Bei uns war das möglich, die Kollegin hat innerhalb von 24 Stunden ihr Büro geräumt und alle Arbeit dazu niedergelegt und war wieder ganz normale Lehrerin an der selben Schule.
Ich würde mich da wohl bei dir an den Personalrat wenden und nachfragen, die sollten genau wie die Gewerkschaften da helfen können, falls du nicht einfach die Schulleitung befragen willst.
Beiträge von Susannea
-
-
Habe ich doch ganz klar geschrieben: die Eltern haben auf dem Schulweg die Aufsichtspflicht für ihre Kinder.
UNd trotzdem kenne ich kein Bundesland, wo die Eltern nicht schriftlich der Schule geben müssen, dass die Kinder alleine nach Hause gehen müssen oder abgeholt werden (und dann auch nur gehen dürfen, wenn eben jemand da ist).
-
Die gehen aber auch pünktlich um 1 der sogar noch eher, je nach Anfangszeit und machen dann kein bisschen mehr. Das ist bei Lehrern ja bekannterweise durchaus anders.
Bei uns geht keine um 1, 15:30 Uhr ist der reguläre Fall bei uns, aber sie müssen dabei auch die Zeit für die Ferien rausarbeiten.
Wie viele langjährige Schulsekretärinnen sind dir denn tatsächlich ganz konkret bekannt, von denen du gesichert weißt, dass diese keinerlei Überstunden machen, wenn es beispielsweise in Prüfungsphasen mal wieder rund geht oder die Zeugnisse anstehen oder zum Schuljahresanfang, sondern die dann tatsächlich „nach mir die Sintflut“ sagen und sich verdünnisieren quasi nach Stechuhr?
Naja, das kenne ich durchaus auch, dass sie sagen, ich bleibe für xy nicht länger, aber weder mit Zeugnissen noch mit Prüfungsphasen haben sie bei uns was zu tun, mit der Schulanmeldung ja und da kann auch kein anderer wirklich was machen, aber dafür ist dann das Sekretariat bei uns auch ganz gesperrt, alles andere müssen wir dann alleine bewerkstelligen in der Zeit.
-
Und selbst wenn es eine Ausnahmesituation sehe, rechtfertigt diese nicht, dass Lehrkräfte ohne zeitliches Limit weit über die angesagte Abholzeit hinaus die Kinder beaufsichtigen oder dass man Kinder über 5 Stunden im Unklaren lässt, wie sie nach Hause kommen.
Und trotzdem wird man dafür dann nicht das Jugendamt alarmieren können oder sie von dort abholen lassen.
-
Was muss in welchem Rhythmus erfüllt werden? Gibt es offizielle Vorgaben?
Ja, gibt es, bei uns gibt es dazu einen ganzen Ordner wo die Sachen der Ausschreibung drin sind, auch wieviel Zeit für was (utopischer Weise) eingeplant ist usw.
Ja, Regale putzen wir auch eher selber, Tische auch ab und an (früher ging es nicht, weil ja die Stühle hoch gestellt werden sollen), jetzt haben wir eine tolle Putzfrau, die macht das mit den Tischen, wenn sie leer sind und sie gerade Zeit hat. -
.... trockene Nudeln....
Ich finde es auch widersprüchlich. Irgendwie werden sich es nicht schaffen, mir noch vor der Entscheidung Geld zu schicken (es dauert schon 1-2 Tage Flug von Düsseldorf zu mir..)Viel widersprüchlicher finde ich, dass der Tarifvertrag noch gar nicht angenommen ist, er wird erst am 19.1. überhaupt gültig, aber man überträgt ihn schon noch mal auf die Beamten.
Dazu die GEW Berlin:
Die Bundestarifkommissionen von GEW und verdi haben die Annahme des Verhandlungsergebnisses empfohlen, bis 19.1. läuft die Erklärungsfrist. -
Ich sag nur Berlin… ich hab tatsächlich auch regelmäßig, selbst in Bullerbü, mit dem Jugendamt Kontakt … Ich möchte nicht meckern .. heute hatte ich noch ein kurzes Gespräch mit dem Jugendamt in dem man mir mitteilte was auf Grund meiner Gefährdungsmeldung passiert sei
Tja, ist wohl kein Einzelfall, in Brandenburg wohl 4 Mitarbeiter für ca. 1000 Fälle, 3 davon Langzeitkrank. Da kann der eine nicht wirklich erreichbar sein. und tun noch weniger, wenn nicht echt die Kacke am dampfen ist.
