EDIT:
Aufgrund nochmaliger Überprüfung der Rechtslage obsolet geworden.
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Aufgrund nochmaliger Überprüfung der Rechtslage obsolet geworden.
Wir können noch einmal festhalten:
Solange der Lehrkraft kein schuldhaftes Fehlverhalten nachzuweisen ist, kann sie für Schäden jeglicher Art sowie für Verunfallungen der Schüler nicht haftbar gemacht werden.
Das eine Bein im Knast ist ein Mythos, der in diesem Fall von uns Lehrern sorgsam gepflegt wird.
Das tragische Beispiel der verstorbenen Schülerin aus NRW sollten wir aus genau diesem Grund genauestens verfolgen, da hier die Bezirksregierung bzw. die Gerichte das Verhalten der begleitenden Lehrkräfte sehr genau unter die Lupe nehmen werden.
EDIT:
Ich revidiere meine ursprüngliche Aussage und formuliere neu:
In NRW müsste die Schulkonferenz dieser Vorgehensweise, die in NRW in der Tat auch gängige Praxis ist, zustimmen.
Das Problem dabei ist in NRW in vielen Fällen, dass man ein Betreuungspaket schnüren muss, dass von 7 bis 17 Uhr alles abdeckt, auch spontanen Vertretungsunterricht über die eigene Unterrichtszeit hinaus, sowie die bereits angesprochenen diversen Stundenplanwechsel, die es geben kann. Das lässt sich mit unserem standardisierten und oft starren Betreuungssystem oft nicht machen. Gerade wenn beide Elternteile an Ganztagsschulen arbeiten, braucht man streng genommen Betreuungspersonen, die jederzeit Gewehr bei Fuß stehen, um alle möglichen Eventualitäten abzudecken.
Wenn es dann ganz schlecht läuft, bringt einen das an den Rand der Verzweiflung und mitunter darüber hinaus. Das Organisieren an sich ist noch nicht einmal das Problem. Wohl aber das ständige Hoffen und Bangen, dass das Setting funktioniert und mal länger als ein paar Wochen so hält.
Handelt es sich um eine formale Versetzung oder um eine temporäre Abordnung mit Rückkehroption an die alte Wirkungsstätte?
Was Deine aktuelle Tätigkeit angeht: Die Arbeit mag ggf. erst einmal dröge und natürlich völlig anders sein als der "Dienst an der Front". Dennoch könntest Du Dir ja ggf. Tätigkeiten an Land ziehen, die auch intellektuell herausfordernder sind. Ggf. kannst Du das Ganze ja auch als Chance sehen, Verwaltungserfahrung zu sammeln. Das kann ja ggf. für Dich in ferner Zukunft auch einmal insofern vorteilhaft sein, alsdass Du dann weißt, wie so eine Schulbehörde tatsächlich tickt.
"Och, lass mal eine Bachelorarbeit zu alten, abgegriffenen Schulmythen machen. Das geht immer..."
Noch ein Wort an Tabularasa: du kommst hier in eine community, wo Menschen einer Profession sich in ihrer Freizeit gegenseitig informieren, beraten, aber auch kontrovers diskutieren. Großzügigerweise auch Menschen, die noch nicht mal in dem Berufsfeld angekommen sind.
Ab dem Moment, wo du deine Frage/dein Anliegen hier in die Öffentlichkeit gestellt hast, hast du kein Recht auf einen thread frei von Teilen dieser Öffentlichkeit und auch keine Meinungshoheit. Wer öffentlich fragt, kriegt öffentlich Antwort, auch missliebige. Wenn du damit nicht umgehen kannst, musst du Menschen unter vier Augen oder in einer geschützen Form (email, Brief, Gespräch, Telefonat) fragen.
Liebe tabularasa,
was gibt es an dieser Aussage eigentlich misszuverstehen? Was hat das mit der von Dir unterstellten Anarchie zu tun?
Hätten wir das Kindergartenkind, das neu in die Gruppe kommt und sich auf Anhieb nicht so gut mit den anderen versteht, an die Hand nehmen sollen und mit den Worten in die Gruppe zurückbringen sollen: "So, jetzt seid mal alle nett zu tabularasa und seid doch auch mal ihrer Meinung. Ihr könnt doch nicht alle immer nur Eure eigene Meinung gelten lassen - das wäre ja Anarchie." ???
Sorry, aber dann ist dieses Forum wirklich nicht die richtige Adresse für Dich. Das Geisterfahrersyndrom treffen wir hier zwar regelmäßig an, aber therapieren können und wollen wir es hier nicht.
@Maylin85 und Firelilly
It's what you signed up for...
