Wenn wir die Aufmerksamkeit der KollegInnen auf Konferenzen in Präsenz wie digital zum Maßstab unserer Entscheidungen oder der Bewertung der ursprünglichen Frage machen, dann kämen wir wohl schnell zu der Erkenntnis, dass man am besten gar nicht erst eine Konferenz ansetzt. Das führt gleichwohl in der Sache nicht weiter.
Was wirklich ärgerlich ist, das sind KollegInnen die wirklich nur physisch auf Konferenzen präsent sind und die wichtigen Inhalte nicht mitbekommen, später aber die Schulleitung fragen, wie dieses oder jenes geht, das wäre ja schließlich nieee gesagt worden. (Soviel auch zum Thema, man informiert sich selbstständig, wenn man gefehlt hat...)
Ich selbst würde keinen Kollegen dazu dienstverpflichten, seine Kamera bei digitalen Konferenzen einzuschalten. Wenn wir die technischen Probleme einmal außen vor lassen, möge man mir aber einmal stichhaltige Gründe dafür nennen, wieso man die Kamera ausgeschaltet haben will.
Dafür spricht, dass man sein Gegenüber - insbesondere die Personen, die sprechen - sehen kann und neben der Sprache eben auch noch Gestik und Mimik mitbekommen kann, was aus meiner Sicht die Kommunikation erleichtert.