Beiträge von Susannea

    Naja, am ersten Schultag nach 14 Tagen Ferien weißt du eben nicht, wo alle waren und auch nicht, wo die Schüler, die die letzte Woche schon wieder im Hort waren evtl. waren.

    Und gemeinsam Essen in der Mensa ist auch noch mal was anderes als jeder bringt etwas für das Buffet mit und alle Essen dann davon.

    Wir sind kurz vor 100 und Montag startet die Schule, Montag gleich eine Versammlung aller Lehrer in einem zu kleinen Lehrerzimmer. .. Vor 3 Tagen war hier übrigens alles eitel Sonnenschein - Inzidenz irgendwo um 15....

    Wir fangen glücklicher Weise erst in einer Woche an, aber sollen auch mit Studientag alle Lehrer, Erzieher und Schulhelfer in einer Turnhalle, starten. Tolle Idee, gehen wir wenigstens wenn alle in Quarantäne. Achso und das gemeinsame Buffet ist das I-Tüpfelchen.

    aber eines bleibt

    Es gibt lt. Presse wieder Hamsterkäufe von Toilettenpapier, Mehl und Nudeln

    (muss ich morgen dringend besorgen :flieh:)

    War bei uns letzte Woche schon kaum noch zu kriegen.

    Sagt mal, gibt es bei Euch eigentlich Pläne für den Fall, dass der Schulbetrieb aufgrund von Personalausfall nicht mehr aufrechterhalten werden kann?

    Hatten wir ja bei meiner Tochter an der Schule, dass soviele Lehrer, wie Klassen nur noch übrig waren, es gab eben nur Notbetrieb und umschichtig eine Klasse im Homeschooling.

    Schulamt hat den Eltern das blaue vom Himmel versprochen, nur angekommen ist von den Versprechen nichts in der Schule, man hat die einfach die 14 Tagen hängen lassen!

    So kenne ich meine KuK.

    Naja, die ist ja eh der Knaller, wer muss während einer Pandemie mit den Öffentlichen 1,5h je Richtung in die Tropenhalle fahren, statt wie eigentlich geplant eine Radtour. Das sie damit nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt (und das 18 Uhr am Abend vorher eine Mail ins Postfach der Schüler vom lonet zu schicken eh die falsche Variante der Organisation ist), da hätte man drauf kommen können.

    Ja klar. 20 min und 10 Haltestellen lang. Es ist einfach bekloppt wenn der Bus eh rappelvoll ist.


    Ja eben. Man fährt halt nicht Bus wenn man sich fürchtet.

    Ist aber scheinbar einfach anders nicht möglich.

    Ganz ehrlich, ich verstehe den Fluchtgedanken und damit das Bedürfnis an der Tür zu stehen. Ich bin genau einmal seit März mit den Öffentlichen unterwegs gewesen und es war 2x1 Station, aber ich habe mich auch nicht von der Tür wegbewegt und laufe seitdem lieber 30 Minuten o.ä. und habe ein 2. Auto gekauft. Meine Kinder dürfen auch nicht mit den Öffentlichen fahren, bedeutet viel Shuttle-Service,, aber es ist erträglicher als die Überlegung, dass sie in so eine Bahn steigen.

    Achso, meine Tochter durfte daher schon auf einen Wandertag nicht mit, die Klassenlehrerin ist nun sauer und sagt, sie macht keine Wandertage mehr. Wir wären schuld! Kann ich mit leben und würde immer wieder so handeln!

    Die Eltern waren doch bereits mit dem Kind beim Arzt und der hat gesagt, es könne in die Schule gehen. Ich finde es vermessen, das Kind mit dem Auftrag heimzuschicken, sich testen zu lassen, zumal es nicht mal Symptome zeigte. Ich würde das, wenn überhaupt, nur nach Absprache mit der Schulleitung tun.

    Ich verstehe viele Sorgen und es wird ja auch überall genau geschaut, selbst ich war schon testen bei Schnupfen, obwohl es hier kaum Fälle gibt, eben um nicht superzuspreaden. Aber es muss möglich sein, auf die Aussage seines Arztes vertrauen zu können, sonst drehen wir noch durch.

    Und noch mal die Frage: woher weiß die Kollegin, dass beide Eltern positiv waren? Wenn man sich so gut kennt, ist der Konflikt vielleicht sowieso persönlich und jenseits von Testergebnissen? Nur ne Frage.

    Edit: logischerweise muss die Lehrerin nicht zahlen, das wäre rechtlich gesehen nonsense. Aber da anzurufen und zu sagen, dass einen der überflüssige Spaß 150 Eur gekostet hat, das finde ich nur allzu nachvollziehbar.

    Das ist bei uns aber genau die offizielle Anweisung, weil die Gesundheitsämter nicht mehr schnell genug sind. Viel mehr sollte man dem Arzt einen Vorwurf machen, dass Er Das Kind zur Schule geschickt hat!

    Ja, wenn für dich aufgrund der Inzidenz ein Beherbergungsverbot besteht, dann bekommst du deine Kosten wieder, weil ja nicht DU es zu vertreten hast. Aber wirklich nur, wenn das Bundesland in das du einreist, dieses explizit ausgesprochen hat (aber gut - wenn es das nicht tut, dann kannst du ja dorthin reisen...). Wenn du durch einen Corona-Negativ-Test nachweisen kannst, dass du negativ bist, dann musst du dies jedoch in Kauf nehmen - ansonsten hast du keinen Anspruch auf kostenlose Stornierung.

    In Mecklenburg-Vorpommern kann man damit nur die Quarantäne verkürzen

    Übrigens "wundern" sich die Bürgermeister momentan, dass sie ihre Stellen im Gesundheitsamt gar nicht besetzt bekommen. Wenn es jetzt doch eine Möglichkeit gäbe, den Angestellen im öffentlichen Dienst mal eine Wertschätzung zukommen zu lassen... Schade das es sowas nicht gibt und die nächsten Tarifverhandlungen für den TVöD erst gerade laufen und die Arbeitgeber darauf bestehen, eine Nullrunde laufen zu lassen.

    Ist ja in Berlin ähnlich, 200 Stellen unbesetzt, die keiner will.

    auf wdr.de wurde gerade mitgeteilt, dass NRWler aus Risikokreisen sich wohl kostenlos testen lassen können, wenn sie innerhalb von Deutschland in den Herbstferien verreisen wollen. Dazu sollen wohl Testzentren eingerichtet werden.

    Ob das klappt wird man dann wohl sehen.

    Eine tolle Idee, schade, dass es das woanders nicht gibt, wobei eben durch solche unnötigen Tests auch die Kapazitäten blockiert werden, so dass notwendige Tests unnötig hinausgezögert werden. Berlin hat leider nichts dergleichen geplant und bereits mitgeteilt, dass es auch keine Kapazitäten für solch einen Unsinn gäbe (mal davon abgesehen, dass aktuell kaum jemand innerhalb von 48h überhaupt das Ergebnis bekommt und wenn der Test nicht älter als diese 48h sein darf bei Einreise, dann ist man eh schon gearscht).

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