Beiträge von Susannea

    Ich finde es erstaunlich, dass du immer genau weißt wie es deutschlandweit aussieht. Ohne es böse zu meinen, glaube ich wirklich, dass die Probleme die bei euch entstehen auf den Rest von Deutschland projektiert. Glaube mir, Deutschland ist bunt. Viele verschiedene Familien, viele verschiedene Probleme. Es gibt auch viele Familien, die kein Problem damit haben, dass ihre Kinder nun zu Hause sind.

    Ja, über Foren usw. habe ich deutschlandweite Kontakte und da fallen eben aktuell in allen Schichten und Berufen die auf, die Notbetreuung bräuchten und nicht genug systemrelevant sind. Nein, ich spreche eben nicht nur von meinen Kindern, aber ja auch. Klar gibt es auch Familien, wo es ohne gibt und nein, ich kenne aktuell keine Familie, die sagt HO und Homeschooling und Kinderbetreuung ist kein Problem und wir haben Zuviel Zeit. Ich kenne nur die Aussprüche, dass bei Familien mit Kindern und HO und oder Homeschooling Schlaf aktuell überbewertet wird und bei Singles usw. lauter Ideen gesucht werden, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen.

    Ich kann dir ja mal erzählen, wie ein typischer Tagesablauf hier in den letzten Wochen aussah.

    Ich bin um 7.30 Uhr aufgestanden, um schon mal bis die Kinder gegen 9 Uhr aufstanden etwas zu schaffen. Mein Mann hat jeden Tag 9 Uhr Team-Meeting, danach gibt es dann 9.30 ca. Frühstück.

    Danach dann Geschirrspüler ausräumen, Geschirrspüler wieder einräumen.

    Dann gehen die großen an den Schreibtisch bzw. PC, der kleine in der Regel an den Fernseher, denn ich muss arbeiten und der Papa auch.

    Nach ca. 15 Minuten schreit es das erste Mal von der Mittleren (5. Klasse), "Mama, da steht in GEWI sollen wir die Infotexte lesen, aber wir haben keine!"

    Also erstmal in der Eltern-WhatsApp Gruppe gefragt, ja, die hat niemand, Aufgaben sind aber nicht komplett ohne lösbar, einen Teil könnten sie selber übers Netz finden.

    Also bei der Kollegin angefragt.

    "Mama, wie suche ich das im Internet?"

    Mama arbeitet irgendwann endlich weiter.

    Kind 2 (5 Jahre) schreit.

    "Mama, du musst mir den Po abwischen.

    Also wieder raus, so komme ich irgendwie nicht vorwärts, also noch schnell den Satz zu Ende schreiben.

    "Mama, wann kommst du endlich, ich warte schon ewig auf dem Klo!"

    Also ins Bad. Tja, Kind ist schon mal von der Toilette gesprungen, halbe Klo ist vollgeschmiert, also Po abwischen, Klo putzen.

    Weiter geht es. Die Kollegin hat mir noch nicht geantwortet, so komme ich mit dem SchiC nicht weiter.

    Also WhatsApp geschrieben.

    Naja, machen wir erstmal was anderes weiter.

    Plötzlich geht der Drucker los, aber er druckt nicht, sondern blinkt rot.

    Kind 3 7. Klasse kommt. "Mama ich muss meine Arbeitsblätter alle drucken, ist der Drucker fertig?"

    Nein, Drucker hat nicht gedruckt, warum nicht, keine Ahnung, Kind kann den auch nicht alleine in Gang bringen, also doch wieder Mama ran.

    Irgendwann läuft endlich der Drucker wieder.

    Kind nimmt die Blätter mit.

    Kollegin ruft an, nach 10 Minuten schreit Kind 2. Mama, ich habe Hunger, was gibt es zu Essen?!?

    Mama, ist das Essen schon fertig.

    Also erstmal während des Telefonierens Essen kochen.

    Schnell noch fragen, wann es denn zeitlich bei Papa passt, denn der hat später schon wieder Telko.

    Also erstmal Mittag essen.

    Sind alle mit den Schulsachen fertig?

    Nein Mama, da sollen wir irgendwie was zu den Elementen schreiben mit Dichte und Gewicht usw. wo bekomme ich das her?

    "Aus dem Periodensystem natürlich." "Was ist das und sowas haben wir nicht!"

