Beiträge von Susannea

    Das klappt bei uns an der Grundschule schon mal gar nicht, wir haben JÜL-Klassen (1-3, aber ansonsten ist das bei uns oft der Fall wir sind in der Regel Teams für zwei Klassen mit maximal 4 Lehrern, aber ich bin z.B. bei allen 3. Klassenteilen (8 Stück) beim Schwimmen drin, dann vermutlich das Team und Sport in einer 4. Klasse und schon hast du 9 Klassen

    Kamera aus bei Unterricht streamen macht mal so gar keinen Sinn

    Klar gibt es Arbeitsschutzvorschriften bei Lehrern. Kann man auf der Seite der Kultusminister nachlesen, unterscheidet sich teilweise vom betrieblichen Arbeitsschutz und ist föderal geregelt und in Corona-Zeiten in permanentem Wandel durch neue Hygienepläne und Vorgaben. Aber das Kultusministerium Hessen macht es sich bei Masken z.B. sehr einfach: Lehrer sollen FFP2 Masken bekommen, man erklärt, dass eine "große Lieferung" unterwegs sei, aber die Rahmenbedingungen sind gar nicht so, dass man Regeln, die sonst für Menschen gelten, die solche Masken länger tragen müssen, auch umsetzen kann. Das gaukelt etwas vor, das es in der Realität nicht gibt.

    Betriebliches Arbeitsschutzgesetz: 1,5 m Abstand muss gewahrt werden, sonst alternative Schutzmaßnahmen wie Plexiglas oder Masken.

    Lehrer: 1,5 m Abstand wird aufgehoben. Kein Plexiglas. Masken werden gestellt (fragt sich wie viele). Aber die kann keiner 6 Stunden am Stück aufhaben - und soll es aus gesundheitlichen Gründen auch nicht, deshalb gibt es solche Vorschriften in anderen Bereichen.

    Werden gestellt hat Berlin ja mit 16 Euro für zwei waschbare Stoffmasken scheinbar erfüllt 😎

    Wir unterrichten (bzw. unterrichteten, weil die einjährigen Vollzeitklassen mittlerweile schon verfrühte Ferien gem. Erlass haben) ebenfalls Klassen in halben Gruppen oder in wenigen Fällen parallel in zwei Klassenräumen, inkl. Lehrerwechsel. Trotzdem haben wir versetzte Pausen auf unterschiedlichen Pausenhöfen (unsere Schule besteht aus mehreren Gebäuden für die einzelnen Abteilungen, z. B. Wirtschaft und Verwaltung, Bautechnik usw.). Die Klassen sind drei unterschiedlichen Pausenblöcken zugeteilt; pro Block haben dann je Abteilung / Pausenhof max. drei Klassen gleichzeitig Pause. Wir Lehrkräfte machen dann eben mit den Klassen Pause und wechseln zu Beginn der nächsten Doppelstunde den Raum, um zu einer anderen Klasse zu gehen. Ich verstehe nicht, warum das problematisch sein sollte?

    Weil Pause mit der Klasse keine Pause ist und du somit dem Arbeitszeitgesetz nicht entsprichst.

    Übrigens hat in Berlin Personalrat und GEW bereits reagiert, denn die Erzieher arbeiten ja in der Ferienbetreuung schon ohne Abstand und Schutz und da kam bisher nicht viel.

    Wir haben ja gerade "Unterricht wie früher." Aber vorsichtiger, d.h. Dauerlüften, öfter Händewaschen: Beim Ankommen in der Schule, vor dem Essen, nach der Pause. Kein Teilen von Essen und Material, Schulsachen alle im Ranzen, Jacken an der Stuhllehne. Immer nur 2 Klassen im Pausenhof, die sich nicht vermischen sollen, gestaffelten Unterrichtsbeginn. Bis auf Sport und Musik wird alles unterrichtet. Bin gespannt.... Bis jetzt ist alles gut.

    Bei uns soll weder zwingend versetzt Pause gemacht werden, noch Sport und Musik ausfallen, also das ist immer noch eine Vorstufe ;)

    Brandenburg ab nächstem Schuljahr:

    Schüler - Schüler und Schüler - Lehrer Kontakt = kein MSN/mindestabstand

    Lehrer- Lehrer = msn


    Fragen zur sinngaftigkwot Klemm ich mir.

    Na das ist doch schon eine Weile klar, dass es so sein soll, also nicht neu.

    Gab doch vorher sogar Gerüchte, dass schon die letzte Woche so sein sollte, da wären unsere Kinder nicht mehr gegangen, nun braucht es aber bei der Variante ein Attest, wir werden also länger überlegen, aber können wir sie nun wieder "einsperren", denn dann dürften sie ja konsequenter Weise nirgends mehr hin.

    Sinnhaftigkeit: innerhalb des Klassenverbandes (Schüler-Schüler-Lehrer) sitzen quasi alle in einem Boot. Eine evtl. Infektion soll aber nicht aus der Gruppe heraus getragen werden. Daher Maske für Lehrer /Lehrer.

