Beiträge von Bolzbold

    Die Auseinandersetzung mit dem PR und dem Dezernenten, wenn man einem Elternteil mit 12 Stunden gegen seinen Willen 3 x 1. Stunde aufs Auge drückt, dürfte dann aber lustig werden.

    Wieso sollte es da zu Auseinandersetzungen kommen?

    Der Unterrichtsbeginn ist erlassgemäß zwischen 7.30 und 8.30 Uhr. Daraus ergeben sich je nach Schule auch die Anfangszeiten und die Zeit, zu der man vor Ort sein muss.

    Handfeste Gründe für einen späteren Einsatz als in der ersten Stunde sehe ich beispielsweise in der Zuweisung eines Kindergartenplatzes, wo selbiger Kindergarten erst um 7.30 öffnet und man verkehrstechnisch nicht um 8.00 mit seinem Unterricht anfangen kann.


    Ich empfehle, hier den Dialog zu suchen, denn auf der Basis der ADO und des verlinkten Erlasses wird das sonst schwierig.
    BASS 2024/2025 - 12-63 Nr. 3 Unterrichtsbeginn, Verteilung der Wochenstunden, Fünf-Tage-Woche, Klassenarbeiten und Hausaufgaben an allgemeinbildenden Schulen

    Ich habe mit ca. 12 Jahren mal angefangen Arabisch zu lernen. Wenn man das nicht regelmäßig und konsequent macht, führt das zu nichts. Beim Arabischen kommt erschwerend hinzu, dass wir ein völlig anderes Schriftsystem haben und eine mitunter völlig andere Grammatik.

    Wenn Du Zeit und Ehrgeiz hast, das zu lernen, dann nur zu. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ausgehend von einem Lernertempo wie in der Mittelstufe, man durchaus drei bis vier Jahre braucht, bis man da halbwegs flüssig ist - und da sind dann die vielen Dialekte, die von der West-Sahara über Ägypten, den Irak und die arabische Halbinsel gesprochen werden, noch gar nicht berücksichtigt.

    Und trotzdem bin ich froh um solche Hohlstunden. Hatte schon Tage mit 8 Stunden durchgängig, das ist weitaus anstrengender. Hohlstunden brauche ich und nutze ich gerne für Vor- und Nachbereitung. Insbesondere wenn ich Labor habe.

    Das ist bei jedem/jeder KollegIn anders, wie ich als verantwortlicher Stundenplaner feststellen muss.

    Kompakte Pläne sind einerseits etwas feines, bieten aber wenig "Ausruhphasen", löchrige Pläne bieten Ausruhphasen, führen aber zu einer höheren Anwesenheitszeit in der Schule.
    Löchrige(re) Pläne sorgen gleichwohl für mehr Vertretungsreserve, so dass im Bedarfsfall das Ganze nicht regelmäßig an einigen wenigen Personen hängenbleibt.

    Betrachtet man das Ganze einmal andersherum, dann ist das Bestehen der Probezeit und die anschließende Verbeamtung auf Lebenszeit der Regelfall. Es gibt vereinzelte Ausnahmen, bei denen das anders ist.
    Die Urkunde mag psychologisch mehr Gewissheit bringen, aber diese Befürchtung, dass man auf den letzten Metern noch straucheln und disqualifiziert werden könnte, ist wirklich völlig unbegründet.

    Nebenbei: Bei Dienstjubiläen kam es in der Vergangenheit vor, dass diese mit erheblicher Verzögerung (teils ein bis zwei Jahre!) von der BR bearbeitet wurden.

    Der 2+4-Vertrag enthält keine Kündigungsklausel. Eine Revidierung des 2+4-Vertrages, der die völkerrechtliche Grundlage und politische Voraussetzung für die deutsche Wiedervereinigung (am 3. Oktober 1990) bildet, ist politisch und rechtlich kaum vorstellbar. Sie könnte allenfalls im Einvernehmen mit allen Vertragsparteien (also den Siegermächten des 2. Weltkriegs USA, Russland, Frankreich und Großbritannien) erfolgen.

    Deine Darlegung, plattyplus, bezieht sich auf den NVV.

    Ich bin jedoch froh, dass ich als Laie im Vergleich zum wissenschaftlichen Dienst nicht daneben gelegen habe.

    Grundsätzlich hat Deutschland den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben, entscheidender ist für mich aber, dass es unverhältnismäßig langwierig und aufwändig wäre. Man kann hier Problemlos mit Frankreich und GB kooperieren, Frankreich hat schon angeboten, den nuklearen Schutzschirm auf Deutschland auszudehnen und ich halte beide Länder auch in der Frage für verlässlicher, als die USA. Merz hat schon angekündigt, mit beiden darüber reden zu wollen, das halte ich für vernünftig.

    Dafür wird Deutschland dann etwas bieten müssen, entweder finanzielle Beteiligung oder eine andere militärische Kapazität. Ich würde es für wünschenswert halten, wenn Deutschland im Gegenzug für die nukleare Teilhabe den ja schon begonnenen Raketenschutzschirm federführend übernimmt und sich da dann auch finanziell stärker engagiert. Deutschland wäre als nicht-Atommacht auch nicht an irgendwelche Verträge zur Raketenabwehr gebunden und könnt dann endlich mal eine Lösung für die letzte verbliebene Bedrohungslage (Interkontinentalraketen) entwickeln.

    Neben dem Atomwaffensperrvertrag ist Artikel 3 Abs. 1 des so genannten Zwei-plus-Vier-Vertrags einschlägig und m.E.n. viel bindender. Der Verzicht auf Atomwaffen war und ist integraler Bestandteil der Wiedervereinigungsprozesses.

