Beiträge von Susannea

    Dürft ihr Whatsapp-Gruppen mit Schülern einrichten? Ich habe überlegt, ob ich das mache, meine aber mich zu erinnern, dass wir das nicht tun sollen/dürfen.

    Wir dürfen eigentlich nicht, lösen das aktuell über Gruppen, die die Eltern einrichten und wir die Infos an die Elternvertreter geben.

    Die Variante und Mail Adressen, die wir vereinzelt haben sind bei uns außer Anton die einzige Variante der Materialweitergabe. Keine Plattform, keine Cloud, kein Bereich auf der Homepage oder sonstiges ist vorhanden. Wir reden seit über einem Jahr von der Schulcloud, aber außer heißer Luft ist da nichts.

    Also bin ich ganz froh das viele eben Montag drei Wochenpläne rausgegeben haben. Wie es nach den Ferien evtl. weitergeht ist mehr als ungewiss. Erreichen können wir viele Schüler nämlich nicht.

    hier in Berlin dürfen wir ab morgen maximal noch zu zweit bz. mit Familei unterwegs sein

    DAs ist leider nach der Verordnung nicht wirklich so, so hatte ich Merkel auch verstanden, aber in Berlin steht es anders drin.

    Zu zweit oder mit im selben Haushalt lebenden Personen, das heißt mit meinen Eltern gemeinsam darf ich nicht mehr unterwegs sein, sondern maximal mit einem, da ich nicht mehr in dem Haushalt lebe (wobei ich meinen Gewerbeschein einpacken werden, denn das ist bei denen gemeldet und ich muss ja zur Arbeit kommen können ;) )-

    Wie wird das bei euch gehandhabt?

    Bei uns ist die Schulleitung angehalten genau zu prüfen, was unbedingt in der Schule gemacht werden muss und uns anzuweisen ansonsten zu Hause zu bleiben. Sie hat uns nun mitgeteilt, wann wir über Lehrerschließung reinkommen. Einige wollten oder wollen bei sich im Raum noch weiter räumen, da sind die dann ja alleine. Evt. können sie dabei sogar die Notbetreuung machen, sind aber bisher nicht angefragt worden. Bisher habe ich auch keine Einteilung für morgen gesehen, keine Ahnung, ob morgen niemand erwartet wird in der Notbetreuung. Sie muss leider jeden Morgen besetzt sein, falls kurzfristig jemand in den Dienst muss.

    Aber Alleinerziehende durften bislang ja auch schon bringen.

    Nein, nur Alleinerziehende die das alleinige Sorgerecht haben!

    Mir ist irgendwie unklar, warum die Notbetreuung jetzt sich für Kinder möglich sein soll, wenn nur ein Elternteil im Gesundheitswesen arbeitet. Irgendwo vor einigen Seiten kam das Argument mit getrennt lebenden Eltern. Aber Alleinerziehende durften bislang ja auch schon bringen.

    Das ist doch ganz einfach, die Krankenschwestern usw. sind in der Regel die schlechter verdienenden in den Familien, also sind die in den Familien zuhause geblieben für die Notbetreuung. Nun reicht aber langsam das medizinische Personal nicht mehr, also muss man dafür sorgen, dass die wieder arbeiten kommen und das geht nur, in dem man für die auch die Notbetreuung öffnet.

    Mich hat der Satz aufhorchen lassen, die Notbetreuung werde auch auf weitere Berufsgruppen ausgedehnt. Wie viele denn bitte noch?! In kombination mit der êin-Elternteil-Regelung öffnet man damit doch Tür und Tor, dass die ganzen Kinder, die sich vor ein paar Tagen noch auf Spielplätzen getummelt haben, jetzt zurück in die Schulen kommen. Bin ich die Einzige, die diese Regelungen dezent konträr zum Gebot der sozialen Distanzierung empfindet?

    Könnte das evtl. sein, dass euch das gar nicht mehr betrifft, weil schon ausgeweitet wurde? Einige Bundesländer haben ja noch nicht ausgeweitet.

