Beiträge von Bolzbold

    Unsere SL macht keine Aufsichten, dafür sind sie sobald in ihren Büros sitzen für uns ansprechbar, dass schätze ich persönlich mehr, als das Gefühl, dass sie in einer Pausenaufsicht Repräsentanz zeigen, um das Gefühl von Gleichwertigkeit zu erzeugen.

    Ich denke, hier geht es weniger um Gleichwertigkeit als um den Aspekt, dass man sich für diese Tätigkeiten nicht zu schade ist.

    Wenn ich etwas von meinen KollegInnen erledigt haben möchte - gehe ich ganz bewusst hier und da mit gutem Beispiel voran, damit sie wissen, dass ich nicht nur "fordern" sondern auch "liefern" kann.

    Ich verfolge die Beiträge hier ein paar Tage lang und wollte mich eigentlich raushalten, aber jetzt muss ich auch noch meinen Senf beisteuern. Auf mich wirkt das mittlerweile wie eine Neiddebatte den Funktionsträgern gegenüber. Und das verstehe ich nicht: es ist doch jedem möglich, eine Funktionsstelle anzustreben, wenn dadurch so unliebsame Aufgaben wie Aufsichten vermieden werden können?
    Ich unterrichte nur läppische 14 Stunden. Ich habe nur eine Frühaufsicht, und ggf. mal Vertretung. Alles andere wäre auch schwierig, da ich oft schnell mal eine Pause zum Telefonieren brauche, mit der Sekretärin Dinge klären muss oder Termine und Gespräche habe, die sich nicht unbedingt an die Unterrichtsstunden koppeln lassen (Sorry, Frau xy, wir sprechen in 20 min weiter, nehmen Sie sich einen Kaffee, ich komme nach der Aufsicht zurück!)… Mein Kollegium hat mir noch nie gesagt, dass es das Gefühl hat, ich würde zu wenig Aufsichten machen. Ich halte ihnen immerhin in vielen Belangen den Rücken frei, sorge dafür, dass der Betrieb läuft usw. Sollte mich jemand darauf ansprechen, dass ich zu wenig Aufsichten mache und dass das zu den Dienstpflichten jeder Lehrkraft gehört, würde ich das reflektieren. Aber ich würde dann wohl auch darüber nachdenken, dass ich so einige Aufgaben nur deshalb übernehme, weil ich es effizienter, schneller und strukturierter schaffe als andere, und ich würde dann so einige Aufgaben delegieren, weil sie eigentlich zu den allgemeinen Dienstpflichten jeder Lehrkraft gehören und nicht per se an Funktion gebunden sind.

    Also ich habe, obwohl ich Funktionsstellenträger hier bin, in diesem Thread keine Neiddebatte verfolgen können. Die FunktionsstelleninhaberInnen haben deutlich gemacht, dass sie sich für die üblichen Tätigkeiten, die man als Lehrkraft hat, nicht zu schade sind, gleichwohl deutlich gemacht, dass es Situationen geben kann, in denen sie eben bestimmte Tätigkeiten wie Aufsichten nicht übernehmen können.

    Ich nehme wahr, dass Dich das dennoch getriggert hat und Du die Notwendigkeit gesehen hast, Dich hier zu rechtfertigen. Das ist überhaupt nicht notwendig.

    In der Tat sind wir uns in der Sache einiger als es beim ersten Überfliegen dieses Threads scheint.

    Das ist ein ziemlich schwaches Argument. Die SL hat bei sowas eigentlich kaum bis kein Mitspracherecht. Die personalführende Dienststelle schon mehr. Die Abordnungen kommen aber eher von weiter oben und die sind auch nicht so zahlreich, dass das System zusammenbricht.

    Im Prinzip ja. Wenn Dir aber im Laufe von drei Schuljahren oder so 2/3 der Fachlehrkräfte eines Mangelfachs "von oben" (oberhalb der Bezirksregierung) abgeordnet werden bzw. dauerhaft und endgültig nicht mehr da sind und Ersatz eben nicht auf Bäumen wächst, kommst Du als Schule schon hier und da an Deine Grenzen. Sollte dann auch noch eine von zwei verbliebenen Lehrkräften dieses Fachs über einen längeren Zeitraum krankheitsbedingt ausfallen, stehst Du vor der einen oder anderen Herausforderung.

