Beiträge von Djino

    Vielleicht finden sich weitere ehemalige Schüler, die ebenfalls Zeit und Lust haben, vorbeizukommen? Dann sitzt der eine nicht so alleine da, die Gäste können sich abwechseln/unterstützen im Erzählen und Beantworten von Fragen.

    Wir machen eine solche "Aktion" alle zwei Jahre. Das hat sich mittlerweile bei den SuS so etabliert, dass die Jahrgänge ein paar Jahre nach Verlassen der Schule selbstständig nachfragen, ob sie nicht mal vorbeikommen sollen. Ist immer sehr interessant zu hören, auf welchen Wegen (auch Umwegen) die Ehemaligen unterwegs waren. Themen sind dann z.B. Auslandsjahre (Organisation / Finanzierung derselbigen), Aufnahme Studium, Studienabbruch, Umorientierung, Ausbildungsplatzsuche, Ausbildung, ... und nebenbei immer wieder mal was Privates, weil die ehemaligen (nicht so viel älteren) und aktuellen SuS teilweise noch vernetzt sind (ob direkt oder durch Geschwister).

    Die Frage: "Warum sollte man einen Test machen?" lässt sich auf jeden Fall leichter beantworten als "Muss man einen Test machen?"

    Mit dem Test wird abgeprüft, ob eine Infektion vorliegt. Liegt sie vor, bin ich Teil einer Infektionskette. Das Gesundheitsamt wird von mir ausgehend schauen, ob sich andere Menschen in meiner Nähe ebenfalls infiziert haben.

    Mache ich den Test nicht, sondern gehe einfach nur in Quarantäne, gibt es vielleicht Menschen, die von ihrer Infektion zu spät erfahren, selbst einen schwereren Verlauf haben oder bereits weitere, gefährdete Personen angesteckt haben.

    An dieser Stelle der Überlegung findet sich vielleicht auch eine Begründung für "Sollte ich den Test machen?" oder "Muss ich den Test machen?" Ja, denn ich kann so die schwere Erkrankung anderer verhindern.

    Mehrfach wurde hier geschrieben, der Test sei "unangenehm". Die Erkrankung wohl auch. Wahrscheinlich unangenehmer. Wofür entscheide ich mich? Das könnte eine moralische Frage sein. Sie sollte sich aber eigentlich gar nicht erst stellen :(

    Aber das mit dem (um)phantasieren haben wir noch immer nicht gelöst...

    Vielleicht so:

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    Wolfgang Amadeus Mozart - K.397, Fantasia in D minor (Aber ob das ein echter Orhwurm ist?)

    Aus aktuellem Anlass:

    Problem

    Mehrfach ist hier geschrieben worden, man solle das Kind isolieren, falls die Eltern nicht erreichbar sind. Im Ausgangsposting wird von zwei Müttern geschrieben.

    Wie isoliert ihr eigentlich Schüler? Und wie viele könnt ihr gleichzeitig isolieren?

    Bei uns sind die Klassen (Kohorten...) in unterschiedlichen Gebäudebereichen untergebracht. In den allerwenigsten gibt es noch einen freien Raum (aka akute Raumnot, die Sporthalle wird auch mal für Nicht-Sport-Unterricht verwendet, Besprechungsräume o.ä. gibt es nicht). Wohin also mit den - mindestens zwei - Isolationskandidaten, die ja wohl auch in separaten Räumen untergebracht werden sollten?

    Was auf den ersten Blick beruhigend erscheint: Die Münze und der ganze Shop sind nicht offiziell.

    Aber in den USA kann doch eigentlich alles mit dem richtigen Anwalt unterbunden werden (oder noch schlimmer).

    Insofern wird es wohl "aktiv geduldet", gerade wenn in der Produktbeschreibung Stichworte auftauchen wie die folgenden :uebel:

    • Breitbart News
    • the now sold-out Korea Summit Coin [...] beloved by tens of thousands in both South and North Korea
    • President Trump, as you know, is a fan of boxing (um seinen "Kampf" gegen Covid zu charakterisieren)
    • more than a hint of superhero qualities in history's most fascinating president
    • President Trump's energy fills not merely a room, not merely a stadium, but fills—more like occupies—a mythological space
    • President Trump's defeat of COVID is iconic, universal, heroic
    • a new commemorative that vividly shows President Trump's historic presidential candidacy win, itself, from his descent on the elevator in Trump Tower...
    • die Liste ließe sich leider noch deutlich ergänzen :(

