Beiträge von Djino

    Ich hatte hier die Note vom Halbjahreszeugnis nicht ausreichend berücksichtigt,

    Bei uns (anderes Bundesland...) soll nicht die Note des Halbjahreszeugnisses verwendet werden. Stattdessen die "Ausgangsnoten", also z.B. die Klassenarbeiten des 1. Halbjahres, die Vokabeltests, die SoMi, ... des ersten Halbjahres. Kombiniert mit denen des 2. Halbjahres.

    Macht man eine Note für das 1. Halbjahr, eine zweite Note für das zweite Halbjahr und nimmt von beiden jeweils die Hälfte, kann es zu doppelten (oder mehrfachen) Rundungen kommen. Durch diese doppelte Rundung kann sich die Endnote verändern und nicht das tatsächliche Leistungsbild darstellen.

    (Ähnliches gilt auch für Teilnoten in Abituraufgaben, erst ganz zum Schluss wird 1x gerundet, vorher mit Komma-Punkten gearbeitet.)

    Wenn die mündlichen Leistungen mehr zählen, was mich etwas wundert, bist du auf der sicheren Seite.

    Bei uns zählt die Mitarbeit (also Beiträge im Unterricht, Vokabeltests, Grammatiktests, ...) ebenfalls 60%. Dafür gibt es gute Begründungen, die die Fachkonferenzleitung ggf. erläutern könnte. Falls die Eltern bei Millie ebenfalls die Gewichtung hinterfragen, wäre das ggf. eine weitere Unterstützung. Die FL würde ich jetzt aber noch nicht "wild" machen, die Kommunikation mit der Schulleitung ist viel wichtiger.

    Generell gilt, dass, wenn sich größere Probleme andeuten, man selbst die Schulleitung kurz hierüber informiert. Dann ist die Erstbegegnung mit dem Thema die Sicht der Lehrkraft und nicht die der Eltern, bei einem spontanen Telefonat (oder "Überfall" im Sekretariat mit zufälligem Aufeinandertreffen) reagiert die SL auf der Grundlage der bereits vorhandenen Informationen.

    Sollte tatsächlich ein Fehler vorliegen, wird das Zeugnis korrigiert. Kommt vor. Eile ist da nicht notwendig, das kann auch im Laufe des Schuljahres erfolgen. Der Aufbau von zusätzlichem / künstlichen Zeitdruck ist nicht notwendig. (Das sollten die beiden Mütter/Lehrerinnen (wer weiß welches Fach, welche Schulform) selbst ebenfalls wissen...)

    Wir hatten überlegt, zusätzlich zu IServ noch entweder den Schulmanager oder WebUntis einzuführen. Dazu haben wir Vertreter etc. befragt, eine Probeinstallation genutzt. Mein Favorit wäre tatsächlich der Schulmanager gewesen (so rein aus der Nutzersicht, Optik, verfügbare Module etc.).

    Wenn man aber die Kombination mit IServ möchte, ist WebUntis in der Administration deutlich einfacher.

    Da tut man das, was ein Klabautermann (oder eine Klabauterfrau) so tut.

    Der schleicht mit einem Hammer in der einen Hand und einem Schlüsselbund in der anderen durch die Gänge [ohne Hammer könnte es fast eine Lehrkraft bei der Aufsicht sein...]. Tagsüber repariert er heimlich das Schiff und hält alles in Schuss, aber nachts? Da treibt er sein Unwesen! Er poltert und klopft, lässt die Segel flattern und die Planken knarren, nur um die Mann- und Frauschaft auf Trab zu halten.


    Wie ist etwas, was man als "schwöpfelig" beschreiben kann?

    Zusätzlich auf Seite 2:

    Kann man wählen, ob ein eigenes ODER ein Schulgerät genutzt werden kann (für LuL und SuS). Manchmal gibt es auch beides: BYOD ist gestattet (für LuL und SuS), aber auch schulische Geräte können zur Verfügung gestellt werden (z.B. für diejenigen ohne eigenes Gerät). Was auswählen?

    Da stellt sich dann die Frage, was die Auswertenden der Umfrage als höher/sinnvoller gewichten: Die Schule hat eine umfangreiche technische Ausstattung, die SuS nutzen können. Oder: Die Schüler lernen, mit dem eigenen Gerät im Unterricht und darüber hinaus umzugehen. In der aktuellen "entweder ... oder ..." Frage (und somit einer "absoluten" Organisation in einer fiktiven Schule) gibt es immer Verlierer auf Schülerseite.

