Beiträge von Susannea

    Sie kann den Gesundheitsschutz, der Schwangeren zusteht, nicht nutzen.

    Wieso nicht? Oder meinst du nur, solange sie es nicht sagt?

    Dafür ist sie unkündbar für die Zeit der Schwangerschaft, des Mutterschutzes und der Elternzeit (stimmt das so?).

    Nein, nicht unkündbar, wenn du klaust usw., kannst du natürlich gekündigt werden aus dem Grund, aber aus allen anderen Gründen wird es schwierig, denn der AG muss nachweisen, dass die Kündigung nichts mit der Schwangerschaft zu tun hat.

    Sollte jeder mit sich ausmachen können, ohne dass er von anderen verurteilt wir

    Das denke ich auch, es ist hier einfach fehl am Platze ihr ein schlechtes Gewissen einzureden, egal in welche Richtung.

    Klang eher so, dass manche die Schwangerschaft verkünden um den Schutz/ Vergünstigungen zu bekommen und andere es explizit nicht sagen, damit sie den Schutz nicht erhalten, weil sie unbedingt zB weiter Sport unterrichten wollen, wegen fehlender Immunität vielleicht erst später ausfallen wollen...

    Genau so. Und nein, nicht wegen fehlender Immunität, aber z.B. Schwimmen darf man gar nicht mehr in Berlin unterrichten, wenn man schwanger ist, bei Bekanntgabe muss man unverzüglich die Schule verlassen bis zur Freigabe durch den Arbeitsmedizinischen Dienst usw. ich habe also z.B. damit gewartet bis es in meinen Zeitplan passte auszufallen und es nicht gleich gesagt.

    Es gibt ja auch Maßnahmen zum Schutz vor Schwangeren, die nichts mit dem Mutterschutz (die 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt) zu tun haben, sondern die die ganze Schwangerschaft betreffen.

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Wirtsch…utterSchule.pdf

    Genau, aber eben nur, wenn sie mitgeteilt wurde und genau deshalb tun dies einige eben nicht, weil sie damit dann bestimmte Sachen als Vorsichtsmaßnahme nicht mehr machen dürften. Kenne ich einige Kollegen und habe es selber beim 3. Kind auch so gehandhabt.

    Es gibt keinen Anspruch als Schule darauf bis Schwangerschaftswoche X über eine bestehende Schwangerschaft informiert zu werden solange der Mutterschutz rechtzeitig angekündigt wird.

    Da möchte ich noch mal einhaken, denn auch das ist nicht korrekt. Auch vor dem Mutterschutzbeginn muss das nicht angekündigt werden, nur gilt das MuSchG erst mit Bekanntgabe, das einzige Recht, was der AG hat und was verpflichtend ist, ist die Mitteilung der Geburt, weil das dann nicht mehr freiwillig ist.

    Also die meisten raten ja, nicht zu sagen, dass sie schwanger ist, was sie auch nicht muss. Angenommen, sie sagt es nicht und bekommt eine Stelle. Wann und wie kommt sie dann mit der Sprache raus? Nach vier 4 Wochen? Spätestens dann sieht man es vmtl. Sie schreibt anfangs, dass sie im Dezember wieder raus wäre.

    Ich würde das gar nicht so an einer Wochenzahl oder ob man es sieht oder nicht ausmachen, sondern wann man sich wie da etwas ins Team eingefügt und eingebracht hat. Danach wäre ein günstiger Zeitpunkt, denke ich.

    Stimmt, Susannea , auf die erste Frage hat die TE tatsächlich Rückmeldungen erhalten. Nur leider ging dann die Diskussion in eine völlig andere Richtun, wo der TE Unzuverlässigkeit usw. vorgeworfen wurde, obwohl sie schon selbst in ihrem Ausgangspost geschrieben hatte, dass sie für das BG wohl "kein großer Gewinn" sei, wenn sie im Dezember schon wieder 'raus wäre.

    UNd genau das sehe ich eben anders, auch da kann sie ein Gewinn sein.

    Gibt es hier Kolleginnen, die ähnliche Erfahrungen machen mussten? Wie seid ihr damit umgegangen?

    Das war der erste Teil der Frage und da sind viele drauf eingegangen.

    Ich reagiere quasi auf diejenigen Beiträge, welche meiner Meinung nach auch auf mich bezogen wird. Und das waren sicherlich alle beiträge, in denen das Wort "zuverlässig" vorgekommen ist.

    Aber evtl. sind ja die meisten Beiträge gar nicht auf dich bezogen, sondern du bildest dir das nur ein.

    Die Threaderstellerin hätte auch klar machen können, dass nur eine Aussage zulässig ist. Das hatte sie nicht.

    Die TE hat deutlich gemacht, dass ihr hier viele Unterstellungen und Bezeichnungen deutlich zu weit unter die Gürtellinie gehen und trotzdem ist immer weiter drauf gehauen worden. Was ist daran sachlich?