    Beim Lesen der Produktbeschreibung regt sich eigentlich ein Lachen, das aber im Halse stecken bleibt in dem Wissen, dass es viel zu viele A...merikaner gibt, die diese Beweihräucherung absolut unterschreiben würden. Die unfreiwillige Komik geht dadurch leider vollkommen verloren :(

    Hier im Forum benannte jemand mal die DIN 4701 als Quelle für "Norm-Innentemperaturen" in verschiedenen Innenräumen. Die DIN gibt es nicht mehr, stattdessen eine entsprechende EN.

    Darin findet sich z.B. für Unterrichtsräume allgemein & Sporthallen + 20° (Werkräume, Lehrküchen ggf. kühler), Umkleideräume +24°, WC-Räume +20° Flure & Treppenhäuser +15°.

    Humblebee : Zur Frage der Pausenlängen in Niedersachsen, insbesondere Mittagspause:

    Für "offizielle" Ganztagsschulen (trifft auf BBSen vielleicht eher selten zu) heißt es irgendwo, dass die Mittagspause Teil des Ganztagsangebots ist, diese eine bestimmte Länge haben sollte. Kann auch unterschritten werden...

    (In der Vergangenheit gab es einen Erlass, dass in der Sek I alle Pausen am Vormittag zusammen mindestens 45 Minuten ergeben sollten. Diesen Erlass gibt es (so mein "Eindruck") nicht mehr.)

    Man weiß halt nicht, worauf sich der Benutzer "Unterrichtsende" bezieht, welches Bundesland, Schulform - eigentlich gar nichts...

    Was ich mir vorstellen könnte (schade, dass OP keine Details nennt - vielleicht doch Schüler?):

    "Normale" Pausenzeiten an einer Schule sind komplett abgeschafft. Damit auch "normale" Pausenaufsichten.

    Eine ganze Stunde Aufsicht heißt vielleicht, dass SuS mitten in dem, was normalerweise eine Stunde oder Doppelstunde wäre klassenweise in die Pause geschickt werden. Dort "erwartet" sie eine Lehrkraft und führt Aufsicht. Am Ende der z.B. 20-minütigen Pause werden die SuS wieder in den Unterricht geschickt. Bedeutet für den eigentlich in der Klasse unterrichtenden Kollegen: Er hat tatsächlich Pause. Denn ansonsten müsste er die Klasse selbst begleiten/beaufsichtigen. Der Kollege, der für eine Stunde Aufsicht eingesetzt ist, entlastet also mindestens drei Kollegen - überblickt die Aufsicht mehrere Pausenbereiche, wird das locker ein Vielfaches.

    Eine Stunde Aufsicht mag an manchen Schulen bedeuten, dass man anschließend noch 30-45 Minuten hat, um sich wieder aufzuwärmen, Kaffee zu trinken, Kopien für den nachfolgenden Unterricht zu machen. Ist die Schule in Doppelstunden organisiert, findet außerhalb derer kein Wechsel der Lehrkraft statt, dann könnten Aufsichten rein theoretisch auch noch etwas länger sein... will man vielleicht doch keinem zumuten. Wären die Aufsichten kürzer, müssten mehr Kollegen involviert sein, hätten mehr Kollegen "Hohlstunden", während derer sie in der Kaffeeküche herumlungern.

    Das ist ein Abwägungsprozess. Sinnvoll ist es vielleicht, wenn hierbei der Personalrat beteiligt ist. Schon dort nachgefragt? Manchmal hilft auch eine Frage nach dem "Warum" beim Stunden-/Pausenplaner...

    Ist vielleicht (bestimmt) abhängig von Bundesland, Schulform und ggf. einzelner schulinternen Regelungen.

    In Niedersachsen kann die Aufsicht in der Mittagspause (die lt. Erlass mind. 45 Minuten = eine Schulstunde lang sein sollte) auf die Unterrichtsverpflichtung angerechnet werden. Setzt dann aber voraus, dass es sich nicht nur um eine "normale" Pausenaufsicht handelt (à la Moebius "in einen angrenzenden freien Raum setzen und durchs Fenster rausgucken und nebenbei arbeiten"), sondern dass z.B. im Rahmen des Ganztags zu einer "bewegten Pause" animiert wird.

