Rechtswidrige Beschlüsse müssen von der Schulleitung beanstandet werden - wieso das nicht erfolgt, liegt wahlweise daran, dass sie nicht weiß oder nicht will.
Von einem LehrerInnenrat erwarte ich auch, dass er die Belange der Belegschaft aktiv vertritt - dazu gehört auch das Vermeiden unnötiger zusätzlicher Belastung wie das Ende einer Fahrt an einem Sonntag. Dasselbe würde ich von verantwortungsbewusst handelnden Mitgliedern der Lehrkräfte in der Schulkonferenz erwarten. Es mag zwar kein imperatives Mandat geben, aber rein nach Gusto abzustimmen, ist im Grunde völlig daneben.
Böser, unsachlicher Kommentar am Rande:
Stattdessen wird sich dann gerne in einem bekannten LehrerInnenforum ausgeheult. Nähme man die Gremienarbeit wirklich ernst und würde sich entsprechend darauf vorbereiten, anstatt dies als lästige Pflichtveranstaltung am Abend zu sehen, gäbe es das eine oder andere Problem gar nicht. Und das sind dieselben Leute, die ihre SchülerInnen zu mündigen BürgerInnen erziehen sollen?