Beiträge von Susannea

    Frau Elternzeit (inkl. Mutterschutz natürlich) vom 1-12 Monat mit Elterngeld,

    Achtung, Elternzeit erst nach dem Mutterschutz, Elterngeld ab Geburt verbraucht, auch wenn Bezüge oder Gehalt gezahlt wird.

    Kann die Frau in diesem Beispiel dann auch „präventiv“ Elternzeit zunächst mit voller Arbeitszeit vom 15. bis 24. Lebensmonat beantragen, um bei Bedarf entsprechend Stunden kurzfristig reduzieren zu können?

    Elternzeit kann höchsten 75% sein und ja, kann so angemeldet werden, aber muss eben auch nicht, sondern kann erst später gemacht werden. Wie gesagt, Elternzeit muss festgelegt werden für die ersten 24 Monate, nicht aber die Arbeitszeit in dieser.

    Nö, es gibt keine pauschale Anweisung, außer, dass jedes Gesundheitsamt nur noch 1000 Tests am Tag rausgeben darf und wir diverse Kinder, mit Symptomen haben und positiven Eltern, die nicht getestet werden, weil das Ergebnis doch eh klar ist (habe ich auch schon mal geschrieben, ja).

    Hmm. Doch, wenn das Kind nur in Quarantäne ist (also Kontaktperson eines Infizierten aber selbst nicht positiv getestet), dann gehen auch wir Lehrpersonen weiter zur Schule. Gleiches gilt natürlich für die Jugendlichen, auch die gehen weiter zur Schule, wenn Geschwisterkinder zu Hause in Quarantäne sind. Hat bis anhin ganz gut funktioniert so.

    Bei uns auch nicht, Brandenburg hat das die Verordnung geändert, die Geschwister müssen auch zuhause bleiben und bei uns will meine Schulleitung uns nicht sehen, den Eltern stellt sie es frei die Kinder zu schicken.

    Bei Quarantäne darfst du dein Kind unter 12 Jahren auch zu Hause betreuen, da es vom Schulbesuch ausgeschlossen ist. Da muss kein Urlaub oder Überstundenausgleich genommen werden. Gleiches gilt für Schulschließungen. Man bekommt dann Lohnersatzleistung als Angestellter (67Prozent) Ich verstehe die Diskussion um Babysitter nicht. Man hat doch das Recht zuhause zu bleiben und bekommt dafür einen Gehaltsausgleich?

    Wir kriegen übrigens nach dem Schreiben sogar 100%, aber eben maximal 7 Wochen lang und soviel ich weiß gilt das für den gesamten öD.

    Ich zähle für 36 Gruppen mindestens 39 Räume und dabei habe ich "meinen" PC-Raum und beide Sporthallen noch nicht mal belegt. Bei uns haben aber auch alle Jül-KLassen eh immer einen eigenen Hortraum zusätzlich und wir haben noch Teilungsräume.

    Musikraum ist übrigens natürlich mit eingeplant, da war ich bei der letzten Teilung mit der Klasse, das ging problemlos mit bis zu 14 Schülern und Abstand.

    Im letzten Versuch mit den geteilten Klassen konnten wir die sogar so verteilen, dass immer nur eine Gruppe je Aufgang bei den kleinen unterwegs war, aber da waren eben auch nicht beide Gruppen gleichzeitig in der Schule.

    Du sprichst die ganze Zeit von geteilten Klassen. Also ist die eine Hälfte der Klasse immer zu Hause, oder nicht? ==> Nicht verlässlich.

    Kl.gr.Frosch

    Nein, die sind eben nicht zuhause, sondern in der Zeit im Hort, danach wird gewechselt und die Gruppe, die im Hort war hat Unterricht und die Gruppe die Unterricht hatte, ist im Hort. Es sind in dieser Zeit keine Kinder zuhause!

    Bei uns steht so der Plan für 1-6 sogar, da reichen auch die Räume bei uns.

    Ist es in Berlin derzeit geteilt? Dann ist dem vielleicht so - aber verlässlich ist es dann nicht mehr. ==> ergo widerspricht es dem.

    kl. gr. frosch

    Was ist von 7.30-13 Uhr täglich nicht verlässlich?!?

    Das ist der Plan für die geteilten Klassen, der leider aktuell nicht umgesetzt werden darf oder die Schulleitungen gegen die Entscheidung des Schulamtes umsetzen.

    Wie gesagt, das entspricht auch im großen und ganzen der Definition der Berliner verlässlichen Halbtagsgrundschule.

    Also widerspricht es eben dem nicht!

    "Geteilte Klassen" widerspricht aber dem "Babysitting" der verlässlichen Grundschule. (Leider.) Daher werden die Grundschulen die letzten Schulen sein, die ohne Quarantäne Schüler zuhause lassen.

    kl. gr. frosch

    Nein, das Berliner Konzept sieht vor, dass jeder jeden Tag von 7.30-13 Uhr betreut ist mindestens. Fehlt offiziell natürlich auch eine halbe Stunde, aber die ist zu vernachlässigen, denke ich.

    Tja, das ist aktuell ein Problem, denn die Kapazitäten reichen nicht, bei uns wird ein Kind mit Symptomen und positiver Mutter nicht getestet, man kenne das Ergebnis ja eh, aber solange greifen solche Regelungen eben nicht, wenn kein Testergebnis da ist.

    Ich befürchte, da kann nur der Schulleiter Stärke zeigen und dich ins Homeoffice setzen

    Erlebe ich hier auch täglich. Ist das Kind denn wenigstens zuhause?

    Bei meinem eigenen Kind ist es so, dass am Samstag ein Fall bekannt wurde. Bisher hat die Schulleitung im GA noch niemanden erreicht, daher wurde auch bisher keine Quarantäne verhängt. Immerhin hat die Schule darum gebeten, die SuS bis zur Entscheidung des GA zuhause zu lassen.

    Hier verhängen glücklicher Weise die Schulleiter die Quarantäne und die sind bei uns schnell.

    Und ja, das Kind ist zuhause, allerdings die zwei Sitznachbarn auch bereits krank gemeldet!

    Deshalb verstehe ich auch nicht, warum hier plötzlich alle Fernunterricht so geil finden.

    Weil das besser für alle ist, als komplette KLassen ohne Abstand und Maske und immer dem Risiko ganz schnell in Quarantäne zu gehen. Wir kriegen jeden morgen aktuell einen neuen Plan, halbe Klassen lehnt der Schulrat ab, unsere Variante mit nur Klassenlehrerunterricht sorgte auch schon für Stress.

    Dann doch lieber Fernunterricht.

    Immerhin versuchen wir gerade die 400 zu knacken im Bezirk!

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