Aber genau DAS ist ein Problem, das nicht von der Lehrkraft verursacht wurde, sondern vom Träger.
Mail-Adressen u.a. konnte man seit Jahren einfordern ... und es passierte nichts.
Doch, die Lehrer hatten sofort zu Beginn der Schulschließung eine Mailadresse bekommen, es war wohl nachher sogar ein Telefonsupport für jede Klasse eingerichtet, der aber auch nicht bekannt gegeben wurde. (Jede einzelne musste von jedem Lehrer durch die Eltern persönlich angefordert werden und das kann nicht sein).
Tatsächlich darf man Eltern wie Kindern auch ruhig sagen, dass die gestellten Aufgaben Pflicht sind und sie mit der Erledigung der Schulpflicht nachkommen.
Tja, aber das waren sie ja gar nicht in vielen Bundesländern, hier war alles freiwillig, zumindest in Brandenburg und auch Berlin hat das nicht so gehandhabt (wenn auch nicht so eindeutig geregelt).
Tatsächlich habe ich auch wenig Verständnis, warum man nicht täglich mit seinem Kind 10-15 min lesen üben kann, vor allem, wenn es große Probleme im Lesen hat. Das sind für mich ganz normale Hausaufgaben, die ein Kind mit Schwächen auch sonst nicht allein bewältigen kann.
Tja, aber auch das kann ohne Schulschließung nicht immer von den Eltern geleistet werden, wenn sie eben z.B. nicht da sind, das muss also dann manchmal an anderer Stelle geleistet werden oder eben an den Tagen wo es geht (und das wäre bei uns während der Schulschließung sicher auch nicht täglich gegangen), aber da erwarte ich z.B. eben, dass Notbetreuung usw. auch mitziehen und nicht sagen, mehr als eine Stunde täglich bekommen die Kindern nicht zur Verfügung.
Und nein, ich verlange nicht viel, sondern genau das, was ich auch erfüllt habe z.B.