Beiträge von Susannea

    Stimmt, Susannea , auf die erste Frage hat die TE tatsächlich Rückmeldungen erhalten. Nur leider ging dann die Diskussion in eine völlig andere Richtun, wo der TE Unzuverlässigkeit usw. vorgeworfen wurde, obwohl sie schon selbst in ihrem Ausgangspost geschrieben hatte, dass sie für das BG wohl "kein großer Gewinn" sei, wenn sie im Dezember schon wieder 'raus wäre.

    UNd genau das sehe ich eben anders, auch da kann sie ein Gewinn sein.

    Gibt es hier Kolleginnen, die ähnliche Erfahrungen machen mussten? Wie seid ihr damit umgegangen?

    Das war der erste Teil der Frage und da sind viele drauf eingegangen.

    Ich reagiere quasi auf diejenigen Beiträge, welche meiner Meinung nach auch auf mich bezogen wird. Und das waren sicherlich alle beiträge, in denen das Wort "zuverlässig" vorgekommen ist.

    Aber evtl. sind ja die meisten Beiträge gar nicht auf dich bezogen, sondern du bildest dir das nur ein.

    Die Threaderstellerin hätte auch klar machen können, dass nur eine Aussage zulässig ist. Das hatte sie nicht.

    Die TE hat deutlich gemacht, dass ihr hier viele Unterstellungen und Bezeichnungen deutlich zu weit unter die Gürtellinie gehen und trotzdem ist immer weiter drauf gehauen worden. Was ist daran sachlich?

    Gebe ich dir recht... gelesen habe ich alle/viele. Auf einige habe ich nicht reagiert, da diese offensichtlich nur provozieren und nicht verstehen wolle, was ich tatsälich sagen mögen. (siehe meine letzten Beiträge)

    Du kritisierst meine Antwort als niveaulos, klar. Aber dass ich hier teilweise in eine radikale Ecke gedrängt werde und auch auf eben jenen Niveau provoziert werde, scheint dir wohl angemessen zu sein. Hier mal konkret an dich: Wäre es nicht mal möglich, sachlich zu diskutieren? Beispiel: "Deine Aussagen sind schon ziemlich krass. Meinst du das tatsächlich so?"

    Das würde zeigen, dass du einen anderen Standpunkt hast und mir bzw. auch den anderen Kommentatoren die Möglichkeit geben, diese zu korrigieren.

    Klar... es gibt Menschen die tatsächlich, so wie mir vorgeworfen denken

    Ich habe jede Menge sachliche Argumente gebracht und auch jede Menge Dinge hier zitiert, also ich habe mir nichts vorzuwerfen und lasse mir auch von dir nichts vorwerfen. Und ich sehe auch nicht, dass dir das jemand explizit unterstellt hat, sondern das wir gesagt haben, dass dies der TE unterstellt wurde. Also zumindest ich habe nirgends gesagt von wem dies unterstellt wurde, sondern die Unterstellungen zusammen gefasst, die anderen meiner Meinung nach auch.

    Die Schule sucht jemanden, der zuverlässig eine Klassenleitung übernehmen kann. Die TE kann dies nicht, behauptet aber, wenn sie die Stelle annimmt, dem Arbeitgeber gegenüber, dass sie dies könne und auch wolle. Ob das nun an einer Schwangerschaft, einer Krankheit, mangelnder Ausbildung oder was auch immer liegt, ist für das Ergebnis nicht relevant.

    Hier steht ja wohl eindeutig, dass sie nicht zuverlässig ist.

    Wenn der erläutert, dass er für die nahe Zukunft eine verlässlichen Arbeitnehmer braucht, der eine Klassenleitung übernehmen soll und eine Planstelle in Aussicht stellt und man darauf hin erklärt, dass sich das mit den eigenen Vorstellungen deckt und man sehr gerne die Chance hätte, sich im Schulbetrieb einzubringen und die Klassenleitung zuverlässig zu übernehmen, dann ist das schlicht und ergreifend gelogen.

    Oder auch hier!

    Was für ein Beispiel? Du merkst gar nicht, wie unverforen ist, was du hier kundtust. Das Beispiel lautete: man solle den Chef über eine geplante Schwangerschaft informieren. Das kann niemand ernst meinen.