    Die Ironie besteht allein schon darin, dass als SL hier pausenlos zu jeder Tag- und Nachtzeit geschrieben werden kann und solche langen threads verfolgt werden können…(oftmals auch vormittags) das wünschte sicher das ein oder andere Lehrerlein auch…keine Ahnung, an welchem System das möglich ist…

    Oh, das ist auch als Lehrkraft so - beispielsweise, wenn man Teilzeit hat, oder eine Freistunde, oder das ganz ungeniert im Unterricht macht. Ich gehe dann mal ein bisschen anteilig meine Schule leiten... 8)

    Es geht doch überhaupt nicht darum, ob das möglich und denkbar ist, sondern darum, inwiefern es sinnvoll ist, diese mit in die Aufsichten einzubinden. Mich befremdet noch immer der wertende Ansatz, die SL halte sich damit aus unliebsamen Aufgaben heraus und mache sich ein schönes Leben, wenn sie nicht in Aufsichten eingebunden ist. Ich kann versichern, dass oft wesentlich unliebsamere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen sind.

    Oh ja, oh ja, erst heute wieder. (Und trotzdem habe ich eine Aufsicht und diese Woche neben den drei Stunden bezahlte Mehrarbeit noch zwei weitere Vertretungsstunden. Gerade ist es eben personaltechnisch knapp.)

    Ich empfinde die Diskussion ehrlich gesagt auch als etwas neben der Spur laufend. Dass die (erweiterte) SL schlicht ein anderes Aufgabenspektrum als "normale" Lehrkräfte hat, liegt in der Natur der Sache. Dieses andere Aufgabenspektrum bedingt geradezu, dass neben den deutlich umfangreichen Leitungstätigkeiten andere Tätigkeiten entfallen müssen. Und diese Tatsache hat überhaupt nichts mit "sich als etwas besseres fühlen" zu tun.

    Ich stimme Dir grundsätzlich zu. Dennoch muss der Laden irgendwie laufen. Solange man sich als (e)SL nicht selbst kaputt arbeitet, gehört dazu auch, dass man seine Lehrkräfte nicht bis aufs Blut ausquetscht und dann auch mal eine Aufsicht, Bereitschaft o.ä. übernimmt.

    Was können sich denn die anderen von symbolischen Gesten kaufen? Man kann sowas doch einfach kommunizieren. @WillG ich verstehe dein Anliegen hier ehrlich gesagt nicht.

    In der Tat ist es einigen KollegInnen wichtig, dass die (stv) SL auch mit anpacken - sei es bei Bereitschaften, Übernahme von langfristigen Krankheitsvertretungen, Aufsichten etc.

    Für mich ist das nicht nur Symbolik sondern auch der Hinweis für Führungskräfte, dass wir originär auch Lehrkräfte sind.

    Da bist also in 50% Teilzeit Schulleiter?

    Mußt Du dann nur noch 1,5 Stunden / Woche unterrichten, wo es vorher 3 gewesen wären? 3 Stunden ist jedenfalls die Unterrichtsverpflichtung eines Schulleiters bie uns. Der Rest der Aufgabe ist dann allerdings unteilbares Dienstgeschäft. :pirat:

    Also die Hälfte des Geldes für 1,5 Stunden weniger / Woche ist in meinen Augen ein schlechtes Geschäft. :gruebel:

    *seufz*
    Ich bin stv. SL in VZ. Meine Leitungszeit umfasst ein halbes Deputat, die andere Hälfte unterrichte ich.

    Chancengleichheit wird es niemals geben, dafür ist bereits das elterliche Verhalten im Kleinkindalter ein zu großer Einflussfaktor auf späteren Bildungserfolg. Wenn wir Studienplätze nach Sozialkriterien vergeben wollen, meinetwegen, dann aber bitte transparent und nicht über fragwürdig zustande gekommene Abschlussnoten. Letztlich bedeutet das eine Diskriminierung des oberen Spektrums aus sozialen Gründen - kann man drüber diskutieren, aber dem sollte eine offene, transparente Debatte vorausgehen, ob wir das gesamtgesellschaftlich wirklich wollen.

