Wir haben bereits öfter mdl. Prüfungen, diese gibt es aber auch in anderen Bundesländern und ersetzen meines Wissens auch dort eine Arbeit/ Klausur.
Natürlich nutze ich bei Positivkorrekturen "s.o.", aber wenn ich SuS habe, die in der Sek I z.B. in E pro Seite über 30 unterschiedliche Fehler machen, dann hilft das nicht so viel. Ich finde es einfach unglaublich, dass man sich in NRW mit der Positivkorrektur herumschlagen muss, in anderen Bundesländern aber anscheinend nicht. Das macht sooo viel Arbeit aus!
Ich finde es persönlich in der Regel keine Entlastung, mit einem Team eine Klassenarbeit bzw. Klausur zu erstellen, weil es dann in der Regel darauf hinausläuft, dass alle diese dann auch nutzen müssen, was die wenigen Freiheiten, die einem in der Unterrichtsgestaltung bleiben, meiner Meinung nach stark reduziert. Zudem hilft es mir sehr bei Korrekturen, wenn ich die Arbeiten bzw. Klausuren selbst erstellt habe, da ich sie dann viel besser durchdacht habe.
Hast Du die Bedingungen in den anderen Ländern aktiv selbst recherchiert, oder nimmst Du einfach an, dass sie dort besser sind? Deine Formulierungen klingen da eher nach Mutmaßungen als nach Fakten.
Für die Freiheit bei der Unterrichts- und KA-Gestaltung zahlst Du den Preis der Zeit bzw. der Belastung. Deine Entscheidung.
EWH müssen übrigens weder in der Sek I noch in der Sek II (Ausnahme Klausur unter Abiturbedingungen) einen EWH nach ZP- oder Abiturstandard haben. In den letzten 20 Jahren habe ich ja auch schon so einiges korrigiert, aber auch in externe bzw. nicht selbst erstellte EWH kam ich nach zwei oder drei Klausuren "rein" und habe so letztlich dann doch eine Menge Zeit gespart.