Beiträge von Susannea

    Wir hatten eine PM-Stelle ausgeschrieben und gut 10 Bewerber. 2 bis 3 weitere PMs könnten uns viel helfen. Alleine um die Aufsicht bei versetzen Unterrichtszeiten sicherzustellen.

    Die dürfen bei uns keine Gruppen beaufsichtigen, also können wir damit keiner Lehrer ersetzen.

    In Nds. sollen die Kinder, wenn sie von draußen reinkommen, die Hände waschen. Leider haben wir nur jeweils ein Toilettenraum pro Geschlecht mit 2 Waschbecken. Du erkennst das Problem bei 10 Klassen?

    Hat was mit fehlenden Lehrern zu tun?!?

    Plexiglasscheiben brauchst du doch nicht im Sportunterricht. Die kann man aber im normalen Unterricht einsetzen.

    Wie hilft das bei fehlenden Lehrern?

    Wenn du nicht genug Klassenräumen hast und mit Wanderklassen arbeiten musst, hilft dir ein Klassencontainer sehr viel. Kostet halt. Großes Klassen kann man ggf. in zwei Räume aufteilen. Ggf. mit Unterstützung durch eine PM.

    Wo kommen dann die Lehrer her?

    Viele (Grund)schulen haben ja auch nur kleine Gymnastikhallen, wo es schon mit dem Abstand schwierig ist.

    Es gibt bei uns keinen Abstand mehr in der Schule, also wo liegt das Problem am normalen Schulsport?

    Dann müssten m. E. Desinfektionsspender aufgestellt werden, wobei man da natürlich die korrekte Benutzung bei den jüngeren SuS genau überwachen muss.

    Ist bei uns verboten, weil das zur Dauereinatmung führen würde.

    Wenn eine Region betroffen ist, sollen sie dort den Lockdown wieder einführen und lieber die sinnlose Reiserei einschränken.

    Beim ersten stimme ich dir zu, bei der Reiserei sehe ich an vielen Stellen weniger Gefahr als nicht zu reisen. Es sind sicherlich einige Reisen riskant, genauso wie einige Menschen unvernünftig sind, aber beides ist sicher nicht der Grund für einen wirklichen Anstieg, wenn es den denn gäbe.

    Nein, weil die Hälfte rausfällt. Es gibt keine Lehrer, kein zusätzliche Personal, keine Räume, da nützt dir auch das Geld nichts. Geräte helfen bei der Verkleinerung der Gruppen genau überhaupt nichts. Curricula anpassen auch nicht, weil man so weit nicht runterschrauben kann, denn dann ist das Geheule noch größer. Wozu Konzepte für Sportunterricht usw.? Findet doch normal statt in vielen Bundesländern, Plexiglasscheiben helfen dabei auch nicht. Hygienebedingungen ändern an der Gruppengröße oder den fehlenden Lehrern auch nichts.

    Also nein, du brauchst nicht weiter machen, denn die Antwort ist genau an meiner Frage vorbei.

    Dass man das Leben nicht einstellen kann, ist mir auch klar, aber warum nicht zumindest kleinere Klassen (vielleicht 16 Schüler, derzeit haben wir höchstens 8, das wäre doch ein Kompromiss)

    Wo willst du die Lehrer her bekommen, bei uns gab es dann durchschnittlich 450 Minuten in der Woche Unterricht für jeden, das ist zu wenig. Schüler hatten wir übrigens teilweise bis zu 15.

    Der Gesamteindruck, den man von den Lehrern hat ist, dass wir tatsächlich die "faulen Säcke" sind (so bleibt es zumindest bei mir hängen).

    DAs höre ich auch immer wieder, selbst von meinem Bruder, der ja eigentlich einen Blick hinter die Kulissen haben könnte, aber nicht will. Es wundert mich dann aber nicht, wenn mir eben eine Kollegin dann im Lehrerzimmer sagt: "Jeder Lehrer der aktuell nicht mehr Freizeit hat, macht was falsch!" Wenn selbst die eigenen Leute das so sehen bzw. der Meinung sind, es muss so sein, wie sollen dann die anderen einen anderen Eindruck bekommen.

    Bei TZ in EZ darfst du zwischen 15 und 35 Stunden bei einer 40-Stunden-Woche arbeiten, sprich du kannst und darfst unterhälftig arbeiten.

    Außerdem sind die Fristen zur Veränderung nur 7 (bei Kindern unter 3) und 13 (bei Kindern über 3) Wochen, du bist also deutlich flexibler. Außerdem gibt es bei einigen Bundesländern in EZ noch einen Zuschuss zur PKV.

    Außerdem kannst du mit dem Ende der EZ wieder voll arbeiten bzw. voll bezahlt werden (mein Kind wurde z.B. am 22.7. 3, damit war die EZ nur bis 21.7., ab dem 22.7. wurde ich Vollzeit bezahlt, denn meine Stunden habe ich erst zum 1.8. reduziert).

    Ich wundere mich gerade. Ich dachte, Susannea unterrichtet nur Musik und Schwimmen.

    Laut Stundenplan Musik, Schwimmen und Sport. Aber das interessierte ja alles während des Lockdowns und der Präsenzphase nicht, da mussten wir alle die zugeteilten Klasen unterrichten und somit hatte ich dann mit meinem KOllegen zusammen eine komplette SAPH-Klasse

    Aber das war ja kein Problem, denn die dann zu unterrichtenden Fächer sind ja im Gegensatz zu Musik die Fächer, für die ich ausgebildet worden bin

    Achso und die Musikaufgaben habe die Kinder ohne Hilfe der Eltern deutlich besser bewältigt, als die wo die Eltern helfen wollten, da brauchten die Eltern dann nämlich Hilfe ;) (ist auch blöd, wenn man nur die nicht-digitalen Aufgaben lösen will, die die Zusammenfassung der Anton Aufgaben waren ;) )

    Die SuS haben die Aufgaben ohne Eltern bewältigt? [Also wirklich ganz ohne Eltern]

    Gehe ich von aus, denn die meisten Eltern können die Aufgaben gar nicht bewältigen, weil es z.B. gar nicht ihre Sprache ist. Und das, was ich von den Kindern in der Schule gesehen habe bestätigt meine Vermutung, denn es waren alle genau an den Stellen, wo wir sie nach der Kontrolle der Aufgaben verortet haben.

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