist das Interesse an Bildung, das Lesen von Büchern (aus Papier!), das Reden über verschiedenste Themen aus Natur, Gesellschaft etc. sicherlich prägend. Ferner hat man als Lehrkraft einen Blick für das Wesentliche in Bezug auf Schulerfolg und Bildung. In der Regel vermitteln wir also das, was man braucht, um schulisch Erfolg zu haben. Im Falle meiner Frau und mir haben wir außerdem einen Blick, wie wir bei schulischen Problemen reagieren, da wir das System Schule kennen. Und wir haben mitunter nicht gezögert, konsequent zu handeln, wenn es denn erforderlich war. Der schulische Erfolg unserer Kinder gibt uns Recht - wobei unsere Kinder sich diesen zu 90% selbst erarbeitet haben. Die anderen 10% waren meist freundliche, manchmal weniger freundliche, aber beharrliche "Erinnerungen" an zu erledigende Schulaufgaben.