    Aber auch in den 1-2 Wochen davor gab es ja Maßnahmen zu Eindämmung, nur halt nicht so drastische, aber immerhin: keine Großveranstaltungen, Hygienemaßnahmen, gezieltes Eingrenzen in betroffenen Gebieten und unterbrechen von Infektionsketten. Wenn diese Maßnahmen eine Wirkung hätten, müssten wir das Ergebnis ungefähr jetzt sehen.

    Ja und spätestens vor 9! Tagen, als bereits in Berlin die Schulschließung abzusehen war und auch in anderen Bundesländern wurde diese Gruppentreffen usw. weniger. Inkubationszeit ist 10-14 Tage, also kann man schon bald was sehen.


    Schulschließungen und den weitgehenden Shutdown des öffentlichen Lebens gibt es seit 5 Tagen, die Auswirkungen davon kann man jetzt in den Zahlen naturgemäß noch nicht sehen.

    Nein, war in vielen Bundesländern bereits vor 7 Tagen, also müsste spätestens Mitte/Ende nächster Woche was zu sehen sein.


    Deswegen ist diese sinnlose Taktik "Wir warten den Samstag ab, am Samstag entscheidet es sich" aus meiner Sicht totaler Quatsch. Entweder wir nehmen die Einschränkung von generellen Ausgangssperren hin, um zu schauen, ob sie wirksam sind oder dann eben nicht und wir sehen wo das hinführt.

    Warum, zumindest Berlin hat das gesehen, was sie sehen wollten um zu entscheiden. Nicht die Fallzahlen, sondern das Verhalten der Leute am Wochenende und nur darum ging es!

    Ich für meinen Teil werde weiter meine analogen Aufträge zum Ausdrucken machen, nochmal betonen, dass die Pflicht sind und bei Schulstart erwartet wird, dass der Stoff bearbeitet wurde und entsprechend auch an dem Punkt weitermachen. Wer sich nicht gekümmert hat (wie sonst auch) ist selbst Schuld.

    Naja, aber du kannst und darfst eben nicht voraussetzen, dass jeder einen Drucker hat usw. Vielen haben nicht mal einen PC bei uns, die gucken so etwas auf dem Smartphone an usw.

    Also nein, so kann man es meiner Meinung nach nicht machen, denn sie sind nicht selbst schuld, wenn du oder der Staat ihnen nicht die Ausrüstung dafür stellst.

    Auch ich habe gesehen, dass nicht alle Eltern meine Arbeitsaufträge (fast alles ganz "altmodisch" per pdf mit Selbstkontrollebögen und ein paar Links zu online-Übungen oder Filmchen) abgerufen werden. Da frag ich mich schon, warum man sich die Mühe macht, wenn es einfach nicht gemacht wird?

    Weil es unsere Aufgabe ist, ist wie in der Schule. Wenn du was erklärst und Kevin in der letzten Bank schläft trotzdem immer wieder, dann hast du auch deine Aufgabe erfüllt und angekommen ist bei Kevin trotzdem nichts. Wenn Chantal nicht alleine am Plan arbeitete, dann bleibt dir auch nicht mehr als die Eltern darüber zu informieren und ihre Materialien mit nach Hause zu geben und so würde ich es nun auch machen, die Eltern informieren, wenn du Kontaktdaten hast, sonst Pech!

    Dass es um massive Verdienstausfälle geht, ist mir auch klar.

    Das wird es hoffentlich eben genau nicht, wartet doch mal die nächste Woche ab. Die meisten Eltern haben Anspruch auf 10 Tage bezahlte Freistellung, wenn der TV oder AV nichts dazu ausgeschlossen hat (der TV-L tut es leider). So müssten sie bisher die Woche alle ganz gut hingekommen sein und ab nächster Woche wird sich da einiges ändern zur Bezahlung wegen Kinderbetreuung.

    Wenn der andere Elternteil aber grundsätzlich verfügbar ist (wie im Beispiel von chilipaprika) sehe ich es so "dein Kind -> dein Problem". Dann ist der Jahresurlaub eben weg

    Es geht hier aber z.T. nicht nur um Jahresurlaub, sondern auch um den Verdienst der den Lebensunterhalt bringt und auch da wäre nicht geholfen, wenn dann eben das medizinische Personal sich freistellen lässt, weil der Verdienst so viel schlechter ist. Außerdem gibt es eben auch Jobs, dann hätten wir alle ein Problem mit, wenn die nicht arbeiten (mein Mann ist z.B. die dritte Stufe der hinter den ganzen Online-Plattformen steht, aber eben erst die 3. Stufe, also nicht bei systemrelevant dabei, aber wenn er wegfällt fallen eben auch z.T. die systemrelevanten aus)

    Muss das Sportfest denn zwingend stattfinden?