    Also Küche aufräumen, dann Periodensystem suchen und erklären.

    Irgendwann dann endlich weiter.

    Zwischendurch noch beim Kleinen vorbei, tja, nun haben sie Socken Löcher, wo hat der schon wieder eine Schere gefunden?!?

    Dann geht's endlich weiter.

    Schreien von unten, das ginge alles nicht und außerdem muss sie es spätestens bis 16 Uhr abgegeben haben, weil es sonst eine 6 gibt.

    Ja nee, ist klar, aber egal.

    Also die Zahlen rausgesucht, daneben gesessen.

    Danach dann an meinen PC wieder und das ganze eingescannt, abschicken alleine kann sie das auch noch nicht. Naja, Lo-Net gibt eine Fehlermeldung, also über andere Mailadresse verschickt.

    Nun kommt der Kleine.

    Mama, mir ist langweilig, können wir was spielen?!?

    Ja, Mama kommt heute eh nicht wirklich weiter.

    Also dann spielen mit dem Kindern.

    Irgendwann dann die Rückmeldung, die Infoblätter waren wirklich nicht ausgeteilt, sie wollte den Kindern das Lesen ersparen und im Netz findet man (eher die Eltern) doch eh alles, aber ich könnte sie mir gerne selber ausdrucken, sie sind angehängt.

    Jippieeh, also wieder an den PC Blätter drucken.

    Wäsche müssten wir auch dringend waschen, sieht zwar im HO niemand wenn man drei Tage das selbe anhat, aber wenigstens Schlüpfer sollte man noch wechseln können, also die dann auch zwischendurch noch schnell aufgehängt.

    Irgendwann gegen 22 Uhr falle ich dann mit dem Kleinen ins Bett. Da mein Mann sich ums Abendessen usw. gekümmert hat und morgens eben bis 9 Uhr geschlafen hat macht er dann noch bis ca. 2/3 Uhr weiter.


    Sorry, aber ich sage nicht, dass Kinder nicht nerven, aber bevor ich Kinder in die Notbetreuung schicke und die Gefahr einer Infektion eingehe, muss ich das in Kauf nehmen

    Du hast aber schon verstanden, dass wir uns früher oder später alle anstecken (sollen)?

    Es geht ja auch um Notbetreuung im Kindergarten, nicht nur um Schulkinder und nicht jedes Schulkind hat nur ältere Geschwister.

    Genau, es geht generell um Notbetreuung von Kita und Grundschule.


    Wir sprechen aber über das Öffnen der Schulen und nicht über das Öffnen von Kindergärten. Kindergärten sind in der Regel deutlich kleiner als Schulen. Ich denke, dass man das separat überlegen muss.

    Doch, wir sprechen über Öffnen von Schulen und Kindergärten und nein, Kita und Schule hier haben ungefähr die selbe Kinderzahl.

    Und da kann man nicht Corona als Grund nehmen, etwas nicht mehr zu bewilligen.

    Doch, weil sie eben ohne Corona evtl. wenigstens noch für Vertretung eingesetzt werden könnte, was so ja aktuell nicht klar ist.

    Also ich finde es schon nachvollziehbar, dass man sagt, man lässt jetzt erstmal nicht grundsätzlich Verschiebungen zu. Ob das später im Einzelfall dann anders aussieht ist ja die andere Frage.

    Edit: Wobei doch wohl auch gar nicht die Ablehnung dieser Anfrage mit Corona begründet wurde, sondern die Anfrage der TE mit Corona begründet wurde.

    Edit2: Das ist so ein bisschen wie mit jetzt beantragtem Urlaub, die AG dürfen den auch nicht einfach verschieben, weil sie nicht verreisen können z.B.

    Welcher Schaden entsteht dann bei wem?

    Das kann aktuell noch niemand sagen, weil man ja nicht weiß, wie es weiter geht. Aber ich finde es nachvollziehbar, dass der AG sagt, erstmal genehmigen wir es nicht, dass man evtl. ohne Arbeit bei voller Bezahlung zuhause sitzt (was dann evtl. daran hängt das die Stelle zusätzlich auch schon neu besetzt ist).

    Das sollte ich auch schaffen, meine Kinder so zu betreuen, dass ich nebenbei mein Homeoffice machen kann.

    Hast du das schon mal getan? Ich gehe von nein aus, sonst würdest du solche Aussagen nicht treffen, vor allem nicht wenn es dabei noch um Homeschooling und mehrere Kinder in verschiedenen Altersgruppen geht.

