Beiträge von Susannea

    nicht-technisch:

    Eine an einer Hand abzählbare Menge von Desinfektionsmittelspendern (für ca 1400 SuS), auf die alle mit der flachen Hand tatschen
    in manchen Räumen steht Flächendesinfektionsmittel - sollen wir wohl nutzen, kostet aber mehr Unterrichtszeit als man denken mag
    Seife auf den Klos und in den Räumen (es ist so traurig, dass man das schreiben muss - aber so gut ausgestattet waren die Räume bei uns nie!)

    DAs ist das, was sich bei uns verändert hat. Mehr nicht!

    Zum Thema Masken waschen:

    Habt ihr auch den Eindruck, dass viele SchülerInnen ihre Stoffmasken nicht oft waschen. Ich habe schon viele recht schmutzige Masken bei den SchülerInnen gesehen. Da sind teilweise richtige Flecken drauf. Die Masken werden bei vielen (meine Beobachtung) einfach in die Hosentasche gesteckt und bei Bedarf einfach aufgesetzt. Möglicherweise die ganze Woche die gleiche Woche. Eine Ersatzmaske hat möglicherweise kaum einer. Da werden Masken, die auf den Boden gefallen sind, wieder aufgesetzt.

    Abgesehen von der fehlenden Schutzwirkung ist das doch eklig. Da sind doch auch noch andere Sachen drauf, z.B. Bakterien und Schmutzpartikel u.ä.

    Naja, wie oft wäscht man seine Maske, ich wasche sie nicht oft, warum auch, die Anhaftungen sind ja bei richtiger Lagerung in der Regel von außen, die von meinem Sohn z.B. wasche ich 1-2 Woche (und er hat inzwischen 7 Stück), aber die sind auch nach jedem Schultag (und werden ja aktuell nur auf den Fluren getragen) komplett durchgeweicht. Und sauber gehen die auch nicht richtig, weil sie einfach dadurch teilweise verfärbt sind. Aber deshalb sind sie doch nicht eklig.

    Aber du musst dich mit der Schule absprechen. Die Schule ist nicht verpflichtet dich mit wenigen Stunden einzustellen, du bist ja in EZ. Du wärst da rein technisch gesehen wie eine Vertretungskraft.

    Aber das Schulamt ist verpflichtet sie zu nehmen, nur wohin ist nicht festgelegt. Also absprechen muss sie das nur mit der Schule, wenn sie da hin will, dass sie irgendwo hin will, muss sie nicht absprechen! Da hat sie einen Anspruch in Elternzeit drauf, wenn es mindestens 37,5% der Stunden sind.

    Außerdem: Was ist so schlimm daran, dass die Schulgemeinde weiß, wer infiziert ist??? Das ist doch nichts Schlimmes wie ein Verbrechen etc??? Man kann ja auch gar nichts dafür.

    DAs sagst du, sehen aber einige anders, die Mitschüler meiner Tochter haben sich bei uns in der Kreisstadt bei der infizierten Famiie vors Fenster gestellt und sie übelst beschimpft und lautstark über die hergezogen, also sowas muss dann wirklich nicht sein und genau deshalb gibt es eben Datenschutz. (Klar hatte es sich auch rumgesprochen, wer es ist, ohne das die Schulleitung das Kind benannt hatte).

    Aber das sieht unsere - in der Tat merkwürdige - SL wie gesagt anders. :neenee:

    Ja, der hält sich ordnungsgemäß an den DAtenschutz, wie er muss, vollkommen ok und korrekt. DIe Bestimmung, wer Kontaktperson 1. Grades ist macht eigentlich das Gesundheitsamt in Berlin nun die Schulen selber, aber sicher nicht jeder für sich selber!

    Susannea

    Wie verträgt sich das denn mit den allgemein gültigen Vorgaben?

    Kann euer Personalrat oder sonst wer mal bei der Landesschulbehörde, beim Ordnungsamt oder dem Träger nachfragen.

    Die Verordnungen beziehen sich alle nicht auf berufliche Treffen, da gibt es hier keinerlei Einschränkungen war die Antwort, nur auf private Veranstaltungen.

    Und das bis zum 1. Schultag was gegenteiliges vom Schulamt kommt, ist eher unwahrscheinlich. Wobei ja auch die Anweisung: "Konferenzen sind nur im Notfall in Präsenzform durchzuführen" nicht zur Umstellung der Gesamtkonferenz auf Online führte

    Mit dem Hinweis auf die Infektionsgefahr wird dich kein SL zur Teilnahme zwingen.

