Gepaart damit, dass sich die Dummen gerne in den sozialen Netzwerken zusammenrotten und die Stimmen der Vernunft damit schnell mundtot gemacht werden.
Da es nichts bringt, mit solchen Leuten online zu diskutieren und sich mein Missionarseifer diesbezüglich in Grenzen hält, überlasse ich den Dummen so gesehen dann das Feld. Alles andere wäre mir aber zu mühsam - gerade weil so viele Menschen denken, dass es in sozialen Netzwerken keine Regeln gäbe.
Beiträge von Bolzbold
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Angesichts der Vorgeschichte wäre das äußerst unprofessionell. Leider sind viele SchulleiterInnen aber nur deshalb auf ihrem Posten, weil sie lange genug gute Lehrer waren. Als ob das eine Qualifikation für eine Leitungsposition wäre.
Das kann ich so nicht bestätigen. Es sind zum Teil diejenigen, die dafür tatsächlich "brennen" (davon durfte ich einige kennenlernen) und es sind zum Teil diejenigen, die gezielt Führungspositionen aus Karrieregründen anstreben. Interessanterweise hatten waren/sind wirklich viele "gute Lehrkräfte", die ich kennenlernen durfte, so gar nicht an "Karriere" im Schuldienst interessiert. Mit A14 (im Gymnasialbereich) geben sie sich meistens zufrieden.
Abgesehen davon gibt es ja Qualifikationsanforderungen im Vorfeld der Übernahme solcher Ämter.
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Ich habe volles Verständnis für Greta, denn der Klimawandel ist real. Wir können einen radikalen Wandel aber nur Vollbringen, wenn die Mehrheit mitmacht. Fakt ist, dass lediglich ein Drittel der Unterzeichnenden des letzten Klimagipfels sich überhaupt auf konkrete Zahlen festlegen lassen wollte. Und China und Indien haben erklärt, dass es erst einmal sogar noch nach oben geht. Insofern müssen wir auch aufpassen, dass wir nicht alleine nach vorne preschen um uns anschließend zu wundern , dass wir in vielen Bereichen gar keinen Fachkräftemangel mehr haben. Jedoch nicht weil die Fachkräfte da sind, sondern die Arbeitsplätze weg gebrochen sind. Den bisherigen Ausbau in Sachen Wind und Solar finde ich gut. Bei weiteren Ausbau müssen allerdings begleitende Fragestellungen dringend angegangen werden.
Und diese Länder wähnen sich moralisch im Recht, weil die westlichen Industrienationen seit Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts quasi das Monopol auf die Steigerung der Treibhausgase hatten. (Überspitzt dargestellt.)
Eine Analyse von ifo aus 2013 hat das Grundproblem schön erläutert. Daran hat sich seitdem nicht viel geändert. -
Das kommt auch auf die Bewerberlage an. Fünf Punkte habe ich seinerzeit in der Behörde bekommen - bei der letzten Revision waren es auch "nur" vier, aber das war "verdient", und ich kann ich nicht beklagen.
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Ist diese Diskussion nicht im Grunde auch Teil des Problems?
Wir diskutieren, wer an der Klimakrise schuld haben soll, oder wer Verantwortung übernehmen soll etc.
Was wir vermutlich zu wenig tun, ist, aktiv etwas für das Klima zu tun. -
Gleichwohl sollten alle Beteiligten die Spielregeln kennen. Die jeweils ausgeschriebenen A14-Stellen sind zwar in der Regel für HauskandidatInnen ausgeschrieben, aber dennoch kommt es eben auch zu externen Bewerbungen. Soviel Professionalität muss sein, dass man damit umgehen kann - abgesehen davon hat man ja bei der Revision die Chance, selbst fünf Punkte zu machen und sich durchzusetzen...
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Sich schämen wäre doch ein Anfang.
Und dann?
