Beiträge von Susannea

    Einer Bekannten wurde im Impfzentrum vom Arzt empfohlen, weiterhin Astrazeneca zu nehmen, da er meinte, es könnte sein, dass die Lockerungen sonst nicht gelten würden. Für Deutschland kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen, da die STIKO ja die Zweitimpfung nach Astra mit mRNA empfiehlt... Ausland ist natürlich schon möglich... habe aber nichts aussagekräftiges gefunden...

    Genau das habe ich aus dem Ausland auch gehört, dass man dann als nicht vollständig geimpft gilt, weil man nur je eine Impfung hat.

    Beeinflusst meine Entscheidung zu wieder AZ aber nicht wirklich.

    Und dann kommst du und erzählst ihm, dass er die Maske abnehmen soll?

    Schön, was du wieder rausliest. Ich teile ihnen mit, dass sie die Maske nun abnehmen können, aber auf den Abstand achten müssen. Und nein, wir haben keine Eltern, die wollen, dass die Kinder durchgängig Maske tragen, ganz im Gegenteil.

    Und wenn das Kind die Maske dann nicht absetzt, dann darf es aber eben auch zwischendurch nicht raus, um mal die Maske abzusetzen.

    Meine Aussage war, dass es nicht so schlimm ist im Freien in bestimmten Bereichen Masken zu tragen, weil es genug Masken gibt, die kaum stören. Also für die Leute, die die Maskenpflicht im Freien für unnötig halten.

    Du meinst deine eigenen Kinder? Ich würde niemals ein fremdes Kind oder einen Schüler dazu anhalten, die Maske nicht aufzusetzen. Wer weiß, was da zu Hause los ist und welche Einstellung die Eltern haben.

    Ja, natürlich die Schüler, denn die kommen ja sonst im Unterricht und fragen, ob sie kurz rauskönnen die Maske absetzen. Also sage ich ihnen auf dem kurzen Weg zum Bus, dass sie z.B. die Maske nun kurz absetzen können oder eben, wenn wir ab und an mal auf dem Hof spielen.

    135 Minuten durchgängig Maske tragen ist nämlich für 1-3 einfach zu lange.

    Das ist aber ein Unterschied. Du kommst ja anscheinend mit einer ffp2-Maske besser klar. Aber wenn ich Probleme mit einer ffp-Maske habe, dann gibt es sicherlich genug gut tragfähige Alternativen.

    Nein, ich komme mit Stoffmasken besser klar als alles andere und habe nur Glück, dass die eine FFP2-Zulassung hat, sonst würde ich eben trotzdem nur Stoffmasken tragen.

    Im Freien trage ich übrigens gar keine Maske und halte die Kinder auch oft dazu an, sie zwischenzeitlich abzusetzen.

    Der Ausgangspunkt war doch, dass das Maskengebot in einigen Bereichen keinen Sinn ergibt. Wenn Du der Meinung bist, dass beispielsweise Masken im Außenbereich keinen Sinn machen, kannst du der Maskenpflicht mit einer einfachen OP-Maske erfüllen. Es macht ja keinen Sinn auf der einen Seite die Maskenpflicht zu kritisieren auf der anderen Seite ffp2-Masken zu tragen.

    Doch, das kann es machen. Ich trage auch fast ausschließlich jetzt ffp2 (da Stoff, Casada) und finde z.B. im Schwimmbad die Maskenpflicht total bekloppt, aber eine OP-Maske kommt für mich nirgends in Frage oder reibst du dir gerne mit Schleifpapier übers Gesicht (genau so fühlt es sich nämlich für mich an).

    Mag sein, dass viele von Euch gerade nur zu Hause sitzen, aber an meiner Schulform sind drei Jahrgänge anwesend, und ich habe fast alle Stunden bei ihnen in Präsenz. Ich verbringe meine Tage in der Schule.

    Wir sind alle wieder da, wenn auch jede Gruppe "nur" 135 Minuten je Tag, somit immer nur 12/13 Kinder je Klasse, sogar mit Schwimmunterricht, aber mit Distanzunterricht ist hier wenig.

    Ein Kumpel geht auch sehr unbedarft mit den Restriktionen um. Sagt immer, wir könnten schon vorbei kommen, er nähme das nicht so ernst. Ähm ja genau, deswegen kommen wir nicht.

    Sein Vater lag mehrere Wochen im Koma, beatmet. Hat am Verhalten der ganzen Familie nichts geändert. Die leugnen es nicht, finden es nur trotzdem schlimmer ihre Kontakte einzuschränken als im Koma zu liegen.

    Ein Vater hat heute auch gesagt, er wäre wohl am positiven Schnelltest seines Kindes gestern schuld, sie waren Samstag bei einem positiv getesteten. Muss man sowas verstehen?!?

    Die Klassenlehrerin hat ihn aber Montag nach fünf Minuten draußen gehabt und er hat sich ja dann erst am Wochenende infiziert, also keine Quarantäne für die Klasse, die Klasse wo das Kind aber Freitag mit Symptomen schon aus der Schule kam, der Schnelltest dann positiv war und bis gestern die Mutter genau nichts weiter gemacht hat (und bis auf das Kind gestern alle in der Schule waren) ist seit heute dann auch in Quarantäne, ich mag nicht, mehr.

    Eine Kollegin verweigert die Impfung,weil noch ein Kinderwunsch besteht und negative Impffolgen befürchtet werden.

    Das eine Coronainfektion wahrscheinlich eher negative langfristige Folgen haben kann, wird bei einigen ausgeblendet.

    Ich kann sie verstehen, wenn ein Kinderwunsch besteht und einfach nichts klappen will, vermeidet man jeden Grund, der das noch unwahrscheinlicher werden lässt, dass man schwanger wird. Man nimmt auch lieber Schmerzen usw. in Kauf o.ä. Ich wäre lieber verblutet bei der Entfernung einer Eierstockzyste als das ich erlaubt hätte, dass der Eierstock entfernt wird, weil ich ein Kind wollte.

    Dass es für die Kinder "schön" ist und es ihnen psychisch guttun würde, ist klar. Schulisch "bringt" es kaum was.

    Und die Frage ist halt, wie groß die Gefahr einer Infektion ist...

    DAs finde ich schon wieder zu allgemein, meine Kinder sind ganz froh weiterhin komplett zuhause zu sein. Lediglich der jüngste hat mal zwischendurch gefragt, wann er wieder in die Schule MUSS, der genießt 1:1 Betreuung durch Mama, Oma oder Opa sehr und hat große Fortschritte gemacht, die er in Präsenz sicherlich nicht gemacht hätte.
    Hier bleibt es auch erstmal so, auch wenn wir heute den 5. Tag unter 100 sind.
    Vor allem zerstört es vermutlich in Bayern so einige Planungen der Eltern, die sich auf die 100er Grenze eingestellt haben.

    Auf die Idee da etwas abzusprechen kommt aber niemand, wenn die Kinder ursprünglich in zwei unterschiedlichen Jahrgängen sind, die niemals gleichzeitig im Schulhaus sein dürfen. Das war in BW vor den Osterferien der Fall.

    Da hätten die Eltern sich auf den Kopf stellen können, die Schule hätte es trotzdem nicht zulassen dürfen.

    LG DFU

    Hier dürfen schon immer alle Jahrgänge in halber Stärke in den Unterricht.
    Und ja, ich weiß auch, dass es einigen nicht so gut ergangen ist, aber die haben das auch so hingenommen, ohne nachzufragen. Von Einteilung bis Unterrichtsbeginn war hier fast eine Woche, da war viel möglich, wenn man wollte.

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