Aber genau das ist doch dann der Personalrat, der dafür zuständig ist und nichts mit dem Seminar zu tun hat.
Beiträge von Susannea
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Ich meinte die Kollegin/ den Kollegen, der die Parallelklasse unterrichtet.
Das stimmt, das sollte in der Regel klappen, wobei die bei uns teilweise ganz unterschiedliche Dinge machen, aber das ist ja auch nicht schlimm, macht man halt ein neues Thema.
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wenn die Kollegin/ der Kollege länger krank ist, fragen: Hast du Aufgaben für mich? Klappte bisher immer!
Naja, wenn der Kollege länger krank ist, dann sollte in der Regel das Thema reichen. Aufgaben haben bei uns da die wenigsten dann schon vorbereitet (eher bei kurzfristiger Krankheit), aber auch da sind wir noch einmal darauf hingewiesen worden, es darf nicht erwartet werden. (anders als die bisherigen Noten, KLassenarbeitsnoten usw.)
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Das was uns immer etwas zurückwirft und kurzfristige Sachen leider nicht so einfach macht, ist der Punkt, dass in Berlin und Brandenburg die Elternvertreter zur Fachkonferenz eingeladen werden müssen und es realistische Zeiten sein sollen (und das ist 12 Uhr Mittags, wie das die Schule meines jüngsten Kindes oft macht, in der Regel eben nicht unbedingt, wobei sich seit Hybrid da viel machen lässt).
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Es darf doch in so einem Fall nicht sein, dass die kranke Kollegin wochenlang von der Schulleitung bedrängt wird.
Wer sagt denn, dass man sie bedrängt hat, aber man hat natürlich auf diverse Wegen versucht sie zu erreichen und doch das kann schon sein, weil sie eben eigentlich die Arbeiten hätte in der Schule haben müssen und damit das alles kein Problem gewesen wäre und auch die bisherigen Noten hätten ja vorliegen müssen.
Bei den meisten Kollegen ist also davon auszugehen, dass das alles da ist und man gar nicht wirklich weiter nachhaken muss

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Vor allem ist die Behörde dem Lehrerforum keine Aussage schuldig
Aber sie äußert sich ja weder den verschiedenen Medienvertretern noch den Eltern gegenüber, ums Lehrerforum ging es ja gar nicht

Wenn die betreffende Person Lust hat, sich öffentlich zu äußern
darf sie das sicher nicht so einfach, dann würde sie genau Gründe für Disziplinarische Maßnahmen liefern.
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Hm, darf die Behörde sich einfach dazu äußern? Stichwort Datenschutz, Laufendes Verfahren, ....
Naja, es würde ja ein "es gibt Gründe" oder ähnliches reichen, aber gar nichts zu sagen und alles was geäußert wird, so stehen zu lassen, spricht nicht für sie.
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Aber dazu müssen sie doch erstmal in der Schule ankommen und ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass ein Erstklässler, der morgens alleine aufstehen muss, eben nur ab und an oder manchmal auch später ankommt. Und dann eben auch ohne Frühstück, ohne Essen usw. und das begründet damit, dass die Mama eben nicht aufgestanden ist. Und sage mir nicht, das muss dann ans Jugendamt. Ja, ist es schon, der Großvater hat das Sorgerecht, hilft nun aber scheinbar gar nicht. Klar werden wir auch das weiter verfolgen, aber aktuell hilft eben nur, das Kind mit Essen und Getränken zu versorgen (Mittagessen ist ja glücklicher Weise kostenlos bei uns) und sich zu freuen wenn er da ist und ihn dafür zu loben. Dann schafft er es evtl. auch noch etwas öfter, aber ich finde, das ist für einen Erstklässler schon eine sehr schwierige Sache.
Achso, ja, wenn er ankommt, merkt er, dass es nicht normal ist, schämt sich dann aber teilweise dafür, so dass er sich nicht traut um etwas zu Essen zu fragen (oder einfach mit der ersten Gruppe außerplanmäßig mitzugehen), sondern steht dann lieber irgendwann mit hängendem Kopf vor mir und gesteht kleinlaut, dass er so einen Hunger hat und sich so nicht konzentrieren kann.
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Und sich sicherlich auch bereits dazu geäußert hätte. Ich finde dieses "nichts sagen" schon sehr informativ in der Behörde.
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Wenn du dir absolut sicher bist, dass Lehramt einfach nicht dein Berufsweg ist, dann sollte es ausreichend sein, deinen (Bezirks-)Personalrat bzw. dein Seminar anzusprechen, wie du vorgehen und was du beachten sollst.
Also bei uns wurden dann sämtliche Varianten, was man wie machen kann und welche möglichen Lösungen es gibt, völlig unabhängig von einer Gewerkschaftsmitgliedschaft (die ich auch empfehle, die aber meiner Meinung nach hier nicht notwendig ist) durchgesprochen. Warum sollte das nicht ausreichend sein?!?
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sondern von den ganz normalen Ausfällen, mit denen nunmal gerechnet werden muss.
Es muss eben auch bei der Notengebung damit gerechnet werden oder beim Zeugnis oder oder oder.
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Das ist ja das Problem, was das Bildungssystem vor die Wand fährt: Mangelnde Finanzierbarkeit wir immer als Argument genannt.