    Ich nehme mal an, dass du jetzt von Berlin sprichst. Anscheinend scheinen da ja durchaus regional unterschiedliche Probleme bezüglich bei der Notbetreuung zu geben. Wir haben zwar auch 40.000 Einwohner, sind aber auch ländlich geprägt. Da ist anscheinend einfacher, dass das Kind dann zu Verwandten, Nachbarn, Freunden, etc. geht.

    Nein, ich spreche vornehmlich von Brandenburg, aber eigentlich deutschlandweit. Und diese anderen Leute sollen ja eben genau nicht genutzt werden und werden außer aus den Risikogruppen auch immer weniger werden, wenn man die Wirtschaft wieder hochfährt.

    Aber klar kann man dann auch die Risikogruppen da opfern, weil einige Lehrer überpanisch werden. Da betrifft es sie dann ja nicht.

    Wie viele Eltern vermutest du denn, die eine Notbetreuung benötigen und bisher abgewiesen werden? Ich habe nicht das Gefühl, dass da wirklich ein Bedarf besteht.

    Bei uns ist es trotz weitreichender Möglichkeiten sehr leer. Interessanterweise sind es bei uns eher die Eltern, die nicht arbeiten, die gerne eine Betreuung hätten. Bei den arbeitenden Eltern hatten wir 3-4 Anfragen, die sich dann aber erledigt haben. Ich denke, dass es durchaus den Wunsch gibt aber nicht die Notwendigkeit.

    Ich kenne mindestens mehr als 10 Fälle alleine hier in der Umgebung, eher mehr. Das sind doch sehr sehr viele, die aktuell rausfallen, gerade weil in einigen Bundesländern, darunter gerade Bayern das sehr rigoros gehandhabt wird und HO z.B. bedeutet, dass kein Anspruch auf Notbetreuung vorhanden ist, nicht mal stundenweise.

    Zumal die Notwendigkeit mit dem Hochfahren der Wirtschaft auch deutlich größer wird als aktuell!

    De Jure, ja. Aber de facto, ist das zurzeit ausgehebelt. Es wird auf das Treffen mit der Kanzlerin am 14.April gewartet um eine deutschlandweite einheitliche Regelung zu finden. Das sich einzelne Bundesländer hier selbstständig machen und eine eigene Regelung durchführen, wird wohl nicht toleriert werden. Das würde nicht in die bisherige Kommunikationsstrategie passen.

    Naja, das kann ich mir nicht vorstellen, denn das ist ja auch jetzt der Fall, dass einige machen was sie wollen und zum anderen haben eben alle Bundesländer auch unterschiedliche Voraussetzungen.

    Also wird auch Dänemark nicht alle Schule auf einmal öffnen, koste es was es wolle. So etwas wäre doch auch bei uns möglich:

    Erst Kiga/ Grundschulen (ggf. Abschlussjahrgänge), dann die Jahrgänge 5 - 11 (mit Ausnahme der 10er von Schulen, die zum mittleren Bildungsabschluss / Hauptschulabschluss führen) oder irgendwie anders. Von mir aus auch erst Oberstufe und Grundschule ....

    Ich finde den Weg klasse!

    Ich finde, der Weg ist auch eine Idee, ja. Wobei man hier schon wieder sieht, dass es gar nicht einheitlich geht, denn Grundschule heißt ja auch in unterschiedlichen Bundesländern eine unterschiedliche Klassenstufe.

    Ich fände es am sinnvollsten, die Notbetreuung zu erweitern, damit auch übermäßig belastete Familien Entlastung bekommen können. Vielleicht könnte man das tageweise staffeln, damit nicht zu viele Kinder gleichzeitig da sind, aber jede Familie trotzdem eine verlässliche Auszeit bekommt.

    Regulären Unterricht sehe ich da in nächster Zeit nicht.

    Wäre auch eine Idee, wobei ich eben ganz wichtig fände auch den Kindern die eben zuhause keine Möglichkeit für Homeschooling haben oder keine Möglichkeit ihre Arbeitsbläter zu drucken oder oder auch damit die Möglichkeit zu öffnen.

    Wir haben gerade Zeit, uns Arbeitsmaterial in der Schulbibliothek zu holen, mit dem Kollegium zu überlegen, wo wir hinwollen, uns in Übermittlungsmedien einzuarbeiten.