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    Die Überlegung, dass Kinder meistens keine Einzelkinderbsind, wird dabei aber ausgeblendet. :)

    Und das sie sich auf dem Schulhof mischen auch, denn davon steht dort auch nichts bisher, dass keine gemeinsamen Pausen usw. stattfinden, sondern Regelbetrieb ohne Mindestabstand ist meine neueste Info (der Mindestabstand ist ja schon seit 25.6. weg).

    Zu den Risikogruppen-Schülern: ich hab einen Schüler mit einem transplantierten Herz. Risikogruppe also. Die Schule öffnete und er blieb zu Hause. Nach 2 Wochen saß er dann doch im Unterricht, aber immer mit Maske. Noch 2 Wochen später nahm er sie im Klassenzimmer ab... Muss man nicht verstehen.

    Bei MSN statt MNS denke ich auch immer an die "Microsoft News" 😂

    Doch, muss man, er schließt sich selber immer weiter aus und alle tun so aktuell, als ob alles wieder "normal" wäre, so kam ich mir jedenfalls heute sowohl bei Ikea (keinen Abstand einiger Kunden) als auch Lidl nicht nur das Schild mit MNS-Pflicht weggeräumt, sondern damit auch gleich die Sachen zum Einkaufswagen desinfizieren usw.

    Seit zwei Wochen haben die Kitas wieder auf, und die Schließungen sind seitdem deutlich nach oben gegangen: Wegen Verdachts- und Infektionsfällen mussten allein in München bis zum 2. Juli bereits in 13 Einrichtungen Gruppen wieder schließen (man schließt nicht die ganze Kita, sondern nur die betroffenen Gruppen).

    Das kann ja so nicht sein, bei uns in der Stadt sind die Kitas seit Mitte Mai "normal" offen, wenn auch teilweise mit weniger Kindern insgesamt, aber ohne jegliche Trennung, Abstand usw. und es gab bisher einen Verdachtsfall in der ganzen Stadt, aber einfach nur eine "Grippe-Welle", alle Tests negativ.

    Nun sind Stand heute aber auch generell wohl nur 4 Infizierte bei uns in der Stadt (davon auch Neuinfektionen), so dass die Wahrscheinlichkeit nicht so groß ist.

    Na klar bringen die Dinger was, wenn Infizierte sie tragen. Wo und wie die sich infiziert haben, ist doch nebensächlich. Aber sie wirken halt nicht nur im Bus, sondern auch in allen anderen Bereichen, wenn der Abstand nicht gewahrt bleiben kann. Ich frage dich noch mal, was dich dazu bringt, das abzulehnen?

    Ja, die billigen Stoffdinger schon, FFP2-;Masken aber nicht, nicht umsonst sind sie an vielen Orten verboten, denn die bringen nur dem Träger was, ist der schon infiziert, dann ist es eh egal.

    Ja... Obwohl der Ursprung des Problems einmal mehr gar nicht die Schulen waren. Vielleicht einfach mal genau dort löschen, wo's brennt?! Was soll's, ich bin froh, dass wir eh Ferien haben.

    Da wäre es wohl noch eine Woche und das Problem mal wieder eine kirchliche Veranstaltung und dann Großfamilien, die trotz Symptomen in der Familie Kinder weiter in Schule und Kitas schicken, also bleibt ja nur die Vorsichtsmaßnahme.

    "Immer zwei Jahre" ist aber auch eine gewagte Variante, denn man hat zumindest dann in NRW kein Rückkehrrecht an seine alte Schule. Wenn man das will, sollte man sich das mit den zwei Jahren EZ überlegen.

    Nein, die hat man evtl. nicht, wobei man ja trotzdem nach einem Jahr in TZ zurück kann. Aber gesetzlich ist nun mal die Festlegung auf zwei Jahre vorgeschrieben, heißt, meldet man nur ein Jahr an, hat man offiziell auf das 2. Jahr Elternzeit verzichtet bzw. sagt, dass man erst wieder welche nach dem 2. Geburtstag nimmt.

    Bei uns hat man übrigens auch nach 1ü Jahren noch seine Schule, wenn man das will ;)

    haben aber einstimmig gesagt, dass sie auch in der strengen Zeit des lockdowns weiterhin Kontakte hatten - virtuell immer und auch real durch gemeinsame Unternehmungen draußen - wie schon geschrieben, wir hatten hier nicht die strengen Maßnahmen von Italien, Spanien oder der Türkei.

    Und trotzdem waren solche Dinge in vielen Bundesländern verboten und viele Familien haben sich dran gehalten, für uns war es wie Quarantäne, daher habe ich keine Angst mehr vor einer solchen, denn wir haben ca. 6 Wochen Haus und Grundstück gar nicht verlassen und nein, meine Kinder durften nicht mal mit den Nachbarskindern spielen und das war in vielen Familien so hier im Umkreis und die ohne Garten hatten es da deutlich schwerer. Gerade bei den Kitakindern merkt man schon, dass viele einen Schaden genommen haben und wer welche hat und das weder gemerkt hat, noch merkt der macht sich meiner Meinung nach was vor.