Und um dann ein Beispiel von uns zu bringen. Der Bezirk hatte (angeblich kein Geld) für Switche, also waren die LAN-Kabel in der Wand da und ungenutzt, man hat mitgeteilt, den Rest müssten wir selber finanzieren. Haben wir nun stückchenweise, immerhin kann der Neubau theoretisch mit neuem LAN arbeiten (was nur begrenzt sinnvoll ist und deshalb nur z.T. getan wird, denn die Dosen sind natürlich nicht mehr da, wo die alten waren und somit Verlängerungen quer durch den Raum zu ziehen
), nun war die Dame vom Bezirk wieder da und hat sich darüber aufgeregt, dass wir nun welche gekauft haben und das nicht einheitliche und schon gar nicht die sind, die sie kaufen wollten (und kein Geld hatten). Begründung, wenn das Netzwerk nicht von einer Firma ist, funktioniert es nicht (naja, davon weiß unser Netzwerk glücklicher Weise nichts
).
Also was man dann macht, ist immer falsch und zeigt, dass "kein Geld da" eine beliebte Ausrede ist für "ich möchte es gerade so nicht haben" -
Dann ist es Sache des Dienstvorgesetzten, der betreffenden Lehrkraft rechtzeitig auf die Füße gestiegen zu sein, damit jederzeit entweder aussagekräftige Noten vorliegen oder noch genug Zeit ist, solche durch einen Vertreter erheben zu lassen.
Bei uns ging es ja glücklicher Weise nur um Grundschule 4. Klasse, damit aber auch für einige wenige um den Übergang auf die Oberschule (Regel sind ja 6 Jahre Grundschule in Berlin) und ja, die Lösung war nachher nur, dass ich dann für die 3 Monate Noten gemacht habe und damit das komplette Halbjahr bewertet habe (glücklicher Weise gibts hier keine Jahresnoten!), die haben wir dann eben im Zweifelsfall für den Schüler gemacht, aber die Kollegin hat einfach trotz wochenlangem Versuchen der Schulleitung etwas zu erreichen nicht reagiert und wenigstens die Liste der Klassenarbeitsnoten geschickt und die lagen leider auch nicht wie sonst üblich in der Schule in Ordnern im Schrank, so dass man es einfach hätte nachgucken können.
Passiert, ist gerade bei der Zulassung zum Abitur sehr ärgerlich, muss aber auch lösbar sein.
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Wende dich am besten dazu an deine entsprechende Leitung im Seminar, die sollte helfen können, bei uns gibt es auch einen Personalrat für Referendare, der weiß da auch gut Bescheid.
Evtl. findet man dann ja auch andere Lösungen.
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Und entweder man hat gute Gründe oder man muss zurückrudern.
Aktuell sind sie doch schon etwas zurückgerudert, sie empfehlen nur noch die Schule nicht mehr zu betreten z.B.
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Ein reines Beharren auf dem eigenen Standpunkt als Schulleiter und dann mit dem Kopf durch die Wand rennen ist selten zielführend.
Aber um mal den ehemaligen Bürgermeister zu zitieren, "Frau Schäfer ist konsensbereit und wir haben immer einen Konsens gefunden"
Da könnte man nun wirklich spekulieren, ob das Problem nicht dann auf der anderen Seite sitzt, aber dort am längeren Hebel.
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Wenn du krank bist, musst du gesund werden, mehr nicht!
Klar habe ich gerade meinen Kollegen mit dem Achillessehnenriss auch um Hilfe bei der Planung/Ideenfindung zu den Bundesjugendspielen befragt bzw. zur Meldung für den Schwimmwettkampf, aber letztendlich muss er mir nicht antworten, ich muss auch ohne ihn klarkommen. -
Dieses mediale Interesse war gewiss nie (von Seiten der BezReg) gewollt!
Ganz sicher nicht, zeigt aber, dass das eben doch manchmal scheinbar das Mittel der Wahl sein sollte.
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Mein Vorschlag: Verpflichtende Betreuung durch eine mit mehr Aufgaben versehene Hebamme im ersten Lebensjahr, danach 2 Jahre Begleitung durch Sozpäds oder irgendwelche Assistenten, ab dem 3. Geburtstag verpflichtenden Kita mit intensivem Deutschkurs und kleinen Gruppen. Danach Förderschulen, gerade L und E wieder ab der 1. Klasse öffnen und auch gegen Elternwille (nach eingehender Überprüfung) mind ein Jahr verpflichtend besuchen.
Deutschkurse gerne an Sozialleistungen knüpfen (also andersherum natürlich) und Betreuung v.a. der Mütter.
Hm und wo soll das Personal für das alles herkommen, da es ja schon nicht reicht, wenn nur ein Teil die Leistungen nutzt?
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Es kann also damit argumentiert werden, dass sie besetzt werden muss und an der abgehenden Schule schließlich noch eine Konrektorin sei. (Keine Ahnung, ob es an der aufnehmenden Schuleneine Konrektorin gibt. Falls ja, wäre das Argument nicht so schlüssig, höchstens mit dem Hinweis auf die notwendige Unterstützung der anderen Schulen. )
Naja, aber warum suspendiert man sie dann erstmal vom Dienst und schickt sie nicht sofort dort hin?!?
Eine rechtliche Grundlage existiert also scheinbar. (Wenn auch wahrscheinlich vorgeschoben. )
Genau das denke ich auch, das ist ganz sicher vorgeschoben und nur der Moment, den die Stadt z.B. genutzt haben wollte.
Was könnte die BezReg bezwecken?
Der Stadt als Schulträger entgegenkommen.
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