    Gebe ich dir recht... gelesen habe ich alle/viele. Auf einige habe ich nicht reagiert, da diese offensichtlich nur provozieren und nicht verstehen wolle, was ich tatsälich sagen mögen. (siehe meine letzten Beiträge)

    Du kritisierst meine Antwort als niveaulos, klar. Aber dass ich hier teilweise in eine radikale Ecke gedrängt werde und auch auf eben jenen Niveau provoziert werde, scheint dir wohl angemessen zu sein. Hier mal konkret an dich: Wäre es nicht mal möglich, sachlich zu diskutieren? Beispiel: "Deine Aussagen sind schon ziemlich krass. Meinst du das tatsächlich so?"

    Das würde zeigen, dass du einen anderen Standpunkt hast und mir bzw. auch den anderen Kommentatoren die Möglichkeit geben, diese zu korrigieren.

    Klar... es gibt Menschen die tatsächlich, so wie mir vorgeworfen denken

    Ich habe jede Menge sachliche Argumente gebracht und auch jede Menge Dinge hier zitiert, also ich habe mir nichts vorzuwerfen und lasse mir auch von dir nichts vorwerfen. Und ich sehe auch nicht, dass dir das jemand explizit unterstellt hat, sondern das wir gesagt haben, dass dies der TE unterstellt wurde. Also zumindest ich habe nirgends gesagt von wem dies unterstellt wurde, sondern die Unterstellungen zusammen gefasst, die anderen meiner Meinung nach auch.

    Die Schule sucht jemanden, der zuverlässig eine Klassenleitung übernehmen kann. Die TE kann dies nicht, behauptet aber, wenn sie die Stelle annimmt, dem Arbeitgeber gegenüber, dass sie dies könne und auch wolle. Ob das nun an einer Schwangerschaft, einer Krankheit, mangelnder Ausbildung oder was auch immer liegt, ist für das Ergebnis nicht relevant.

    Hier steht ja wohl eindeutig, dass sie nicht zuverlässig ist.

    Wenn der erläutert, dass er für die nahe Zukunft eine verlässlichen Arbeitnehmer braucht, der eine Klassenleitung übernehmen soll und eine Planstelle in Aussicht stellt und man darauf hin erklärt, dass sich das mit den eigenen Vorstellungen deckt und man sehr gerne die Chance hätte, sich im Schulbetrieb einzubringen und die Klassenleitung zuverlässig zu übernehmen, dann ist das schlicht und ergreifend gelogen.

    Oder auch hier!

    Was für ein Beispiel? Du merkst gar nicht, wie unverforen ist, was du hier kundtust. Das Beispiel lautete: man solle den Chef über eine geplante Schwangerschaft informieren. Das kann niemand ernst meinen.

    Sie hat natürlich Recht, denn du schriebst "wahrscheinlich" käme jemand wegen seiner Kinder zu spät. (Natürlich unter der Prämisse, dass er sich auch noch bei dir zu entschuldigen hätte und eine Erklärung liefern müsse). Und da wir nicht auf Facebook unter Focus Artikeln schreiben, dürfen wir davon ausgehen, dass du meinst was du schreibst. Und zwar ohne hinterher allen das Wort im Mund rumzudrehen und deine eigenen Aussagen umzudeuten.

    Darum ging es doch gar nicht, sondern ganz konkret, dass hier gleich am Anfang gesagt wurde, die TE könnte die eine Stelle nicht annehmen, weil sie eine zuverlässige Kraft suchen würden und das wäre sie schwanger eben nicht.

    Da kann man durchaus davon ausgehen, dass der Schulleiter positiv auf eine Schwangerschaft zu sprechen ist.

    Die Erfahrung und auch einige Antworten hier zeigt etwas anderes.

    Der Fairnisshalber sollte man es dann irgendwann zumindest dem Chef erzählen, damit dieser Zeit hat sich um Ersatz zu kümmern. Rechtlich gesehen muss man es natürlich nicht. Aber das stand hier auch nie zur Debatte

    Dann musst du einen anderen Thread als wir gelesen haben, hier wird die TE als Lügnerin, als unzuverlässig usw. von einigen bezeichnet, wenn sie das nicht sagt oder deshalb eben auf die Stelle verzichtet!

    Ich glaube das Problem ist nicht eine potentielle Schwangerschaft, die zu missgunst führt (bzw. zur Täuschung). Es geht dadrum, dass sie es weiß. Sie weiß, dass sie in der nächsten Zeit ausfallen wird. Das ist so als würde ich dir versprechen, dich morgen zum Flughaven zu fahren, mit dem wissen mir heute Nacht, mit der Kettensäge, in den Fuß zu schneiden.

    Niemand hier (soweit ich das überblicken kann) hat was dagegen, dass jemand plant schwanger zu werden.

    Aber letztendlich ist eine Schwangerschaft nicht so sicher, dass sie 100%ig weiß, dass sie ausfällt. Gehen wir nun mal davon aus, auch wenn ich es ihr sicher nicht wünsche, dass sie eine Fehlgeburt hat, dann hat sie auf eine Stelle verzichtet, weil sie 100%ig ausfällt, nun tut sie das aber gar nicht und nun?!?

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