    Dies kann - und darf - die Bundesrepublik Deutschland nicht einseitig widerrufen.

    Vor diesem Hintergrund sind alle Diskussionen über den Besitz oder die Herstellung von Atomwaffen völlig obsolet.

    Nebenbei: DAS wäre für Putin ein ganz erheblicher Vorwand für künftiges aggressives Vorgehen.

    Sissymaus Vielen Dank für Deine Antwort!

    Ich bin mir sehr sicher, dass er mich nicht gehen lassen wird, da wir in meinen Fächern einen absoluten Mangel an meiner Schule haben.

    Hätte ich die Möglichkeit, die Bewertung anzufechten, wenn ich nicht mit ihr zufrieden bin? Wenn ja: Wo und wie?

    Eine Gegenäußerung ist möglich und wird zu den Akten genommen (vgl. §92 Abs. 2 LBG NRW)

    Näheres zur Beurteilung findet sich hier:

    BASS 2024/2025 - 21-02 Nr. 2 Richtlinien für die dienstliche Beurteilung der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Leiterinnen und Leiter an öffentlichen Schulen und Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung des für Schule zuständigen Ministeriums

    SGV § 92 Dienstliche Beurteilung, Dienstzeugnis | RECHT.NRW.DE

    Zum weiteren Vorgehen siehe hier:

    VwGO - Verwaltungsgerichtsordnung

    Ich hätte jedoch nicht in meiner Haut stecken wollen, falls der Junge sich das Genick gebrochen hätte. Da wäre der Vorwurf der Aufsichtsverletzung schnell im Raum gestanden.

    Aber nur, weil bzw. wenn man einen Sündenbock bzw. irgendeinen Schuldigen gebraucht hätte. In diesem konkreten Fall wäre Dir kein Vorwurf zu machen gewesen.
    Ich habe in den letzten Jahren immer wieder von einer Pervertierung der Auslegung des Begriffs Aufsichtspflicht geschrieben - Dein Beispiel wäre ein solcher Fall.

    Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Posten.

    Bei mir stellte sich die Frage gar nicht erst, weil ich mich bewusst auf die Stelle an der Schule im Ort beworben habe. Ich wusste, worauf ich mich einlasse. Ich habe auch Nachbarskinder an der Schule, wenngleich ich darauf achte, dass ich sie nicht im Unterricht habe.

    Die räumliche Nähe hat Vor- und Nachteile. Nach sechs Jahren Pendeln von der Kleinstadt, in der ich wohne, in eine Großstadt, kann ich der räumlichen Nähe sehr viel abgewinnen. Die Abendtermine hauen nicht mehr so rein, und wenn es nachmittags mal etwas länger dauert, muss ich nicht im Berufsverkehr bis zu eine Stunde nach Hause fahren. Ich kann obendrein zwischendurch nach Hause und bin für meine Familie greifbar.

    Mein SL wohnt ca. 30 Minuten von der Schule entfernt. An meinen alten Schulen wohnten meine SL auch ungefähr so weit weg, teils in derselben (Groß)Stadt, teils eher ländlich.

    Wenn Du eine/n oder mehrere KonrektorInnen hast, muss man als SL auch nicht immer sofort vor Ort sein. Je nachdem, wie flexibel Du bist, hängt diese Wahl vielleicht auch stark von dem Wohnangebot vor Ort ab.

    Aber die These, dass "1989 ein Fehler war" findest du gut, Bolzbold ? Die Frage ist doch, warum der Bruch so klar an der ehemaligen Grenze verläuft.

    Ich vermute, dass vielen AfD-Wählenden tatsächlich das Tabu nicht klar ist. Sie halten die AfD im Großen und Ganzen nicht für rechtsextrem und haben im Gegensatz zu vielen im Westen keine Parteienbindung. (Sieht man auch daran, dass junge Menschen viel Links gewählt haben, die hängen auch nicht an SPD/CDU wie alle ü45).

    Dass zum Beispiel AfD-Sprech zu Windrädern Propaganda ist, wurde von einem mir nahestehenden Menschen entschieden und wirklich empört zurückgewiesen. Eltern schwerbehinderter Kinder wählen AfD. Frage nicht mich warum. Wahrscheinlich geht's um Abstiegsangst.

    Aber es hilft auch nicht, die Wende infrage zu stellen und sich abzuschotten, weil man sich für was Besseres hält.

    In der Sache gebe ich Dir Recht - gleichwohl war mein Beitrag sarkastisch gemeint.

    Nö. Aber vielleicht die Art, wie der Westen mit dem Osten umgesprungen ist?

    Wenn man es positiv sieht: Der Osten ist zumindest politisch aktiv und nicht resigniert. Die Wahlbeteiligung war ja auch sehr hoch. Aber das ist nur ein schwacher Trost, ich weiß.

    Aha. Also ist der Westen schuld daran, dass der Osten mehrheitlich rechts gewählt hat? Das halte ich für eine gewagte These.

    Es ist schon krass, dass keine 10% Ausländeranteil in allen (!) neuen Bundesländern ihren Anteil an den bis zu 47% an Stimmen für die AfD haben.

    Die Springerstiefel, die sich in den 90ern schon nach Zärtlichkeit gesehnt haben, finden mittlerweile zunehmend keine Freundin mehr, also müssen sie auch keine Angst mehr vorm Schmusen haben. Aber daran sind nun wirklich nicht die Flüchtlinge schuld.

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