Beiträge von Djino

    Stundenplanerteam ist übrigens die Hölle und geht gar nicht weil die ja immer am Ende der Ferien in der letzten Woche starten und ich aber da immer im fetten Urlaub bin, erste Septemberwoche, wo überall auf der Welt außer Bayern und BaWü schon die Ferienzeit vorbei ist. Schön ruhig überall…. und das Privileg mache ich mir doch mit Stundenplanerscheiss nicht kaputt. Den Urlaube sind das wichtigste für mich.

    Wer so richtig unsympathisch sein will, wedelt als Bazi wohl mit der Lage seiner Sommerferien.

    "Nett" auch, wie Stundenplaner als "Scheiss" bezeichnet werden. Wenn dann aber der Stundenplan nicht zum eigenen Freizeitverhalten passt, sind Stundenplaner auf einmal sehr wichtig.


    [Eigentlich interessant, einen Troll "bei der Arbeit" zu beobachten und zu analysieren, wie verschiedenste Anläufe gemacht werden, möglichst viel "Reibfläche" zu bieten und dadurch die Diskussion zu entfachen / im Gang zu halten.]

    Mit Beginn des Referendariats bin ich in die GEW eingetreten. Die Mitgliederzeitschrift ist interessante Lektüre. Die Rechtsschutzversicherung habe ich auch einmal für die Beratung bei einem Anwalt genutzt. Die Personalratsfortbildungen empfand ich immer als "freundlich" und als einen interessanten Einblick in verschiedenste Schulen und Schulformen.

    Ausgetreten aus der GEW bin ich dann, als dort inhaltlich falsche Informationen über deren offizielle Kanäle verbreitet wurden. Und nach meiner Nachfrage dort nur "doofe" Antworten kamen.

    Bewusst nicht eingetreten bin ich in den Philologenverband (die manches als "exklusive Vorteile" verkaufen wollten, was aber nur Werbung für kommerzielle Angebote war). Nur noch mit spitzen Fingern fasse ich die umlaufende Verbandszeitschrift einer weiteren Interessensvertretung an, die mehrseitige christliche (fundamentalistische / read: diskriminierende) Beiträge ohne weitere Kommentierung/Distanzierung veröffentlichte. Ist trotzdem natürlich "interessant" zu sehen, was dort so verbreitet wird...

    Zuvor hatte ich als PR-Vorsitz bereits mehrfach mit dem Bezirkspersonalrat etc. Kontakt - war leider häufiger stark "zeitverzögert" oder inhaltlich "unbefriedigend". Aber das sind natürlich auch nur gewählte Vertreter*innen und nicht unbedingt Experten.

    Noch viel früher hatte ich mal in einer Anwaltskanzlei gejobbt. Da war ich durch eine der Sekretärinnen gleich am ersten Tag gefragt worden, ob ich denn schon "organisiert" sei. Konnte ich bejahen, wenn auch in der für das Berufsfeld "falschen" Gewerkschaft (Aushilfe aus dem Schulbereich eben). Die Kanzlei war im Bereich Arbeitsrecht (Arbeitnehmerseite und Gewerkschaften) aktiv - beim Einstellungsgespräch fanden diese Anwälte (Arbeitgeber) auch die Argumente, warum nicht nur das Einstiegsgehalt gezahlt werden müsste.

    Fazit: Interessensverbände können hilfreich sein, insbesondere im Referendariat (wenn man noch nicht so viel Erfahrung und Geld hat). Rechtsschutzversicherung, Schlüsselversicherung sind hier die Hauptargumente (neben der Information "für Anfänger"). Danach kommt es darauf an, wie sehr du dich selbst in den Bereichen Schulrecht, Verwaltungsrecht etc. einarbeitest (grundsätzlich bist du dazu verpflichtet, die für deine Arbeit notwendigen rechtlichen Grundlagen zu kennen). Alternativen sind private Versicherungen, die Schlüssel im beruflichen Bereich (Haftpflicht?) und Rechtsschutz abdecken. Das ist möglich ohne eine Gewerkschaft, aber evtl. etwas teurer. Bei der Auswahl "deiner" Gewerkschaft achte darauf, dass du deren Positionen auch tatsächlich mittragen kannst.