    Um eine Mittagspause scheint es sich allerdings beim Threadersteller nicht zu handeln :)

    Zur Anzahl der Pausenaufsichten / im Verhältnis zur Anzahl der KuK: Ist manchmal abhängig davon, wie verwinkelt der Pausenbereich ist. Sind alle SuS auf dem einen rechteckigen Schulhof (mit nur einem Baum in der Mitte), kann das ein Kollege überblicken. Gibt es mehrere (einzeln zu kleine) Pausenhöfe, eine Pausenhalle oder darf das Gebäude in Teilen während der Pause mitgenutzt werden, dann erhöht sich - je nach Alter / Einsicht der SuS der Aufsichtsbedarf immens.

    Zu "Corona-Pausen-Ordnungen" (wie durch OP angefragt): Da kann es aktuell tatsächlich Unterschiede geben. Wieder: Gestaltung abhängig von Schulform, Alter der SuS, Einsicht der SuS, Gegebenheiten im Gebäude.

    Also als Definition vielleicht so:

    Süden = Ich kann vormittags frische Weißwurst kaufen?

    Norden = Ich kann morgens angeln gehen und spätestens zum Abendessen meinen Fang servieren?

    Oder wie muss man den Weißwurstäquator verstehen?

    (Zumal ein Äquator doch eigentlich einen Mittelpunkt und keine Grenze darstellt...)

    Würdest du Schüler darauf hinweisen, Mützen oder andere Kopfbedeckungen abzunehmen?

    Ernsthaft?

    Baseball-Caps, die die Zugehörigkeit zu einer (nicht ganz so positiven) Gruppe gehören, sind abzunehmen. (Und T-Shirts mit verbotenen Symbolen/Schriftzügen werden ebenfalls nicht getragen.)

    Religiöse Kopfbedeckungen (solange sie nicht komplett verschleiern) dürfen getragen werden.

    Ums einfach zu formulieren:

    Bekleidung in unseren Breitengraden folgt gesellschaftlichen Regeln. Im Moment beinhaltet dies, dass ein MNS "positiv" besetzt ist.

    Beispiele für einige Regeln: Opa nimmt seinen Hut ab, wenn er im Raum ist, die Pferdenärrin trägt ihren Sturzhelm nicht in geschlossenen Räumen, gleiches gilt für den Motorrad-Freak und seinen Helm.

    Ich hoffe, wir müssen das jetzt nicht für jedes einzelne Kleidungsstück durchdeklinieren.

    Und einige Kollegen weisen die Kinder auch extra darauf hin, dass sie sie abnehmen können.

    Finde ich schwierig.

    Wenn Kinder eine Maske im Raum tragen (obwohl sie es nicht müssen), kann das mehrere Gründe haben:

    1) Sie haben vergessen, sie abzunehmen. (Schadet nicht, irgendwann fällt es ihnen auf, sie nehmen sie ab - oder auch nicht).

    2) Sie gehören selbst zur Risikogruppe und entscheiden sich bewusst für das Tragen.

    3) Sie haben Angehörige, die zu einer Risikogruppe gehören und möchten keine Infektion nach Hause tragen.

    4) Sie fühlen sich "unwohl", so nah an ihren Nachbarn sitzen zu müssen und wollen sich durch die Maske wenigstens minimal auch selbst schützen (wenn ich die Beiträge hier so lese, hat auch manche Lehrkraft Bedenken, Ellbogen an Ellbogen mit einem Nachbarn sitzen zu müssen).

    5) ...

    Viele gute Gründe, warum manche auch im Unterricht eine Maske tragen möchten.

    Wenn ein Schüler durch eine Lehrkraft darauf hingewiesen wird, dass er die Maske abnehmen darf (oder soll - geht gar nicht - aber schon erlebt), dann rückt der Schüler mit seiner Entscheidung und seinen Ängsten (um sich, seine Angehörigen, die allgemeine Corona-Situation) mMn deutlich zu sehr in den Mittelpunkt (mit entsprechenden Konsequenzen).

    Ich würde nie einen Schüler darauf hinweisen, dass er einen Mund-Nasen-Schutz abnehmen soll.

    Umgekehrt: Wer in "Pflichtbereichen" ohne erwischt wird (und nicht zu der Handvoll "Berechtigter ohne Maske" gehört), bekommt eine deutliche Ansage.

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