Beiträge von Djino

    "Streusel"

    Hm, sind Streusel (Schokostreusel, Hagelslag, Zuckerstreusel) ein Problem? Dabei mag ich die manchmal echt gern :zahnluecke:

    So mal als Inspiration ein paar Inspirationen ;) , die gerne entsprechend "interpretiert" werden können:

    - Streusel / Kuchen

    - Schokolade

    - lt. Duden: "aus Butter, Zucker und ein wenig Mehl zubereitetes Klümpchen oder Bröckchen zum Bestreuen von Kuchen" -> ab in die Backstube

    - englisch: "sprinkle(s)", reimt sich z.B. auf "tinkle"

    Oder falls das doch alles zu kompliziert ist, wie wäre es alternativ mit

    "einfach"

    :)

    Wir hatten in der Vergangenheit schon SuS, die keinen Platz gefunden hatten bzw. der Platz sehr kurzfristig wieder abgesagt wurde. Solche SuS hatten wir dann an der Schule "untergebracht" (der eigenen oder einer anderen im Ort). Das Praktikum war dann im Bereich Unterricht (an einer Grundschule), im Bereich Sozialpädagogik (Grundschule: Nachmittagsbetreuung durch Sozialpädagogen oder Unterrichtsbegleitung für Inklusions-SuS), in der Verwaltung (Sekretariat) oder beim Hausmeister...

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    Streusel

    Beim Schulrecht würde ich auf jeden Fall die *kommentierte* Ausgabe des NSchG empfehlen. Wer sich so richtig mit dem Thema beschäftigen möchte, kommt am Namen Avenarius nicht vorbei. Für Schulrecht-Anfänger ist Hoegg "unterhaltsamer" und somit eine gute Anlaufstelle.

    Der Carl Link Verlag hat einige Bücher rund um das Thema Schulleitung, gerade auch für "Anfänger" in der Schulleitung. Da findest du höchstwahrscheinlich was genau zu deinen Aufgabengebieten.

    Weil ich mir seit März keine einzige Erkältung "eingefangen" habe.

    Weil die Unterrichtsräume seit Mai ausreichend gelüftet werden.

    (Normalerweise nehme ich alles mit, was ich kriegen kann, bin mindestens alle zwei Monate mindestens leicht krank. Kein Wunder, wenn normalerweise SuS schniefend, hustend im Unterricht sitzen und ich so manchen eine Packung Taschentücher reiche, weil sie selbst keine dabei haben (oder nicht wissen, dass man Nasen nicht nur hochziehen kann?).
    Das Dauerlüften durch Fenster und Türen im Sommer, das regelmäßige Lüften im Winter mag daran einen Anteil haben. Endlich "gewinne" ich im Kampf um Frischluft in der Argumentation (bei SuS und Kollegen).)

    The Box Tops - The Letter

    "Gimme a ticket for an aeroplane

    Ain't got time to take a fast train"

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    Flugzeug

    sondern auch einen Link zu völlig privaten Seiten des Kollegen

    Bedeutet, dass jemand anderes das ins Netz gestellt hat. Was sich viele nicht klarmachen: Wir hinterlassen im Netz viele Spuren - mehr als man denkt.

    Da kann man durchaus "Puzzlesteinchen" zusammensetzen und zumindest einige Personen als Urheber ausschließen, vielleicht sogar auf nur wenige mögliche "Kandidaten" eingrenzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man den Urheber findet.

    Demnächst endet das erste Halbjahr. Vielleicht gibt es schulorganisatorische Gründe, warum der Kollege im nächsten Halbjahr in der Klasse nicht mehr unterrichtet?
    (Grundsätzlich bin ich dagegen, anonymen Hinweisen, Erpressungsversuchen oder nur "einfacher" Einflussnahme nachzugeben. Aber in diesem Fall könnte das den Kollegen vielleicht vor einer immer wieder psychisch belastenden Situation schützen?)

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    Sonnenschein

    Vertipper?

