Beiträge von Susannea

    aber es lief den Sport betreffend ganz sicher nicht überall so wie du es berichtet hast.

    Hat ja auch niemand behauptet, sondern ich zitiere noch mal für dich:

    Bei uns fand in Berlin selbst im Wechselunterricht Schwimmen statt ....

    Also die Lücke wird zumindest in Berlin gut geschlossen,

    Und Kathie sprach ja auch explizit von Berlin.

    Und in Berlin und Brandenburg ist nur in Klasse 3 Schwimmen.

    FFP2-Masken sind seit 01.07. nicht mehr verpflichtend. Aber in den Öffis sind die Durchsagen auch noch nicht überall geändert.

    Dort kannst du die aktuellen Maßnahmen nachlesen:

    https://www.sozialministerium.at/Informationen-…ungen-ab-1-juli

    Dort steht aber auch, dass die Geschäfte strengere Regeln haben können, wenn also Hofer dran stehen hat, Zutritt nur mit FFP2, dann gilt das dort trotzdem, sprich solange sie die Aushänge nicht ändern ändert sich nichts.

    Komisch. Meine Freundin ist Schwimmlehrerin in Berlin (privat), und das Schwimmbad war bis letzte Woche geschlossen und Schwimmkurse durften nicht stattfinden. Also bis jetzt lief da privat wohl eher wenig mit Schwimmen.

    Wo ist da der Widerspruch? Privat geht seit 21.5. mit der Öffnung der Frei- und Sommerbäder in Berlin, seit da haben auch die Vereine wieder Wasserzeiten in den Freibädern, ab 1.6. wohl auch in den Hallenbädern. Aber ich sprach ja nicht von privat (was wie gesagt mein Kind bei uns im Pool tut, denn nochmal, ich sprach von meinem Kind), sondern von Schulschwimmen und das fand seit 9.3. wieder statt, da waren die Hallenbäder nur für die Schulen geöffnet, was genial war, weil wir in der Regel eine komplette Schwimmhalle für uns alleine hatten mit 10-12 Kindern.

    Aber auch 21.5. ist ja schon eine Weile wieder. Und auch die Schwimmkurse sind von der Schulverwaltung organisiert!

    Du bist doch Lehrerin, wie kann es sein, dass du sagst, du kennst mehr Kinder, die vom Distanzunterricht profitiert hätten als andere? Was ist mit deiner eigenen Klasse?

    Bitte richtig lesen, ich habe doch gesagt, dass es auch die Mehrheit sein kann, die von Präsenz profitiert, aber ich kenne MEHRERE die eben von Distanzunterricht bzw. explizit Homeschooling mehr profitiert haben als von Präsenz.

    FFP2 war nie Pflicht und die blauen Masken sind so gut wie nichts. Wer darunter Atemprobleme bekommt, sollte eine Therapie wegen Angststörungen in Erwägung ziehen.

    Also in Berlin waren sie auch in den ÖNVP Pflicht, unter blauen Masken bekomme ich keine Atemprobleme sondern meine ganze Haut ist damit offen, somit bekomme ich offene blutige Stellen im Gesicht, bei FFP2 Einmal-Masken allerdings auch, aber schön, wenn sie dich nicht stören. Ich kann und werde auch weiterhin nur Stoff tragen (aber die gibt es ja mittlerweile auch als FFP2 oder medizinische Masken).

    Nochmal, es ging nicht um alle, sondern speziell um mein Kind. In Berlin waren Sportvereine für unter 14 fast durchgängig auf, zwischenzeitlich auch Schwimmbäder, da hat mein Kind dann noch mal schnell mit 6 Jahren sein Bronzeabzeichen gemacht, aber ansonsten hat er im Garten einen Pool.

    Bei uns fand in Berlin selbst im Wechselunterricht schwimmen statt und wer da keine Abzeichen ablegen konnte hat nun in den 1000 Schwimmkursen, die der Senat organisiert hat (und die ehrenamtliche Schwimmlehrer machen) die Chance dazu. Das denkt immerhin ca. 8000 3. Klässler ab (allerdings wirklich nur für Kinder ohne Abzeichen oder maximal Seepferdchen und 3. Klässler gedacht) und was da noch übrig bleibt bei mir in der Schule decken wir nächstes Jahr mit einer Schwimm-AG ab.

    Also die Lücke wird zumindest in Berlin gut geschlossen, wenn sie denn da ist (immerhin waren bei mir teilweise schon die 2. Klässler mit im Wechselunterricht zum Schwimmen).

    anstellen beim Sportunterricht,

    lernt er auch im Sportverein und die durften ja auch während des Lockdowns und Homeschooling teilwiese trainieren.

    gemeinsam Kanon singen,

    durften wir auch in Präsenz nicht

    von der Nachbarin was lernen,

    Da geht auch jedes andere Kind, das Nachbarskind, die große Schwester oder sogar von den Erwachsenen ;)

    in der Pause mit den Größeren/Kleineren zurecht kommen,

    muss es tagtäglich mit Geschwistern und deren Freunden

    der ungeliebten Werklehrerin freundlich begegnen,

    nimmt er die dämliche Nachbarin, ist auch nicht anders ;)

    sich melden und warten, bis es dran ist...

    muss er bei uns zuhause auch immer öfter, sonst klappt das bei so vielen nicht ;)

    Ich bin mir also ziemlich sicher, dass er auch in den Bereichen nichts verpasst hat. Aber dafür noch viele andere Dinge dazu gelernt hat, die er in der Schule nicht gelernt hätte und da gehts nicht um die des Lehrplanes (wobei auch die hätten ja z.B. Medienkompetenz z.B. dabei und das lernt er eher in der Schule nicht.