Wenn ich auf Klassenfahrten kategorisch keine Lust (sic!) habe, diese aber zu den Dienstpflichten der Lehrkräfte gehören, dann muss ich die Kröte entweder schlucken oder darf kein Lehrer werden. So plötzlich fällt die Erkenntnis, dass man ggf. Klassenfahrten machen muss, ja nicht vom Himmel.
Alles anzeigenGuten Tag,
ich bin Lehramtsstudent und überlege welches Fach ich zukünftig dazu studieren möchte. Meine aktuellen Fächer sind Nebenfächer.
Kann mir bitte jemand helfen und sagen welche Voraussetzungen jemand bringen sollte für das Französisch-Studium (Sekundarstufe 1)?1. Neigung
Wie groß war eure Begeisterung für diese Sprache? Reicht es, wenn man bei französischen Liedern fasziniert ist? Das Land Frankreich gerne bereist und an dessen Geschichte interessiert ist? Und immer wenn man Menschen Französisch sprechen hört, am liebsten genauso fließend sprechen wollen würde? Französisch spielt in meinem Alltag dennoch kaum eine Rolle.2. Sprachkenntnisse
Wie gut war euer Sprachniveau vor dem Studium? Ich hatte in der Schule mehrere Jahre Französisch mit guten bis sehr guten Noten, sprechen kann ich aber kaum. Wie realistisch ist es bis zum Referendariat fließend zu werden? (Wenn man davor einen Auslandsaufenthalt von bis zu 12 Monaten absolviert)3. Schwierigkeitsgrad
War/Ist Französisch im Vergleich zu eurem zweiten/dritten Fach arbeitsintensiver im Studium/im Unterricht?Englisch wäre eine Alternative, aus eigenem Interesse habe ich schon ein Jahr im englischsprachigen Ausland verbracht, Neigung und Sprachkenntnisse wären also gegeben. Dennoch will ich über Französisch nachdenken, denn die Sprache wird bekanntlich eher gesucht.
Ich bin für jede Antwort dankbar.
Hallo und herzlich willkommen in diesem Forum.
Zu Deinen Fragen möchte ich Folgendes antworten:
Nr. 1: Neigung ist gut und schön - ggf. bringt sie Dir etwas bei eventuellen Problemen in 2 und 3.
Nr. 2: Das ist ein Problem. Erst vor dem Ref. fließend Französisch sprechen zu können, ist zu spät. Das wird ggf. im Studium schon ein dickes, dickes Problem. Den Auslandsaufenthalt würde ich bei Deinem geschilderten Sprachniveau dringend VOR Studienbeginn, also bevor Du Französisch studierst, erfolgen.
Nr. 3: Das kann man so pauschal nie sagen. Wenn Dein Sprachniveau beispielsweise nicht sonderlich hoch ist, wirst Du mehr Schwierigkeiten haben als bei höheren Sprachniveau.
Französisch wird so pauschal definitiv nicht eher gesucht, weil es in der Regel die zweite Fremdsprache an weiterführenden Schulen ist und auch in der Oberstufe mit Ausnahme von Profilschulen oft nur mit einem Grundkurs pro Jahr belegt wird. Französisch in Verbindung mit einem Nebenfach kann somit ein Freifahrtschein in die Arbeitslosigkeit sein.
Nr. 3:
@Maylin
Du meinst, damit sich die Hälfte des Kollegiums davor drücken kann und die andere Hälfte die pädagogischen Preise kaputt macht?
Leute, jetzt ist mal gut.
Ich denke nicht, dass das hier noch etwas bringt. Ich habe für mich die Konsequenz gezogen, dass ich das Seminar schiebe oder mir ein anderes Seminar suche.Diskutieren bringt hier wenig. Das endet bei seiner Persönlichkeit zu 90 Prozent damit, dass er mir eine schlechtere Note rein drückt und wir wissen ja, dass Dozenten und Profs eher am längeren Hebel sitzen.
Ich kenne diese Art von Menschen. Das sind krankhafte Narzissten, die überzeugt von sich selbst sind und überhaupt nicht mit Kritik umgehen können.
Du sollst ja auch nicht diskutieren sondern eine Grenze ziehen. Ich bin voll bei Dir, wenn Du sagst, dass man mit solchen Menschen nicht diskutieren kann.
Aber übertrage das doch noch einmal auf die Schule - was würde das bedeuten? Dass Notenbeschwerden per se nichts bringen, weil der Lehrer / Schulleiter am längeren Hebel sitzt? Nochmal zurück auf den Aspekt des Tradierens des Mythos'. Möchtest Du das in der Schule so fortsetzen?
Hier muss man doch klar zwischen der Sache und der Angemessenheit des Verhaltens differenzieren.
In der Sache mag der Dozent im Kern Recht gehabt haben, jedoch ist es respektlos und teilweise "machtmissbräuchlich", wenn man sich so in einem Seminar aufführt.
