Beiträge von Djino

    Und wer sie "aus Protest" wählt unterstützt Rechtsextreme und Aspekte der Nazi-Ideologie. Das ist kaum besser.

    Und wer immer die gleichen wählt in der Hoffnung auf ein anderes Ergebnis ist im Einsteinschen Sinne wahnsinnig.

    Als Protestwähler hätte man noch weitere Alternativen. Stimmzettel sind immer lang genug, da gibt es viel Auswahl.

    Nazis zu wählen, ist keine Alternative.

    Die "Alternative fD" zu wählen, bedeutet Nazis zu wählen.

    Mit Giorgia Meloni und Geert Wilders ginge ich Kaffee trinken, mit Höcke nicht. Der qualitative Unterschied ist enorm.

    Der Unterschied wird auch dadurch deutlich, dass die ersteren beiden (bzw. ihre entsprechenden Vertreter auf europäischer Ebene) ebenfalls entschieden haben, mit H. [ungünstiges Kürzel in diesem Kontext...] und der Partei weder Kaffee zu trinken noch zusammenzuarbeiten.

    Schlau ist es in solchen Situationen, wenn das Auswahlverfahren für die betreffende Stelle nicht durch SL, sondern Stellvertreter komplett begleitet wird. Also insbesondere alle Auswahlgespräche mit allen Bewerber*innen durch die Stellvertretung erfolgen. Dabei anwesend sind ja auch Gleichstellungsbeauftragte, Personalrat, Fachvertreter, ... Kommen die gemeinschaftlich bei der Bestenauslese nach Eignung, Leistung, Befähigung dazu, dass die bessere Hälfte der SL ausgewählt wird, dann ist das eben so.

    Moodle ist kostenlos. Das kann man also vollumfänglich testen. Allerdings kann das, je nach Testumgebung, viel Arbeit bereiten, bis man tatsächlich das ausprobiert, was wichtig ist.

    Vielleicht hat da jemand ein passendes SCORM-Paket (oder einen Link dazu), egal welches Fach, um die Test-Funktionalität mal auszuprobieren?

    Schau auch, welche digitalen Systeme an der Schule eingeführt sind (um eine "doppelte Buchführung" zu vermeiden). In WebUntis oder Schulmanager könnte eine Notenverwaltung mit enthalten sein, darüber könnte ggf. auch die Erfassung der Zeugnisnoten erfolgen. Falls da verpflichtend irgendwas eingegeben werden muss (z.B. Ergebnisse der Klassenarbeiten), dann führt das evtl. dazu, die Noten 1x im schulischen System, 1x in TeacherTool o.ä. einzutragen.

    Und falls jemand dich haftbar machen möchte: Du hast bestimmt eine Haftpflichtversicherung. Die wird prüfen, ob du tatsächlich dafür haftest - und das für dich zahlen. Oder sie wird das ablehnen - und genau die Begründung reichst du dann weiter an denjenigen, der von dir (bzw. deiner Versicherung) eine Zahlung erhalten möchte.

    So eine Haftpflichtversicherung hat somit "indirekt" eine Rechtsschutzversicherung.

    Meine Frage: Gibt es solche Lern- und Testplattformsysteme? Habt ihr Erfahrung damit? Falls es nicht gibt - hat jemand eine Idee, wie man so etwas basteln könnte? Oder was kosten würde, so ein System von einer Softwarefirma kreieren zu lassen?

    Du könntest dir mal vom Cornelsen Verlag Testen und Fördern ansehen (im Moment kann man das 90 Tage lang kostenlos nutzen, ohne automatische Verlängerung). So ganz passt das nicht zu deiner Beschreibung, aber du hast dort Tests und eine automatische Auswertung. Zudem gibt es Lernmaterialien, die man als Lehrkraft einzelnen SuS oder einer ganzen Klasse zuordnen kann.

    (Und ganz vielleicht könnte, je nach Thema, eine KI zumindest ansatzweise die Rolle des Lehrers übernehmen?)

    Die Anzahl der in NDS mindestens zu schreibenden Klassenarbeiten ist festgelegt: pro Wochenstunde mindestens eine. Das ist weniger als in den meisten Schulen (soll ich sagen: leider) geschrieben wird. Prüft also als erstes, ob ihr die Zahl der KAs auch "einfach so" noch reduzieren könnt. Die Tests, egal ob digital oder altmodisch auf Papier, kann man zusätzlich immer noch schreiben.

    Für SuS bedeuten weniger KAs weniger Stress. Für Lehrkräfte weniger Korrekturstunden. Für die Gesamtnote der SuS macht es in der Regel keinen Unterschied, ob z.B. drei oder vier KAs geschrieben wurden.

    Die Anzahl der KAs unter die vorgegebene Anzahl zu reduzieren, ist nicht möglich. Ich kenne ein Gymnasium, das genau dies innerhalb der letzten 12 Monate versucht/beantragt hat. Ebenfalls mit dem Ansinnen, deutlich mehr Individualisierung herzustellen; auf der Grundlage von Fachliteratur, universitär begleitet. Als Schulversuch wurde das beim Dezernenten und in Hannover angefragt - und abgelehnt. Die Angst dort ist, dass jemand klagen könnte gegen Zeugnisnoten, wenn KAs nicht im Klassenverband, nicht gleichzeitig geschrieben werden (und hierzu führt dein Vorschlag, individuell angepasste Tests auf verschiedenen Niveaus zu unterschiedlichen Zeiten schreiben lassen zu wollen).

    an den in letzter Zeit viel häufiger auftretenden Trollereien und den anschließend beleidigten Äußerungen der Schreiberlinge, die sich hier aus Langeweile die Zeit vertreiben.

