Hallo.
Ruhig Blut - bei mir war das vor sieben Jahren ähnlich - und mittlerweile bin ich seit über sechs Jahren an meiner jetzigen Schule.
Die Faktoren, die zu Deinem zugegebenermaßen frustrierenden Ergebnis geführt haben, können folgende sein:
Bewerbung im Gebiet der so genannten Rheinschiene. (Bonn, Köln, Düsseldorf)
Dort wollen viele angehende Lehrer hin, so dass die Bewerberzahl entsprechend hoch ist und die Ordnungsgruppen ebenfalls sehr hoch angesetzt werden. Bewerben sich da dann 15 Kandidaten mit einer besseren OG als Du sie hast, bist Du schon aus dem Rennen und wirst nicht eingeladen.
Was die Gespräche angeht, so kann der Misserfolg an einem möglichen Hauskandidaten, der genommen werden sollte, gelegen haben, aber auch an anderen Bewerbern, die schlichtweg besser waren als Du - oder eben auch an Deiner eigenen Performanz.
Als Vertretungslehrer dürfte es zum 1.02. kein Problem sein, bei entsprechender Mobilität eine Vertretungsstelle zu finden, die vom Gehalt her mit dem Ref. mindestens vergleichbar ist.
Ansonsten musst Du halt die nächsten Bewerbungsdurchläufe abwarten und ggf. Deinen Bewerbungsraum erweitern. Kleve, Viersen, Heinsberg, Sauerland, Siegen - das dürften Regionen sein, in denen die Bewerberzahl nicht so hoch ist und wo viele Schulen froh sind, wenn sie Bewerber bekommen, deren OG nicht jenseits der 30 liegt.
Kopf hoch - ich habe mich seinerzeit auch so gefühlt und mir Sorgen um meine Zukunft gemacht. Das war aber nach einem halben Jahr dann erledigt.
Gruß
Bolzbold