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In Ergänzung zu Schmidt:
Wie sollten denn dann diejenigen, die daran Schuld sein sollen, reagieren?
Sich schämen?
Zahlen?Sich umbringen?
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So etwas klärt man immer zuerst unter den Betroffenen. Es wäre auch ein Zeichen von fehlender Souveränität, deswegen zur Schulleitung zu laufen.
In der Situation von Zauberwald würde ich im Nachgang die Kollegin noch einmal darauf ansprechen, dass Du ein solches Verhalten nicht gut findest. Wenn Du die Feedback-Methode anwendest, fühlt sich die Kollegin dann auch nicht zwangsläufig angegriffen.
a) Ich habe XY wahrgenommen.b) Das wirkt auf mich ABC.
c) Ich wünsche mir, dass künftig anders darüber kommuniziert wird.
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Der richtige Umgang wäre meines Erachtens, dass man
a) niemandem die Schuld zuspricht,
b) selbst aktiv etwas dafür tut, dass der eigene ökologische Fußabdruck nicht zu tief bzw. zu groß wird und
c) dass man nicht einzelne Handlungen Dritter (wie z.B. Fliegen) bzw. Whataboutism als billige Ausrede benutzt, um sein eigenes (klimaschädliches) Verhalten zu relativieren.
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Okay und ist das mehr als bisher? Bei Glasfaser steht 1000 MBit/s. Das benötigt man wohl nicht als Normalsterblicher? Es geht ums hochprofessionelle Hochgeschwindigkeitszocken

Ich hätte hier, wenn wir denn vier stationäre Hochleistungsrechner stehen hätten, vier Hochgeschwindigkeitszocker, aber da würden vermutlich 400MBit/s noch ausreichen. Auch fürs gleichzeitige Streamen etc. reicht diese Bandbreite locker aus.
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Das geht nicht. Da für die bauliche Situation die Kommunen zuständig sind, kann das Land hier gar kein Geld investieren. Das ist doch die ganz große krux in diesem System.
Das beklage ich seit langem. Leider ist dieses System auch noch genau SO gewollt.
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Nicht unbedingt, Koordinationsstellen gD A13 oder Funktionsstellen (z.B. Abteilungsleiter Gesamtschule) A14 (egal ob gD oder hD) wird auch durch den Dezernenten durchgeführt.
Richtig. Das hatten wir oben implizit gesagt. KoordinatorInnenstellen laufen immer über das Dezernat, ganz gleich, welche Besoldungsgruppe sie haben.
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Für A14 kam letztes Jahr die Dezernentin ebenfalls ins Haus und schaute sich das komplette Programm an: 2x Unterricht, ein Beratungsgespräch mit einer Kollegin, eine Konferenz und ein schulfachliches Interview. Ging um eine stellvertretende Schulleitungsstelle an einer Oberschule.
Das ist in NRW analog - Du hast ja oben beschrieben weshalb. Da geht es nicht um die Besoldungsgruppe sondern um die Funktion. Auch bei A15ern im Gymnasialbereich, die bislang KoordinatorInnenposten innehatten und sich auf die stv. Schulleiterstelle bewerben, müssen sich in NRW dem gesamten Verfahren noch einmal stellen.
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Die dienstliche Beurteilung sowie das komplette Auswahlverfahren wird durch den schulfachlichen Dezernenten vorgenommen. Die Schulleitung der abgebenden Schule hat dabei keinerlei Mitwirkungsrecht. Sie ist nicht beteiligt. Zumindest gilt das für Funktionsstellen, aber vielleicht geht es darum hier gerade gar nicht. In meinem Bereich (Primar/Sek I) ist A14 immer mit einer Funktionstelle verbunden. Die Auswahl (inklusive Beurteilung) erfolgt ausschließlich durch die Schulbehörde.
Für A14 im Bereich Sek I/II stimmt das nicht ganz. Die dienstliche Beurteilung schreibt die jeweilige Schulleitung. Im Anschluss geht das Ganze zur Bezirksregierung, die dann auf der Basis der Beurteilungen entscheidet.