    Ja, sagt das Berliner Schulgesetz z.B.

    und Menschen in anderen Berufen müssen in die finanzielle Pleite gehen?

    Müssen sie zum einen meist nicht, sondern können genauso wie wir eben im HO arbeiten und vor allem noch viel wichtiger, wird der Verdienst demnächst wohl ausgeglichen.

    Geht Anfang der Woche in den Bundesrat.

    Aber bei uns wäre es dann klar, dass ich dann eben mich bezahlt oder unbezahlt freistellen lasse (darauf habe ich ja einen Anspruch), sprich ich stehe eben auf keinen Fall zur Notbetreuung zur Verfügung. Dann würde ich aber auch nicht mehr im HO arbeiten, den Support für diverse Kollegen wegfallen lassen usw. Das will sicher die Schule auch nicht.

    ich kenne jemanden, der seit 4 Tagen aufs Ergebnis wartet (Symptome, schwer chronisch krank, regelmäßiger, intensiver Arztkontakt) und jd., der kürzlich aus einem gerade dazu ernannten Risikogebiet kam (keine Symptome = kein Test).

    Ich frage mich, wer wirklich getestet wird und sein Ergebnis dann auch noch am nächsten Tag erhält. Kennt ihr jemanden?

    Nein, aber ich kenne jemanden, der diese Tests durchführt und sagt, mehr als Arbeiten im Labor kann sie auch nicht und es wird auch nicht besser, wenn der Arzt 10x nachfragt, warum der Test noch nicht da ist er hat das Ergebnis versprochen usw.

    Die Ausweitung auf Kinder, bei denen nicht mehr BEIDE Eltern in diesen Berufsfeldern beschäftigt sind, erschließt sich mir dagegen nicht.

    Mir schon, wenn der Papa auf dem Papier z.B. das Sorgerecht hat, aber in Timbuktu lebt hilft er dir nicht in der Betreuung, aber die Arbeitskraft der Mutter wird trotzdem dringend benötigt, weil systemrelevant bzw. noch wichtiger eingegrenzt auf z.B. Gesundheitspersonal usw. Wenn der Busfahrer zuhause bleibt ist das zu verkraften, die Krankenschwester aber aktuell nicht.

    Damit wird die Gruppe derer, die Anspruch auf Betreuung haben, doch deutlich größer und wir werden Gruppengrößen zu betreuen haben, die allen offiziellen Empfehlungen widersprechen. Absolut unverständlich.

    Das glaube ich kaum, wir haben viele, die Anspruch hätten und den nicht in Anspruch nehmen (obwohl sie es sonst immer tun). Bei uns werden dann evtl. 4 Kinder da sein, statt 1-2, mehr Betreuung brauchen wir dafür nicht und selbst wenn haben wir aktuell zwei Betreuungen gleichzeitig eingeplant, also gingen auch 10 Kinder, jeweils 5. Mehr werden es sicher nicht werden bei sonst etwas mehr als 400 Schülern.

    An anderen Schulformen kenne ich mich nicht genug aus, um konkrete Vorschläge zu machen; denkbar wäre vllt auch bei Veranstaltungen wie einem Sportfest solche Personen aus der Betreuung herauszunehmen. Dann wird eine Klasse halt mal nicht vom Klassenlehrer, sondern wem anders begleitet.

    Das ist dann aber auch noch von der Größe der Schule abhängig, bei uns ginge das z.B. nicht, da wir im Wechsel Sportfest machen, sprich 1-3 und 4-6 brauchen wir alle Klassenlehrer für die Klassen und die Fachlehrer für die Stationen, das war die letzten Jahre so schon sehr mit der heißen Nadel gestrickt (sprich du konntest teilweise nicht mal aufs Klo zwischendrin).

    Musst du ja auch nicht. es würde doch reichen, wenn die Materialien entsprechend Stundenplan rechtzeitig deinen Schülern zur Verfügung stehen.