-
Ja das ist bei uns in Bullerbü tatsächlich unüblich .. daher ja.. bei Ausnahmen warte ich.
Wenn es regelmäßig so wäre müsste die SL mit den Eltern besprechen wie man weiter vorgehen werde … Jugendamt , Polizei etc.
Solche Familien haben sicherlich auch einigen Bedarf in anderen Bereichen .. Stichwort: Familienhilfe, Tagesgruppen etc
Joah und du meinst, da passiert was?
Aktuell passiert bei uns nicht mal was bei Schulversäumnisanzeigen, wir versuchen seit über einem Jahr Kontakt zu einer Familie, der Familienhelferin oder dem zuständigen Jugendamtsmitarbeiter aufzunehmen. Inzwischen haben wir zwei Kinder aus der Familie, es klappt einfach nicht, wir erreichen niemanden. Es kommt keiner in die Schule, zu keiner Einladung usw. -
Und wie lange würdest du selbst in der Schule bleiben und das Kind beaufsichtigen?
Meine Kollegin hat neulich ein Kind dann mit dem Taxi nach Hause gebracht, weil niemand erreicht wurde.
-
Ich fands lustig, dass Deutsch mit Mathe verglichen wird und du darauf noch mal hinweist

-
Da schauen viele bewusst nicht in ihre Schulmails. Denn nicht alle Ferien sind unterrichtsfreie Zeit, manche sind tatsächlich Urlaub.
Bei uns gibt es die klare Ansage, es muss Sonntagabend noch einmal geschaut werden, ob was geschrieben wurde von der Schulleitung (nicht in den Mails, sondern der Cloud).
Und das klappt in der Regel sehr gut.
Mal davon abgesehen, dass es ja Ferienhort gab und somit durchgängig Personal auch in der Schule war und Eltern z.T. vor Ort hätte informieren können.
-
Es macht aber wenig Sinn etwas anzuordnen, das niemand mitbekommt.
Warum sollte es keiner mitbekommen? Bei uns hätten so etwas alle mitbekommen (an Lehrkräften, bei Eltern ist jeder Zeitpunkt und jeder Art keine Garantie)
-
so dass die Ab- und Auffahrten zwar blockiert waren, aber nur in der Hinsicht, dass mehrspurige Zubringen auf eine Spur reduziert waren.
Aber Abfahrten zu blockieren war doch auch nicht erlaubt, nur Auffahrten.
Ansage der Grundschule: Morgen findet selbstverständlich wieder regulärer Unterricht statt.
NA das war doch heute schon alles nur Ausrede

Außerdem kommen morgen wieder alle genau wie heute durch

-
Hatte sie es wenigstens warm
-
Du warst wohl etwas zu früh mit deiner Einschätzung.
DAs denke ich auch.
Das ist doch alles viel Theater um nichts. Google Maps zeigt weniger Staus als an einem normalen Montag morgen.
Da wurde mir angezeigt, dass alles frei ist, die haben nur die gesperrten Zufahrten nicht berücksichtigt

-
Bei mir fuhren sie gerade auf die Autobahnauffahrt. Ich hatte Glück, dass sie einem Rettungswagen, der hinter mir gerade aus auf der Landstraße weiterfuhr, Platz machen mussten, so dass ich die Lücke nutzen konnte.
Die Zufahrtstraße zur Autobahn war jedoch in der Tat nur im Schneckentempo zu bewältigen. Da das aber nur 300 Meter waren, ließ sich das überleben.DAs hatte ich auch gehofft, aber leider nicht.
Nunja, alles Autobahnen außerhalb Berlins zu, Bundesstraße zwar nur langsam, aber immerhin passierbar, nur 1:20 Stunden, statt 45 Minuten, nunja, hätte schlimmer sein können.
