Mir scheint, da ist im Vorfeld einiges in der Kommunikation schiefgelaufen.
Die schriftliche Dienstanweisung mit dem dann folgenden Attest mag ein formal gangbarer Weg sein, dieser führt jedoch in meinen Augen in eine Sackgasse, was die künftige Zusammenarbeit betrifft.
Ich würde noch einmal das Gespräch mit der SL suchen und persönlich mitteilen, dass Du diese Wanderung aus gesundheitlichen Gründen nicht schaffst und auf die Fürsorgepflicht der SL hinweisen. Darüber hinaus würde ich ein moderiertes Gespräch mit dem Personalrat führen, in welchem ich unmissverständlich klarstellen würde, dass solche Aussagen wie oben dargelegt zum einen diskriminierend und verletzend sind und zum anderen nicht Gegenstand von Personalratsarbeit sind.
Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass die SL dann noch einmal schlicht auf die Dienstpflicht verweist. Sollte das der Fall sein, bleibt wohl nur der formale Weg. Aber ich finde solche Kommunikationsstrukturen an Schulen wirklich sehr abgründig und traurig.