    Ist mit "Dokumentenscanner" das gemeint, was andere als "Dokumentenkamera" bezeichnen? Also die Möglichkeit, z.B. ein Blatt Papier unter die Kamera zu legen und dieses sofort über Beamer oder Smartboard zu projizieren? (Ohne den Umweg, das Bild zunächst auf einem Flachbettscanner zu scannen , die Datei zu speichern und dann z.B. per USB-Stick am PC die JPG-Datei zu öffnen?)

    Bei der Software ist es schade, dass zwar Microsoft Programme benannt werden (Word, Powerpoint), die kostenlosen Alternativen aber fehlen (z.B. OpenOffice). Wäre die richtigere Bezeichnung nicht eigentlich "Office-Programme" gewesen?

    Eine Bewertungsskala "Schlecht/nicht vorhanden - ungenügend - neutral - gut - sehr gut" passt nicht in eine Umfrage für Lehrkräfte. "Ungenügend" entspricht der Note 6. Warum kommt darunter noch "schlecht"? Und die nächstbessere Option ist "neutral", danach "gut"? Es scheint zwischen der Note 2 und der Note 6 keine Zwischenschritte zu geben.

    güldet nich, gips würklich!

    Erwischt - es fiel mir nur ein, während ich über tiridoren sinnierte. (Man kann hier aber echt keine Geheimnisse haben, menno, ey)

    Hier also ein weiterer Versuch:

    das Gemeinniss

    ;)

    Toiletten und Umkleiden sind besonders schützenswerte Bereiche. Fehlverhalten dort wird deutlich mehr geahndet als in anderen Bereichen. (Den Unterschied merkt man spätestens dann, wenn man mit dem Handy Fotos macht...)

    Kann ja sein, dass die Schülerin den Anwalt benötigt aufgrund weiterer Anzeigen etc. Ist die Glaubwürdigkeit der Zeugin (Lehrkraft) reduziert (aufgrund der (angeblichen) Beleidigung und der grundsätzlich negativen Einstellung der Täterin gegenüber), dann gibt es vielleicht keine Zeugin mehr und keine strafrechtlichen Konsequenzen.

    Kennt ihr denn das WEINTAULO nicht? Ein Werkzeug der Winzer!

    Oh, ein neues Forenspiel. Ein seltenes, ungewöhnliches oder auch regionales Wort wird vorgegeben, die Mit-Forist*innen müssen definieren, um was es sich handelt. Googeln natürlich nicht erlaubt.

    ;)

    Entlastungsstunden oder Beförderungsstelle sind für den Bereich Austausch auch "offiziell" gestattet.

    Wer den Job nicht macht, sieht nicht, wie viel Arbeit damit verbunden ist. (Ist in vielen Bereichen so.)

    Im Zweifel den Stundenplaner / Schulleiter / ... nicht nur einzelne Seiten unterschreiben lassen, sondern alle Anträge und alle Berichte und alle Learning Agreements und ... komplett lesen und zur Kenntnis nehmen lassen. Ist schade um die Papierverschwendnung (Ausdruck ist beeindruckender), aber schon allein das Lesen nimmt viel Zeit in Anspruch. Das Erstellen und Organisieren deutlich mehr.

    Im Gesichtsbuch gab es ja bereits einige Antworten (ich habe jetzt nicht geschaut, ob meine Überlegungen dort mittlerweile auch vermerkt sind, deshalb vielleicht Doppelungen).

    Grundsätzlich treffen Entscheidungen die aktuell unterrichtenden Lehrkräfte. Die aufnehmenden Lehrkräfte können ja kaum eine aus der täglichen Arbeit heraus begründete Entscheidung finden.

    Was mich interessieren würde: Inwiefern müssen Eltern bei dieser Rückstellung beteiligt werden? In der Regel müssten sie doch zustimmen, oder?

    Beide SuS sind eigentlich im Bereich Lernen, sind aber auf dem Stand Geistige Entwicklung. Wäre die Einordnung in eine ganz andere Klasse vielleicht angemessener?

    Beide SuS scheinen problematisch zu sein. Vielleicht verstärken sie sich gegenseitig in ihrem Verhalten? Dann könnte vielleicht ein Kompromiss sein, nur einen von beiden zurückzustellen, um die beiden voneinander zu trennen?

    Meine Partnerin ist nicht stimmberechtigt.

    DAS gab es viel zu lange für Frauen in der Schweiz an verschiedenen Stellen (in verschiedenen Kantonen). Die Begründung lautete, dass Männer die Wahlentscheidung vorab ja mit ihren Ehefrauen besprechen würden und deshalb die Frauen bei der Wahl beteiligt seien.

