Beiträge von Susannea

    Bei uns sind die Betreuungszahlen auch gestiegen, aber noch nicht so hoch, dass man 12-15 Kinder in einer Gruppe hat.. wie ich es aus Kindergärten höre...

    Aber dann wird doch in der Notbetreuung was falsch gemacht, denn 12-15 Kinder sind die normalen Gruppenzahlen, NOtbetreeung hat weniger Stunden als normal und weniger Kinder, also müssen die Gruppen kleiner sein, wenn ich genügend Erzieher einsetze.

    Dass der Infektionsschutz des Personals im Bildungsbereich niemanden interessiert, sieht man doch wunderbar an den KiTas und Kindergärten und der gelockerten Notbetreuung. Dagegen geht es uns Lehrern momentan noch recht gut.

    Ich denke, hier kann nur jeder individuell selbst abwägen, welchem Risiko er sich aussetzen kann und will, und muss entsprechend handeln.

    Was die ganzen organisatorischen Dinge angeht, bin ich maximal entspannt. Irgendwann wird es irgendwelche Ansagen geben und bis dahin tangiert mich das alles nicht. Es macht keinen Sinn, sich um ungelegte Eier Gedanken zu machen.

    Warum geht es uns da besser als den Kitas? Wir müssen genauso die Notbetreuung von 7.30-16 Uhr gewährleisten wie die Kitas z.B. auch. Da sehe ich keinerlei Vorteil als Lehrer (also gut, in einigen Bundesländern, z.B. Brandenburg müssen die Lehrer die Notbetreuung nicht machen, in Berlin und anderen Bundesländern schon)

    Das klingt alles vage und ich würde zumindest nicht ausschließen, dass man mich ins Schulamt beordern oder mit anderen Aufgaben betrauen könnte.

    Mit anderen Aufgaben betrauen ohne Schülerkontakt ganz klar, mit Schülerkontakt ist das eigentlich ausgeschlossen solange man nicht immun ist. Ist genauso wie bei Masern, Windpocken, Influenza usw. an der Schule, da wird die Betreffende ja auch bis x Tage nach dem Auftreten des letzten Falles freigestellt.

    https://www.schulamt.info/material/KS000…_Schwangere.pdf

    Echt? Okay, ich nehme alles zurück. Dabei wurde überall betont, dass junge Frauen und ebenso Schwangere keinerlei erhöhtes Risiko haben.

    DAs ist wieder die Haftungsfrage, der AG muss ja sicher stellen, dass sie keiner Gefährdung ausgesetzt ist bei der Arbeit, kann er aktuell nicht, also muss er sie zuhause lassen, sonst muss er für evtl. Schäden haften.

    Jetzt höre ich von allen Seiten, Freunde, Verwandte und Ausbilder, das sie nicht damit rechnen, dass ich bis zu den Sommerferien nochmal zur Schule kommen werde.

    Auf Grundlage des MuSchG haben die meisten Bundesländer Schwangere bereits in ein Beschäftigungsverbot geschickt, auch ich gehe nicht davon aus, dass du bis zur Geburt noch mal in die Schule gehst, sondern weiterhin maximal im HO arbeiten darfst.

    Aber gestern war Sonntag und den habe ich bewusst gammelig gehalten.

    Naja gammelig war er bei mir nicht, aber mal bewusst (bis auf eine halbe Stunde) ohne Schulsachen, denn dann hatte ich mein 24,8h Wochenarbeitsszeit (+6h für die Ferien vorgearbeitet) erreicht und ich wollte nicht schon wieder soviele Überstunden machen. Und habe bewusst mal nur Sachen im Haushalt gemacht, wie endlich Kistenweise die zu kleinen Klamotten meiner Kinder auf den Dachboden geräumt, die Lichterketten endlich alle in ihre Kartons verpackt und dann in die Weihnachtskartons geräumt und eine Runde Sport zusätzlich zu den zwei Maschinen Wäsche. Sonst sehe ich ja langsam nur noch rund um die Uhr Schule und meine Kinder auch!

    Eine Frage in die Runde: Wie sieht es bei euch mit "Beschulung" während der Osterferien aus? Bei uns heißt es, wir sollen die Kinder möglichst auch während dieser Zeit mit (freiwilligem) Arbeitsmaterial versorgen, damit sie was zu tun haben, da ja viele Freizeitmöglichkeiten wegfallen...

    Ich bin ehrlich gesagt nicht wirklich überzeugt, daher würden mich eure Meinungen interessieren.

    Dazu hat gestern eine Mutter angefragt, ob das der Ernst der Lehrerin wäre, die nämlich noch mehr Aufgaben die Ferien durch gestellt hat und ganz ehrlich, auch die Eltern brauchen die Ferien, in dem Falle alleinerziehend, mit zwei verschieden altern Kindern, selbst arbeitend. Das schlaucht, das ist kaum schaffbar und dann ohne Pause weiter?!? Besser nicht!

    Also ganz klar, freiwillig ja, aber ansonsten sorgt das eben dafür, dass es vielen weiterhin so gehen wird wie jetzt, nichts entschleunigt, sondern das Leben beschleunigt, damit man alle Aufgaben erfüllt bekommt, immerhin hat der Tag trotzdem nur 24h!

    also wie man da Personal und auch Familien / Kinder mit Vorerkrankungen / Großeltern schützen soll, wenn sich alles wieder mischt, ist vermutlich ein schwieriges Problem.

    Deshalb ja die Immunität vorher testen

    Andererseits nimmt man darauf ja aktuell auch keinerlei Rücksicht, weder beim Personal, noch bei den Kindern wirklich.

    Klar, können wir jetzt noch nicht sagen, was am 20.4. passiert, aber wenn der Schulbetrieb wirklich wieder aufgenommen wird, bräuchten die Schulen etwas Vorlauf, um eventuell Stundenpläne neu zu erstellen. Das geht nicht mal eben so. Insofern wäre ein möglicher Fahrplan (wie beim Abi) schon jetzt zumindest möglich (ob der dann - wie die Abiplanungen - gehalten werden kann, steht auf einem anderen Blatt).

    Wie gesagt, es hieß sie würden sich alle am 5.4. beraten, dann hat man auch noch Zeit für Stundenpläne usw. Die Zeit muss man nun wirklich einfach mal abwarten, auch wenn es einigen scheinbar schwer fällt.

    Meine Vermutung ist auch, dass wir zwar die Prüfungen durchführen werden, aber der sonstige Unterricht ausfallen wird. Normalbetrieb kann ich mir bis zum Sommer ehrlich gesagt nicht mehr vorstellen.

    Ehrlich gesagt kann ich mir das schon vorstellen, nachdem ja die eindeutige Ansage bereits war, dass vermutlich die jungen zuerst wieder rauskommen. Und da ja auch die Wirtschaft nicht ewig nur auf Notbetrieb laufen kann, gehe ich schon davon aus, dass zumindest Grundschule und Kitas am Anfang starten. Da geht es ja nicht vorrangig um Unterricht, sondern um die breitflächige Betreuung.

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