    Sie hat natürlich Recht, denn du schriebst "wahrscheinlich" käme jemand wegen seiner Kinder zu spät. (Natürlich unter der Prämisse, dass er sich auch noch bei dir zu entschuldigen hätte und eine Erklärung liefern müsse). Und da wir nicht auf Facebook unter Focus Artikeln schreiben, dürfen wir davon ausgehen, dass du meinst was du schreibst. Und zwar ohne hinterher allen das Wort im Mund rumzudrehen und deine eigenen Aussagen umzudeuten.

    Darum ging es doch gar nicht, sondern ganz konkret, dass hier gleich am Anfang gesagt wurde, die TE könnte die eine Stelle nicht annehmen, weil sie eine zuverlässige Kraft suchen würden und das wäre sie schwanger eben nicht.

    Da kann man durchaus davon ausgehen, dass der Schulleiter positiv auf eine Schwangerschaft zu sprechen ist.

    Die Erfahrung und auch einige Antworten hier zeigt etwas anderes.

    Der Fairnisshalber sollte man es dann irgendwann zumindest dem Chef erzählen, damit dieser Zeit hat sich um Ersatz zu kümmern. Rechtlich gesehen muss man es natürlich nicht. Aber das stand hier auch nie zur Debatte

    Dann musst du einen anderen Thread als wir gelesen haben, hier wird die TE als Lügnerin, als unzuverlässig usw. von einigen bezeichnet, wenn sie das nicht sagt oder deshalb eben auf die Stelle verzichtet!

    Ich glaube das Problem ist nicht eine potentielle Schwangerschaft, die zu missgunst führt (bzw. zur Täuschung). Es geht dadrum, dass sie es weiß. Sie weiß, dass sie in der nächsten Zeit ausfallen wird. Das ist so als würde ich dir versprechen, dich morgen zum Flughaven zu fahren, mit dem wissen mir heute Nacht, mit der Kettensäge, in den Fuß zu schneiden.

    Niemand hier (soweit ich das überblicken kann) hat was dagegen, dass jemand plant schwanger zu werden.

    Aber letztendlich ist eine Schwangerschaft nicht so sicher, dass sie 100%ig weiß, dass sie ausfällt. Gehen wir nun mal davon aus, auch wenn ich es ihr sicher nicht wünsche, dass sie eine Fehlgeburt hat, dann hat sie auf eine Stelle verzichtet, weil sie 100%ig ausfällt, nun tut sie das aber gar nicht und nun?!?

    Najaaa... OHPs haben zumindes den Vorteil, idR vorhanden zu sein, und "nur" eine Steckdose zu brauchen (wobei ich durchaus schon "Kollegen" erlebt habe,die eine halbe Stunde nicht merken, dass der Stecker eben da nicht drin steckt, und sich wundern, wieso das Gerät nicht funktioniert...)

    Sowas gibt es bei uns noch genau einmal je Stockwerk, glaube ich. Oder einmal je Gebäude.

    Bolzbold

    Wofür gibt es Kindergeld? Ich lese auch nichts davon, dass sie alleinerziehend sein wird.

    Hätte sie das Angebot nicht bekommen, wäre sie doch wohl auch schwanger geworden. Dann hätte man auch irgendwie klarkommen müssen.

    Wirkliche Existenznot und Lebensstandard halten wollen sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

    Wenn es wirklich so prekär bei den beiden aussieht, hätte sie gar nicht erst schwanger werden dürfen. Wir leben schließlich nicht mehr in den 50ern.

    Das kann doch aber bitte nicht dein Ernst sein. Kinder sollen nur die bekommen, die damit keinerlei Sozialleistungen brauchen?!? Ich glaube es ja langsam. Nein, Kindergeld reicht eher nicht, also ja, für den Unterhalt des Kindes (gibt es ja auch erst ab der Geburt) am Anfang sicher, aber doch nicht für den Unterhalt der Mutter und das ist nun mal deutlich davon abhängig, was man davor gemacht hat.