    Vielleicht ist deshalb das gemeinsame Diskutieren und Ausfüllen im Hause Antimon noch ein (unbewusstes) Überbleibsel dieser Regelung?

    Natürlich kann man Wahloptionen mit allen möglichen Menschen diskutieren. Wenn in der Diskussion Argumente vorgebracht werden, die die Wahlentscheidung ändern, wird das die Abstimmung entsprechend ändern.

    weil ich denke, dass es sowieso nichts ausmacht.

    Was wäre, wenn alle, die regelmäßig mit dem eigenen Auto (oder mit dem Elterntaxi) fahren, sich entschieden, ein einziges Mal pro Jahr stattdessen mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln (oder zu Fuß) sich auf den Weg zur Schule oder zur Arbeit zu machen.

    Völlig frei erfundene Zahlen folgen:

    Pro Person ist der zurückgelegte Weg vielleicht 5 Kilometer lang. Und nochmal 5 km zurück, macht insgesamt pro Person also 10 km aus.

    Bei zigtausend Personen sind das zigtausend * 10 Kilometer.

    Jetzt könnte man schauen, wieviel CO2 pro Kilometer durchschnittlich mit dem Auto ausgestoßen wird, wieviel eingespart wird mit anderen Transportmöglichkeiten.

    Und so viel "nichts" macht es dann aus.

    (Macht man aus der einmaligen Handlung etwas Regelmäßiges, hilft es natürlich deutlich mehr.)

    Oder noch ein Beispiel: Brexit. Die, die nicht zur Abstimmung gegangen waren, weil sie dachten, dass ihre Stimme nicht wichtig sei, sind eines besseren belehrt worden.

    Deshalb machen "wir" gar nichts?

    (Wie wär's, wenn man sich vom "wir" trennt und jede*r für sich so viel tut wie möglich ist? Ist vielleicht wenig, aber besser als gar nichts (oder noch weniger als gar nichts). Und es schafft eine Atmosphäre, in der mehr möglich sein könnte.)

    Großartige Vorstellung! :rotfl:

    Wobei, jetzt startet bei mir ebenfalls das Kopfkino.

    So als echte Helikoptereltern braucht man doch gar keinen Heli. Die machen das auch ohne.

    Kopfkino: Überfüllter Helikopter mit vielen SuS in der Mitte, umschwirrt von besorgten Eltern. Nicht ganz glückliche Lehrkraft irgendwo mit dabei.

    "Meine" KI interpretiert mein Kopfkino so:

    Helikopter.jpeg

    Wieso scheint die Schuldfrage hier so komplett tabu zu sein?

    Weil jede*r einzelne für sich selbst keine Schuld (und kaum Verantwortung) sieht.

    "Was kann man allein schon machen?"

    Die Politik...

    Die Wirtschaft...

    Das andere Land...

    Die andere Generation...


    Man muss vielleicht auch fair sein: Eine einzelne Person würde tatsächlich keinen Klimawandel hervorrufen können – oder diesen aufhalten können (und letzteres macht die Vorwürfe in Diskussionen mit einzelnen Personen gefühlt so "unfair", das kann nur zu Ablehnung führen). Aber die Masse macht's. Egal, ob diese Masse aus "Boomern" oder aus Schülern besteht.

    obwohl sie als Erwachsene und auch jetzt den Klimawandel vorantreiben?

    Oh, endlich haben wir den Schuldigen gefunden.

    Eine ganze Generation, ohne Ausnahme, treibt den Klimawandel voran. Seit ihrer Kindheit und auch heute noch.

    Bisch'n pauschal, oder nicht? Etwas unreflektiert. Auf dieser Grundlage kann keine gemeinsame Reflektion, keine Zusammenarbeit – auch nicht von einzelnen Engagierten – stattfinden.

    (Eine Anekdote aus dem Studium, am neuen Studienort. Dort gab es ein Gebäude mit großer Aufschrift "Vegetarisches Restaurant". Ich dachte mir, wie toll ist das denn. Die machen das selbstbewusst, scheinen einen großen Laden mit dem Konzept betreiben zu können. Bei genauerer Inspektion entdeckte ich ein Hinweisschild, dass es sich um ein historisches Gebäude handelte, das Restaurant war dort um 1920 aktiv.

    Nein, "die Alten" (egal welcher Generation) waren nicht allesamt "böse".)

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