    Naja, sagen wir mal, wir haben jetzt mehr Zeit als in der Schulzeit. Ansonsten haben jetzt viele von uns Urlaub oder so wie ich Überstundenabbau und müssen eigentlich gar nicht arbeiten. Aber das könnte man natürlich auch schieben, wenn Infos kämen.

    Ich habe einiges dazu schon vor den Ferien vorbereitet, aber bisher mauert auch die Schulleitung z.B. zu zoom usw. ob das nun vorhanden und nutzbar ist.

    Konkret heißt das .... bei uns in BW fehlen noch Zielfestsetzungen. Wenn ab dem 20.4. alles zubleibt, dann ... hier wären (hoffentlich bald erfolgende) konkrete Zielformulierungen gut.

    Genau so!

    Wenn z. B. der Teleunterricht genutzt werden soll, um bisher Unterrichtetes bis zu den Sommerferien zu wiederholen, dann weiß man, was man vorbereiten kann.

    Genau!

    Wenn man als KL die Aufgabe bekommt, mit jeder Familie am Tel die Homeoffice-Situation zu sondieren (WLAN? Computer ja? nein?, dann kann man das Ergebnis bündeln und schauen, welche Kinder z. B. in eine Notbetreuung kommen müssen, um dort zu arbeiten (und für die könnte man Einzelarbeitsplätze mit PC einrichten). An meiner Schule wären das ein paar...

    Das würde bei uns an den teilweise nicht vorhanden Kontaktmöglichkeiten scheitern, ich habe z.B. als Fachlehrer mit Überblick über Anton mit dem Hinweis, dass ich nur Zahlen aus Anton habe, gemeldet wieviele es nicht mal dort geschafft haben in den drei Wochen anzumelden, was bedeutet, dass sie entweder nicht das technische Verständnis, nicht die technischen Möglichkeiten haben oder keine Notwendigkeit sehen (obwohl sie dazu alle aufgefordert worden sind).

    Die Senatsverwaltung wollte sich zu den ersten zwei Punkten etwas überlegen, man ist gespannt.

    Wenn man bald wüsste, wo die Reise hingeht, könnte man sich vorbereiten.

    Wie schonmal erwähnt, das Gym, an dem ich arbeite, bereitet jetzt die Lernplattform vor und das Kollegium muss sich bis zum Tag x einarbeiten. Kollegen, die z. B. nach schrittweisen Wiedereröffnung (im Mai, Juni oder wann auch immer) nicht live unterrichten können, müssen ja auch rechtzeitig auf Teleunterricht umrüsten können - alles zu vertreten, das wird nicht gehen.

    Genau und man müsste eben auch weiter denken, denn dann müsste man auch die Notbetreuung z.T. erweitern usw.

    Evtl. ist ja auch erstmal eine Lösung die Notbetreuung nur auf österreichischen Standard hochzufahren (sprich jeder darf kommen und jeder kann dort an seinen Aufgaben arbeiten und wird dabei betreut) und dann guckt man, was an Personal usw. überhaupt noch übrig ist aktuell.

    Ob die bei Corona gegeben ist? Brasilien und Südafrika, Neuseeland sind ebenfalls betroffen - und dort war beim Ausbruch Hochsommer - nun ist dort Frühherbst. Die Temperaturen liegen über unserem Level. Da kann man zwar hoffen, dass bei uns Corona zurückgeht, sobald es wärmer wird - nur auf diese Hoffnung hin jetzt bereits die Maßnahmen zu lockern wäre grob fahrlässig.

    der dritte ist die Temperatursensitivität des Virus. Der letzte Punkt gilt bei nach aktuellem Wissensstand Corona nicht, die anderen beiden schon.

    Da hast du dich scheinbar verlesen alias!, s.o.

    Tom, du bringst hier schon wieder einiges durcheinander, jetzt wird es ruhiger weil wir Ferien haben und ich Überstunden abbummle, das geht natürlich in der Schulzeit nicht.

    Aber in der war und bin ich genervt und zwar nicht von den Kindern, sondern den Kollegen bei denen meine Kinder Unterricht haben, zumal da ja auch noch ein Kindergartenkind da ist, was auch betreut werden muss und Ein WLAN, was bei 5 Personen im Netz irgendwann auch muckt.