    Da bin ich weitgehend bei Dir. Aber von einer Diskriminierung des oberen Spektrums kann überhaupt nicht die Rede sein. Wer so privilegiert aufwächst, ggf. noch bewusst an eine Schule geht, an der man "unter seinesgleichen" ist, kann nun wirklich nicht von Diskriminierung sprechen. Das ist schon eine krasse Sichtweise, hier von Diskriminierung zu sprechen. Und selbst wenn man annimmt, dass es sie gibt, so wissen wir, dass Diskriminierung vor allem "unten" bzw. gegenüber Schwächeren oder gegenüber Minderheiten stattfindet.

    ...ich merke an dieser Stelle, ich hab langsam so gar keinen Bock mehr auf dieses gesamte System 🙈 Hier geht bildungstechnisch alles den Bach runter, während die Abiturquoten und -durchschnitte immer besser werden und das Ganze wird auch noch permanent mit irgendwelchen vermeintlich sozialen Notwendigkeiten schöngeredet. Und als Lehrkraft ist man bei dieser fröhlichen Fahrt gegen die Wand auch noch aktiver Antriebshelfer. An den meisten Tagen ist mir das mittlerweile überwiegend egal, an anderen frage ich mich, ob man sich diesen ganzen Blödsinn wirklich noch fast 3 Jahrzehnte geben will und kann..

    Ich wurde in einem anderen Thread als zu fatalistisch bezeichnet. Das dürfte hier auch der Fall sein. Ich glaube, dass wir Lehrkräfte je älter wir werden die nachkommenden SchülerInnengenerationen immer weniger verstehen und daher den bildungstechnischen Untergang des Abendlandes sehen. Ich muss mir regelmäßig klarmachen, dass diese Generationen anders, aber nicht unbedingt "schlechter" sein werden.

    BW, SEK. 1, Fremdsprachen: Thema verfehlt bei Freitextaufgaben (weil irgendwas auswendig gelernt und aufgeschrieben, was ein paar passende Schlagworte enthält) bedeutet null Punkte für die gesamte Aufgabe. Sprachpunkte gibt es dann also auch nicht, egal wie nett es sich lesen mag oder wie korrekt es geschrieben wurde.

    Das sind dann die offiziellen Korrekturvorgabrn des Landes für die Abschlussprüfungen in der SEK. 1, die zumindest an den Schulen, an denen ich bislang unterrichtet habe dann auch in 9/10 konsequent zur Anwendung kamen.

    Wenn ich hier mit den LK-Klausuren durch bin, schaue ich das für NRW noch einmal nach. Zwei Stück habe ich noch...

    Damit trägt man dazu bei, dass leistungsschwächere Absolventen leistungsstärkeren Absolventen ggf. Studienplätze wegnehmen. Finde ich überhaupt nicht gut und widerspricht dem System der Bestenauslese bei der Studienplatzvergabe. Interessant wäre, sich hier mal anzugucken, wie diese Mechanismen mit Studienabbrüchen einhergehen - etwas, was die Allgemeinheit letztlich auch Geld kostet.

    Wenn Du noch einmal liest, was ich geschrieben habe, dann trifft das nicht zu. Ich schrieb ja, dass diese Schüler ihr Abitur nicht geschenkt bekommen (und auch nicht geschenkt bekommen sollen.)

    Die "Bestenauslese" mag ihre Berechtigung haben, solange aber die Chancengerechtigkeit faktisch nur bedingt oder gar nicht existiert, wirkt das schon sehr selbstgerecht.

    Nochmal: Im Regelfall wird man mit auswendig gelernten Texten in einer Klausur oder gar der Abiturklausur nicht weit kommen.

    Interessant wäre tatsächlich die Frage, ob bei Texten, die wahlweise auswendig gelernt sind und/oder am Thema vorbei sind, auch gleichzeitig die Sprachpunkte (bei Klausuren in der Fremdsprache) herausgerechnet werden. Das müsste ich für NRW noch einmal recherchieren.