Für A15 kommt dann der/die DezernentIn ins Haus, mitunter auch mit dem/der KollegIn des aufnehmenden Bezirks. -
Vielen Dank für die doch unterschiedlichen Antworten je nach BL.
Ich sollte vielleicht noch ergänzen, dass sich meine Frage auf NRW bezieht.
Das können immerhin Landeskinder aus dem Erlass herauslesen.
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Warum brauchen wir dann eine Zweitkorrektur?
Aus Sicht des Verordnungsgebers brauchen wir diese, damit die Bewertung im Abitur objektiver ist und nicht von der Laune des Erstkorrektors abhängt.
Gleichwohl hängt die Gesamtnote dann eben auch davon ab, ob der Zweitkorrektor nur abnickt oder eben jede Klausur nochmal liest und ggf. abweichend beurteilt.Es ist verführerisch, das Ganze nur abzunicken und hier und da mal einen Punkt mehr oder weniger zu geben, damit die Spalte des Zweitkorrektors auf dem Bewertungsbogen keine Kopie des Erstkorrektors ist. Mein Berufsethos hat mich aber bisher konsequent davon abgehalten.
Und ich möchte mich nicht der Peinlichkeit des von CDL beschriebenen Falls aussetzen.
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Das ist sicherlich so. Dennoch muss mich das als notengebende Lehrkraft ja im Prinzip nicht interessieren und ich kann realistische Noten geben.
Da ich am Gymnasium unterrichte, bin ich in der komfortablen Situation, dass ich Noten realistisch geben kann - vielleicht wären da ein paar Rückmeldungen von den GesamtschulkollegInnen hilfreich.
Ergänzend dazu:
Die Situation in einer Oberstufe einer Bündelungsschule (also Gymnasien, die in ihren jeweiligen Kommunen und Kreisen einen EF-Jahrgang in diesem Schuljahr haben, um Sek-I-WechslerInnen nach der Klasse 10 sowie WiederholerInnen zu versorgen) dürfte durchaus vergleichbar sein. Auch hier wären Stimmen von Lehrkräften, die dort unterrichten, für ein breiteres Bild hilfreich. -
Ich merke, wir ziehen unterschiedliche Schlüsse. Vielleicht würde es einfach wieder zu angemesseneren Abiturquoten führen und den Universitäten halbwegs brauchbare Studierende bescheren. Wenn der Run aufs Gymnasium größer wird, können die ja endlich mal wieder angemessen selektieren bei der Aufnahme.
Ich finde es eigentlich absolut unmöglich, dass das Abitur (zumindest in NRW) zwischen einzelnen Schulen null vergleichbar ist, aber alle um die gleichen Studienplätze konkurrieren.
Da bin ich ganz bei Dir. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse in NRW dürfte das der Tod einer jeden Landesregierung sein, die das beschließt oder nur ansatzweise so plant.
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Objektiver wäre eine anonymisierte, zentralisierte Korrektur. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die Ergebnisse politisch gewollt wären.
Naja, wenn sie objektiv halt nicht mehr erreicht haben, müsste man das eigentlich schon. Ich habe in Englisch in der Unterstufe in einigen Gruppen auch 25% 5en gehabt. Das war (meines Erachtens) nicht mein Fehler, sondern der Tatsache geschuldet, dass zu viele Kinder komplett ohne oder aber mit fragwürdiger Gymnasialempfehlung da rumsprangen.
Eine anonymisierte zentralisierte Korrektur wäre eine Katastrophe für die Gesamtschulen und würde den Run aufs Gymnasium nur noch verstärken.
Natürlich könnte man eine entsprechende Leistung konsequent mit den entsprechenden Noten bewerten - mittelfristig sägt man dann aber an seinem Arbeitsplatzast.
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