    Also fülle ich nun ganz entspannt den Antrag für ein Jahr aus

    Halte ich für eine sehr gewagte Variante, denn rein rechtlich musst du dich gleich für 2 Jahre festlegen (nur mit der Elternzeit, nicht mit der Teilzeit), du hast also nach einem Jahr keinen Anspruch auf Verlängerung der Elternzeit, wenn sie also dringend Leute brauchen, dann musst du wieder antanzen.

    Ich würde also immer gleich die zwei Jahre anmelden.

    7 Tage die Woche jeden Tag 4 Stunden ... äh ... 28 Stunden ... 30 Unterrichtsstunden die Woche sind 22,5 volle Stunden, da fehlen also "nur" noch knapp 5 Stunden, dann ist man bei den 28 Stunden. Auf die kommt man schon alleine durch pro Tag noch eine Stunde Hausaufgaben und Lernen.

    Keine Klassenarbeiten, das heißt, das intensive Pauken vor solchen Arbeiten, das zu gewissen Stoßzeiten da noch mit dazu käme, fiel auch weg.

    DA ist wohl ein Denkfehler dabei, denn in der Stundentafel ist z.B. auch Sport z.B. dabei, dazu kam sie dann gar nicht mehr, die Zeit für Hausaufgaben war ja mit Kommunikation mit den Lehrern, den Runterladen und ausdrucken, einscannen usw. mit weg also sind es definitiv zuviele Sachen gewesen, zumal eben manche Fächer gar nicht kamen. Das Problem war einfach die Absprache, jeder dachte, er kann die komplette Stundenzahl und zwar deutlich mehr als Unterrichtsstunden für dich nutzen.

    Empfohlen hatte das Ministerium 4-5h an 5 Tagen inklusive Sport, also doch deutlich daneben dann ;)

    DAs es zuviel war, ist der Schule dann auch irgendwann klar geworden und einige sind runtergegangen, aber sich abzusprechen mit den Mengen war zuviel verlangt.

    Ich antworte jetzt mal aus zwei Richtungen, denn ich würde sagen, dass wir in der Schule zumeist (leider nicht alle Kollegen) versucht haben, das umzusetzen, was ich von den Lehrern meiner Kinder auch erwarte.

    Die Lösung war da für viele Eltern schnell gefunden. Die Lehrer sind an unserer Misere zu Hause schuld. Würden sie ordentlichen Online-Unterricht machen, hätten wir diese ganzen Probleme zu Hause nicht.

    Nein, das ist so nicht. Man braucht keinen Online-Unterricht, aber doch die Möglichkeit Fragen beantwortet zu bekommen oder Erklärungen oder überhaupt Rückmeldungen. Und das ist leider bei vielen Lehrern nicht passiert. Ein Thema, was die Klasse scheinbar nicht verstanden hat, kann man nicht mit "wir fangen einfach ein neues Thema an" klären, schon gar nicht in Mathe!

    Spätestens im Präsenzunterricht gehört das dann aufgearbeitet und nicht nur Ergebnisse der letzten 6 Buchseiten verglichen.

    - ich habe die nötigen Geräte ... ein Teil meiner Schüler nicht (von denen ist im Folgenden nicht mehr die Rede)

    Und auch wenn sie die haben, heißt das nicht, dass sie nur ihnen zur Verfügung stehen. Sprich, es muss auch Lösungen ohne Geräte geben.

    - ich kann mit mebis einigermaßen umgehen, ein Teil meiner Schüler nicht

    Und das war mit das größte Problem, dass die Schule immer davon ausgegangen ist, dass werden die Schüler schon irgendwie können (obwohl es nicht mal alle Lehrer genügend konnten) und der Hinweis der Eltern mit (kann man nächstes Schuljahr in der Methodenwoche machen) abgetan wurde. Wenn ich noch drei Wochen Schule habe und es wird darauf hingewiesen, dass dies ein Problem ist, ist das ein grundlegendes Problem, was gleich angegangen werden muss und das erwarte ich einfach auch!

    - ich stelle jede Woche genügend Material und Aufgaben für die Woche rein, in der die SuS nicht im Präsenzunterricht sind. SuS versichern mir, es wäre nicht zu viel und man würde es durchaus verstehen.

    Wenn du diese Rückmeldung hast, ist das doch sehr gut, wenn aber die Rückmeldung aus allen Richtungen ist, Erklärungen fehlen, Rückmeldungen fehlen, der Umfang ist viel zu groß (denn meine Tochter hat 7 Tage die Woche durchschnittlich 4h daran gesessen z.B. die andere hatte eine Kunst-Aufgabe mit 5h-Umfang, dann sollte man doch mal etwas berücksichtigen und das nicht einfach ignorieren.


    denn ich kenne zumindest kein Kind was länger als 30 min bis 2 h täglich gearbeitet hätte

    DAs ist schön, ich kenne leider viele, weil der Umfang einfach viel zu groß war, gerade wenn die Erklärungen auch noch selber organisiert werden mussten.


    Ansonsten finde ich 2h täglich konzentrierte Arbeit meist auch ausreichend, um das zu schaffen, was wir sonst in der Schule machen.

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