    Zwar ein Video, aber keine Musik: Taylor Mali - The Impotence of Proofreading

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    Falls das zählt: "Nicht perfekt".

    Falls nicht: weiterhin "Vertipper".

    nur noch Englisch geredet

    Ich habe nun schon mehrfach an Grundschulen hospitiert (wir tauschen uns sehr regelmäßig aus): Gefühlt wird da zu 100% Englisch geredet. Natürlich mit entsprechender Unterstützung durch Mimik und Gestik sowie Lehrbuch. Und die Schüler verstehen es. Wenn man sich entsprechend als Lehrkraft anstrengt und die SuS aufpassen, ist es gar kein Problem, auch Klassenlehrergeschäfte auf Englisch darzustellen (wenn sie gerade in der Englischstunde relevant werden, z.B. Ankündigung des Zahnarztbesuches).

    Zum "Erfolg" des EN-Unterrichts der GS:

    Ansonsten haben wir die Lehrwerke der Grundschulen bei uns am Gymnasium angeschafft. Die SuS sind begeistert, wenn man Bumblebee aus der 3. oder 4. Klasse wieder hervorholt, ein Lied zu den Uhrzeiten abspielt. Alle singen auswendig mit. Will man danach das Thema mit den SuS intellektuell aufarbeiten, ist das wie Zähneziehen.

    du vermutest nicht nur, dass ein Handy das Problem sein könnte, sondern setzt es voraus, samt ungefragtem Verhaltensratschlag, spitz formuliert.

    Mein Beitrag hatte 57 Wörter. 8 davon zum Thema Handy. 7 davon mit einer Einschränkung, dass ich vielleicht nicht Recht haben könnte. Woher nimmst du die Rechtfertigung für deine Anschuldigung?

    (Hier nochmal zum Nachzählen die relevante Passage: "(betrifft natürlich noch nicht alle 5.-Klässler): Das Handy sollte sich nicht im "Hausaufgabenzimmer" befinden.")

    Solche Aussagen eines Gymnasiallehrers bestätigen erdbeerchens Eindrücke.

    Solche Aussagen bzgl. eines Mobiltelefons während des Lernens sind nicht auf meinem Gymnasialmist gewachsen:

    Zitat

    Just having your cell phone in your possession can impair your learning, study suggests

    Ähnliche Studien z.B. hier https://www.researchgate.net/publication/27…_while_studying, hier: https://www.bbc.com/news/education-33047927, hier: https://www.semanticscholar.org/paper/Mobile-p…2f3f59341321494 oder hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Mobile_phone_use_in_schools ... Gefühlt lassen sich "unendlich" viele weitere Belege finden.

    [Natürlich können digitale Medien beim Lernen helfen. Aber ehrlich: In der 5. Klasse braucht man (gerade, wenn es wie im aktuellen Thema um Grammatikaufgaben geht) nicht das Handy, sondern das Deutschbuch.]

    (den schuleigenen Arbeitsplan kenne ich natürlich nicht)

    Warum eigentlich nicht? Den könnte man in Erfahrung bringen: In den Fachkonferenzen sitzen Elternvertreter. Die haben den mit verabschiedet. (Die Fachleitung oder den Fachlehrer per Mail anzuschreiben und um Zusendung zu bitten, wäre wohl zu einfach...)

    Zu den drei Stunden Arbeitszeit am Nachmittag (betrifft natürlich noch nicht alle 5.-Klässler): Das Handy sollte sich nicht im "Hausaufgabenzimmer" befinden.

    Welche Alternative bleibt denn, wenn die Gesamtschulanmeldungen den Gymnasien zeitlich vorgezogen werden und es vor Ort weder eine Haupt- noch eine Realschule gibt?

    Wie ich schon schrieb und Moebius weiter erläuterte: Meine Ausführungen beziehen sich auf NDS (und meine "Blase" in NDS). Da hat man tatsächlich eine Wahlmöglichkeit. Die Anmeldungen an allen Schulen, allen Schulformen müssen alle zeitgleich erfolgen. Gehen bei einer Schule mehr Anmeldungen ein als SuS aufgenommen werden können, sprechen sich die Schulen "im Hintergrund" ab.