    Im Ernst? Das klingt zwar zunächst halbwegs fair, ich finde es aber schon reichlich absurd, dass es überhaupt "feste" Plätze gibt.

    Ich fände es absurd, wenn die KuK (in Ermangelung fester Plätze) ihre Materialien täglich in die Schule schleppen müssten. Lehrbücher, Stationenlernen, der Stapel Klassenarbeiten, der in dem Freistunden ein wenig reduziert werden soll. Stifte, Kleber, Lobkärtchen, Handpuppe zum Lehrwerk. ...

    Natürlich haben wir "persönliche" Fächer. Darin ist aber nur Platz für drei "dicke" A4 Ordner. Das reicht nicht aus für die verschiedensten Materialien.

    Bei uns werden die Plätze jedes Jahr ausgelost durch den PR.

    Es gibt immer wieder Mal neue KuKs, die auf "Restplätze" verwiesen wurden. Jetzt ist da mehr Integration - auch innerhalb des Stammkollegiums.

    Zudem gibt es bessere und schlechtere Plätze. Im Durchgang, am Telefon, am Vertretungsplan ist immer viel mehr los, entspannte Pausen sind da schwieriger.

    Nach dem Losen besteht die Möglichkeit, Plätze zu tauschen (man braucht halt einen Tauschpartner).

    Welche Spuren?

    Ich hatte damals einen neugierig machenden Betreff gewählt, ich wollte ja, dass es meine Kollegen lesen. Es war etwas sehr spezielles, daher glauben wir nicht an bloßen Zufall. Normalerweise gebe ich dir recht. Hunderte Mails pro Tag liest sicher niemand.

    Zu den Spuren:
    Wie tibo bereits schreibt: Das Passwort wird geändert, ein Admin hat Zugriff. Du aber nicht mehr (weil anderes Passwort).


    Zu deinem Thema / Betreff: Kann doch auch sein, dass das Thema entweder "unterschwellig" bereits im Kollegium "waberte" - oder dass dein Betreff dafür sorgte, dass jemand direkt die SL daraufhin ansprach. Und manchmal wird so etwas auch über den Umweg der SuS oder Eltern zugetragen.

    Mag Zufall gewesen sein, hat mich aber daran erinnert, dass unsere Mails von der SL gelesen werden können. Privates schreibe ich daher nur an private Mailadressen.

    Als Administratorin sage ich neuen SuS immer, dass sie ihre Liebesbriefe nicht via privater E-Mail-Adressen schreiben sollen, da Admins ggf. mitlesen könnten. Andererseits haben wir hunderte Nutzer*innen im E-Mail-System - und Admins haben besseres zu tun, als täglich die Mails all dieser Menschen zu lesen.

    Zumal das Lesen fremder Mails in unserem System sichtbare "Spuren" hinterlässt - und ich unterstelle den allermeisten Menschen, dass sie das nicht "spurenfrei" könnten.

    Wir haben ebenfalls jedes Jahr Veranstaltungen. Teils eingekauft bei wirklich interessanten und unterhaltsamen Anbietern. Meist sind mehr Lehrkräfte als Eltern da (und die Lehrkräfte haben diese Veranstaltungen bereits mehrfach besucht, sind nur für den Elternkontakt da).

    Wir sind jetzt dazu übergegangen, solche Elternabende durch die Schüler einer Klasse gestalten zu lassen. Und die Eltern dieser Klasse werden eingeladen - die kommen dann vielleicht nicht wegen des Themas, aber zumindest für den "Auftritt" ihres Kindes. Allerdings interessiert auch das längst nicht alle Eltern.

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