    Und dass du andererseits sagst, dass du trotz ungünstigerer Voraussetzungen deinen aktuellen Schülern teilweise schlechtere, aber den tatsächlich gezeigten Leistungen Noten gibst. Auch diese Schüler haben am Ende ein Recht darauf, objektiv, reliabel und valide bewertet zu werden.

    Dennoch finde ich das Korrigieren dieser Klausuren ziemlich frustrierend. Aber gut, muss man(n) eben durch.

    Meine Güte, vielleicht geht es auch einfach mal etwas weniger fatalistisch.
    Uns geht es nicht so schlecht und es ist auch nicht so, dass Deutschland und der Rest der Welt unwiederbringlich auf den Abgrund zusteuern. Leider ist es auch in der gesellschaftlichen Mitte Mode geworden, sofort den Weltuntergang herbei zu reden, sobald sich Dinge in eine Richtung entwickeln, die nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen.

    Das ist nicht zwingend fatalistisch sondern eine durchaus begründete Sichtweise. Ich will ferner gar nicht in Abrede stellen, dass es uns aktuell in der Tat noch recht gut geht. Da widerspreche ich dann auch Menschen in meinem Umfeld, die Deutschlands wirtschaftlichen Niedergang herbeireden. Was hier aber weltpolitisch gerade passiert, ist so unvorhersehbar, gleichzeitig aber hinsichtlich des Einhaltens bestimmter globaler Grundregeln eine Zäsur.

    Für mich stellen die Entwicklungen in den USA neben dem Angriffskrieg Russlands eine weitere Zäsur dar. Der Umstand, dass die "Sanktionen", die die EU gegenüber Russland verhängt hat, wahlweise umgangen werden, wahlweise nicht nachhaltig wirken und dass demnächst wohl einige zentrale Entscheidungen anstehen, die das Schicksal der Ukraine in die eine oder die andere Richtung lenken werden, stimmt mich nicht positiv.
    "Damals" im Kalten Krieg gab es irgendwo ungeschriebene Regeln, an die man sich gehalten hat. Ich habe mit zehn Jahren ein Bewusstsein dafür gehabt, dass die Welt jederzeit durch einen Atomkrieg untergehen kann, aber das hat mich weder als Kind noch als junger Erwachsener nachhaltig beschäftigt. Der Untergang der UdSSR hat mein Sicherheitsgefühl in der Tat verstärkt.

    Dieses Sicherheitsgefühl ist mittlerweile trotz oder wegen meiner historisch-politischen Bildung deutlich geschrumpft. Keine der drei Mächte ist heute noch berechenbar, weder die USA, noch Russland oder China. Was sie eint, ist die Unberechenbarkeit. Wer mächtig genug ist, braucht sich nicht an Regeln zu halten - das ist das Credo, was alle drei Mächte verbreiten.
    Gleichschaltung in den USA, Angriffskrieg von Russland und Säbelrasseln in China.

    Alles Aspekte, die ich sicherlich oft genug ausblenden kann und mich in meine Bubble zurückziehen kann und fühlen kann, wie gut es mir doch geht. Aber ich bin ein schlechter nachhaltiger Verdränger.

    Die wirkliche Katastrophe in zehn Jahren oder so, möglicherweise früher, wird ein Triumvirat von autoritären Mächten sein, USA, Russland und China, die die Welt unter sich aufteilen werden. Die Gleichschaltungsentwicklungen in den USA sind nicht zu übersehen. Russland und China werden in diesem Jahrhundert keine demokratischen Staaten werden. (Man darf natürlich hinterfragen, ob brutaler US-Kapitalismus im Deckmantel der Demokratie im globalen Kontext wirklich so demokratisch ist...)

    Ich bin Anfang 50 und habe mehr als die Hälfte meines Lebens hinter mir. Mir könnte das Ganze damit weitgehend gleichgültig sein, wenn ich nicht drei Kinder in diese Welt gesetzt hätte, denen ich ein langes, glückliches und überwiegend sorgenfreies Leben wünsche. Meine Aufgabe ist es nun, meine Kinder und auch meine SchülerInnen auf das Leben vorzubereiten, das sie schlimmstenfalls erwarten wird - möglicherweise auch als Kanonenfutter im Schützengraben.