    Alles, was darüber hinausgeht, was mit Verstehen, Reflektieren, Austausch zu tun hat, geht nur mit anderen gemeinsam.

    Ja, aber diese anderen müssen eben nicht die Klassenkameraden sein. Das ist ja erwiesen.

    Achso, in der Zeit in der bei uns alle zuhause waren hat das mit den VKs auch problemlos bei der ersten Klasse geklappt.

    Und nun kann ich natürlich wieder nur von meinem Kind sprechen, aber der konnte eben problemlos alle Rückstände, die im Präsenzunterricht aufgetreten sind, zuhause aufholen. Die Chance hätte er in Präsenz nicht gehabt.

    Kinder müssen aber auch lernen, sich in nicht selbst ausgesuchten Gruppen zu behaupten und mit Mitschüler*innen zusammenzuarbeiten, die man privat eher meiden würde. Auch mit Lehrern, die andere Einstellungen haben, als das Zuhause, müssen sie lernen umzugehen.

    Ja, aber nicht in dem ersten Schul-Jahr ;) Dafür haben sie ja ein ganzes Schulleben Zeit, zumal die meisten das ja bereits in der Kita gelernt haben. Und auch in der Freizeit können sie so etwas lernen, das muss man nicht zwingend in der Schule lernen.

    Ich fände es äußerst bedenklich für unser gesamtes Schulsystem, wenn es so wäre, dass Kinder im stillen Kämmerlein besser lernen würden als in einer Bildungsinstitution mit Gleichaltrigem und hochqualifiziertem Fachpersonal.

    Wen meinst du mit hochqualifiziertes Fachpersonal?!? Den Geologen, der den Quereinstieg so toll fand oder die Pionierleiter die sich durch ihr Amt in der DDR als Lehrkraft qualifiziert haben?

    Ach, ich vergaß, das ist ja alles nicht interessant.

    Klar haben wir gute Lehrer, aber eben auch schlechte und das muss nicht unbedingt an der unzureichenden Ausbildung liegen. Aber kann es auch. Und deshalb finde ich es gar nicht bedenklich, sondern höchstens ein Grund mal darüber nachzudenken woran so etwas liegen kann oder eben dafür zu sorgen, dass auch solche Kinder so lernen können, wie es ihnen gut tut.

    Achja, da war es wieder mit dem Abholen, wo sie gerade stehen (nicht auf welcher Seite die Klasse steht) usw.

    Hey, ich hab nen heissen Tipp: Wenn's den Kindern an der Schule ach so schlecht geht, dann überdenkt mal euren Unterricht. Da stimmt wohl was nicht.

    Jepp, da stimmt was nicht und das haben wir so auch angesagt und arbeiten dagegen als Eltern. Nützt dir aber nicht viel, wenn die Schule sagt, den Sch**ß haben wir schon immer so gemacht und deshalb machen wir so weiter.

    Wenn in einem Flex-System nicht interessiert wie schnell die Kinder sind, sondern wieviele Seiten das Lehrwerk hat und die zu schaffen sind und wenn man eben die Kinder, die das nicht geschafft habe in der 1/2 mit einem neuen Lehrwerk die Buchstaben in der selben Reihenfolge mit den neuen Erstklässlern noch mal von vorne anfangen lässt, dann hat man jahrgangsübergreifendes Lernen usw. nicht wirklich verstanden.

    Aber was erwartet man von einer Sonderpädagogin, die am Anfang des Schuljahres sagt, sie müsse die Kinder erst alle auf ein Niveau bekommen bevor sie anfangen kann zu differenzieren :autsch::sterne:

    Das ist nur unser Fall, warum die anderen besser lernen hat eben wie gesagt ganz individuelle Gründe, aber ja, es hängt eben auch an den Kollegen.

    Das Gefasel schon wieder. Kinder und Jugendliche brauchen keine Mitschüler*innen, sie brauchen keinen Unterricht vor Ort, sie lernen ganz prima daheim, da werden sie wenigstens nicht gemobbt. Ich bin dafür dass Deutschlands Schulen dauerhaft schliessen und auf den geilsten Fernunterricht der Welt umstellen.

    Nee, sie brauchen keine Mitschüler, das ist ja erwiesen. Sie brauchen maximal soziale Kontakte, aber das können auch andere sein. Und ja sie können z.T. dauerhaft besser zuhause lernen, was überhaupt nichts mit Mobbing zu tun hat, sondern zum einen mit der Klassengröße, zum anderen mit der Lautstärke und zum dritten mit der Einstellung von einigen Kollegen. Sicher gibt es noch deutlich mehr Gründe, warum es eben auch besser zuhause gehen kann.

    Und körperlich gesünder ist es aktuell sicher.

    Ja, je kleiner, desto größer die negativen Auswirkungen.

    Dennoch verweisen Studien darauf, dass die große Mehrheit vom Präsenzunterricht mehr profitiert als vom Homeschooling.

    Ganz ehrlich: Wenn deine Kinder warumauchimmer nicht in ihrer Klasse zurechtkommen und deshalb zuhause besser lernen, dann ist das so, aber daraus kannst du nicht auf alle Kinder oder die Mehrheit der Kinder schließen.

    Habe ich doch gar nicht, sondern eben gesagt, dass dies nicht für alle gilt, für die Mehrheit kann das durchaus sein. Aber ich kenne noch deutlich mehr Kinder, die zuhause besser als in Präsenz gelernt haben ;)

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