    Das Problem ist eher ein anderes: In der Regel gehen junge Mütter nach der Elternzeit erst einmal in Teilzeit. Die anderen Stunden müssen dann durch Vertretungskräfte aufgefangen werden, die ihrerseits immer nur befristet beschäftigt werden können, weil die volle Stelle durch die Teilzeitkraft ja "belegt" ist. Ein Überhang durch unbefristete Beschäftigung der Vertretungskräfte als reguläre Kräfte beim Aufstocken der Stunden der Teilzeitkraft ist systemisch nicht gewünscht.

    DAs ist doch aber scheinbar ein NRW Problem, hier werden die offenen Stunden nicht mit Vertretungsverträgen aufgefangen, sondern mit normalen Stellen, klar kann das dann mal zu Umsetzungen führen, aber da war eh viel mit Quereinsteigern Refs usw. abdecken müssen, habe ich das in den letzten 7 Jahren bei uns in der Schule nicht erlebt.

    Wir haben alle Vollzeitverträge und die dann befristet reduziert

    Vom Anbieter habe ich das Geld von der Klassenfahrt meiner Tochter zurück, die 100 Euro Stornokosten, die dann das Land Brandenburg bezahlen soll sind noch nicht bei mir auf dem Klassenkonto angekommen.

    Wenn ich mich auf so eine Stelle bewerbe, eingestellt werde, dann nach 6 Monaten erst mal auf unbestimmte Zeit weg bin und das vorher schon genauso geplant habe, dann habe ich auch als Mann gelogen.

    Auch, wenn das mit dem Thema nicht mal am Rande etwas zu tun hat: meine Frau und ich fangen demnächst an, Kinder in die Welt zu setzen und selbstverständlich bleibe ich dann die erste Zeit daheim beim Kind und reduziere danach erheblich, damit meine Frau weiter arbeiten kann. Sie verdient mit ihrem eigenen Betrieb erheblich mehr als ich und kann gar nicht sinnvoll für längere Zeit reduzieren.

    Können wenigstens gebildete, reflektierte Menschen mal damit aufhören, aus jedem Scheiß ein Frauen gegen Männer Problem zu machen?

    Das Problem machst du daraus, nicht wir. Indem du unzulässige Fragen stellst bzw. Lügen konstruiert, denn nein, es ist keine Lüge, wenn sie sagt sie ist gewillt da 2 Jahre zu arbeiten, aber dann eben erst nach Mutterschutz und evtl. Elternzeit ;)

    Wenn eine Frau dann kurz nach Anstellung ein Bäuchlein bekommt und sagt, dass sie schwanger ist bzw. deswegen ausscheidet, ist es ziemlich offensichtlich, dass es bewusst verschwiegen wurde.

    Dann sagt sie es eben erstmal nicht! Und dann kann dir hinterher niemand mehr sagen, ob du es da schon gewusst hast oder nicht.

    Wenn ich die Wahrheit sage werde ich (vielleicht) nicht eingestellt, deshalb lüge ich? Komische Einstellung.

    Nein, du beantwortest diese Fragen einfach nicht, weil sie nicht gestellt werden dürfen, aber ja, der Gesetzgeber erlaubt dir sogar zu lügen! Warum wohl?!?

    Wenn du dich dazu entscheidest, die Stelle am BG anzunehmen, musst du aber damit rechnen, dass du da keinen Fuß mehr auf die Erde bekommst, wenn du schon mit einer Lüge in das Beschäftigungsverhältnis einsteigst.

    Letztendlich hat sie dann einiges an Zeit sich um eine Versetzung zu kümmern, aber wie gesagt, ich sehe auch keine Lüge mit der sie startet, wenn sie nicht hinrennt und sagt: "Ich bin schwanger!"

    Übrigens haben wir gerade den Punkt, wo der Kollege nun 1,5 Jahre ausgefallen ist, ab dem Moment, wo bei seiner Freundin Probleme in der Schwangerschaft auftraten bis eben jetzt zum nächsten Schuljahr und nein, überhaupt nicht geplant, vorhersehbar usw.

    Aber bei uns nimmt ihm das keiner übel und es hat keinerlei Auswirkungen, genauso wenig wie die Schwangerschaften der Frauen, die aus der 1. Elternzeit gar nicht wieder gekommen sind und nun erst nach Kind 2 oder 3 kommen usw.

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