Wenn Dich das so gestört hat, würde ich ein persönliches Gespräch mit dem Dozenten führen und ihm schildern, wie vorgeführt und runtergemacht Du Dich gefühlt hast und dass Du Dir als erwachsene Person wünschst, dass man so nicht miteinander umgeht.
Ich glaube, dass Dozenten auch letztlich so weit gehen, wie man sie lässt.
Wenn man hier als Erwachsener "kuscht" - wie will man später seinen Schülern glaubhaft vermitteln, dass man für seine Rechte eintreten soll und Zivilcourage zeigen soll?
Der Mythos, dass man eine schlechte Note bekommt, wenn man etwas gegen den Lehrer sagt, wird hatrnäckig tradiert und manifestiert so die Schuld bei der Lehrkraft - beim Abhängigkeitsverhältnis zwischen Erwachsenen, sei es im Studium oder im Referendariat scheint dieses hündische Verhalten noch stärker ausgeprägt zu sein als in der Schule.
Vielleicht sollte man hier präzisieren:
Ritalin hat während der Wirkdauer insofern Auswirkungen auf die Persönlichkeit, alsdass das Kind seine Selbstkontrolle wiedererlangt und sich fokussieren kann.
Zu Deinem Beispiel:
Das, was Du beschreibst, scheint mir eher eine Überdosierung zu sein oder ein Problem der Verstoffwechslung. Ein solches Kind hatte ich vor Jahren auch in meiner Klasse am Gymnasium. Man hatte aufgrund der ungewöhnlichen Verstoffwechslung augenscheinlich nur die Wahl zwischen der Wirkung "sediert" und keiner Wirkung. Da bedurfte es langer Einstellungs- und zuvor natürlich Ausschleichungszyklen.
Dein Beispiel wäre in der Tat ein Negativbeispiel für klassisches "Ruhigstellen".
Viel entscheidender wäre doch, ob und inwieweit Ritalin langfristige Auswirkungen auf die Persönlichkeit hat. Wenn ich diese Dissertation heranziehe, dann kann die Dauermedikation zu Wesensänderungen führen - muss aber nicht.
https://edoc.ub.uni-muenchen.de/20090/7/Konrad…ris_Susanne.pdf
Alias sprach aber nicht von Fehldiagnosen (die natürlich leider zu häufig vorkommen, ich habe Zahlen von zwischen 15-20% im Kopf, wobei da regional z.T. drastische Unterschiede bestehen), sondern von Eltern, die sich bewusst für eine Medikamentengabe entscheiden, um die Schuld dem Kind zuzuschieben.
Wieoso schieben die Eltern im Falle von Medikamentengabe die Schuld dem Kind zu?
Alias hat insofern Recht, alsdass die Diagnose ADHS oft voreiligt gestellt wird. Das ist die Generalexkulpation für alles künftige Fehlverhalten des Kinder bzw. der Fehler in der Erziehung durch seine Eltern.
Diese Diskussion hatten wir aber weiter oben schon einmal.
Es gibt Eltern, die nicht konsequent erziehen - und deren Kinder verhalten sich auf eine Weise, die dem Verhalten von ADHS-Kindern ähnlich sein kann.
Ich denke, hier machen wir ganz schnell dicht.
Hallo liebe Kollegen und Kolleginnen,
am Wochenende habe ich mich mit ein paar Bekannten unterhalten . Wir kamen auf das Thema, das Schulleiter/ Lehrkräfte Angst haben bzw. es ungern gesehen wird, wenn Eltern, Schüler und/oder Pädagogen bei der Bezirksregierung eine Dienstaufsichtsbeschwerde, Fachaufsichtsbeschwerde , Widersprüche etc einlegen. Es kam die These auf, dass es angeblich sei es mit viel schriftlichem Aufwand verbunden sei,
Ich bin der Auffassung, dass ein guter Lehrer keine Angst haben muss, wenn man alle Behauptungen(Bsp. Widerspruch, Beschwerde) gut begründen kann.
Wie seht ihr es?
Ja, es ist mit schriftlichem Aufwand verbunden.
Nein, es kommt nicht ständig und immer und überall vor.
Nein, es fällt nicht per se auf den Lehrer zurück - es sei denn, die Beschwerden wären substantiiert und gehäuft.
Nein, man muss als Lehrer - ob gut oder schlecht sei aufgrund der fehlenden Maßstäbe hier irrelevant - keine Angst vor Beschwerden haben, wenn man korrekt arbeitet. In der Regel kommen die dann auch selten.
Tante Google, Deine Freundin und Helferin.
Bei komplexeren Fällen mit Anhörung mehrerer Beteiligter kann das mehrere Wochen dauern. Schulministerium und Bezirksregierung sind übrigens nicht dasselbe.
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