Sportvereine waren auch bei uns dicht. Außerdem kann sich nicht jede(r) einen Sportverein leisten. Ja ... theoretisch gibt es Förderprogramme, aber die Hemmschwelle diese zu nutzen, ist dann doch andres.
Und gerade diejenigen, die sich nicht so gerne bewegen (selbst wenn die Eltern das Geld für einen Sportverein haben), bewegen sich ohne regelmäßigen Sportunterricht noch weniger.
Schwimmbäder waren auch zu, sodass viele Kinder überhaupt nicht schwimmen lernen konnten. Ich sage ja nicht, dass man in der Schule das Schwimmen lernen sollte, aber bei einigen Kids ist das leider so.
Außerdem lernt ein Kind mit 23 Gleichaltrigen sich auch mal durchzusetzen, v.a. wenn man mit Karlchen nicht so gut klar kommt.
Außerdem wurden auch die Nerven der Kolleg*Innen strapziert, zumindest wenn man Distanzlernen ernst nimmt und den SuS regelmäßige und fundierte Rückmeldungen gibt. Als Grundschullehrkraft macht man dieses vielleicht auch im Präsenzunterricht schriftlich, das kann ich nicht beurteilen, aber am Gym ist es defintiv nicht der Fall.
Auch die Nerven der Eltern wurde überstrapziert ... Sie (oder Oma/ Opa) sind nun mal keine Hilfslehrer. Sie haben auch noch ihren normalen Job ... oder können schlichtweg nicht helfen (oder wollen es nicht). Ja, es gibt immer Eltern, Großeltern, die eine 1:1 Betreuung gewährleisten können ...