Ich glaube, es geht hier weniger um eine sachgerechte dienstliche Beurteilung als um die tatsächliche (Un)Möglichkeit, A15 und die geschilderte Familienkonstellation unter einen Hut zu bringen.
Beide ca. 40jährigen A15er bei uns (OK und Stv. SL) können ihren Job nur dadurch gut machen, dass ihnen die Ehepartnerinnen die jeweiligen Rücken freihalten. Das räumen sie selbst offen ein.
Wenn dieses Backing sozusagen wegfällt und im Gegenteil sogar noch zu Hause stärker mit angepackt werden muss, ist eine A15 nicht zu schaffen. Alles andere ist Selbsttäuschung und Augenwischerei.
Das fehlende Backing (siehe den entsprechenden Thread im Bereich Schulverwaltung) ist bei mir einer der zentralen Gründe gewesen, warum eine A15 derzeit für mich rein logistisch nicht machbar wäre.
Ich bin jetzt 44, muss also noch mindestens 23 Jahre arbeiten. In diesen 23 Jahren habe ich noch genug Zeit, die (vor)letzte Stufe der Karrierleiter zu erklimmen. Wäre ich jetzt Koordinator, dann müsste ich diese Tätigkeit die nächsten 20+ Jahre machen, es sei denn, ich wollte Schulleiter werden. Familie kann nicht immer nur unterstützen sondern braucht auch selbst Zeit und Unterstützung. Letztlich ist es eine Frage der Prioritäten. Koordinator kann ich irgendwann noch werden, das läuft mir nicht weg. Meine Familie, der ich karrierebedingt mittelbar wegliefe oder die dann selbst wegliefe, zu verlieren wäre ein Preis, den ich nicht bereit bin zu bezahlen. Das ist es im wahrsten Sinn des Wortes nicht wert.