In Berlin sind alle Autobahnen frei, das sollte zurück schnell gehen, kann ja niemand in Brandenburg rauf, aber runter müssen sie alle lassen.
-
Vertraue keinen Ämtern sondern prüfe stetig denn sonst wirst du beschissen, ob aufgrund von Unfähigkeit/ Überforderung oder Bösartigkeit…..
Ich sollte ja die ganzen Unterlagen für die Personalakte noch ein 3. Mal ausfüllen. Ich hatte ja vorher als PKB gearbeitet fürs Ref musste man das alles neu ausfüllen und als ich danach ein Festanstellung bekam, kam das muss ich noch einmal machen, weil die alten Unterlagen schon im Archiv wären. Nunja, keine Ahnung, ob die Sachbearbeiterin dann zum ersten Mal in ihrem Leben das Archiv betreten hat, aber ich habe es natürlich nicht noch einmal gemacht und vor allem auch die Geburtsurkunden usw. nicht noch mal geschickt.
Und auch die Bescheinigung über die Schwangerschaft haben sie nie von mir erhalten, hätte nämlich das Land bezahlen müssen, wollten sie nicht, sollte ich doch machen oder den Mutterpass kopieren (wollte ich aber nicht, da stehen Sachen, die sie einfach nichts angehen) und somit gab es die nicht. -
Ah, danke! Ich vergesse immer wieder, dass Berlin da ja einen Sonderweg bei der Bezahlung bzgl. der Erfahrungsstufen im TVL geht. Kann mir gut vorstellen, dass sich dieses Konstrukt wirklich auf die Nettobezüge anders auswirkt, als das im Rechner vorgesehen ist.
Und das macht auch die Abrechnungen so kompliziert, weil man erst finden muss welche Summen gemeinsam das Tabellen-Brutto ergeben müssen. Wenn man das verstanden hat, dann ist es gar nicht so schlimm, aber das ist eben erstmal ein deutlicher Schritt.
-
Echt jetzt? Für NDS stimmen die Angaben auf der Seite seit Jahren auf den Cent genau mit meinen tatsächlich erhaltenen Bezügen überein.
PS: Kann es sein, dass du irgendwelche Freibeträge o.ä. beantragt hast, die in dem Rechner nicht abgebildet werden?
Nein, habe ich nicht. Das liegt eben an den Stufen die mitgezahlt werden, aber nicht über den Grundbetrag sondern als Zulagen und dann irgendwelche Rundungssachen denke ich.
Dann stimmen die Abgaben zur VBL auch nie usw. -
Es ist auch nicht notwendig, die Abrechnung zu verstehen, auf der allseits bekannten Seite:
https://oeffentlicher-dienst.info
gibt es für jedes Bundesland einen Besoldung-Rechner, da kann man seine Daten eingeben und ein 30 Sekunden sehen, welchen Betrag man ausgezahlt bekommen sollte.
Die Summe hat noch nie mit einer meiner Abrechnungen in Berlin übereingestimmt, das ist nur ein Hinweis auf die ungefähre Größenordnung, nicht mehr und nicht weniger.
Ich muss mich doch wirklich wundern, dass einige eine Bezügemitteilung schwierig zu verstehen finden. Was macht ihr denn, wenn eine Stromrechnung kommt?
Die ist um ein vielfaches einfacher.
Und ja, ich verstehe meine Abrechnung, bin aber auch schon gefühlte 100x der Personalstelle dazu auf den Keks gegangen bis dann nur noch die Leiterin persönlich die mit mir besprochen hat, aber ich weiß eben auch bei uns im Lehrerzimmer ist das immer wieder ein Diskussionsthema, dass sie viele nicht verstehen.
Natürlich versuche ich sie dann z.T. zu erklären, aber viele haben da längst aufgegeben.
Interessant wird es dann wohl vor allem, wenn KK plötzlich selber gezahlt werden muss und es einen Zuschuss vom Land dazu gibt (wohlgemerkt, Angestellt und GKV), das hat bei uns schon zu viel Theater geführt.
Werbung