Beiträge von Susannea

    Wir sind angehalten in Distanz zu beschulen und anwesend zu sein. Ich persönlich würde die Mail anders auffassen... gerade auch, was die Präsenz angeht, denn meinen Dienst in Form einer VK antreten könnte ich auch von zu Hause aus. Aber nun gut, ich hinterfrage nix mehr.

    Die Frage ist, wieviele das überhaupt aus der Schule können.


    Bei uns würden dann auch viele die Zeit absitzen, weil es gar nicht anders geht. Schade eigentlich.

    Naja, in dem konkreten Fall, dass aus dem Satz:

    Zitat

    Eine Einrichtung zur Kinderbetreuung oder eine Schule ist pandemiebedingt behördlich geschlossen, der Zugang zur Einrichtung oder Zeiten sind eingeschränkt oder die Präsenzpflicht im Unterricht wurde ausgesetzt (zum Beispiel bei Homeschooling oder Distanzlernen).“

    geschlussfolgert wird, dass eine Aussetzung des Präsenzunterrichts NICHT reicht zur Freistellung. Sprich ich musste mir nun einen anderen Weg suchen bzw. tritt gerade die Frauenvertretung der Schulleitung mächtig auf die Füße

    Anderes Beispiel war, dass Frauen in Elternzeit bevorzugt bei berufsbegleitenden Fortbildungen zu berücksichtigen sind, ich wurde abgelehnt, erst mit der Frauenvertretung ging dann etwas. (Steht wortwörtlich so im Frauenförderplan)

    Drittes Beispiel, es gibt ein Urteil vom Bundesarbeitsgericht, dass alle Beschäftigungsverhältnisse beim selben AG für das Weihnachtsgeld/Jahressonderzahlung zu berücksichtigen sind. Die Personalstelle hat mir mitgeteilt das Urteil vom Bundesarbeitsgericht gelte aber nicht für Berlin. Die GEW hat dann mit der Rechtsanwältin dafür gesorgt, dass ich mein Geld doch bekomme (immerhin 10/12 statt 3/12

    to be continue

    DAs ergänze ich mal mit

    6. zuviele Dienstberatungen, Konferenzen, Fortbildungen usw. dazu kommen

    7. wir fast nur noch Testzentrum sind und Unterricht hinter Testen, Essen, Hort erst an letzter Stelle kommt

    8. wir schon wieder mehr arbeiten müssen, weil sonst den Erziehern 3Minuten Pause fehlen, uns aber mal wieder niemand fragt, ob wir überhaupt eine Pause haben

    9. die Schulleitung uns in den Rücken fällt

    10. man zustehende Dinge mit Gewalt durchsetzen muss, nur weil die anderen nicht lesen können oder wollen

    Ein Traum.

    In Hessen haben Beamte weiterhin 7 Tage je Kind. Daran ändert sich auch in einer Pandemie nichts. Sprich: nicht mal eine Isolation ohne freitesten könnte man sich leisten. Andere Krankheiten? Gibt's doch gar nicht mehr..

    Hier habe ich für Schließung usw. 21 Tage (bei 3 Arbeitstagen die Woche), aber man sieht ja, was es bringt.
    Und mir nun erzählen zu wollen, das wäre nur nett gemeint, obwohl wortwörtlich im letzten Rundschreiben der Senatsverwaltung drin stand, dass ich unter den Umständen freizustellen wäre ist schon ein starkes Stück

    Schnelltest Schule: positiv, Testzentrum: positiv, PCR: negativ (???)

    DAs passt zu dem negativen Ergebnis meines Kindes gestern. Es war schon positiv als sie noch vor Ort war, mitgeteilt wurde durch den Schichtwechsel aber ein negativ. Haben sie dann nach Anruf korrigiert. Aber will ja nicht jeder haben die Korrektur.

    Schnelltest Schule Positiv; Testzentrum negativ, Schüler/in sitzt in der Schule

    Das ist der einzige Fall in Berlin, wo man noch Anspruch auf einen PCR hat. Ich weiß nun hier bei uns im Landkreis immerhin, wo man vormittags problemlos mit positiven Schnelltest einen kostenlosen PCR bekommt, ohne wirkliche Wartezeit. Sehr genial, aber 30 Minuten Fahrtweg.

    Nunja.

    Schulleitung geht mit positivem Test des Kindes arbeiten?

    Ja, haben sie ja hier von mir auch verlangt.