    Ich meine mich zu erinnern, dass Trolle in den Lehrerforen jahreszeitlich mal mehr, mal weniger häufig auftreten. Zur Zeit sind ja Sommerferien in verschiedenen Bundesländern. Mein Eindruck ist, dass manche SuS "Entzugserscheinungen" haben und deshalb im Internet Kontakt mit dem Thema Schule suchen.

    Wie stehen meine Chancen, dass sich das ändern wird?

    Das ist abhängig von der Größe des Kollegiums und der zur Verfügung stehenden Fachkolleg*innen. Die Chance könnte bei Null liegen.

    Die Schulleitung wird sicherlich abwägen, wer überhaupt in Frage kommt für die Vertretung in der Sek II. Wer lt. Stundenplan noch Zeit hat.

    Und dann kann vielleicht nur eine Person übrig bleiben.

    Bei dauerhafter "Vertretung" ist es keine Vertretung mehr, sondern ganz normaler Unterricht. Man unterrichtet, bewertet, bekommt die Stunden angerechnet. Wer also (frei erfundenes Beispiel) regulär 20 Stunden unterrichten sollte, bekommt für dieses Schuljahr 23 Stunden angerechnet. Im nächsten Schuljahr wird entsprechend abgebaut. Ständig über dem "Soll" zu unterrichten, sollte nicht passieren. Aber man kann auch nicht verlangen, präzise seine (vielleicht auch "krumm" reduzierte) Stundenzahl zu unterrichten. Eine entsprechende Kommunikation seitens der Schulleitung / des Stundenplaners / des Vertretungsplaners ist aber unbedingt sinnvoll und notwendig.

    Solltest du in NRW wohnen, hier noch ein Fachbegriff: "Bildungs- und Teilhabe-Paket" der Kommune. Evtl. lässt sich bei Flüchtlingen da auch was mit machen.

    Das sind Bundesmittel, somit ist BuT auch außerhalb von NRW verfügbar.

    Über BuT kann man übrigens auch zusätzliche, außerschulische Nachhilfe bezahlt bekommen, z.B. wenn in der Schule keine / keine ausreichend viele Fördermöglichkeiten vorhanden sind, das gilt auch für DaZ.

    Oder es ist kein Problem.

    Mein Erfahrungswert: 5 verschiedene SuS, die ich beobachtet habe nach dem Wechsel der Eltern aus den USA zurück nach Deutschland. (Drei davon "Kollegenkinder".)

    Wie viele SuS hast du, Timbu, dabei begleitet, in der Sek I wieder in Deutschland im Schulsystem anzukommen?

    (Bei zwei SuS gab es tatsächlich ein Problem: Nicht ausreichende Übung im Verfassen schriftlicher Texte in der deutschen Sprache. Aber wenn man das in einer Sprache kann, kennt man das Prinzip und lernt es relativ schnell in der anderen Sprache.)

    Wir haben an unserer Schule immer wieder mal SuS, die aus dem Ausland (mehrfach: USA) zu uns kommen, weil die Eltern dort mehrere Jahre gearbeitet haben. In der Regel klappt der Übergang recht problemlos. Über ein Wiederholen würde ich da erst einmal nicht nachdenken. Selbst bei einem Wechsel von einer Stadt zur anderen innerhalb von Deutschland kann es sein, dass Inhalte in anderer Reihenfolge an den Schulen vermittelt werden und man deshalb etwas nacharbeiten muss (oder etwas voraus ist - in den USA wird Bruchrechnen oft ~1 Jahr früher eingeführt als bei uns).

    Eine "Hürde" gibt es jedoch: Für den Eintritt in die gymnasiale Oberstufe benötigt man den erweiterten Sek I Abschluss - oder den High School Schulabschluss (nach der 12. Klasse) aus den USA. Findet die Rückkehr nach Deutschland recht spät statt, müsste ggf. erst die 10. Klasse erfolgreich absolviert werden, um dann in die 11. Klasse (G9) einsteigen zu dürfen. (Regelung aus NDS; in anderen Bundesländern wird es ähnlich sein.)

    Bei Anabin kann man sonst auch recherchieren, ob/wie man mit einem amerikanischen High School Abschluss in Deutschland studieren darf.

    Alle, die ihre Schüler mit "Hallo liebe Schüler" begrüßen und das Lehrerzimmer nicht in Lehrer*innenzimmer umbenennt sehen wollen sind herzlich eingeladen!

    Sieht so aus, als ob (m)eine Rückmeldung hier nicht erwünscht ist.

    Zusammengefasst lautet der Beitrag des Neu-Nutzers dann wohl "Alle haben ein Recht auf meine Meinung."

    (Spannend finde ich allerdings den Bogen, wie das Einfordern von Rechten für Frauen in den 1980er Jahren heute dazu führt, dass Menschen jetzt die AFD wählen.)

    Wenn ich jetzt darüber nachdenke: An dieser "Diskussion" möchte ich mich nicht beteiligen. Es gibt Dinge, die werden nicht am Stammtisch verhandelt, sondern sind Grundrechte, die unantastbar sind.

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