    Setzt aber voraus, dass du dann ein System hast, was es erst zu der angegebenen Zeit sichtbar macht, sonst ist es nicht einheitlich und setzt voraus, dass die Schüler die technischen Voraussetzungen haben.

    Haben wir beides nicht, viele Kinder haben nicht mal eine Mailadresse, also fällt einheitlich aus und ja, auch wir haben Kinder zu betreuen, sowohl zuhause als auch in der Schule, das setzt den Stundenplan einfach außer Kraft, denn der ist nicht einzuhalten, wenn andere "wichtigere Dinge (und das sind Kinder nun mal!) dazwischen kommen. Auch kann ich nicht voraussetzen, dass Krankenschwester xy aus dem Nachdienst kommt und um 8 Uhr mit ihrem Kind anfängt zu arbeiten, weil das der Plan sagt. Ich kann und bin froh, wenn sie überhaupt mit ihm arbeitet und muss damit leben, wenn sie es nicht tut. Denn wir haben Kinder von 5-14, da ist meist nicht viel mit alle arbeiten alleine usw. und alle haben die Technik eh nicht, die müssen sich doch dann sogar mit ihren 6 Geschwistern den einen Computer teilen, wenn sie denn überhaupt einen haben und deshalb soll es Stress geben. Sicher nicht, ich freue mich, dass sie überhaupt Technik haben!


    Es ging um "einheitlich" und das ist innerhalb eines Schulhauses sehr wohl zu schaffen. Wenn grosse Schulen mit 1000 SuS und mehr das hinbekommen, wird das wohl auch eine kleine Grundschule schaffen.

    Nein, wenn die Technik in den Grundschulen (denn die haben mit so etwas bisher in der Regel einfach nicht gearbeitet) nicht da ist und bei den Schülern zuhause auch nicht und auch nur bei einem Teil des Kollegiums, dann nicht!

    Meine liebe Susannea,
    Du kannst nicht auf einen Beitrag eingehen, in welchem es ausdrücklich auf "bei uns NRW" geht und mit einer anderen Regelung von einem anderen Bundesland argumentieren.
    Mir ist klar, dass nicht alle Bundesländer eine Notbetreuung für Lehrerkinder anbieten, ebenfalls bieten nicht alle Bundesländer eine Ferienbetreuung an.

    Doch, das kann ich, weil die Antwort ja eindeutig nicht zu meiner Anfrage, was mit den Eltern passiert, die selber Kinder zuhause haben und keinen Anspruch auf Notbetreuung (und davon gibt es auch bei euch sicher einige) haben passiert. Und dann argumentiert wird, die haben Anspruch auch Notbetreuung! Ähm nee, wenn ich explizit ohne Anspruch anfrage! Also meine Begründung war genauso daneben, wie deine Antwort. Aber immerhin ist das dann angekommen!

    Und ja, die Frage war auch auf NRW bezogen!

    sie werden berücksichtigt

    Wie soll ich das verstehen? Sie werden in der Einteilung oder der Freistellung berücksichtig.

    Kinder von Lehrern, die in der Notbetreuung eingesetzt werden, haben selbst Anspruch auf Notbetreuung.

    Wie ich erwähnte haben sie bei uns keinen Anspruch auf Notbetreuung, denn hier gibt es noch keine Lockerung bzw. Brandenburg hat die Notbetreuung überhaupt nicht als systemrelevant eingestuft, wenn ich nicht ganz blind bin, aber eben auch bei beiden Elternteilen notwendig. ;)

    Darum ging es mir und ich wollte hier einfach die Nebendiskussion eines Aspekts, um den es mir eigentlich gar nicht ging, beenden.

    Aber ich gebe zu, dass der Tonfall in meinem Beitrag hier auf Seite 4, gerade in rein schriftlicher Kommunikation, maulig wirkte, das war so nicht gemeint, sorry!

    Auch wenn wir jetzt noch weiter wegkommen, wenn das gar nicht so gemeint war, dann ist ja gut. Ich war nämlich eigentlich genau deshalb auf den Abschnitt nicht mehr eingegangen, weil ein "hätte hätte Fahrradkette" uns ja nichts mehr bringt.

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