Beiträge von Susannea

    Ich zähle für 36 Gruppen mindestens 39 Räume und dabei habe ich "meinen" PC-Raum und beide Sporthallen noch nicht mal belegt. Bei uns haben aber auch alle Jül-KLassen eh immer einen eigenen Hortraum zusätzlich und wir haben noch Teilungsräume.

    Musikraum ist übrigens natürlich mit eingeplant, da war ich bei der letzten Teilung mit der Klasse, das ging problemlos mit bis zu 14 Schülern und Abstand.

    Im letzten Versuch mit den geteilten Klassen konnten wir die sogar so verteilen, dass immer nur eine Gruppe je Aufgang bei den kleinen unterwegs war, aber da waren eben auch nicht beide Gruppen gleichzeitig in der Schule.

    Du sprichst die ganze Zeit von geteilten Klassen. Also ist die eine Hälfte der Klasse immer zu Hause, oder nicht? ==> Nicht verlässlich.

    Kl.gr.Frosch

    Nein, die sind eben nicht zuhause, sondern in der Zeit im Hort, danach wird gewechselt und die Gruppe, die im Hort war hat Unterricht und die Gruppe die Unterricht hatte, ist im Hort. Es sind in dieser Zeit keine Kinder zuhause!

    Bei uns steht so der Plan für 1-6 sogar, da reichen auch die Räume bei uns.

    Ist es in Berlin derzeit geteilt? Dann ist dem vielleicht so - aber verlässlich ist es dann nicht mehr. ==> ergo widerspricht es dem.

    kl. gr. frosch

    Was ist von 7.30-13 Uhr täglich nicht verlässlich?!?

    Das ist der Plan für die geteilten Klassen, der leider aktuell nicht umgesetzt werden darf oder die Schulleitungen gegen die Entscheidung des Schulamtes umsetzen.

    Wie gesagt, das entspricht auch im großen und ganzen der Definition der Berliner verlässlichen Halbtagsgrundschule.

    Also widerspricht es eben dem nicht!

    "Geteilte Klassen" widerspricht aber dem "Babysitting" der verlässlichen Grundschule. (Leider.) Daher werden die Grundschulen die letzten Schulen sein, die ohne Quarantäne Schüler zuhause lassen.

    kl. gr. frosch

    Nein, das Berliner Konzept sieht vor, dass jeder jeden Tag von 7.30-13 Uhr betreut ist mindestens. Fehlt offiziell natürlich auch eine halbe Stunde, aber die ist zu vernachlässigen, denke ich.

    Tja, das ist aktuell ein Problem, denn die Kapazitäten reichen nicht, bei uns wird ein Kind mit Symptomen und positiver Mutter nicht getestet, man kenne das Ergebnis ja eh, aber solange greifen solche Regelungen eben nicht, wenn kein Testergebnis da ist.

    Ich befürchte, da kann nur der Schulleiter Stärke zeigen und dich ins Homeoffice setzen

    Erlebe ich hier auch täglich. Ist das Kind denn wenigstens zuhause?

    Bei meinem eigenen Kind ist es so, dass am Samstag ein Fall bekannt wurde. Bisher hat die Schulleitung im GA noch niemanden erreicht, daher wurde auch bisher keine Quarantäne verhängt. Immerhin hat die Schule darum gebeten, die SuS bis zur Entscheidung des GA zuhause zu lassen.

    Hier verhängen glücklicher Weise die Schulleiter die Quarantäne und die sind bei uns schnell.

    Und ja, das Kind ist zuhause, allerdings die zwei Sitznachbarn auch bereits krank gemeldet!

    Deshalb verstehe ich auch nicht, warum hier plötzlich alle Fernunterricht so geil finden.

    Weil das besser für alle ist, als komplette KLassen ohne Abstand und Maske und immer dem Risiko ganz schnell in Quarantäne zu gehen. Wir kriegen jeden morgen aktuell einen neuen Plan, halbe Klassen lehnt der Schulrat ab, unsere Variante mit nur Klassenlehrerunterricht sorgte auch schon für Stress.

    Dann doch lieber Fernunterricht.

    Immerhin versuchen wir gerade die 400 zu knacken im Bezirk!

    Bei uns interessieren nur die letzten 48 Stunden vor Symptombeginn. Wenn das Kind zuletzt vor 6 Tagen in der Schule war, passiert wahrscheinlich gar nichts.

    Bei uns haben wir nun den Fall, Mutter positiv, Kind schon länger mit Symptomen, wird nicht getestet (weil keine Kapazitäten und das Ergebnis doch eh klar) und solange nicht getestet wird gehen wir nicht in Quarantäne.:autsch:

    Finde den Fehler!

    Bei uns nicht. Unser Gesundheitsamt sagt, alle Kontake 48h vor der Testung nicht Symptombeginn.

    Hier entweder oder, aber hier schicken ja die Schulen inzwischen in Quarantäne und ich gehe aktuell davon aus, dass bei uns heute zwei weitere Klassen und 5 weitere Kollegen zuhause bleiben werden, denn die waren in den zwei Klassen (natürlich ohne Maske und Abstand) am Donnerstag und Freitag.

    Ein oder zwei Erzieher müsste es auch noch treffen.

    Ich freue mich!

    Bei mir möchte eine Schülerin in Quarantäne in die Schule kommen und in einem extra Raum mitschreiben. :autsch:

    Sie schreibt nach.

    Ja, das war das Problem, dass die einfach nicht begreifen was Quarantäne heißt und das ihr dies verboten ist, weil sie das Haus gar nicht verlassen darf (außer zum Test).

    Dennoch ist es mühsam, die SuS und Eltern an digitale Medien heranzuführen. Immer noch erwarten sie, beliefert zu werden oder Abholtermine zu bekommen. Ist die Schule geschlossen oder die Klasse in Quarantäne geht das aber nicht.

    Einige werden es erst verstehen, wenn es soweit ist, und dann denken, dass es ok ist, wenn das Kind nicht arbeitet ... oder der Meinung sein, die Lehrkraft könne sich auch mal kümmern, ohne zu bedenken, dass "die Lehrkraft" dann auch nicht aus dem Haus darf.

    Ja, das werden auch in Quarantäne einige nicht verstehen, bei uns hatten sowohl Kollegen als auch Eltern Probleme damit zu überlegen was Quarantäne bedeutet und wollten die Kinder wohl aus der Schule Sachen holen lassen oder in den Hort gehen lassen usw.

    :autsch:

    Ich kann z.B. nicht einfach irgendwie versetzt werden, ich kann streiken, für meine Rechte einstehen usw. ich habe im Gegensatz zu vielen Beamten eben nicht mehr oder weniger meine Seele verkauft.

    Ich kann auch einfach kündigen, ohne das es Nachteile bringt usw.

    Na die Gründe sollten auf der Hand liegen...aber da hat sicher jede andere Ansichten und mir ging es auch nur um die Optionen, die man hat...insbesondere darum, dass es nur sieben Wochen Vorlauf benötigt um Elternzeit und Teilzeit zu beantragen, was eine wirklich großzügige Frist ist...

    Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen :).

    Wie gesagt, Teilzeit in Elternzeit muss ja nie länger als 7 Wochen vorher angemeldet sein, das geht also auch später, aber das man dann die Stundenzahl anpasst und daraus einen Vorteil zieht wird vermutlich genauso rechtsmissbräuchlich sein, wie Ferien auszusparen.

Werbung