    Da geht es dann weniger um die Betreuung der Kindern, sondern dass die Eltern sich den ganzen Tag um sie kümmern müssen.

    Doch, da geht es um die Betreuung, weil die Eltern nämlich da nicht mehr wirklich arbeiten können oder eben nicht oder kaum noch schlafen usw. Und das mit dem alleine lassen ist in der heutigen Zeit ja auch ein Problem, was dir dann schnell das Jugendamt beschert.

    Die Fälle aus der 1./2. Klasse würden in Nds. anders gehandhabt. Wenn du deinen Job verliertst, weil du keine andere Möglichkeit zur Kinderbetreuung hast, dann darfst du zur Notbetreuung. Du sollst nur erstmal andere Möglichkeiten finden. Bei uns haben wir zum Beispiel kaum Kinder in der Notbetreuung. Die berufstätigen Eltern haben sich anders organisiert.

    Tja, das mag in Niedersachsen so sein, in Berlin und Brandenburg ist es nicht so und auch aus NRW, Bayern und BaWü habe ich anderes gehört. Auch Hamburg hatte ja gesagt, kein Kind wird abgewiesen, das sehen die o.g. Bundesländer eindeutig in der Regel anders.

    Und klar spielt da meine Erfahrung als Mutter und als Lehrerin mit rein und die Erlebnisse, die ich im Bekanntenkreis habe.

    Ja, der Arbeitgeber meines Mannes (Land NRW) hat aktuell sogar explizit erlaubt während des Homeoffice auch Kinder zu betreuen. Bei ihm in der Abteilung wird deutlich weniger geschafft, weil immer mal Kollegen "mal eben" was anderes machen. Und auch weil jetzt vermehrt zu sehr unterschiedlichen Zeiten gearbeitet wird und nicht von grob 7-16 Uhr. Viele fangen um 6 an, machen irgendwann Pause und es wird auch bis 22 was gemacht. Das macht Rückfragen schwer...

    Ich kann ja mal unsere Zeiten nennen, 9-3 Uhr mein Mann und ich dann zwischdurch bzw. ab 7.30 bis ca. 22 Uhr, wobei das eben jetzt ohne Homeschooling natürlich für alle entspannter ist (zumal ich jetzt zwei Wochen Überstundenabbau mache) und das Homeschooling auch das erste ist, was bei einer weiteren Schließung hier bei uns an Prioritäten runterfällt, denn solchen Druck wie jetzt lasse ich mir nicht mehr machen, nachdem ich nun das Schreiben vom Brandenburgischen Ministerium habe, dass das alles freiwillig ist und natürlich nicht gewertet werden darf, da muss ich mir auch kein Bein ausreißen, weil was in 90 Minuten gedruckt, bearbeite, gescannt und wieder zurückgeschickt werden muss, was nun mal nur geht, wenn ich dann jeweils meine Arbeit unterbreche!

    Was willst du denn im Einzelhandel wochenlang vorbereiten? Es geht hier als erstes um kleine Geschäfte und dann um größere Läden und Restaurant. Da geht es eher um Stunden als Vorbereitungszeit und nicht um Tage oder Wochen.

    Wir reden aber beide schon von dem österreichischen System?!?

    Dort sollen ja als erstes die kleineren Läden aufmachen, die haben aber keine Kinderbetreuung und sind und waren nicht systemrelevant, also ist die Frage, wie das funktionieren soll.

    Mir sind auch nicht wirklich Fälle bekannt, wo Menschen aufgrund fehlender Notbetreuung nicht arbeiten können.

    Mir sind viele Fälle bekannt oder wo eben auch Grundschüler 1./2. Klasse dann mehrere Stunden unbetreut zuhause sind oder wo eben doch Oma, Nachbarn usw. zur Betreuung kommen

    Und was hilft es den Eltern, wenn die Kinder betreut sind aber die Firmen noch zu haben?

    Wie kommst du denn darauf, dass die Firmen zu sind, bloß weil Läden zu sind, es gibt ja da wohl noch viel mehr Firmen und vorzubereiten gibt es gibt ja auch in Läden vermutlich einiges wieder vorzubereiten bevor man aufmacht. Wie sollen aber die Läden aufmachen, wenn die Kinder nicht betreut sind und nein, die Notbetreuung hilft da gar nicht, denn wie man sieht waren oder sind die alle nicht systemrelevant!

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