    Wenn doch: FFP2-Maske und Verzicht aufs Essen sollten als Schutz reichen.

    DA kennst du unsere Schulleitung schlecht, 5-10 Personen haben schon persönlich die Bedenken angesprochen, die Zahlen gehen mit ca. 150 im Bezirk gerade durch die Decke, aber die Veranstaltung muss stattfinden. Ich warte gespannt ab, was kommt!

    Personalrat ist übrigens längst eingeschaltet, sagt aber, sie können auch nichts machen, denn es liegt alles im gesetzlichn Rahmen, auch wenn die Vernunft das und vor allem das Buffet nicht stattfinden lassen sollten.

    Niemand kann Dich zu einem gemeinsamen Essen zwingen. Niemand. Auch nicht in Deutschland. Geh einfach nicht hin.

    Aber ich weiss ja, dass jetzt noch 5 x kommt, dass ich pihaupts nicht Bescheid weiss und das in Berlin natürlich ganz anders ist.

    Wenn das der Ablaufplan des Studientages ist, dann kann dich nur niemand zwingen, etwas zu essen, zur Anwesenheit kann man dich natürlich zwingen und das wird auch in der Schweiz so sein.

    Naja, am ersten Schultag nach 14 Tagen Ferien weißt du eben nicht, wo alle waren und auch nicht, wo die Schüler, die die letzte Woche schon wieder im Hort waren evtl. waren.

    Und gemeinsam Essen in der Mensa ist auch noch mal was anderes als jeder bringt etwas für das Buffet mit und alle Essen dann davon.

    Wir sind kurz vor 100 und Montag startet die Schule, Montag gleich eine Versammlung aller Lehrer in einem zu kleinen Lehrerzimmer. .. Vor 3 Tagen war hier übrigens alles eitel Sonnenschein - Inzidenz irgendwo um 15....

    Wir fangen glücklicher Weise erst in einer Woche an, aber sollen auch mit Studientag alle Lehrer, Erzieher und Schulhelfer in einer Turnhalle, starten. Tolle Idee, gehen wir wenigstens wenn alle in Quarantäne. Achso und das gemeinsame Buffet ist das I-Tüpfelchen.

    aber eines bleibt

    Es gibt lt. Presse wieder Hamsterkäufe von Toilettenpapier, Mehl und Nudeln

    (muss ich morgen dringend besorgen :flieh:)

    War bei uns letzte Woche schon kaum noch zu kriegen.

    Sagt mal, gibt es bei Euch eigentlich Pläne für den Fall, dass der Schulbetrieb aufgrund von Personalausfall nicht mehr aufrechterhalten werden kann?

    Hatten wir ja bei meiner Tochter an der Schule, dass soviele Lehrer, wie Klassen nur noch übrig waren, es gab eben nur Notbetrieb und umschichtig eine Klasse im Homeschooling.

    Schulamt hat den Eltern das blaue vom Himmel versprochen, nur angekommen ist von den Versprechen nichts in der Schule, man hat die einfach die 14 Tagen hängen lassen!

    So kenne ich meine KuK.

    Naja, die ist ja eh der Knaller, wer muss während einer Pandemie mit den Öffentlichen 1,5h je Richtung in die Tropenhalle fahren, statt wie eigentlich geplant eine Radtour. Das sie damit nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt (und das 18 Uhr am Abend vorher eine Mail ins Postfach der Schüler vom lonet zu schicken eh die falsche Variante der Organisation ist), da hätte man drauf kommen können.

    Ja klar. 20 min und 10 Haltestellen lang. Es ist einfach bekloppt wenn der Bus eh rappelvoll ist.


    Ja eben. Man fährt halt nicht Bus wenn man sich fürchtet.

    Ist aber scheinbar einfach anders nicht möglich.

    Ganz ehrlich, ich verstehe den Fluchtgedanken und damit das Bedürfnis an der Tür zu stehen. Ich bin genau einmal seit März mit den Öffentlichen unterwegs gewesen und es war 2x1 Station, aber ich habe mich auch nicht von der Tür wegbewegt und laufe seitdem lieber 30 Minuten o.ä. und habe ein 2. Auto gekauft. Meine Kinder dürfen auch nicht mit den Öffentlichen fahren, bedeutet viel Shuttle-Service,, aber es ist erträglicher als die Überlegung, dass sie in so eine Bahn steigen.

    Achso, meine Tochter durfte daher schon auf einen Wandertag nicht mit, die Klassenlehrerin ist nun sauer und sagt, sie macht keine Wandertage mehr. Wir wären schuld! Kann ich mit leben und würde immer wieder so handeln!

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