@SteffdA
Ich stimme absolut zu, ich finde auch, dass es völlig falsch angepackt wird und außer Deutsch erst einmal überhaupt gar nichts stattfinden sollte, bis eine solide Sprachkenntnis vorhanden ist.
Warum also bekommen die Kindern keinen Intensivkurs in Deutsch und nehmen dann am normalen Unterricht teil?
... vermutlich weil das so einfach gar nicht ist, wie sich das jetzt hier anhört, mal ganz platt gesagt ![]()
Selbst wenn es entsprechendes Personal gäbe - die meisten Flüchtlingskinder haben, wie auch oben schon geschrieben wird, mit durchaus großen Schwierigkeiten zu kämpfen und sind überhaupt nicht in der Lage, sich auf einen solchen Intensivkurs einzulassen.
Meiner Erfahrung nach ist es im Grundschulbereich unmöglich, diesen Kindern mehr als 2 Stunden Deutsch-Intensivförderung zuteil werden zu lassen. Und das ist schon hoch gegriffen. Ich halte es geradezu für unumgänglich und enorm wichtig, sie auch in Fächern wie Mathe, Kunst, Sport oder Musik zu unterrichten.
Im Grunde ist die Integration in die Klassen verbunden mit ein bis zwei Stunden DaZ Förderung sinnvoller, finde ich, als sie in Auffangklassen zu sammeln. Auffangklassen können Sinn machen, wenn die Klassen nicht zu groß sind und man nicht gezwungen ist, 5 Stunden am Tag den Kindern die deutsche Sprache eintrichtern zu wollen. Das kann ja nicht funktionieren. Aber ich hoffe, dass das auch nirgends so verlangt wird???