    In NDS weit verbreitet sind die Oberschulen, die sozusagen eine "reduzierte" Gesamtschule sind, in die zumeist nur Haupt- und Realschule einfließen. (Sie könnten aber auch Kurse auf Gymnasialniveau und eine gymnasiale Oberstufe haben.)

    Rollkoffer und Cordsakkos

    Bei nächster Gelegenheit (in the year 2025?) treffen wir uns alle auf der didacta und beobachten Messebesucher in den verschiedenen Ausstellungsbereichen.

    Rollkoffer: Referendare ("Jäger & Sammler")

    Cordsakkos: pensioniert (und trotzdem noch dabei)

    unkonventionelle Sitzmöbel (z.B. wackelnde Hocker, Würfel, ...) unter dem Arm: Grundschullehrerinnen

    [durch andere einzusetzendes Vorurteil]: Gymnasiallehrer [unser Gy-Kollegium ist übrigens überwiegend weiblich - passt das zum Vorurteil?]

    bei der Demonstration zu Fräsmaschinen, CNC, etc.: BBS

    ...

    Irgendwer schrieb schon davon, dass hier viele Vorurteile, gemischt mit privaten Erfahrungswerten (die die eigenen Vorurteile bestätigen), gesammelt werden.

    Wenn's denn am Gymnasium tatsächlich so schrecklich wäre, würde es doch keiner besuchen.

    Die Durchlässigkeit ist in vielen Bundesländern mittlerweile so gut, dass SuS bei Vorliegen entsprechend guter Leistungen jederzeit von Hauptschule, Realschule, Oberschule, Gesamtschule... an das Gymnasium wechseln können. Da wäre es doch nur sinnvoll, zunächst bis Ende Klasse 10 NICHT ein Gymnasium zu besuchen, um dann in den nächsten drei Jahren (am Gymnasium, Beruflichen Gymnasium, ...) das Abitur zu erlangen. Nebeneffekt der Aktion: Der "Realschulabschluss", den man nach Klasse 10 am Gymnasium nebenbei mit erhält (mit der Versetzung in Klasse 11), ist wahrscheinlich im Durchschnitt schlechter als man ihn an einer Oberschule oder Realschule erhalten hätte. Falls man doch eine Ausbildung machen möchte (wer weiß das schon bei der Schulwahl Ende Klasse 4?), dann hat man an einer Realschule deutlich bessere Zeugnisse & Chancen.

    Unter Eltern und Schülern spricht sich doch irgendwann rum, wie absolut unmöglich und unmenschlich das Lernen und Leben am Gymnasium ist. (Wenn es denn tatsächlich so wäre!) Genauso würden alternative Bildungswege jenseits des Gymnasiums ganz schnell Nachahmer finden. Dem ist aber nicht so.
    Auf dieser "Datenbasis" würde ich die in diesem Thread geäußerten Thesen bzgl. der systemischen Unzulänglichkeiten des Gymnasiums als unbegründet zurückweisen.

    (PS: Ausführungen zu Durchlässigkeit, Abschlüssen etc. beziehen sich auf NDS - darauf bezog sich auch das Eingangsposting.)

    (PPS: Wenn man dies nun als Anleitung verwendet und sich tatsächlich gegen ein Gymnasium entscheidet, würde ich immer dafür plädieren, an der RS/OS im Wahlpflichtunterricht eine zweite Fremdsprache zu belegen. Für das Abitur muss der Nachweis der Belegung (6-10 oder 11-13) erbracht werden. Die 2. FS kann nach Klasse 10 abgewählt werden (auch wenn mMn nicht empfehlenswert, aber da bin ich vielleicht voreingenommen :) ). Die Auswahl möglicher Gymnasien ist aber deutlich erweitert, wenn man nicht den Neubeginn "irgendeiner" Sprache unbedingt benötigt (das können nicht alle Gymnasiale Oberstufen anbieten).)

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