    Obwohl das Bundesfamilienministerium schreibt:

    Zitat

    Das Bundesfamilienministerium schreibt dazu: „Eine Einrichtung zur Kinderbetreuung oder eine Schule ist pandemiebedingt behördlich geschlossen, der Zugang zur Einrichtung oder Zeiten sind eingeschränkt oder die Präsenzpflicht im Unterricht wurde ausgesetzt (zum Beispiel bei Homeschooling oder Distanzlernen).“

    Was ist daran unverständlich?!? Man hat mir erklärt, nur wenn die Schulleitung Distanzlernen oder Homeschooling angeordnet hätte, würde das reichen :autsch:

    Nunja, schuld eigenen, bin nun bis einschließlich 25.2. krank geschrieben.

    Ich bin immer wieder fassungslos, was ihr hier so berichtet. Für meine SL wäre es gar keine Frage, dass wir zu Hause bleiben. Und wenn der Laden dann zusammenbrechen würde, wäre das sehr doof, aber wäre dann wohl so….

    Ich habe sogar gerade schriftlich bekommen, dass sie die Freistellung so ablehnen. Tja, Pech gehabt, bin nun für 10 Tage krank geschrieben, sonst wäre ich evtl. früher wieder da ;)

    Ein siebenjähriges Kind muss doch betreut werden, also ist es doch klar, dass du (ein Erwachsener) zu Hause bleibt.

    Klar, aber ich kriegte gleich zu hören, dass ja nur die Präsenzpflicht ausgesetzt ist und damit dann ja über die Schule die Betreuung sicher gestellt wäre.

    Mal gucken, ich glaube, ich bin nicht verpflichtet ihn aktuell zu schicken und in der Schule betreuen zu lassen (zumal die Schule dankbar ist, dass ich ihn nicht schicke).

    So, ich steige dann auch aus.

    Mein ältestes Kind ist positiv, dreifach geimpft, alle anderen noch negativ.

    Meine Konrektorin dann so zu mir, ja, dann musst du dich jetzt täglich testen (und ja, dafür bekomme ich dann sogar fünf Tests), aber weiter arbeiten.

    Tja, da mache ich nicht mit. Entweder ich bekomme eine Krankschreibung (immerhin habe ich ja auch Erkältungssymptome, wobei ich das für Heuschnupfen halte) oder ich bleibe zur Betreuung des 7jährigen Kindes bei ausgesetzter Präsenzpflicht zuhause.

    Bin nur seit heute Mittag nun auf der Suche, ob das so funktioniert, wie ich es mir vorstelle und welches Formular das richtige ist (die Kollegin, die im Personalrat sitzt sagte etwas, es müsste dafür extra Tage und volle Bezahlung, sowie ein anderes Formular geben. Aber natürlich erwische ich heute nirgendwo jemanden, denn ich brauche die Info ja möglichst bis morgen).

    Nunja, endlich mal wieder ausschlafen, hat ja auch was.


    Klar habe ich ein schlechtes Gewissen den Kollegen gegenüber, aber noch schlechter ist mein Gewissen, wenn ich die ungeimpften Kinder gefährde, nur weil ich als Dreifachgeimpfte alles weiter machen kann, obwohl mein Kind positiv ist.

    Ich kann aber nicht (kostenfrei) in die Familienversicherung meines Mannes. Das habe ich an mehreren Stellen im Internet gesehen.

    Ein Beamter kann selbst nicht familienversichert sein, etwa über die Mitgliedschaft des Ehepartners, auch wenn sein Einkommen geringer ist und unterhalb der sog. Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, da er per Gesetz versicherungsfrei ist. Er kann nur freiwilliges Mitglied werden.

    Ja, weil du ja Beihilfeberechtigt bist und einen Job hast geht das dann auch ohne Einkommen nicht.

    Das geht eben wirklich nur ohne Einkommen oder höchstens mit Minijob die Familienversicherung, aber eine "normale" Versicherung in der GKV geht immer.

    Hier reicht der positive Selbsttest um zuhause zu bleiben, wenn du den von der Schule bestätigt bekommst (da reicht bei uns das Foto in der Regel aus), wenn du dann beim Bürgertest einen positiven Test hast, dann reicht das, ist der Bürgertest dann negativ, dann hast du Anspruch auf einen PCR (weil zwei Teststellen was verschiedenes sagen).

    Ich kann sogar von dem Gegenteil berichten, unsere Krankenkasse arbeitet mit diverse Praxen und OP-Zentren zusammen, wo man als Mitglied genau dieser GKV dann bevorzugt behandelt wird und nur so schnell zu Terminen kommt. Wenn ich also wirklich eilig einen brauche rufe ich die KK an und habe in der Regel innerhalb von einer Woche einen Termin.

    Als PKV-Patient hatte ich so etwas alles nicht und bin auch bei keinem der Ärzte anders behandelt worden als in der GKV (war ja zwischenzeitlich in der PKV) außer beim Zahnarzt, wo ich dann noch einmal zur Prophylaxe/Zahnreinigung kommen sollte (hatte ich einmal in meinem Leben und hat mir genau gar nichts gebracht).

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