    Es dürfte der Realität entsprechen, dass von Lehrkraft zu Lehrkraft und von Schule zu Schule unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden. Das ist vollkommen natürlich. Die einheitlichen Bewertungsmaßstäbe und -kriterien sollen zu große Unterschiede nivellieren und damit eine größere Fairness und Vergleichbarkeit herstellen.

    So gesehen wäre das schon eine Verbesserung des damaligen Ausgangszustands.

    Dass je nach Einzugsgebiet einer Schule die Leistungen deutlich divergieren, ist ja kein Geheimnis. Dass man als Lehrkraft in der Regel den Besten eines Kurses zumindest in der SoMi-Note ein "sehr gut" gibt, auch nicht. (Kein Automatismus, aber eben der soziale Bewertungsmaßstab innerhalb der Klasse.) Dass eine Schule im Nobelviertel die Maßstäbe diesbezüglich deutlich heraufsetzt, dürfte auch klar sein. Dennoch kann man an einer Brennpunktschule deshalb nicht per se die meisten SchülerInnen durchfallen lassen.

    An meiner letzten Schule habe ich so viele Einsen vergeben wie noch nie, weil die SchülerInnen wirklich richtig, richtig gut waren. Zwischendurch habe ich mich gefragt, ob ich falsche Maßstäbe anlege. Aber nahezu perfekte, selbstständig erstellte Texte, Wortbeiträge und Klausuren sprachen buchstäblich eine deutliche Sprache. Und neben den vielen guten und sehr guten Klausuren zeigten vier authentische 15-Punkte-Klausuren (inkl. Bestätigung durch die Zweitkorrektur - hier unter anderem die Schulleitung!), dass ich so verkehrt nicht gelegen haben kann. Vielleicht war hier eher das Problem, dass die Skala nach oben hin begrenzt war...

    An meiner aktuellen Schule stoße ich auf das Gegenteil. Entsprechend gebe ich deutlich schlechtere Noten. Und dennoch muss man sich dessen bewusst sein, dass diese SchülerInnen ganz andere, oft deutlich ungünstigere Voraussetzungen haben. Das Abitur bekommen sie deshalb nicht geschenkt - und sie werden sich an der Uni, sofern sie denn im Anschluss an das Abitur dorthin gehen, deutlich schwerer tun.

    Aus dem Blickwinkel der eigenen Arbeitsplatzsicherung verstehe ich das. Aus jedem anderen nicht, denn exakt so wird der Abschluss entwertet und eine unfaire Ausgangslage bei Studienplatzbewerbungen geschaffen. Eigentlich sollte es Aufgabe der Aufsichtsgremien sein, sich zu überlegen, wie man landesweit und schulformübergreifend gleichwertige und objektive Bewertungsmaßstäbe durchsetzt.

    Tja, dann kannst Du die Brennpunkt-Gesamtschulen und Gymnasien allesamt dichtmachen - und die bildungsaffinen (Ober)Schichten müssten keine "Konkurrenz von unten" mehr fürchten.

    Seit Jahrzehnten wird regelmäßig festgestellt, dass in Deutschland der soziale Hintergrund stärker auf den Bildungserfolg wirkt als anderswo.

    Die SchülerInnen aus dem Bonner Villenviertel wird es freuen...

    Als Themenersteller melde ich mich jetzt mal zurück - du kannst dir sicher sein, dass ich nicht einfach "Glück" hatte, funktionslos befördert zu werden. Wir wissen beide, dass dafür bestimmte Stufen in der periodischen Beurteilung erforderlich sind, die einem auch nicht automatisch nach Dienstjahren zustehen. Der Vorwurf des "Herumnölens" war also mindestens unsachlich.

    Ähm, bist Du dann mit einem Zweitaccount unterweg? Das wird hier ohne vorherige Beantragung und Genehmigung durch den Admin nicht gerne gesehen. Wieso schreibst Du nicht mit Deinem anderen Account?

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